Oft wird die Parkettpflege zusammen mit der Parkettreinigung gleichgesetzt. Es handelt sich hierbei jedoch um zwei völlig unterschiedliche Vorgänge. In diesem Artikel erfahren Sie alles was Sie über’s Parkett pflegen wissen müssen. Dennoch handelt es sich bei diesen Informationen lediglich um Tipps. Beachten Sie daher auf jeden Fall die Hinweise auf Ihrer Pflegeanleitung.

Parkett pflegen um die „Opferschicht“ herzustellen

Parkettpflege wird im Volksmund oft gleichgesetzt mit Parkett putzen, wischen, saugen etc. Die Pflege ist jedoch ein Vorgang, bei dem Sie Ihrem Parkettboden einen zusätzlichen Schutzfilm geben können. Man spricht hierbei von[nbsp]der sog. „Opferschicht“. Opfer darum, weil dies die oberste Schicht darstellt, welche für die Benutzung „geopfert“ wird.

Im Gegensatz zur eigentlichen, darunterliegenden Parkettversiegelung, kann diese „Opferschicht“ jederzeit abgetragen und erneuert werden.

Dies gilt zumindest für den Fall, wenn Sie Ihr versiegeltes Parkett pflegen wollen. Ist Ihr Parkettboden geölt, haben Sie die Möglichkeit die Ölschicht aufzufrischen. Hierzu verwenden Sie im Normalfall einspezielles Pflegeöl. Das Pflegeöl wird nach der Reinigung Ihres Parkettbodens pur aufgetragen und trocknet anschließend innerhalb ca. 1 Stunde wieder. Wenn Sie möchten, kann der Boden nach der Trocknung noch zusätzlich mit einer Parkett Poliermaschine bzw. Bohnermaschine poliert werden.

Holzbodenseife zur Parkettpflege für geöltes Parkett:

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So sorgen Sie für die richtige Parkettpflege

Unabhängig davon, ob Ihr Boden im Moment geölt oder versiegelt ist, sollten Sie ihn auf jeden Fall vorher reinigen. Wir haben die Reinigung, bzw. den Umgang mit Parkettreinigern an anderer Stelle umfassend beschrieben.

Die Parkettpflege funktioniert am einfachsten mit dem sog. „Wischwiesel“. Es handelt sich um das links abgebildete Auftragsgerät.

Mit dem Wischwiesel lässt sich das Parkett-Pflegemittel sehr einfach und gleichmäßig auf dem Parkettboden verteilen. Die Parkettpflege mittels einem herkömmlichen Wischmop ist zwar ebenfalls möglich, jedoch nicht ganz so einfach.

Egal, ob Sie mit dem Wischwiesel ein Pflegeöl oder ein Pflegemittel für versiegeltes Parkett auftragen wollen – das Vorgehen ist dasselbe:

Sie starten in der Ecke des Raumes und arbeiten sich bogenförmig rückwärts in Richtung Eingangstür. Bei der Parkettpflege mit dem Wischwiesel müssen Sie beachten, dass Sie bereits behandelte Teile der Fläche für ca. 1 Stunde nicht mehr betreten können.

Außerdem sollten Sie das Pflegemittel recht zügig verarbeiten. Sie sollten möglichst „nass in nass“ arbeiten. Vermeiden Sie es, bereits angetrocknete Stellen nochmals überfahren zu müssen. In einem solchen Fall können Schlieren zurückbleiben, die nach dem Abtrocknen sichtbar wären.

Pflegeöl für geölte Parkettböden:

Wie viel Parkett-Pflegemittel wird benötigt?

Bei einem Pflegemittel lässt sich der Verbrauch recht genau vorherbestimmen. Wird das Parkett mit dem Wischwiesel gepflegt, reicht ein Liter Parkettpflege für ca. 30-40m² in einem einmaligen Auftrag.

Der Verbrauch von Parkett-Pflegeöl lässt sich leider nicht so genau vorhersagen, da dies immer von der Saugfähigkeit Ihres Holzbodens und der momentanen Sättigung des Holzes abhängt.

Parkettpflege für versiegeltes Parkett:

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Geöltes Parkett pflegen mit Pflegeöl

Parkettpflege mittels Pflegeöl ist im Prinzip genauso einfach wie die zuvor beschriebene Pflege mit einem Pflegemittel. Sie starten in der Ecke eines Raumes und arbeiten sich mit dem Wischwiesel rückwärts in Richtung der Tür heraus. Beachten Sie auch hierbei, dass Ihr geöltes Parkett für ca. 1 Stunde nicht begangen werden kann.

Auf die Übergänge und Schlierenbildung müssen Sie hierbei keine Rücksicht nehmen. Es ist jedoch sehr wichtig, dass das Pflegeöl schön dünn verteilt wird und keine Pfützen zurückbleiben.

Ist Ihr Parkettboden in die Jahre gekommen? Vielleicht ist es an der Zeit, ihm eine neue Beschichtung zu gönnen. Finden Sie hier einen Profi-Betrieb fürs Parkett schleifen.

Grundlegendes zum Thema Parkettreiniger bzw. Reinigung

Hinweis: Die hier beschriebenen Tipps zum Parkett reinigen stellen lediglich Empfehlungen dar. Bitte halten Sie sich im Zweifel an die Vorgaben der Ihnen ausgehändigten Pflegeanleitung, bzw. kontaktieren Sie den verantwortlichen Verlegebetrieb.

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Wer einen Parkettreiniger kaufen möchte, sollte sich zunächst kurz Gedanken machen, welche wie das eigene Parkett beschichtet wurde. Ist dies nicht mit bloßem Auge erkennbar, gibt evtl. die noch vorhandene Rechnung schnell Aufschluss darüber.

Zur Not muss der Parkettverleger oder der Parkett-Hersteller kontaktiert werden.

Die Pflege von geölten Parkettböden und versiegelten Parkettböden unterscheidet sich grundsätzlich. Darum sollten Sie zunächst die verwendete Beschichtung, bzw. Parkettversiegelung abklären.

Parkettreiniger für geöltes Parkett:

Grundsätzlich gilt für alle Oberflächen folgendes:

Das sollten Sie beim Einsatz von Parkettreiniger vermeiden

In jedem Fall sollten Sie auf den Einsatz von herkömmlichen Neutralreinigern und vor allem auf Essigreiniger verzichten. Gerade bei Eiche-Parkett könnte dies fatale Folgen haben. Nach der Parkettverlegung bekommen Sie im Normalfall stets eine Pflegeanleitung ausgehändigt. Die darin beschriebenen Hinweise und Produkte sollten Sie stets beachten. Außerdem sollten Sie die Bildung von Pfützen vermeiden. Ein Sprühwischer ist nicht nur sehr komfortabel, sondern ermöglicht auch die exakte Dosierung des Parkettreinigers – ohne Pfützen zu verursachen.

Vermeiden Sie außerdem den Einsatz von Pflegemitteln und Parkettreinigern, deren Wirkung Sie nicht kennen. Bei einem neuen Produkt ist es immer angebracht, dieses an einer unaufälligen Stelle zu testen, bzw. an einem Reststück Ihres Parkettbodens auszuprobieren.

Vorsicht mit Parkettreiniger bei geölten Böden

Besondere Vorsicht ist bei der Reinigung von geölten Böden erforderlich. Der hier zu verwendende Parkettreiniger sollte genau auf das Öl abgestimmt sein. Manche Parkettreinigungsmittel sind sowohl für die Reinigung von geölten, als auch für versiegelte Böden geeignet. Beachten Sie jedoch die Hinweise zur Pflege von geölten Parkettböden.

Was bedeutet „nebelfeucht“ für den Einsatz von Parkettreiniger?

Wenn Sie Ihren Parkettboden feucht reinigen, sollten Sie den Wischmop so stark auswringen, dass dieser nicht mehr tropft. Beim Wischen des Holzbodens darf nur ein minimaler Wasser-Film sichtbar bleiben. Pfützen und größere Wasserlachen sind tabu (vor allem für versiegeltes Parkett). Geben Sie vor dem Wischen etwas Parkettreiniger in das Wischwasser hinein. Geben Sie das Parkettreinigungsmittel niemals pur auf den Boden.

Parkettreiniger für geöltes Parkett:

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Parkettreiniger und der richtige Wischmopp

Wir empfehlen Ihnen den Einsatz eines Sprühwischers. Hiermit ist eine sehr bequeme Parkettreinigung möglich. Der Parkettreiniger wird mit einem kleinen Hebel automatisch aufs Parkett gesprüht. Dies kann zeitgleich mit dem Wischen erfolgen. Ein extra Behälter/Eimer für Reinigungswasser ist unnötig.

Wenn Sie einen geölten Parkettboden haben, sollten Sie darauf achten, dass der Wischmop nicht aus Microfasern besteht. Dies kann zur Folge haben, dass Ihr Parkettboden mit der Zeit stumpf aussieht. Microfaser wirkt ähnlich wie sehr feines Schmirgelpapier und ist daher nur für den Einsatz mit Parkettreiniger auf versiegeltem Parkett geeignet.

Parkettreiniger – Welches Pflegemittel?

Für versiegelte Parkettböden empfehlen wir Ihnen Pflegemittel, die speziell für Ihre Versiegelung geeignet sind. Pflegemittel sind meist in zwei verschiedenen Glanzstufen erhältlich (glänzend und matt). Sie sollten die Glanzstufe wählen, die Ihrer momentanen Parkettversiegelung entspricht. Häheres haben wir in unserem Artikel zur Parkettpflege beschrieben.

Vor dem Einsatz von Pflegemitteln, muss Ihr Holzboden frei von alten Pflegemittelspuren sein. Außerdem sollten Sie ihn zuvor saugen und mit einem Parkettreiniger wischen.

Lässt sich altes Pflegemittel mit Parkettreiniger entfernen?

Sollten sich noch alte Pflegemittel auf der Oberfläche befinden, so lassen diese sich nicht mit einem Spezialreiniger zur Grundreinigung entfernen.

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Hierzu benötigen Sie folgendes:

Vor allem bei versiegelten Böden ist Pfützenbildung beim Wischen eine Gefahr. Das Wasser darf niemals durch die Fugen ins Holz eindringen, da dies sonst zu Verfärbungen unter dem Lack führen kann, die nur noch durch Abschleifen und Neu-Versiegeln entfernt werden können.

Bei der Grundreinigung teilen Sie sich den Raum in mehrere Abschnitte ein, die Sie binnen 5 Minuten vollständig bearbeiten können. D.h. binnen 5 Minuten sollten Sie die Teilfläche komplett mit dem Grundreiniger wischen und anschließend mit dem Nass-Sauger absaugen können. Typischerweise sind in dieser kurzen Zeit maximal 10 Quadratmeter möglich. Wenn Sie die gesamte Fläche gewischt und gesaugt haben, sehen Sie sich die Oberfläche am Besten gründlich im Gegenlicht an. Sind irgendwo noch einzelne Glanzstellen zu sehen? Falls ja, wiederholen Sie die Grundreinigung nochmals.

Unsere Fachbetriebe bieten die Grundreinigung/Tiefenreinigung von Parkett übrigens ebenfalls an. Hierzu verwenden wir eine spezielle Reinigungsmaschine, welche mittels Bürsten selbst den tiefsten Schmutz aus Ihrem Boden herausholt.

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Holzfußböden zeichnen sich durch eine natürliche Wärme, durch ihre Struktur und die Farbgebung aus. Sie sind strapazierfähig, passen zu modernen und klassischen Möbeln. Im Laufe der Jahre weisen Holzdielen Abnutzungserscheinungen oder Beschädigungen auf. Dann wird es Zeit, die alten Dielen zu sanieren und zu renovieren, Dielen zu schleifen und zu versiegeln.

Dies sind Arbeiten, die Sie selbst ausführen können. Was Sie dazu brauchen und wie das funktioniert, erfahren Sie hier.

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Dielen sanieren: Diese Werkzeuge brauchen Sie

Das wichtigste Werkzeug, um Dielen zu schleifen, ist eine Parkettschleifmaschine, mit der sich der überwiegende Teil des Holzfußbodens bearbeiten lässt.

Das Allround-Gerät ist die Drehscheiben-Schleifmaschine, die von der Unterbodenbehandlung bis zum Zwischen- oder Feinschliff verwendet werden kann.

Sind Ihre Dielen mit einer oder mehreren Lackschichten überzogen, ist der der Walzenschleifer die beste Wahl, um Dielen zu schleifen, da er sich durch eine hohe Abtragleistung auszeichnet.

Um Dielen zu schleifen, die sich im Randbereich oder in den Ecken befinden, eignet sich Tellerrandschleifer.

Dielen schleifen und der liebe Staub

Der durch das Dielen schleifen entstandene Feinstaub wird mithilfe eines Vakkumgebläses in einem Staubsack aufgesaugt.

Um die Dielen zu renovieren, werden sie zunächst mit einer groben Körnung (K36) bearbeitet. Ist der Holzboden noch ganz gut in Schuss, reicht eine mittlere Körnung aus.

Die gröbere oder mittlere Körnung beim Dielen schleifen dient dazu, die obere Schicht zu entfernen, während die feinere Körnung (K100/K120) den Dielenboden glättet.

Das tun Sie vor dem Dielen renovieren – die Vorarbeiten

Bevor Sie beginnen, Ihre Dielen zu sanieren, müssen einige Vorarbeiten geleistet werden:

  • Möbel und Teppiche werden ausgeräumt,
  • Vorhänge abgenommen und
  • Sockelleisten entfernt.

Bevor Sie Ihre Dielen schleifen und versiegeln, stehen einige Vorarbeiten auf der Agenda. So ist es sinnvoll zu prüfen, ob alle Dielen gut befestigt sind:

  • Gelöste Holzteilchen werden mit Leim fixiert,
  • Vorstehende Nägel werden mit einer Kneifzange entfernt,
  • beziehungsweise vorstehende Nageköpfe mit einem Versenker oder gezielten Hammerschlägen ins Holz geschlagen.

Ansonsten besteht die Gefahr, dass sie das Schleifgerät beschädigen. Zum Dielen renovieren werden alle Sockelleisten entfernt, um den
späteren Ecken- und Randschliff zu ermöglichen.

Was tun, wenn beim Dielen schleifen große Fugen auftauchen?

Welche Arbeiten beim Dielen renovieren auszuführen sind, ist abhängig vom Zustand des Holzfußbodens.

Bei älteren Holzdielen treten manchmal Spalten zwischen den Dielen auf. Um diese Dielen zu renovieren, können Sie sie mit Holzkitt verspachteln.

Bei etwas breiteren Fugen ist es sinnvoll, keilförmig zugehobelte Holzleisten zu verwenden. Dazu geben Sie beim Dielen renovieren auf beide Seiten Holzleim und klopfen sie leicht in den Spalt. Hat der Leim abgebunden, können Sie überstehendes Holz einfach abhobeln/abschleifen. Achten Sie beim Dielen renovieren darauf, dass alle Dielen gut befestigt sind.

Dielen schleifen mit dem Walzenschleifer
Dielen sind manchmal uneben. Hier sind mehrere Schleifgänge nötig.

Bevor Sie die Dielen abschleifen: Maßnahmen zum Schutz Ihrer Gesundheit

Beim Dielen schleifen sollten Sie einige Maßnahmen zum Schutz Ihrer Gesundheit beachten.

Tragen Sie festes Schuhwerk und Arbeitshandschuhe. Auch ein Ohrenschutz ist Teil der Minimalausrüstung beim Dielen schleifen, wobei Kontaktlinsenträger auch an eine Schutzbrille denken sollten.

Wegen der Feinstaubbelastung (beim Schleifen ohne Spezialabsaugung) ist das Tragen einer Staubmaske beim Dielen abschleifen empfehlenswert. Auch wenn (Standard-) Schleifgeräte mit Staubsäcken ausgestattet sind, sind sie nicht in der Lage, den gesamten Feinstaub aufzunehmen.

Dies ist lediglich mit Profi-Maschinen, nicht jedoch mit Leihmaschinen aus dem Baumarkt möglich (Stichwort „Dielen staubfrei abschleifen“). Nach dem Dielen schleifen ist es sinnvoll, den Boden mit einem Staubsauger sehr sorgfältig abzusaugen.

Dielen abschleifen – ein kleiner Kraftakt

Der Einsatz einer Schleifmaschine erfordert etwas Übung in Bezug auf die Handhabung.

Bevor Sie die Bodenschleifmaschine einschalten, um die Dielen zu schleifen, kippen sie das Gerät vor dem Anschalten leicht nach hinten.

Erst dann schalten sie es ein, um es dann vorsichtig abzusenken und mit dem Dielen schleifen zu beginnen. Nach dem vorsichtigen Absenken entwickelt die Bodenschleifmaschine eine starke Zugkraft.

Bewegen Sie die Bodenschleifmaschine beim Dielen abschleifen nur langsam und kontinuierlich nach vorne. Dafür müssen Sie Kraft aufwenden, damit das Gerät ruhig und gleichmäßig über den Dielenboden geführt wird. Während des Betriebs dürfen Sie nicht stehen bleiben oder gar die Schleifrichtung ändern. Ansonsten können Vertiefungen im Dielenboden entstehen.

Dielen schleifen: Die einzelnen Arbeitsschritte

Für das Dielen schleifen sind mehrere Schleifgänge notwendig.

Von besonderer Bedeutung ist beim Dielen abschleifen die Schleifrichtung. Das Dielen schleifen wird grundsätzlich in Richtung des Dielenverlaufs mit Korn 16 oder Korn 24 ausgeführt.

Anderes gilt, wenn der Dielenboden uneben ist oder mehrere Farbschichten aufweist. Dann wird beim Dielen schleifen die Schleifrichtung geändert, die mit Korn 16 in diagonaler Richtung zu den Dielen erfolgt, also von einer Zimmerecke in die diagonal gegenüberliegende Zimmerecke.

Beim Dielen schleifen verändert sich mit jedem Schleifgang die Körnung, die mit Korn 24, 36, 60 und Korn 100 immer feiner wird. Bei den Mittel- und Feinschliffen wird beim Dielen abschleifen in Brettrichtung vorwärts und rückwärts von links nach rechts gearbeitet, wobei die nächste Spur immer um eine halbe Walzenbreite versetzt wird.

Um die Dielen zu schleifen, die sich an Rändern und Ecken befinden, ist ein Tellerrandschleifer empfehlenswert.

Nach dem Dielen abschleifen: Den Holzboden versiegeln, ölen oder wachsen

Nach dem Dielen schleifen und vor dem Dielen sanieren wird der Dielenboden noch einmal kräftig abgesaugt, um die Staubreste rückstandslos abzutragen. Das ist die Voraussetzung für das Versiegeln des Bodens. Der Dielenboden lässt sich hierdurch leichter pflegen und ist widerstandsfähiger gegenüber Staub und Schmutz.

Dielen Randbereiche schleifen
Mit dem Randschleifer werden die Ränder der Dielen geschliffen.

Dielen schleifen bei Denkmalschutz

Besonders in Bauten des 19. Bzw. frühen 20. Jahrhunderts gibt es immer häufiger Auflagen des Denkmalschutzes. Diese können mit unter für Verwirrung sorgen. Meistens gelten hierbei besondere Vorschriften.

Man soll laut diesen Vorschriften z.B. den Dielenboden nicht aufarbeiten oder abschleifen sondern „abziehen“.

Die Technik des Abziehens ist eine händische Technik aus früheren Jahrhunderten und wäre aufgrund des hohen Aufwandes und des nötigen Körpereinsatzes heute unbezahlbar. Es handelt sich hier um eine Vorgabe die aus reinem Unwissen gemacht wird.

Was für den Denkmalschutz wirklich wichtig ist: Es soll beim Dielen schleifen so wenig Material wie möglich abgetragen werden. Darum wird der Begriff  „Abziehen“ verwendet.

Zum Dielenboden aufarbeiten verwenden wir daher Spezialmaschinen, an welchen der Schleifdruck geregelt werden kann. So lässt sich sicherstellen, dass im Schnitt weniger als 1mm abgetragen wird.

Dielen schleifen
So hat man früher Dielen aufgearbeitet.

Eine weitere Auflage des Denkmalschutzes ist meist, dass nach dem Dielen abschleifen Öl aufs Parkett aufgetragen wird. Lackierte Oberflächen sind scheinbar nicht gerne gesehen. Dies ist nicht weiter tragisch, weil die Beschichtung auch beispielsweise mit einem Hartwachs-Öl vorgenommen werden kann.

Hartwachs-Öl hat ähnliche Eigenschaften wie Lack: Es ist relativ abriebsfest und pflegeleicht.

Dielenboden renovieren wenn Teppich darüber liegt

Besonders ältere Bauten haben bereits meherere Komplettrenovierungen oder auch Teilrenovierungen, Anbauten etc. hinter sich. So kommt es immer wieder vor, dass auf den alten Massivdielen ein Teppichboden verlegt wurde.

Beim Dielenboden renovieren ist es wichtig zu wissen, ob der Teppichboden nur an einzelnen Stellen mit Klebeband fixiert, oder vollfächig mit Teppichkleber verklebt wurde.

In manchen Fällen kann die Vollverklebung bedeuten, dass der Parkettboden entfernt werden muss. Meist lässt sich der Klebstoff jedoch noch mittels Fräse/Parkettschleifmaschine entfernen.

Um dies festzustellen können Sie im Vorfeld versuchen, den Teppich an einer unauffälligen Stelle im Randbereich anzuheben. Lässt sich der Teppich nicht anheben ist er sehr wahrscheinlich vollflächig verklebt (siehe hierzu auch unser Artikel über Parkettkleber).

Besonders einfach lässt sich dies z.B. im Bereich von Heizkörperrohren oder an Türschwellen feststellen. Hier kann man einfach mit einem Schraubenzieher unter den Teppich fahren und etwas „hebeln“.

Wenn Ihr Dielenboden nun fest verklebt sein sollte, müssen wir beim Dielenboden renovieren / Dielenboden abschleifen etwas mehr Zeitaufwand mit einrechnen.

Außerdem müssen wir von einem höheren Verbrauch von Schleifmitteln ausgehen, da der alte Teppichkleber regelmäßig die Schleifmittel zusetzt. Auch beim Treppe renovieren, bzw. Holztreppe renovieren muss mit vermehrtem Zeitaufwand gerechnet werden, sollte die Teppe mit Teppichboden beklebt sein.

Parkett schleifen Berlin
Mit dem Glattspachtel wird das Öl nach dem Feinschliff auf die Dielen aufgetragen.

Dielen schleifen und Fugen verspachteln?

In den meisten Fällen müssen die Fugen nach dem Dielen schleifen bleiben wie sie sind. Weil Dielenböden in der Regel auf Balken genagelt sind, bleibt immer ein gewisser Bewegungsspielraum.

Fugendichtmasse wird jedoch immer spröde und bricht daher schon bei minimalen Bewegungen oder „Arbeiten des Holzes“ wieder heraus.

Es hat daher keinen Sinn, die Fugen beim Dielen schleifen/aufarbeiten auf klassischem Wege zu verschließen.

Massivholz-Dielen arbeiten sehr stark. Das ist auch der Grund, warum im heutigen Zustand Fugen vorhanden sind.

Ihr Holzboden wird nach der Sanierung nicht weniger arbeiten und selbst wenn man es schafft, einige Fugen zu verschließen, werden schon nach kurzer Zeit neue Fugen entstehen. Fugen gehören bei Dielenböden dazu.

Achtung: Lassen Sie niemals irgendwelche Fugen mit Silikon verschließen. Silikon macht das anschließende Beschichten mit Lack oder Öl nahezu unmöglich und sorgt auch bei späterem Dielen abschleifen für Probleme.

Lässt sich das Quietschen beim Dielen abschleifen beseitigen?

Das Quietschen von alten Dielenböden lässt sich in manchen Fällen etwas abmildern.

In extremen Fällen – wenn z.B. ganze Teile der Dielen lose sind und sich schon bewegen lassen – kann z.B. mit Holzschrauben für Fixierung gesorgt werden.

Ganz beseitigen lässt sich das Quietschen jedoch meist nicht. Außerdem muss bedacht werden, dass die Schrauben beim Dielen abschleifen von oben direkt durch die Diele geschraubt werden.

Es bleiben also regelrechte „Löcher“, welche anschließend mit Holzkitt oder Fugendichtmasse verschlossen werden müssen. Auch dies gehört bereits bei den meisten Dielenböden zum Gesamtbild dazu. Sie sollten sich jedoch überlegen ob sie das Quietschen Ihrer Massivdielen so sehr stört, dass Sie diese Löcher in Kauf nehmen wollen.

Wie oft kann man Dielen schleifen?

Genau wie beim Parkett schleifen, hängt es auch beim Dielen schleifen davon ab, wie stark die Nutzschicht ist. Die meisten Massivdielen haben eine Gesamtstärke von ca. 22 bis 30 mm. ca. 1/3 davon macht die Nutzschicht aus. Meist genügt dies für mindestens 6 bis 8 Komplettrenovierungen.

Moderne Parkett Dielen lassen sich aufgrund ihrer dünnen Nutzschicht nur einmal renovieren. Wenn Sie selbst prüfen wollen, ob man Ihren Dielenboden renovieren kann, sollten Sie einen Blick auf den Querschnitt wagen. Am einfachsten ist dies, wenn Sie noch ein unverbautes Reststück Ihres Dielenbodens besitzen.

Alternativ können Sie z.B. ein Stück Sockelleiste – vorzugsweise an einer in den Raum stehenden Eckwand – abmontieren und den Querschnitt des Dielenbodens mit der Taschenlampe beleuchten.

Auch Übergangsschienen bieten diese Möglichkeit. Die Nutzschicht hebt sich farblich meist deutlich vom Rest ab und beträgt bei Fertigparkett Dielenböden ca. 3-4 mm. Für das Dielen schleifen sollten uns noch mindestens 3 mm zur Verfügung stehen.

Die Kosten für’s Dielen schleifen

Das Dielen schleifen wird in der Regel genau wie das Parkett abschleifen, per Quadratmeterpreis abgerechnet. Der Quadratmeter-Preis fürs Dielen schleifen beinhaltet meist die Materialkosten (für die Holzboden Versiegelung/Parkettlack, Schleifpapier etc.) als auch die Arbeitsleistung.

Gerade z.B. an unserem Standort in Berlin, gibt es z.B. auch sehr viele Billig-Anbieter aus den angrenzenden Ländern.

Je weniger der Anbieter fürs Dielen schleifen berechnet, umso schneller muss er mit seiner Arbeit fertig werden. Denn der Quadratmeterpreis ist nichts anderes als ein umgerechneter Stundenlohn + Materialkosten.

Bei einem Quadratmeterpreis von nur 16,- Euro muss der Dielenschleifer fast doppelt so schnell arbeiten, wie ein Anbieter, der das Dielen schleifen zu marktüblichen Preisen anbietet. Dies wirkt sich unweigerlich auf die Arbeitsqualität aus.

Zudem haben Billig-Anbieter keine Möglichkeit, hochwertige Versiegelungen – z.B. mit UV-Schutz gegen Vergilbung – zu verwenden. Die Materialkosten würden jeglichen Ertrag verzehren. Stattdessen werden minderwertige Acrylversiegelungen verwendet. Diese werden schon nach 2 bis 3 Jahren spröde und lösen sich langsam vom Dielenboden ab.

Kein Wunder also, dass die meisten Billig-Anbieter bereits nach wenigen Monaten wieder vom Markt verschwunden sind.

An eine Gewährleistung für 5 Jahre ist hier nicht mehr zu denken.

Kunstharzversiegelungen beim Dielen schleifen

Es gibt spezielle Kunstharzversiegelungen, die aus trocknenden ÖlenAlkydharzen und Lösungsmitteln bestehen und die durch den Sauerstoff der Luft gehärtet werden. Außerdem gibt es die Polyurethan-Versiegelung, die einkomponentig oder zweikompoentig angeboten und immer dann eingesetzt werden, wenn die Oberfläche großen Belastungen ausgesetzt ist. Die Versiegelung ist auch mit Wasserlack möglich, der einen sehr geringen Lösungsmittelanteil hat.

Der Schlüssel: Gleichmäßige Bahnen beim Versiegeln ziehen

Das Kunstharz wird in gleichmäßigen Streichbewegungen mit einer Walze aufgetragen.

Arbeiten Sie von der Lichtquelle weg, sodass Sie Fehlstellen sofort erkennen und korrigieren können. Um Bläschenbildung zu vermeiden, ist beim Dielen sanieren direkte Sonneneinstrahlung zu vermeiden. Empfehlenswert ist eine zweite Schicht, die am nächsten Tag aufgetragen wird.

Einen weiteren Tag später ist der Dielenboden dann bereits begehbar, wobei sich die durch die Versiegelung bewirkte Schutzwirkung erst nach rund zwei Wochen entfaltet.

Dielen nach dem Schleifen ölen oder wachsen?

Um Holzdielenböden zu renovieren, können sie auch geölt werden, wobei zwischen härtenden und nicht aushärtenden Systemen differenziert wird. Mit Ölen wird eine offenporige Imprägnierung erreicht.

Nicht aushärtende Öle bestehen aus natürlichem Leinöl und bilden keinen Film, sondern lediglich eine Imprägnierung. Allerdings ist der Schutz gegen Verschmutzung gering, sodass abschließendes Wachsen empfehlenswert ist.

Dazu wird das Öl beim Dielen sanieren mit einer langflorigen Walze gleichmäßig auf dem Dielenboden verteilt.

Das überschüssige Öl wird nach rund einer Stunde mit einem Wischer abgezogen und das verbleibende Öl mit einer Einscheibenschleifmaschine gründlich in die Holzdielen einmassiert. Nach einer mehrstündigen Trocknungsphase wird der Boden mit einem feinen Pad nachpoliert, sodass ein matter Glanz entsteht.

Der Vorteil von gewachsten Dielenböden

Es gibt einen Unterschied beim Dielen sanieren zwischen der Verwendung von Ölen und Wachsen. Auch Wachse sind ein natürliches Produkt. Sie ziehen jedoch nicht sehr tief in das Holz ein, sodass beim Dielen sanieren kein Oberflächenfilm gebildet wird und die Oberfläche atmungsaktiv bleibt. Für das Verteilen von Wachs können Sie beispielsweise einen Profi-Spachtel verwenden.

Kurzanleitung für das Dielen schleifen und Dielen sanieren in Stichpunkten

  • Vorbereitungen treffen
  • Vorarbeiten leisten: Leimen, spachteln und Nägel versenken
  • Arbeitsmaterialien bereit legen
  • An den Gesundheitsschutz denken
  • Dielen abschleifen: Schleifrichtungen und Körnungen beachten
  • Dielen sorgfältig absaugen
  • Holzboden versiegeln: In Betracht kommen Kunstharz, Öle und Wachse
  • Trockenzeit einhalten

Weiterführende Links

Die nachfolgenden Links bieten Ihnen weiterführende Informationen, mit denen Sie Ihre Kenntnisse erweitern können. Mit dabei sind Links, die zu verschiedenen Videos und bebilderten Anleitungen

Parkett-Schliff in Ihrer Nähe

Aktuell bieten wir das Dielen abschleifen an über 32 Standorten in Deutschland und der Schweiz als Profi-Dienstleister an:

In Norddeutschland:

In Ostdeutschland:

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In Süddeutschland

In Bayern, Franken und der Schweiz:

Karte: alle Standorte in Deutschland:

Parkett reparieren mit dem Parkett-Reparaturset

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Parkett Reparaturset kaufen und richtig verwenden

Es gibt viele verschiedene Ausführungen von Parkett Reparatursets. In Baumärkten bekommt man meist ein etwas weniger hochwertiges Parkett Reparaturset. Wenn Sie qualitativ hochwertige Reparaturen an Ihrem Parkett durchführen wollen, sollten Sie ca. 100,- EUR in ein Profi Parkettreparaturset investieren.

Angebot fürs Parkett schleifen einholen

Ihr Standort:

Die folgenden Hersteller bieten derartige Parkett Reparatursets an:

Was ein gutes Parkett Reparaturset ausmacht

Die wichtigste Komponente am Parkett Reparaturset ist das enthaltene Schmelzwachs. In den meisten Baumärkten bekommt man Sets mit relativ weichem Schmelzwachs. Dieses Schmelzwachs verformt sich schon bei sehr niedrigen Temperaturen. Es verformt sich also auch durch die intensive Erwärmung mit Sonnenlicht. Genauso verformt es sich auch wieder durch die tägliche Benutzung Ihres Parkettbodens.

Besonders wichtig ist daher, ein Parkett Reparaturset mit echtem Hartwachs zu kaufen. Außerdem ist die Anzahl der verfügbaren Farben ein wichtiger Faktor. In Baumärkten bekommen Sie meist nur Uni-Farben. Da die einzelnen Parkettstäbe Ihres Parkettbodens jedoch immer verschiedene Farb-Nuancen haben, sind von jedem Farbton auch mindestens 3-4 verschiedene Nuancen an Hartwachs nötig. Nur so lässt sich ein optisch ansprechendes Ergebnis erzielen.

Parkett Reparaturset

Mit dem Parkett Reparaturset Macken ausbessern

Nachdem Sie sich das richtige Parkett Reparaturset besorgt haben, können Sie mit der Vorbereitung der Ausbesserung beginnen. Hierzu muss die betreffende Macke zunächst von Staub und Schmutz gesäubert werden. Dies lässt sich am einfachsten mit Spiritus oder ähnlichem erreichen.

Prüfen Sie auch, ob die Macke überhaupt tief genug ist. Bei der Arbeit mit dem Parkett Reparaturset ist es ähnlich wie beim Zahnartzt: Ist das Loch nicht tief genug, muss es erst noch erweitert werden, damit die Füllung richtigen Halt bekommt. Zum Vertiefen der Macke können Sie z.B. ein stabiles Cutter-Messer oder ähnliches verwenden.

Sind diese beiden Punkte abgehakt, erhitzen Sie den Schmelzstab, bzw. den Lötkolben aus Ihrem Parkett Reparaturset. Nach 1-2 Minuten Vorwärmzeit beginnen Sie nun, das farblich passende Hartwachs in die Macke zu schmelzen.

Nachdem die Macke gefüllt ist, warten Sie ca. 20-30 Sekunden bis das Hartwachs nicht mehr flüssig ist. Sie sollten nicht zu lange warten, da es sich im kalten Zustand nicht mehr richtig bearbeiten lässt. Das Wachs kann am Besten im „wachsweichen“ Zustand mit dem Plastik-Spachtel abgestoßen werden. Dies sollte in einem Zug und mit ausreichend Druck auf die Fläche geschehen.

Größere Macken mit dem Parkett Reparaturset ausbessern

Sind die Macken sehr groß, bzw. rundlich, kann es Sinn machen, eine sehr dunkle Farbe zu wählen. Sie imitieren damit dann z.B. ein Astloch. Dies macht natürlich nur Sinn, wenn Ihr Parkettboden ohnehin bereits Astlöcher aufweist. Sie können eine größere Macke zuvor auch mit einem Bohrer „in Form“ bringen.

Nachfolgend sehen Sie einige Beispielfotos:

Parkett reparieren mit dem Parkett-Reparaturset

Parkett Reparatur Set

Das Parkett Reparaturset und der richtige Glanzgrad

Nachdem das Hartwachs ganz erkaltet ist, können Sie den Glanzgrad der Reparaturstelle noch etwas anpassen. Meist ist das Hartwachs etwas matter als der Rest Ihres Parkettbodens. Sie können nun mit Hilfe eines Poliervlieses (liegt dem Parkett Reparaturset meist bei) vorsichtig das Hartwachs polieren und einen stärkeren Glanz bewirken.

Mit dem Parkett Reparaturset die Oberfläche instandsetzen

Wenn der Glanzgrad zu hoch ist oder die Stelle aus einem anderen Grund zu ungleichmäßig aussieht, kann mit einem Reparatur-Sprühlack nachgeholfen werden. Die oben genannte Firma König bietet diesen Reparatur-Lack in verschiedenen Glanzstufen an. Zuvor sollten Sie jedoch unbedingt ein Muster anlegen um zu sehen ob die Glanzstufe die richtige ist. Wird ein Dielenboden abgeschliffen, wird meistens ein Parkettöl zur Oberflächenbehandlung verwendet. Hier sollte die Reparaturstelle dann möglichst matt gehalten werden, um nicht weiter aufzufallen.

Dann kleben Sie die betreffende Stelle mit Krepband oder ähnlichem sauber ab. Hierzu isolieren Sie am Besten den ganzen Stab, bzw. den betroffenen Würfel. Das bedeutet, Sie kleben die Stelle genau an den Stößen entlang ab. Anschließend können Sie die Stelle mit dem Sprühlack behandeln.

Kratzer entfernen

Auch leichte Kratzer lassen Sich mit dem Parkett Reparaturset, bzw. dem Sprühlack entfernen. Gehen Sie dazu einfach wie zuvor beschrieben vor. Achten Sie jedoch auch hierbei unbedingt darauf, den richtigen Glanzgrad zu wählen. Andernfalls erscheint die Stelle im Licht sehr viel matter oder glänzender. Dies fällt dann womöglich mehr auf als der Kratzer selbst. Wenn sich Kratzer nicht der hier beschriebenen Methode beseitigen lassen, hilft meist nur noch Parkett abschleifen und versiegeln, bzw. ein Profi-Betrieb fürs Parkett schleifen.

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