Ein Parkettboden verliert mit der Zeit an Glanz, zeigt Kratzer, Dellen und Laufspuren – und irgendwann stellt sich die Frage: Was kostet es, das Parkett abschleifen und neu versiegeln zu lassen? Dieser Ratgeber liefert Ihnen alle Zahlen, Faktoren und praktischen Tipps, die Sie für Ihre Entscheidung brauchen.

Wichtigste Erkenntnisse

Bevor Sie tief in die Details eintauchen, hier die zentralen Zahlen und Fakten zu den Parkett abschleifen Kosten im Jahr 2026:

  • Typische Preisspanne: Die Kosten für Parkettabschleifen liegen zwischen 30 € und 50 € pro m², abhängig davon, ob wie groß die Fläche ist, wie stark beschädigt und weitere Faktoren (siehe weiter unten).
  • 25 m² Parkett abschleifen und versiegeln kostet in der Regel zwischen 962 € und 1.450 € bei einem Fachbetrieb wie Parkett-Schliff.de. Unsere Preise weichen jedoch je nach Zustand Ihres Bodens und den sonstigen Gegebenheiten von dieser Angabe ab. Für eine fixe Preisangabe benötigen Sie immer ein individuelles Angebot von uns.
  • 50 m² Wohnbereich mit stärkerer Beanspruchung und Reparaturen: Hier können die Kosten 2.000 € bis 4.000 € betragen.
  • 70 m² in mehreren Räumen liegen je nach Aufwand zwischen 2.100 € und 3.150 €, wobei der Preis pro Quadratmeter sinkt, da bei größeren Flächen Mengenvorteile greifen.
  • Kostenfaktoren: Faktoren wie Zustand des Bodens, Fläche, Versiegelungsart und Region beeinflussen den Preis erheblich.
  • Parkett selbst abschleifen spart auf dem Papier Geld, birgt aber deutliche Risiken bei Qualität und Ergebnis. Die Mietkosten für Parkettschleifmaschinen liegen zwischen 20 € und 120 € pro Tag – dazu kommen Material, Zeit und Nerven. Das Ergebnis enttäuscht am Ende oft und man landet dann doch beim Fachbetrieb und zahlt insgesamt dann mehr.
  • Abschleifen ist notwendig bei stark abgenutzten oder beschädigten Böden mit tiefen Spuren, Verfärbungen oder Flecken.

Was kostet Parkett abschleifen pro Quadratmeter in 2026?

Die Preise für das Parkettschleifen werden in Deutschland üblicherweise in Euro pro Quadratmeter angegeben und beziehen sich fast immer auf das Gesamtpaket aus abschleifen und versiegeln.

Hier die aktuelle Kostenübersicht:

LeistungPreis pro m²
Nur Parkett schleifen (ohne Versiegelung)15-25 €
Schleifen und versiegeln (Standard-Lack oder Öl)30-45 €
Schleifen und versiegeln (Premium: Hartwachsöl, 2K-Lack)35-60 €

Was ist im m²-Preis typischerweise enthalten?

  • Drei Schleifgänge (Grob-, Zwischen- und Feinschliff)
  • Ggf. Grundreinigung der Oberfläche, falls nötig
  • Versiegelung mit Lack oder Öl (je nach Wahl)
  • Grundierung vor der Versiegelung

Achtung bei kleinen Flächen: Räume unter 20-25 m² haben oft einen Mindestauftragswert. Anfahrt und Rüstzeit verteilen sich auf wenig Fläche, wodurch der effektive Preis pro Quadratmeter über den genannten Spannen liegen kann.

Bei stark beschädigtem Holz – etwa durch Wasserschäden, tiefe Gebrauchsspuren oder alte Kleber- und Lackreste – fallen Zusatzarbeiten wie Ausbesserungen oder Spachteln an. Diese werden pro m² oder als Pauschale berechnet und können den Gesamtpreis um 5-15 €/m² erhöhen.

Eiche Stabparkett abschleifen: Vorher/Nachher
Eicheparkett mit Ersatzstäben ausgebessert und anschließend abgeschliffen und matt versiegelt. Links: Vorher / Rechts: Nachher

Konkrete Kostenbeispiele: 25, 50 und 70 m² Parkett abschleifen und versiegeln

Damit Sie Ihr Projekt besser einordnen können, hier drei realistische Rechenbeispiele:

Beispiel 1: 25 m² – Schlafzimmer, normal abgenutzt

  • Zustand: leichte Abnutzung, matte Oberfläche, wenige Kratzer
  • Versiegelungsart: Standard-Wasserlack
  • m²-Preis: ca. 35-45 €
  • Gesamtkosten: ca. 962 € bis 1.450 € (inkl. kleinerer Zusatzarbeiten wie Fugen kitten)

Beispiel 2: 50 m² – Wohnbereich mit stärkerer Abnutzung

  • Zustand: deutliche Laufspuren, einzelne Dellen und Verschmutzungen, einige Reparaturstellen
  • Versiegelungsart: hochwertiges Öl oder 2K-Lack
  • m²-Preis: ca. 45-55 € (hier sind aufwändige Zusatzarbeiten enthalten und auf den QM-Preis umgelegt)
  • Gesamtkosten: ca. 3.000 € bis 4.000 € (inklusive Reparaturen und Sockelleisten-Demontage)

Beispiel 3: 70 m² – 3-Zimmer-Wohnung, mehrere Räume

  • Zustand: mittlere Abnutzung, guter Grundzustand
  • Versiegelungsart: Standard-Versiegelung
  • m²-Preis: ca. 30-40 € (Mengeneffekt)
  • Gesamtkosten: ca. 2.100 € bis 3.150 €
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Wichtige Kostenfaktoren beim Parkett abschleifen

Die Preisgestaltung beim Parkett abschleifen lassen ist alles andere als einheitlich. Folgende Kostenfaktoren bestimmen, was Sie am Ende zahlen:

Größe der Fläche Der Preis pro Quadratmeter sinkt meist bei größeren Flächen, weil Anfahrt und Maschinenrüstung auf mehr Quadratmeter verteilt werden. Umgekehrt gelten bei kleinen Räumen oft Mindestpreise.

Zustand des Holzbodens Eine nur matte Oberfläche ohne tiefe Schäden erfordert weniger Arbeitsaufwand als ein Boden mit Wasserschäden, altem Lack oder tiefen Kratzern. Faktoren wie der Zustand des Bodens beeinflussen den Preis der Parkettsanierung maßgeblich.

Art des Parketts Massivparkett mit dicker Nutzschicht ist robuster und erlaubt mehr Schleifgänge. Fertigparkett mit dünnerer Nutzschicht (oft nur 2,5-4 mm) verträgt hingegen nur ein bis zwei Schliffe. Krumme Dielen oder kaputte Stellen erhöhen den Aufwand zusätzlich.

Oberflächenbehandlung und Versiegelungsart Die Wahl zwischen Lack, Öl und Hartwachsöl beeinflusst den Preis. Hochwertige Öle oder Lacke sind teurer als Standardversiegelungen, bieten aber oft bessere Haptik oder längere Haltbarkeit. Lack ist pflegeleichter, Öl lässt das Holz natürlicher wirken und ermöglicht punktuelle Nacharbeiten.

Region und Betriebstyp In Großstädten liegen die Preise aufgrund höherer Löhne und Mieten tendenziell über dem Bundesdurchschnitt.

Zusatzarbeiten Typische Positionen, die den Gesamtpreis erhöhen:

  • Fugen füllen: 2-5 €/m²
  • Sockelleisten demontieren und montieren: 2-8 €/lfm
  • Einzelne Dielen oder Stäbe austauschen
  • Untergrund ausgleichen oder prüfen
  • Möbelräumen (falls nicht selbst übernommen)

Parkett selbst abschleifen oder abschleifen lassen?

Viele Hausbesitzer wägen zwischen DIY („do it yourself“) und einem Profi ab. Hier die ehrliche Gegenüberstellung:

Parkett selbst abschleifen

  • Maschinenmiete: Professionelle Maschinenmiete kostet zwischen 20 und 120 Euro pro Tag, je nach Gerät (Walzenschleifer, Randschleifer, Einscheibenmaschine).
  • Materialien: Schleifpapier in verschiedenen Körnungen, Lack oder Öl, Grundierung – zusammen oft 5-10 €/m². Materialien wie Schleifpapier selbst kaufen kann etwas Geld sparen.
  • Zeitaufwand: selbst Parkett abschleifen benötigt mindestens zwei Tage für 25 m², realistisch eher ein volles Wochenende inklusive Trocknungszeiten.
  • Risiken: Schleifwellen, Durchschleifen der Nutzschicht, Brandspuren, sichtbare Übergänge und Staubbelastung. Ein fehlerhaft abgeschliffenes Parkett ist schwer zu reparieren und kann den Wert der Immobilie mindern.

Parkett abschleifen lassen

  • Staubärmere Profi-Maschinen mit integrierter Absaugung
  • Erfahrung bei mehrfachen Schleifgängen und verschiedenen Holzarten
  • Fachgerechte Versiegelung mit gleichmäßigem Ergebnis
  • Ein Parkettleger oder Fachmann kennt die Eigenheiten von Echtholzböden und Dielenböden und kann den Ablauf effizient gestalten

Praxis-Tipp: Überlassen Sie die eigentlichen Schleifarbeiten und die Versiegelung dem Fachbetrieb. Einfache Vorarbeiten wie Möbel ausräumen und Sockelleisten abschrauben können Sie problemlos selbst übernehmen – das spart Handwerkerkosten, ohne Qualität zu riskieren.

Dielenboden abschleifen: Vorher/Nachher Vergleichs Foto
Links: Alte, abgenutzte Holzdielen vor dem Abschleifen. Rechts: Frisch geschliffen und matt versiegelt.

Parkett abschleifen und versiegeln: Ablauf und typische Leistungen

Die Parkettsanierung umfasst fast immer schleifen und versiegeln als zusammenhängendes Projekt. Nur schleifen ohne Schutzschicht ergibt wenig Sinn, weil das Holz sofort anfällig für Verschmutzungen und Schäden wäre.

Vorbereitung

  • Raum komplett leeren (Möbel, Teppiche, Dekoration)
  • Sockelleisten bei Bedarf demontieren
  • Lose Dielen prüfen, Nagelköpfe versenken
  • Boden grob reinigen

Schleifphasen

Professionelle Parkettbearbeitung erfordert in der Regel drei Schleifgänge:

  1. Grobschliff (Körnung 24-40): entfernt alte Versiegelung, Verfärbungen und tiefe Gebrauchsspuren
  2. Zwischenschliff (Körnung 60-80): glättet die Oberfläche und beseitigt Schleifspuren des Grobschliffs
  3. Feinschliff (Körnung 100-120): bereitet den Boden für die Versiegelung vor, sorgt für eine glatte Oberfläche.

Professionelle Betriebe arbeiten mit staubarmen Maschinen und integrierter Absaugung.

Reparaturarbeiten

Zwischen den Schleifgängen werden Fugen gespachtelt, einzelne beschädigte Stäbe ausgetauscht und z.B. Schraubenköpfe verspachtelt. Bei Altbau-Parkettböden ist dieser Schritt besonders wichtig.

Versiegelung

  • Lack (z. B. Dispersionslack oder 2K-Lack): Meist 2-3 Schichten mit Zwischenschliff. Die Trocknungszeit bei Lacken beträgt ca. 24-48 Stunden, bevor der Boden vorsichtig begehbar ist. Volle Belastung erst nach 5-7 Tagen.
  • Öl oder Hartwachsöl: In der Regel 2 Aufträge mit Einwirkzeiten. Das Holz bleibt offenporig und natürlich. Pflege ist aufwendiger, dafür sind lokale Ausbesserungen möglich.

Professionelle Versiegelungen halten 10 bis 15 Jahre – je nach Nutzung und Pflege.

Sparen beim Parkett abschleifen: praktische Tipps

Qualität sollte immer im Vordergrund stehen, denn ein schlecht geschliffener Boden kostet Sie am Ende mehr. Es gibt aber echte Sparhebel:

  • Vorarbeiten selbst übernehmen: Das Ausräumen von Möbeln kann die Handwerkerkosten senken. Eigenleistungen wie Sockelleisten abmontieren sparen ebenfalls Kosten – ohne das Ergebnis zu gefährden.
  • Räume bündeln: Räume zusammen abschleifen reduziert Anfahrtskosten. Lassen Sie Flur, Wohnzimmer und Schlafzimmer in einem Auftrag erledigen.
  • Festpreis vereinbaren: Ein Festpreis mit dem Handwerksbetrieb verhindert unerwartete Kosten.
  • Realistische Qualität wählen: Standard-Versiegelungen bieten ein gutes Preis-Leistungs-Verhältnis. Premium-Produkte machen bei repräsentativen Räumen Sinn, sind aber nicht überall nötig. Vermeiden Sie extrem billige Materialien – die Sanierung müssen Sie sonst deutlich früher wiederholen.

Warnung: Unsauber geschliffene Böden ziehen teure Nacharbeiten nach sich. Sparen Sie an den richtigen Stellen, nicht an der Kernleistung.

Fischgrät Parkett abschleifen: Vorher/Nachher Vergleichs Foto
Links: Altes, abgenutztes Fischgrät-Parkett. Rechts: Frisch geschliffen und versiegelt.

FAQ: Häufige Fragen zu Parkett abschleifen Kosten

Wie oft sollte man Parkett abschleifen und neu versiegeln lassen?

Je nach Nutzung sollten Sie Parkett alle 10 bis 15 Jahre abschleifen und neu versiegeln lassen. In stark beanspruchten Bereichen wie Flur, Küche oder gewerblich genutzten Räumen kann das Intervall kürzer ausfallen – alle 8–10 Jahre ist hier realistisch. Schlafzimmer und wenig genutzte Räume kommen oft deutlich länger ohne Komplettsanierung aus. Zwischensanierungen wie gründliches Reinigen und Nachölen verlängern das Intervall für einen kompletten Parkett-Schliff erheblich.

Was kostet es, nur Parkett zu schleifen ohne neue Versiegelung?

Ein Profi bietet selten nur schleifen ohne anschließende Schutzschicht an, weil unversiegeltes Parkett extrem anfällig für Feuchtigkeit und Verschmutzungen ist. Falls dennoch gewünscht, liegen die reinen Schleifkosten bei etwa 15–25 €/m². Die ausdrückliche Empfehlung: Planen Sie immer eine passende Versiegelung ein – egal ob Lack oder Öl.

Was kostet das Abschleifen und Versiegeln von Parkett pro Quadratmeter?

Die gängige Preisspanne für Parkett schleifen und versiegeln liegt bei 30–45 €/m² für Standardleistungen und bis zu 60 €/m² bei aufwendiger Oberflächenbehandlung oder Spezialversiegelungen. Im Preis enthalten sind üblicherweise drei Schleifgänge, Grundierung und zwei Schichten Versiegelung inklusive Material und Arbeitsaufwand.

Lohnt sich das Abschleifen alter Parkettböden aus den 1960er–1980er Jahren?

In vielen Fällen absolut. Massive Eiche-, Buche- oder Mosaikparkettböden aus diesen Jahrzehnten haben oft noch eine ausreichende Nutzschicht für mehrere Schleifgänge. Parkett kann in der Regel drei bis fünfmal abgeschliffen werden, sofern genügend Holzstärke vorhanden ist. Lassen Sie vorab die Reststärke der Nutzschicht und den Zustand des Untergrunds von einem Fachmann prüfen. So vermeiden Sie Mehrkosten durch eine überraschend nötige Neuverlegung.

Wie erkenne ich, ob sich mein Parkett noch abschleifen lässt?

Entscheidend ist die Stärke der Nutzschicht. Bei Fertigparkett sind das oft nur 2,5–4 mm, bei Massivparkett deutlich mehr. Wenn bereits mehrere Schleifgänge durchgeführt wurden oder die Fasen und Kanten der einzelnen Stäbe sehr rund wirken, ist Vorsicht geboten. Am sichersten ist es, einen Parkettleger zur Beurteilung zu holen. Er kann per Anfrage die Reststärke messen und einschätzen, ob eine weitere Sanierung sinnvoll ist oder ob Sie über eine Neuverlegung nachdenken sollten. So erhalten Sie eine verlässliche Übersicht, bevor Sie in das Projekt investieren.

Kann man nur Teilflächen des Parketts abschleifen lassen?

Technisch ist das möglich, optisch aber oft problematisch. Zwischen neu geschliffenen und alten Bereichen entstehen sichtbare Farb- und Glanzunterschiede, die sich nicht verbergen lassen. Empfehlung: Schleifen und versiegeln Sie mindestens ganze Räume oder klar abgegrenzte Bereiche einheitlich. Das Ergebnis wirkt harmonisch, und der Boden bekommt neues Leben – ohne störende Übergänge. Kontaktieren Sie uns, um vorab klären zu lassen, welche Lösung für Ihren Raum und Zustand am sinnvollsten ist.

Karte: Parkettleger in Ihrer Nähe

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      Was macht Parkettleger von Parkett-Schliff.de aus?

      Parkettleger-Fachbetriebe von Parkett-Schliff.de sind allesamt Profis mit jahrelanger Erfahrung in den unten aufgeführten Fachgebieten.

      Unter den Parkett-Schliff.de-Fachbetrieben finden sich Profis mit über 20 Jahren Erfahrung. Hierunter finden sich außerdem Parkettleger, die als Gutachter tätig sind und daher bei ihren eigenen Aufträgen auf exzellente Ausführungsqualität achten.

      Parkettleger von Parkett-Schliff.de haben neben ihrer eigentlichen Ausbildung auch Schleiftrainings und Sanierungskurse besucht, um beispielsweise die anspruchsvolle Aufgabe der Parkett-Pigmentierung zu meistern.

      So kommt es, dass nicht nur private Bauherren, sondern auch Architektur- und Ingenieurbüros sowie Kommunen mittlerweile auf Parkettleger-Fachbetriebe von Parkett-Schliff.de setzen.

      Parkett schleifen
      Unsere Parkettleger aus ganz Deutschland sind spezialisiert auf die Renovierung von Parkett

      Parkettleger – ein vielfach unterschätzter Beruf

      „Parkettleger? Ist das ein echter Beruf mit Ausbildung und Berufsschule?“ – Diese und ähnliche Fragen hören professionelle Parkettverleger in Deutschland immer wieder. Parkettleger ist einer der meist unterschätzten Berufe in Deutschland. Viele Bundesbürger verbinden mit dem Begriff Parkett lediglich die im Baumarkt erhältlichen Fertigdielen.

      Auch wenn die Verlegung dieser Parkettböden zum Leistungsspektrum des Parkettlegers gehört, können echte Parkettleger wesentlich mehr:

      Und viele weitere Dienstleistungen, wie z.B. Teppichboden verlegen, Linoleum verlegen, PVC verlegen, Vinylboden verlegen oder PVC-Beläge reinigen.

      Bild: ein Parkettleger von Parkett-Schliff.de beim Ölen von Industrieparkett

      Wo findet man zuverlässige Parkettleger?

      Seit einigen Jahren hat die Zahl der „Parkettleger-Fachbetriebe“, deren Mitarbeiter keine Berufsausbildung in Deutschland genossen haben, stark zugenommen. Aus allen Teilen Europas sind mittlerweile selbständige Parkettleger in Deutschland anzufinden.

      Nicht nur aus Osteuropa, sondern auch Parkettbodenleger aus Italien, Spanien oder Frankreich sind mittlerweile in Deutschland tätig. Plattformen wie Online-Handwerkerauktionen, ermöglichen es nun auch Allround-Handwerkern, mit wenig Sachkenntnis an Parkett-Aufträge zu gelangen.

      Der obligatorische Verweis auf Innungs-Fachbetriebe hilft bei der Suche nach einem professionellen und zuverlässigen Parkettleger nicht wirklich weiter.

      Denn die Mitgliederzahlen der Parkett- und Fußbodenleger Innungen sind seit Jahren stark rückläufig. Wirklich gute Parkettleger haben über Jahre hinweg ihre eigene Reputation aufgebaut und verfügen über eine starke Betriebsauslastung. Die Mitgliedschaft in der Handwerkskammer ist ebenfalls kein Qualitätsmerkmal, da jeder Parkettleger in der Handwerkskammer eingetragen ist, wenn er seinen Beruf selbständig ausübt.

      Was unterscheidet Parkettleger und Parkettlegemeister?

      Von den kaufmännischen und ausbildungstechnischen Kenntnissen abgesehen, bringen Meister zusätzliche Fachkenntnis im Bereich der Verlegung von Fischgrät- und anderer Musterböden mit. Auch beispielsweise das Pigmentieren von Parkettböden wird an manchen Schulen für Parkettleger-Meister gelehrt. Parkettleger-Meister befassen sich außerdem mit der Planung von Parkettarbeiten, sowie mit dem Untergrundaufbau, Estrich-Feuchtemessung, Beratung, Haftungsfragen etc.

      Parkett und Dielen in Hamburg renovieren
      Bild: Parkettleger beim Polieren eines Eiche Stabparkettbodens

      Wie wird man Parkettleger?

      Parkettleger wird man durch eine standardisierte Ausbildung, die in der Regel 3 Jahre dauert.

      Die Abschlussprüfung zum Parkettleger-Gesellen wird bei der Handwerkskammer abgelegt. Der Ausbildungsberuf „Parkettleger“ wird sowohl im Lehrbetrieb, als auch an der Berufsschule – meist im dualen System – erlernt.

      Die wenigen Berufsschulen für Parkettleger finden sich z.B. in

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      Mit unserer eigens entwickelten Methode geben wir Ihrem alten und abgenutzten Parkettboden eine völlig neue Farbe. Hierzu wird zunächst das Parkett abgeschliffen und die Fugen verschlossen.

      Nun wird ein spezielles Färbesystem auf das Parkett aufgetragen. Anschließend versiegeln wir Ihr Parkett mit unserer UV-Schutz-Parkettversiegelung. Hierdurch erhalten Sie eine eine extrem kratzfeste und pflegeleichte Oberfläche, welche für die nächsten Jahrzehnte gewappnet ist. Den richtigen Ansprechpartner fürs Parkett schleifen bzw. Parkett färben in Ihrer Region finden Sie weiter unten.

      Die gute Nachricht: Es ist so gut wie jede Farbe machbar. Von grellgrün über Nussbaum bis hin zu rot. Auch Mischfarben sind durchaus machbar und werden im Objektbereich immer wieder angefertigt. Die Möglichkeiten beim Parkett schleifen und färben sind genauso vielfältig wie das Streichen einer Wand.

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      Allerdings ist das Abmischen einer Farbe fürs Parkett färben immer mit Aufwand und Bemusterung verbunden. Bei kleineren Flächen bieten wir im Normalfall die Standardfarben an.

      Parkett schleifen in Neuss
      Eine Mustertafel mit gängigen Farben.

      Parkett färben – Vorher Muster ansehen

      Nachfolgend sehen Sie eine Übersicht der möglichen Farben. Diese wurden hier im Beispiel auf einem Eiche-Parkett aufgebracht.

      Besonderer Beliebtheit erfreuen sich derzeit Farbtöne wie ‘Eiche-Weißpigment‘, auch bekannt als ‘Eiche gekalkt‘, sowie bräunliche Nussbaumfarbtöne.

      Der Farbton des Parkettbodens sollte insbesondere in Abstimmung auf die Wände erfolgen. Die Farbe eines Holzbodens hat einen enormen Einfluss auf die Raumwirkung und sollte daher sorgfältig im Voraus bedacht werden.

      Wir empfehlen, grundsätzlich auch ein Muster auf dem entsprechenden Parkettboden anzulegen.

      Der Farbton ist abhängig von der Holzart

      Ein Farbmuster ist sehr wichtig, weil die Parkettbeize, bzw. Parkettfarbe auf jedem Parkettboden etwas anders ausfällt. Je nach Saugverhalten und Maserung des Holzbodens, kann die Farbe nach der Parkettrenovierung bei unterschiedlichen Böden abweichen.

      Vorab können wir Ihnen die Bemusterung mit Fotomustern, bzw. Echtholzmusterplatten anbieten. In der Praxis hat es sich bewährt, dass im Anschluss 2-3 Farben der engeren Wahl auf dem Parkettboden aufgebracht werden. Sobald man die Farben live gesehen hat, fällt die Entscheidung meist sehr schnell.
      Die verschiedenen Holzarten nehmen die Farbpigmente nach der Parkettrenovierung unterschiedlich stark auf. So kommt es, dass z.B. ein Buchenparkett meist viel kräftigere Farben annimmt als ein Eiche- oder Esche-Parkett. Sollten Sie hierzu Fragen haben, rufen Sie uns bitte an. Wir können Ihnen bereits am Telefon meist schon Infos zur Machbarkeit Ihres Vorhabens geben.

      Parkett färben: Eiche in Kirschfarbe
      Frisch pigmentierte Eichedielen (Farbe: Kirsch)

      Farbunterschiede innerhalb der Fläche sind normal

      Auch wenn wir eine sehr exakte Methode zum Parkettboden abschleifen und färben verwenden, lassen sich Farbunterschiede in der Fläche nicht ganz vermeiden. Parkettböden, die bereits vor Jahren verlegt wurden, weisen oft unterschiedliche Chargen innerhalb der Fläche auf.

      Und so kann es durchaus vorkommen, dass einzelne Partien etwas heller oder dunkler erscheinen als der Rest. Da die Farbunterschiede jedoch an der gesamten Verlegeeinheit auftreten, sieht dies weiterhin natürlich aus.

      Auch Hölzer mit wilder Maserung, oder z.B. Eiche mit hohem Splintholzanteil nehmen die Farbpigmente beim Parkett abschleifen und färben unterschiedlich an. Auf keinen Fall kann eine durchgehend homogene Farbgebung erwartet werden. Holz ist und bleibt ein Naturprodukt mit all seinen Eigenarten. Unsere Musterfotos sowie Vorher/Nachher Bilder zeigen Ihnen realistische Ergebnisse.

      Eiche Stabparkett eingefärbt: Nachher 01
      Frisch gefärbte Eichestäbe im Fischgrätmuster (Farbe: Black)

      Die Farbgebung kann je nach Versiegelung variieren

      Auch die Versiegelung kann einen Effekt auf die letztendliche Farbgebung haben. Insbesondere der Glanzgrad kann denselben Holzboden etwas heller oder dunkler erscheinen lassen. Wir empfehlen daher eine sehr matte Versiegelung zum Schutz Ihres Parkettbodens. Nach dem Abschleifen und Beizen tragen wir nach einer durchschnittlichen Trocknungszeit von ca. 24 Std. die Parkettversiegelung auf.

      Der Glanzgrad kann im Nachhinein auch verändert werden. z.B. kann eine Überversiegelung mit einem anderen Glanzgrad stattfinden oder ein Pflegemittel mit einem anderen Glanzgrad aufgebracht werden.

      In der Praxis haben sich matte Versiegelungen bewährt, da die Oberfläche wesentlich unempfindlicher ist. Schmutz und Staub fallen auf einer glänzenden Oberfläche sehr viel schneller auf. Auch Kratzer oder Macken sehen auf einer glänzenden Oberfläche schneller störend aus.

      Parkett färben: die Versiegelung verändert die Farbgebung
      Buche Stabparkett, gefärbt in „Kirsch“

      Vorsicht vor Pigment-Öl

      Von der Verwendung von reinem Pigment-Öl raten wir dringend ab. Da die Pigmente bei einem geölten Parkettboden nie ganz fixiert sind, ist die Pflege sehr aufwendig. Das Pigment wäscht sich mit der Zeit bei der Parketteinigung heraus und muss dann mit einem Pflege-Pigmentöl aufgefrischt werden.

      Dies ist alles andere als anwenderfreundlich und gehört eigentlich in Profihände.

      Wir empfehlen bei der Parkettsanierung daher immer die Verwendung einer Versiegelung zum Schutz des Holzbodens und der Pigmentierung. Nach dem Parkett schleifen und versiegeln (gilt auch fürs Dielen schleifen) ist die Farbe fixiert und kann weder durch Wasser noch durch Reinigungsmittel entfernt werden. Auch die technische Machbarkeit von Färbearbeiten mittels Pigment-Öl ist fraglich.

      Immer wieder gibt es aufgrund der Konsistenz von Pigmentöl Schwierigkeiten mit der gleichmäßigen Farbgebung. Wenn der Einsatz eines Öles vorgeschrieben ist, verwenden wir allenfalls ein Pigment-Hartwachsöl. Dieses weist ähnliche Eigenschaften wie Lack auf und erfüllt auch die Ansprüche an eine verbraucherfreundliche Parkettpflege.

      Parkett schleifen Düsseldorf
      Weiß pigmentiertes Mosaikparkett

      Auch Sockelleisten können gefärbt werden

      Da im Zuge des Parkett abschleifens, bzw. beim Dielen abschleifen immer auch eine andere Farbe erzielt wird, sind die Holzsockelleisten danach meist dunkler. Insbesondere wenn der Parkettboden geschliffen und gefärbt wird, passen die alten Sockelleisten nicht mehr.

      Ausdauernde Heimwerker bringen es manchmal fertig, die alten Sockelleisten abzuschleifen.

      Dies ist jedoch nicht wirtschaftlich sinnvoll und bringt zudem nie das gewünschte Ergebnis. Zu ungleichmäßig und unförmig sehen händisch bearbeitete Holzsockelleisten aus. Wir empfehlen daher die Montage von neuen Sockelleisten.

      In Verbindung mit Parkettboden schleifen und färben können wir beispielsweise rohe Sockelleisten liefern und diese genauso wie Ihren Holzboden färben und lackieren. Sehr beliebt sind außerdem weiße Holzsockelleisten als Kontrast zum dunklen Boden. Auch eine weiße Sockelleiste zu einem weiß pigmentierten Parkett kann sehr ansprechend wirken. Der Kontrast sollte dann allerdings durch dunkle Möbel oder eine farbige Wand erzeugt werden.

      Parkett färben
      Eiche Mosaikparkett, Farbe „Räuchereiche“

      Welche Parkettarten lassen sich färben?

      Als Spezialist für das Thema Parkett färben werden wir häufig gefragt ob dies mit jedem Parkett möglich sei. Prinzipiell sind Färbearbeiten auf sehr vielen Holzarten möglich. Es gibt jedoch einige Einschränkungen zu welchen wir gleich noch kommen. Zunächst ist jedoch festzuhalten dass Parkett färben mit den folgenden Hölzern problemlos möglich ist:

      • Eiche Parkett
      • Buche Parkett
      • Esche Parkett

      Hierbei handelt es sich um die klassischen Parketthölzer im europäischen Raum und diese wurden ausgiebig in puncto Parkett färben getestet. Am häufigsten trifft man in Deutschland auf Eiche-Parkett.

      Mit unserer speziellen Methode ist auch das Färben von Buchenparkett kein Problem mehr. Seither war die landläufige Meinung, dass Buchenholz aufgrund seines extremen Saugverhaltens zu ungleichmäßiger Trocknung des Beizmittels und somit zu Farbunterschieden führe. Dies ist jedoch bei unserer Methode nicht der Fall.

      Kommen wir zu den Einschränkungen:

      Hölzer die vor dem Färben auf jeden Fall getestet werden müssen sind Ahorn sowie Tropenhölzer. Ahorn ist aufgrund seiner schwachen Struktur nur bedingt aufnahmefähig für Parkettbeize und daher fürs Parkett färben eher weniger geeignet. Tropenhölzer müssen aufgrund ihrer Inhaltsstoffe immer gesondert getestet werden.

      Parkett Musterfarben, direkt auf Ihrem Boden
      Farbmuster direkt auf dem Boden unseres Kunden angelegt

      Woher weiß ich, wie die Farbe auf meinem Parkett herauskommt?

      Da Eiche nicht gleich Eiche ist und jeder Parkettboden etwas mehr oder weniger Pigment aufnehmen kann, ist es am Besten auf Ihrem Parkettboden ein Muster anzulegen. Beim Vor-Ort-Termin können Sie bereits aus unseren Musterplatten wählen, welche Farbe Ihnen am Besten zusagt. Sollten Sie bei der Farbwahl noch etwas unsicher sein, fällt der Groschen meist nachdem wir auf Ihrem Parkettboden ein Muster Ihrer Wunschfarbe angelegt haben. Hier geht es zu weiteren Vorher-Nachher Vergleichsfotos.

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      Was gibt es Schöneres, als an einem lauen Sommertag auf der eigenen Terrasse zu sitzen, dazu ein kühles Getränk und eventuell mit der Familie und ein paar Freunden das Leben zu genießen? Um dieses Gefühl voll auskosten zu können, bedarf es eines gepflegten Umfelds, zu dem auch eine saubere Terrasse gehört.

      Holzterrassen gehören zu den beliebtesten Varianten beim Terrassenbau. Das liegt nicht nur an ihrer schönen Optik, sondern auch daran, dass sie sich je nach gewählter Holzart und -farbe individuell gestalten lassen. Doch das Material Holz ist auch empfindlicher als beispielsweise eine Steinterrasse. Bei der Reinigung gibt es daher einige wichtige Punkte zu beachten.

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      Terrassendielen schleifen (geriffelt oder glatt)

      Terrassendielen sollte man nur im äußersten Fall schleifen. Fast immer genügt eine gründliche Reinigung mit Spezialmaschinen und einem Hochdurckreiniger. Auch hartnäckige Graufärbungen werden hierdurch entfernt. Wenn Terrassendielen geriffelt sind, würde das Abschleifen die Rillen jedes Mal reduzieren. Um das Holz zu erhalten, verzichtet man deshalb meistens auf das Abschleifen.

      Bankirai Terrasse abschleifen

      Auch eine Bankirai Terrasse muss meistens nicht abgeschliffen werden. Bankirai kann genau wie jedes andere Holz mit unseren Spezialmaschinen gereinigt werden. Auch Grauschleier und Verfärbungen gehen hierbei meist vollständig verloren.

      Holzterrasse reinigen – das sollte beachtet werden

      Um die schöne Optik des Holzes auf der eigenen Terrasse lange Zeit erhalten zu können, sollte die Terrasse regelmäßig gereinigt werden. Gleichzeitig bedarf das Holz einer regelmäßigen Pflege, um langfristig seine Eigenschaften zu bewahren. Da es sich bei Holz um einen natürlichen Rohstoff handelt, ist es besonders anfällig gegen Wetter- und Witterungseinflüsse.

      Besonders in Außenbereichen wie der Terrasse ist eine regelmäßige Reinigung und Pflege des Holzes daher unabdingbar. Andernfalls werden die Holzdielen mit der Zeit nicht nur unschön anzusehen, sie können auch schneller Beschädigungen aufweisen und verwittern. Im besten Fall wird der Holzboden auf der Terrasse daher zweimal im Jahr ausführlich gereinigt und gepflegt.

      Zum einen im Herbst, um das Holz auf gegen die vermehrten Witterungseinflüsse des Winters zu schützen. Zum anderen beim Frühjahrsputz, um das Holz wieder ansehnlich für die neue Gartensaison zu machen.

      Holzterrasse reinigen und pflegen – so geht´s

      Zur Reinigung einer Holzterrasse stehen unterschiedlichste Methoden zur Verfügung. Neben mechanischen Reinigungsutensilien wie dem altbekannten Schrubber unterstützen auch chemische Reinigungsmittel die gründliche und gleichzeitig schonende Reinigung des Holzes.

      Oberflächliche Reinigung der Holzterrasse

      Handelt es sich auf der Terrasse nur um oberflächliche Verschmutzungen, so können diese mit etwas Wasser und speziellen Mitteln zur Holzreinigung entfernt werden. Die in den chemischen Reinigungsmitteln enthaltenen Tenside lösen die Verschmutzungen von der Holzoberfläche, sodass diese im Nachgang mit Wasser abgespült werden können.

      Um hartnäckigen und groben Schmutz von dem Holz zu lösen, kann der Einsatz eines Schrubbers oder einer Handbürste nötig sein. Ist das Holz durch die Witterung bereits stark ausgegraut, kann ein zusätzlicher Holzentgrauer eingesetzt werden. Dieser verleiht dem Holz wieder seine natürliche Optik.

      Auch zum Entfernen von Grünbelag auf dem Holz stehen spezielle Holzreinigungsmittel bereit. Diese finden sich oft im Baumarkt oder im spezialisierten Fachhandel.

      Holzterrasse reinigen mit Hochdruckreiniger

      Der Einsatz eines Hochdruckreinigers zur Reinigung der Terrasse ist ein beliebtes Mittel, da die Reinigung damit deutlich beschleunigt werden kann. Die Meinungen hierzu gehen auch unter Fachleuten oft auseinander. Durch den hohen Druck des Wasserstrahls, mit dem gereinigt wird, können Beschädigungen an der Oberfläche des Holzes verursacht werden.

      Insbesondere bei Terrassendielen aus weichem Holz kann es durch den Einsatz des Hochdruckreinigers zur Ausfaserung der obersten Holzschicht kommen. Der Holzboden ist dann deutlich anfälliger gegen weitere Beschädigungen und äußere Einflüsse. Gleichzeitig wird die Oberfläche des Holzes durch den Einsatz des Hochdruckreinigers rau, wodurch sich leichter ein Splitter eingefangen werden kann.

      Vor dem Einsatz eines Hochdruckreinigers zum Reinigen der Holzterrasse sollte sich also zuerst über die Beschaffenheit des Holzes informiert werden. Im besten Fall wird bereits beim Kauf und Aufbau der Holzterrasse geklärt, ob das eingesetzte Holz den hohen Druck des Wasserstrahls eines Hochdruckreinigers aushält. Um das Holz zu schonen, kann auch das einfache Abspritzen mit einem Gartenschlauch zum Reinigen der Holzterrasse genutzt werden.

      Besteht die Terrasse aus Hartholz, so wie auch die meisten Holzmöbel für den Außenbereich, kann ein Hochdruckreiniger in der Regel bedenkenlos eingesetzt werden. Am besten eignet sich dazu ein spezieller Aufsatz des Reinigers, der mit rotierenden Bürsten ausgestattet ist. Zudem sollte nach Möglichkeit nicht die höchste Druckstufe zum Reinigen der Holzterrasse gewählt werden.

      Bewährte Hausmittel für die Reinigung der Holzterrasse

      Wer auf den Einsatz von chemischen Reinigungsmitteln und eines Hochdruckreinigers verzichten möchte, der kann auch mit einfachen Hausmitteln der eigenen Holzterrasse wieder neuen Glanz verleihen. Diese sind meist nicht nur kostengünstiger, sondern gleichzeitig auch umweltfreundlicher als chemische Reinigungsmittel.

      Holzterrasse reinigen mit Soda und Stärke

      Ein bewährtes Hausmittel zur Reinigung kann relativ einfach mit etwas Soda (Natriumcarbonat) und Stärke selbst hergestellt werden. Für die eigene Reinigungspaste werden benötigt:

      • 5,5 l lauwarmes Wasser
      • 100 g Natriumcarbonat
      • 2-3 EL Stärke

      Zuerst wird die Stärke mit ca. 500 ml des Wassers verrührt, bis die entstehende Mischung keine Klumpen mehr aufweist. Anschließend wird die Mischung in einen Topf mit den restlichen 5 l lauwarmen Wassers eingerührt. Die 100 g Natriumcarbonat werden nun hinzugefügt und die gesamte Menge wird bis zum Quillen aufgekocht.

      Mit der entstehenden Paste lassen sich Holzterrassen besonders schonend reinigen. Hierzu wird die Reinigungspaste direkt auf die Holzdielen aufgetragen und mit einem Schrubber gleichmäßig verteilt. Um ein optimales Ergebnis zu erzielen, sollte eine Einwirkzeit von ca. einer Stunde eingehalten werden. Nach dieser Zeit kann die Reinigungspaste ganz einfach mit Wasser wieder abgewaschen werden.

      Holzterrasse reinigen mit Schmierseife

      Auch herkömmliche Schmierseife eignet sich für die Reinigung einer Holzterrasse. Bei der Auswahl der passenden Seife sollte auf dessen Umweltverträglichkeit geachtet werden. Das abgewaschene Seifenwasser landet schließlich hauptsächlich im eigenen Garten.

      Zur Reinigung des Holzes wird die Schmierseife einfach auf der Terrasse aufgetragen. Durch das Einreiben mit einer Bürste kann das Reinigungsergebnis zusätzlich unterstützt werden. So lassen sich auch schwer zugängliche Rillen und Fugen im Holzboden gründlich reinigen. Im Anschluss an die händische Reinigung mit Seife und Bürste können die Reste einfach mit einem Gartenschlauch von der Terrasse abgewaschen werden.

      Für Terrassendielen mit tiefem Profil verwenden wir spezielle Bürstenaufsätze.

      Die 3 größten Fehler beim Holzterrasse Reinigen

      Holz ist im Vergleich zu manch anderen Materialien relativ empfindlich. Das Naturprodukt sollte daher stets sorgsam behandelt werden. Folgende Fehler sind beim Reinigen einer Holzterrasse daher zu vermeiden.

      Keine säurehaltigen Reinigungsmittel verwenden

      Auf aggressive und säurehaltige Reinigungsmittel sollte beim Reinigen der Holzterrasse verzichtet werden. Dazu gehören auch Haushaltsmittel auf Basis von Essig. Die Säure greift das Holz an und macht es damit weniger widerstandsfähig. Langfristige Beschädigungen sind daher nicht auszuschließen.

      Im Anschluss: Holzterrasse ölen nicht vergessen!

      Eine Holzterrasse sollte nicht nur regelmäßig gereinigt werden. Auch die langfristige Pflege ist wichtig, damit das Holz widerstandsfähig und optisch ansprechend bleibt. Am besten eignen sich dazu Holzöle, die nach der Reinigung auf die Holzdielen aufgetragen werden. Wichtig ist dabei, dass das Holz nach der Reinigung bereits wieder vollständig getrocknet ist. Bei der Auswahl des passenden Holzöls muss außerdem darauf geachtet werden, dass dieses auch für die verwendete Holzart geeignet ist.

      Der falsche Tag für die Reinigung

      Da sich die Holzterrasse im Freien befindet, sollte auch der passende Tag für die Reinigung ausgewählt werden. Ein feuchter oder gar frostiger Tag eignet sich dazu absolut nicht. Am besten nimmt man sich an einem trockenen Frühlingstag mit angenehmen Temperaturen die Zeit für einen ausführlichen Frühjahrsputz der Terrasse.

      Die richtigen Reinigungs- und Pflegeprodukte wählen

      Eine Holzterrasse ist Tag für Tag den äußeren Witterungseinflüssen ausgesetzt. Von hohen Temperaturen und direkter Sonneneinstrahlung bis hin zu schneebedeckten Minusgraden macht eine Holzterrasse das gesamte Jahr über einiges mit. Damit das Holz dabei nicht nur optisch ansprechend, sondern auch langfristig haltbar bleibt, sollte beim Holzterrasse Reinigen auf hochwertige Reinigungs- und Pflegeprodukte geachtet werden.

      Dabei muss Qualität nicht immer unbedingt teuer bedeuten. Wichtig ist, dass die Produkte ihren Zweck erfüllen und dabei auf Giftstoffe und andere umweltschädliche Inhaltsstoffe verzichten.

      Nach dem zweiten Durchlauf sind 95 % der Verfärbungen entfernt.

      Terrassendielen renovieren lassen

      Terrassendielen sind ganzjährig besonders widrigen Bedingungen ausgesetzt. Im Sommer wird die Terrasse am meisten genutzt und gleichzeitig durch Sonnenstrahlung ausgebleicht. Im Herbst sorgen Regenfälle für die Bildung von Grauschleier auf der Oberfläche und im Winter setzt ihnen Schnee und Eis zu.

      Dies führt neben der Bildung von Rissen zum vollständigen Ergrauen der Dielen.

      Was beim Einbau der Terrassendielen noch natürliche Wärme und eine homogene Oberfläche war, ist schon nach wenigen Jahren reif für die Auffrischung. Mit unseren Spezialmaschinen für die Reinigung und Auffrischung von Terrassendielen, sorgen wir dafür, dass Ihr Lieblingsort im Sommer wieder zum Verweilen einlädt.

      Mit speziell für die Terrassenreinigung hergestellten Bürsten und umweltfreundlichen Reinigungssubstanzen, rücken wir Schmutz und Grauschleier an den Kragen.

      Besonderer Schutzfilm bei der Terrassendielen-Renovierung

      Damit die Oberfläche Ihrer Terrassendielen auch dauerhaft schön bleibt und die nächsten Winter schadlos übersteht, imprägnieren wir diese mit den besten Imprägnierölen auf dem Markt. Um Ihre Terrassendielen zusätzlich vorm Absplittern und Aufquellen zu schützen, verwenden wir ein Stirnkantenwachs.

      Welche Holzart Ihre Terrassendielen aufweisen ist dabei zweitrangig: egal ob TeakBankiraiFichte oder Eichedielen – die Auffrischung ist kein Problem. Auch etwas seltenere Holzarten wie beispielsweise KieferDouglasieLärcheCummaru oder Esche haben wir bereits erfolgreich saniert.

      Kosten & Preise für’s Renovieren Ihrer Terrassendielen

      Je nach Abnutzung Ihrer Terrassendielen, wird das Auffrischen und das Imprägnierverfahren unterschiedlich lange dauern. Wir behalten uns daher vor, die Kosten nach Besichtigung vor Ort individuell zu kalkulieren. Da eine Auffrischung immer erst im Frühjahr Sinn macht, erhalten wir die meisten Aufträge auch in dieser Zeit. Bitte haben Sie Verständnis dafür, dass unsere Bestandskunden eine schnellere Ausführung erhalten.

      Um längere Wartezeiten zu vermeiden, sollten Sie uns darum bereits ab Dezember/Januar fest mit dem Reinigen/Sanieren/Auffrischen Ihrer Terrassendielen beauftragen.

      Das Öl verteilen wir an den Randbereichen mit einem Pinsel und in der Fläche z.B. mit einer Rolle.

      Zum Ablauf beim Ölen von Terrassendielen

      Nach gründlicher Beseitigung des Schleifstaubes kann nun damit begonnen werden, die Holzterrasse zu ölen. Dazu wird das Öl im Behältnis gut aufgeschüttelt und dann mit einem Schraubendreher der Deckel geöffnet.

      Mit einem „gewöhnlichen“ Pinsel für Lasuren (Kunstoffborsten) wird das Öl gleichmäßig auf die Holzdielen der Terrasse aufgetragen. Das farblose Öl gibt dabei dem Holz gleich wieder mehr farbliche Intensität und Kraft.

      Selbst die besonders ausgebleichten Dielen nehmen wieder annähernd die Farbe der von Wetter geschützten Dielen an. Und auch die Struktur des Holzes tritt besser sichtbar zutage.

      Nach dem ersten Terrassen-Anstrich mit Öl sieht das Ergebnis schon nicht schlecht aus. Doch jetzt steht erstmal eine Pause an. Nach gut drei Stunden folgt ein Zweitanstrich der Holzdielen mit dem Öl.

      Wie geht man beim Terrassendielen renovieren vor?

      Die Terrassensanierung, in deren Rahmen der beschädigte Belag wieder instant gesetzt werden soll, muss generell Schritt für Schritt durchgeführt werden. Die einzelnen Arbeitsschritte können beispielsweise folgendermaßen aussehen:

      • Das sorgfältige Sichten der Terrasse, wobei alle Schäden genau ermittelt werden. Im Anschluss kann der Heimwerker eine Liste der benötigten Materialien und Werkzeuge erstellen. Der Materialumfang hängt wiederum vom Grad der Beschädigung des Terrassenbelags ab. Sind einzelne Dielen beispielsweise stark beschädigt, müssen diese im Rahmen der Sanierung zumeist ersetzt werden. Zeigen sich an der Terrasse nur oberflächliche Schäden, so reicht es zumeist aus, die Terrasse abzuschleifen und neu zu versiegeln.
      • Das Entfernen und Ersetzten von defekten Terrassendielen. Dieser Arbeitsschritt ist nur bei tiefreichenden Beschädigungen an einzelnen Dielen notwenig. Sollten sich keine gravierenden Schäden an einzelnen Terrassendielen zeigen, so kann auf diesen Schritt verzichtet werden.
      • Das Abschleifen des Belags mithilfe einer Schleifmaschine. Hierbei ist es wichtig, auf das gleichmäßige Schleifen zu achten, um später eine glatte Oberfläche zu erhalten. Daher dürfen nicht nur ausschließlich die beschädigten Dielen abgeschliffen werden. Das Abschleifen sollte sich generell auf die gesamte Terrassenoberfläche (auch auf eventuell zuvor neu eingesetzte Dielen!) beziehen.
      • Das Versiegeln der Terrassenoberfläche mithilfe eines Holzschutzmittels. Hierfür bieten sich sowohl chemische als auch natürliche Holzschutzmittel an. Gute Erfolge können beispielsweise mit dem rein natürlichen Leinöl erzielt werden. Wichtig ist, die Terrasse erst nach dem vollständigen Einziehen bzw. Antrocknen des Holzschutzmittels zu betreten!
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      Moderne Parkettböden weisen meist nur geringe Nutzschichten auf. Daher ist auch ihre Lebensdauer eher begrenzt. Je nach Nutzschicht lässt sich z.B. Fertigparkett maximal 2 Mal renovieren, bevor man es entfernen, bzw. „rausreißen“ muss.

      Besser sieht es mit Massivparkett aus. Nicht selten wird ein Massivparkettboden älter als sein Besitzer. Doch irgendwann ist die Zeit für jeden Parkettboden gekommen. Dann heißt es, raus mit dem alten Parkett!

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      Das Entfernen von Fertigparkett, schwimmend verlegt

      Die einfachste Disziplin ist: das Entfernen von Fertigparkettböden, die schwimmend verlegt wurden.

      Da keine feste Verbindung mit dem Untergrund besteht, ist die einzige Hürde meist die Leimverbindung, bzw. im günstigsten Falle die Klick-Verbindung der einzelnen Parkettelemente.

      Zunächst müssen die Sockelleisten ringsum entfernt werden. Dann beginnt man an einem Raumende, die erste Reihe anzuheben. Hierzu kann Hebelwerkzeug, wie z.B. eine Brechstange oder der berühmte „Kuhfuß“ sehr nützlich sein. Da das Parkett im Randbereich nur eine Fuge von 10 bis 15 mm aufweist, kommt man hier mit der bloßen Hand nicht sehr weit. Schon bei der zweiten Reihe geht es dann fast wie von selbst.

      Eine Besonderheit ist bei verleimten Parkett Elementen mit Nut und Feder Verbindung zu beachten. Die einzelnen Parkettplanken müssen teilweise an der Verbindung durchgebrochen werden.

      Das Entfernen von verklebtem Fertigparkett

      So einfach das Entfernen von schwimmend verlegtem Parkett ist, so schwierig ist die Gegenvariante. Fest verklebtes Fertigparkett zu entfernen ist eine der schwierigsten Aufgabengebiete. Darum gibt es mittlerweile Spezialmaschinen, um die Arbeit zu erleichtern. Das Parkett entfernen funktioniert damit zwar noch nicht ohne Schweiß, die Arbeit geht jedoch wesentlich schneller von der Hand. Außerdem bieten unsere Spezialmaschinen die Möglichkeit, Feinstaub sehr effizient abzusaugen, sodass die Umwelt kaum etwas vom Parkett entfernen mitbekommt.

      Wenn die Klebeverbindung mit dem Untergrund bereits brüchig geworden ist, hat man noch sehr gute Karten. Mit einem Schaber oder ggf. mit einem Stemmeisen lassen sich die einzelnen Stäbe regelrecht abschaben. Auch wenn hierbei mehr Körpereinsatz als bei schwimmend verlegtem Parkett gefordert ist, ist die Aufgabe noch von Menschenhand zu bewerkstelligen.

      Elastische Klebstoffe machen das Entfernen schwieriger

      Anders, wenn das Parkett mit einem elastischen Parkettkleber verklebt wurde. Die sog. Silanklebstoffe werden erst seit wenigen Jahren eingesetzt. Die Klebstoffverbindung wird von Fachleuten und Bauherren aufgrund ihrer hohen Lebensdauer geschätzt.

      Doch wenn es ans Entfernern des Parkettbodens geht, wird die Klebstoffqualität zu einem echten Problem. Da Fertigparkett aus mehreren Schichten besteht, blättert bei der Arbeit mit einem Bohrmeisel/Borhhammer meist die oberste Schicht ab und die unterste bleibt noch auf dem Estrich kleben.

      Einzelne Parkettstäbe wurden hier entfernt und ersetzt.
      Hier wurden nur einzelne Parkettstäbe entfernt und ersetzt.

      Das Entfernen von Massivparkett

      Auch beim Entfernen von Massivparkett kommt es auf die Klebstoffverbindung an. Während Massivparkett aus den 50er Jahren meist schon fast von allein herausgeht, steht man bei neueren Klebstoffen wieder vor einer wahren Herausforderung. Der Alptraum jedes Parkettlegers: Stabparkett, 22mm mit elastischem Klebstoff verklebt.

      Hieran sind schon gestandene Parkettleger mit jahrzehntelanger Erfahrung verzweifelt. Zum Glück gibt es mittlerweile Spezialmaschinen für das Entfernen von Massivparkett. Denn von Hand oder mit der Brechstange hat man hier keine Chance.

      Die Kosten fürs Parkett entfernen

      Pauschal lässt sich zu den Kosten fürs Parkett entfernen keine Aussage machen. Dies hängt davon ab, ob der Boden verklebt oder schwimmend verlegt wurde. Wie zuvor beschrieben kann die Klebstoffverbindung brüchig sein und die Sache geht im Handumdrehen.

      Die Klebstoffverbindung mit dem Untergrund kann jedoch auch extrem elastisch und schubfest sein. Dann ist Profi-Gerät oder sehr viel Zeitaufwand nötig.

      Parkett entfernen - anschließend neu verlegen
      Parkett wurde entfernt, um nachträglich Lüftungsschächte einzubauen

      Alternativen zum Entfernen von Parkettböden

      Die Option zum Entfernen von Parkett ist das abschleifen, bzw. die Renovierung des Parkettbodens. Die Kosten fürs Parkett abschleifen erfahren Sie in unserer Preisliste. Die Dielenrenovierung, bzw. Parkettrenovierung bieten wir derzeit in StuttgartMannheimMünchenAugsburg  an. Außerdem finden Sie einen Partner für Parkett abscheifen Berlin und fürs Parkett abschleifen Hamburg auf unserer Kontaktseite. Kontaktieren Sie unsere Profi-Partner für Parkett-Veredelung.

      Unter dem Begriff Parkettverlegung, bzw. unter der Tätigkeit „Parkett verlegen“ versteht man heutzutage meist, einzelne Klick-Elemente miteinander zu verbinden. Parkettböden können jedoch auf sehr unterschiedliche Weise verlegt werden. Aktuell werden die meisten Böden tatsächlich mit einem Klick-Mechanismus verlegt. Dies ist zwar relativ einfach, hat jedoch einige Nachteile gegenüber anderen Verlegearten.

      Parkett verlegen lassen
      Fischgrät-Parkett – die wohl berühmteste Verlegeart.
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      Welche Verlegearten gibt es für Parkettböden?

      Dieser Artikel gibt Aufschluss darüber, welche Verlegearten es gibt und wann sie sinnvoll sind. Jeder, der sich für einen neuen Parkettboden interessiert, sollte sich im Voraus mit den Verlegearten beschäftigen. So vermeidet man böse Überraschungen und kann fundierte Entscheidungen selbst treffen.

      Parkett verlegen mit der schwimmenden Verlegung

      Schwimmend verlegte Parkettdielen oder auch 3-Stab Parkettdielen werden heute nur noch mit Klicksystem verbunden. Die klassische „Nut- und Federverbindung“ hat ausgedient – dank hochpräziser Fräsmaschinen bei den Herstellern von Parkett. Auch viele professionelle Parkettleger nutzen heute die beliebten Klickverbindungen. Bis vor einigen Jahren war dies noch den Heimwerkern vorbehalten und „in Fachkreisen verpönt“.

      Fertigparkett - typisches 3-Stab Muster - meist schwimmend verlegt.
      Der sog. „Schiffsboden“ oder auch 3-Stab-Parkett – wird zu 99 % schwimmend verlegt.

      Die Vorteile einer schwimmenden Verlegung von Parkett sind:

      • Blitzschnelle Verlegung
      • Fugenlose Verlegung

      Parkett verlegen mit der geklebten Verlegung

      Die verklebte Parkettverlegung ist den meisten Menschen nicht bekannt. Schade eigentlich, denn sie bietet viele Vorteile ggü. der schwimmenden Verlegung. Doch eins nach dem andern.

      Beim Verkleben von Parkett wird jede Parkettdiele/Parkettstab fest mit dem Untergrund verbunden. Wer schon einmal beim Fliesenlegen zugesehen hat, kennt das Prinzip. Mittels einer Zahnspachtel wird der Parkettkleber auf den Untergrund aufgetragen. Anschließend wird das Parkett direkt in das „Klebstoffbett“ gelegt und an die anderen Parkettstäbe „herangeschoben“. Da liegen sie nun und warten, bis der Klebstoff abtrocknet. Fortan können sie sich nicht mehr bewegen und genau das ist der große Vorteil.

      Verklebte Parkettböden klappern nicht
      Parkett verkleben mit dem Spachtel und speziellem Parkettkleber

      Parkett verlegen – die Vorteile der verklebten Verlegung


      Parkett verlegen – Warum die verklebte Verlegung anspruchsvoll ist

      Die verklebte Verlegung hat nur zwei Nachteile: Sie braucht Übung und viel Geschick.

      • Und dazu sind wir da, denn jeder Parkett-Schliff Fachbetrieb bringt mehr als genug von beidem mit.

      Massivparkett wie z.B. Mosaikparkett oder Hochkantlamellen werden generell verklebt. Da diese Arten nach der Verlegung erst noch eben geschliffen werden müssen, ist die schwimmende Verlegung von vorn herein ausgeschlossen.

      Das waren die beiden wichtigsten Verlegearten für Parkettböden. Zwei weitere Möglichkeiten gibt es noch. Es handelt sich dabei aber um „Speziallösungen“, wenn z.B. der Denkmalschutz Auflagen macht oder der Parkettboden völlig ohne Klebstoff verlegt werden soll.

      Parkett mit Klammern verlegen

      Ein bekannter Parketthersteller hat sich auf die Verlegung mit Klammern spezialisiert. Auf der Unterseite der Parkettdielen werden Metallklammern eingerastet, welche die Dielen miteinander verbinden.

      Hierbei findet keinerlei Verklebung mit dem Untergrund statt – die Dielen liegen „schwimmend“ auf dem Untergrund.

      Parkett mit Metallklammern verlegt
      Eine ökologische Seltenheit: Parkettverlegung mit Metallklammern.


      Parkett verlegen mit Schrauben

      Besonders bei Altbausanierungen treffen wir die Verlegung von Parkett mit Schrauben an.

      Parkett verlegt mit Schrauben - verdeckte Verschraubung
      Verschraubung von Parkett „durch die Feder“

      Die ältere, etwas gewöhnungsbedürftige Methode:

      Von oben wird die Parkettdiele direkt in den darunterliegenden Balken geschraubt. Die Schraub wird dabei „versenkt“, es entsteht also ein kleines Loch an der Oberseite. Das Loch wurde früher einfach so gelassen – heute kann man es z.B. mit Holzkitt ausspachteln. Viele alte Dielenböden aus Fichte oder Pitch Pine Holz wurden so verlegt.

      Eine ästhetischere Methode:

      Von einer verdeckten Verschraubung spricht man, wenn Nut- und Federbretter miteinander auf Balken verlegt werden. Statt einer Klammer oder eines Klickmechanismus, wird jedes Brett von der Seite mit einer dünnen Schraube in den Balken geschraubt.

      Die Schraube wird dabei seitlich in die Nut/Feder geschraubt. So ist sie von oben nicht sichtbar und das Nächste Brett verdeckt die Nut ohnehin.

      Parkett verlegen – Anleitung

      Galt Parkett einige Zeit als eher altmodischer Bodenbelag, so erfreut es sich heutzutage immer größer werdender Beliebtheit. Vor allem dank seines natürlichen Charakters lässt sich in jedem Raum eine wohnliche Atmosphäre erschaffen. Gleichzeitig ist Parkett sehr vielseitig, sodass durch die Auswahl verschiedener Holzarten und -farben unterschiedlichste Stile verwirklicht werden können.

      Damit der Parkettboden lange Zeit Freude bereitet und eine dauerhaft angenehme Raumatmosphäre schafft, gilt es beim Verlegen einige Dinge zu beachten.

      Unterschiede beim Parkett verlegen

      Parkett kann auf unterschiedliche Weisen verlegt werden. Zum einen unterscheidet man hierbei nach der Verlegeart und zum anderen nach der Art des genutzten Parketts.

      Parkett schwimmend verlegen oder verleimt?

      Parkettboden kann entweder direkt am Boden verleimt oder aber auch schwimmend verlegt werden. Beide Verlegearten bieten ihre eigenen Vor- und Nachteile. Verleimter Parkettboden bietet eine höhere Stabilität und kann aufgrund seiner Fixierung am Boden auch während des Verlegens nicht verrutschen. Das Verlegen selbst ist aber deutlich aufwendiger und kostenintensiver. Auch lässt sich verleimtes Parkett bei einer späteren Renovierung nur mit einem deutlich höheren Aufwand entfernen.

      Schwimmend verlegtes Parkett hingegen wird nicht mit dem Unterboden verleimt, sondern lediglich auf dem Boden aufgelegt. Es „schwimmt“ sozusagen auf dem Unterboden. Beim Verlegen ist darauf zu achten, dass schon verlegte Elemente daher nicht verrutschen. Der Vorteil von schwimmend verlegtem Parkett liegt in der einfacheren Verlegung und dem deutlich geringeren Aufwand im Falle einer späteren Renovierung.

      Fertig-Parkett oder Massiv-Parkett?

      Bei der Art des zu verlegenden Parketts kann unterschieden werden in Fertig-Parkett und Massiv-Parkett.

      Fertig-Parkett besteht aus bereits vorgefertigten Elementen, die sich mittels Nut- und Federsystem ineinander einklicken lassen. Es wird daher oft auch als Klick-Parkett bezeichnet. Die einzelnen Parkett-Elemente sind in verschiedenen Formen und Größen vorgefertigt und erleichtern damit den Verlegeprozess.

      Sie bestehen aus mindestens zwei Schichten, die gegeneinander verleimt sind. Die Oberfläche ist bereits geschliffen und versiegelt, was die bei Parkett normalerweise notwendigen Nacharbeiten nach dem Verlegen in Form von Abschleifen und Versiegeln unnötig macht. Nach dem Verlegen kann der Boden direkt betreten werden.

      Das Verlegen von Massiv-Parkett hingegen ist deutlich aufwendiger und erfordert einiges mehr an Erfahrung. Dabei werden keine vorgefertigten Parkett-Elemente verbaut, sondern einzelne Hartholzstäbe. Diese werden gegeneinander im gewünschten Muster verlegt. Die einzelnen Parkettstäbe sind noch nicht behandelt und weisen aufgrund von Fertigungstoleranzen leichte Höhenunterschiede auf.

      Aus diesem Grund ist ein nachträgliches Abschleifen des Bodens sowie die Versiegelung des Holzes mit speziellem Parkettlack oder -öl notwendig. In den meisten Fällen besitzt Massiv-Parkett eine höhere Aufbauhöhe als Fertigparkett. Seine Vorteile liegen dagegen in der deutlich längeren Haltbarkeit und der Tatsache, dass Massivholz-Parkett nahezu beliebig oft durch Abschleifen und neues Versiegeln restauriert werden kann.

      Die Königsdisziplin: Fischgrät-Parkett verklebt verlegen.

      Parkett verlegen – die Wahl der Verlegerichtung

      In welcher Richtung das Parkett im Raum verlegt wird, bleibt grundsätzlich jedem selbst überlassen. Hierbei gibt es kein „Richtig“ oder „Falsch“. Bedacht werden sollte dabei aber die spätere optische Wirkung des Raums.

      So lässt quer verlegtes Parkett einen Raum grundsätzlich breiter wirken. Bei längst verlegtem Parkett hingegen wirkt der Raum anschließend optisch länger. Werden Würfel- oder Kassettenmuster zum Verlegen des Parketts gewählt, so wird die spätere optische Wahrnehmung des Raumes kaum beeinflusst.

      Was vor dem Parkett verlegen wichtig ist

      Bevor mit dem Verlegen des Parketts begonnen wird, sollte sich in erster Linie vergewissert werden, dass der Unterboden vollständig trocken ist. Insbesondere in Neubauten, in denen frischer Estrich gegossen wurde, muss die Trocknungszeit des Unterbodens unbedingt eingehalten werden.

      Restfeuchtigkeit im Boden unter dem Parkett kann andernfalls zu einem Wasserschaden im Parkettboden selbst führen. Dieser äußert sich durch Aufquellen des Bodenbelags, was nicht nur optisch unschöne Folgen hat, sondern auch zu einem Sicherheitsrisiko durch entstehende Stolperkanten führen kann. Eine Renovierung von Wasserschäden im Parkett kann nicht nur aufwendig und ärgerlich werden, sondern auch kostenintensiv.

      Benötigtes Werkzeug

      Um mit dem Verlegen des Parketts beginnen zu können, sollten alle benötigten Materialien sowie Werkzeuge im Vorfeld bereitgelegt werden. Das garantiert ein zügiges und störungsfreies Arbeiten während des Verlegens. Zu den benötigten Werkzeugen gehören vor allem:

      • Parkettboden
      • Trittschalldämmung
      • Dampfbremsfolie, falls nicht in Trittschalldämmung integriert
      • Abstandskeile für Dehnungsfugen
      • Handsäge (Fuchsschwanz)
      • Stichsäge
      • Holzleim (bei zu verleimendem Parkett)
      • Zugeisen
      • Hammer
      • Schlagholz
      • Winkel
      • Meterstab
      • Sockelleisten, Übergangsschienen, Abdeckrosetten

      Parkett verlegen – Schritt für Schritt Anleitung

      Um ein optisch ansprechendes und dauerhaft zufriedenstellendes Ergebnis beim Verlegen des Parketts zu erhalten, sind bei den Verlegearbeiten wichtige Schritte einzuhalten. Die folgende Anleitung erläutert, wie dabei vorzugehen ist.

      Schritt 1: Vorbereitung

      Vor Beginn der Verlegearbeiten sollten wichtige Vorbereitungen getroffen werden. Dazu gehört unter anderem die Akklimatisierung des Parketts. Da es sich bei Parkett um den natürlichen Rohstoff Holz handelt, reagiert dieses auf Änderungen der Temperatur und Luftfeuchtigkeit in der Umgebung.

      Damit sich das Holz an die Bedingungen in dem betreffenden Raum anpassen kann, sollte das Parkett vor dem Verlegen mindestens 48 Stunden in dem Raum gelagert werden. Ideal zur Akklimatisierung ist eine Raumtemperatur von 18-26 °C. Die Lagerung sollte waagerecht liegend in der geschlossenen Verpackung erfolgen.

      Schritt 2: Untergrund vorbereiten

      Um das Parkett sauber auf dem Unterboden verlegen zu können, muss dieser zunächst gründlich gereinigt werden. Mögliche Unebenheiten im Unterboden sollten bereits im Vorfeld ausgeglichen worden sein. Anschließend können die Trittschalldämmung und eine Dampfbremse verlegt werden.

      Befindet sich unter dem Parkett mineralischer Boden wie beispielsweise Estrich, so muss das Parkett gegen möglicherweise aufsteigende Feuchtigkeit geschützt werden. Dazu wird eine spezielle Dampfbremsfolie unter der Trittschalldämmung verlegt. Moderne Trittschalldämmungen haben teilweise bereits eine Dampfbremse an der Unterseite integriert.

      Die Bahnen der Dampfbremsfolie sollten überlappend verlegt werden, während die darüber liegende Trittschalldämmung Stoß an Stoß verlegt wird. Eine Trittschalldämmung ist in jedem Fall empfehlenswert, um die spätere Geräuschentwicklung beim Betreten des Parketts zu minimieren.

      Befindet sich unter dem Parkett kein Estrich oder anderer mineralischer Boden, dafür aber eine Holzunterkonstruktion, so ist auf den Einsatz einer Dampfbremse zu verzichten. Mögliche Feuchtigkeit würde sonst im darunterliegenden Holz eingeschlossen, was zu Schimmelbildung führen kann.

      Schritt 3: Verlegen der ersten Parkettreihe

      Nachdem alle Vorbereitungen abgeschlossen sind, kann das Verlegen des Parketts beginnen. Hierzu wird zunächst der Untergrund sorgfältig ausgemessen, um mögliche Zuschnitte einzukalkulieren. Spätestens jetzt muss auch die Verlegerichtung festgelegt werden.

      Bei der ersten Parkettreihe werden mit einer Säge die Nuten entfernt. Mithilfe der Abstandskeile wird genügend Platz zwischen Parkett und Wand eingerichtet, welcher als spätere Dehnungsfuge dient. Zur Vermeidung eines Verrutschens kann die erste Diele mit Leim am Untergrund fixiert werden.

      Liegt die erste Parkettdiele, so wird die nächste Diele an der Stirnseite angelegt und mit einem Hammer und Schlagholz festgeklopft. Handelt es sich nicht um Fertig-Parkett mit Klick-System, werden die einzelnen Dielen an der Stirnseite mit Holzleim verbunden.

      Schritt 4: Randstück zuschneiden

      Nachdem man die erste Reihe fast vollständig verlegt hat, muss am Ende der Reihe das Randstück passend zugeschnitten werden. Hierzu wird zunächst die benötigte Länge abgemessen. Dazu wird die Diele umgedreht und zwischen Wand und vorheriger Diele gelegt. An dem Ende zur Wand hin wird noch ein Abstandskeil dazwischen gelegt, um die Dehnungsfuge zur Wand zu gewährleisten.

      Die passende Länge der Diele wird nun mit Bleistift und Winkel auf der Rückseite angezeichnet. Mit der Handsäge kann die Diele im Anschluss auf die benötigte Länge zugeschnitten werden. Um ein Ausreißen an der Oberseite zu verhindern, sollte beim Sägen die Unterseite der Diele nach oben zeigen.

      Ist die Diele auf die korrekte Länge zugeschnitten, kann sie mit dem entsprechenden Abstandskeil eingesetzt werden. Anschließend wird die letzte Diele mittels Zugeisen festgezogen.

      Schritt 5: Weitere Parkettreihen verlegen

      Liegt die erste Reihe des Parkettbodens, werden die weiteren Reihen nach dem gleichen Prinzip herangelegt. Für ein gleichmäßiges Bild empfiehlt es sich, mit dem abgeschnittenen Rest der vorherigen Reihe in der neuen zu beginnen. Bei Fertig-Parkett mit Klicksystem könne die einzelnen Elemente einfach eingeklickt werden.

      Wird Massiv-Parkett verwendet, müssen die einzelnen Dielen entsprechend verklebt werden. Für einen optimalen Halt werden in beiden Fällen die einzelnen Elemente mit Hammer und Schlagholz festgeklopft. So kann sich Reihe für Reihe durch den gesamten Raum gearbeitet werden.

      Schritt 6: Zuschneiden des Parketts an Heizungsrohren und Türzargen

      Je nach örtlichen Gegebenheiten im Raum können sich an einigen Stellen Heizungsrohre, Türzargen oder Türschwellen befinden. Hier müssen die einzelnen Parkettelemente entsprechend zugeschnitten werden. Die Zuschnitte können mit einer Stich- oder Handsäge durchgeführt werden.

      Bei jedem Hindernis, dass einen Zuschnitt des Parketts erfordert, ist auf die Einhaltung der nötigen Dehnungsfuge zu achten. Der Zuschnitt sollte also immer möglichst 0,5 – 1 cm Platz zwischen Parkett und dem Hindernis ermöglichen. Die entstehenden Fugen können später mit flexibler Fugenmasse gefüllt oder mit entsprechenden Randleisten bzw. Abdeckrosetten überdeckt werden.

      Schritt 7: die letzte Reihe

      Im optimalen Fall können im gesamten Raum ganze Reihen des Parketts verlegt werden. Leider trifft das nur in den wenigsten Fällen zu. Meist muss die letzte Reihe entsprechend längst zugeschnitten werden.

      Hierzu wird zunächst der Abstand zwischen der vorletzten Reihe und der Wand ausgemessen. Die benötigten Parkettdielen können im Anschluss auf die benötigte Breite zugeschnitten werden. Berücksichtigt werden muss dabei der Abstand für die nötige Dehnungsfuge zur Wand.

      Es empfiehlt sich, die einzelnen Dielen oder Parkett-Elemente nacheinander zuzuschneiden. Also erst eine Diele zuschneiden, verlegen und die benötigte Breite der nächsten Diele erneut ausmessen vor dem Zuschnitt. Besonders in Altbauten sollte nicht immer von winkligen und geraden Wänden ausgegangen werden.

      Schritt 8: Sockelleisten, Fugen und Profile anbringen

      Sind alle Parkettreihen vollständig verlegt, können die entsprechenden Sockelleisten über den Dehnungsfugen am Rand angebracht werden. Ebenso können sichtbare Dehnungsfugen mit flexibler Fugenmasse verfugt werden.

      Ausschnitte an Heizungsrohren werden mit Abdeckrosetten abgedeckt. Sichtbare Übergänge zu anderen Bodenbelägen können mit Fugenmasse verfüllt oder durch Übergangsleisten abgedeckt werden. Ist das Parkett verleimt worden, muss vor dem Anbringen der Sockelleisten und dem Verfüllen sichtbarer Fugen die Trocknungszeit des Parkettleims eingehalten werden.

      Nötige Nacharbeiten nach dem Parkett verlegen

      Wer sich für das Verlegen von Fertig-Parkett entscheiden hat, der kann den neuen Bodenbelag direkt nach Abschluss der Verlegearbeiten betreten und das betroffene Zimmer einräumen. Ist dagegen das zwar teurere, aber haltbarere Massiv-Parkett verlegt worden, so stehen noch einige Nacharbeiten an, bevor der Raum genutzt werden kann. Dazu gehören:

      • Abschleifen des Parkettbodens
      • Versiegeln des Parkettbodens

      Aufgrund von Fertigungstoleranzen bei der Herstellung von Massiv-Parkett lassen sich nach dem Verlegen kleinere Unebenheiten im Parkettboden erkennen. Durch ein großflächiges Abschleifen des Parketts können diese entfernt werden, sodass der Bodenbelag einheitlich glatt und eben ist.

      Nach dem Abschleifen des massiven Parkettbodens wird dieser gründlich gereinigt, um anschließend versiegelt werden zu können. Das ist nötig, um das Holz langfristig zu schützen und dauerhaft haltbar zu machen. Die spezielle Parkett-Versiegelung wird dabei auf allen Stellen des Bodens aufgetragen. Hierzu können sowohl spezieller Parkettlack als auch Parkettöl genutzt werden.

      Durch dauerhafte Beanspruchung des Bodens verliert die Versiegelung mit der Zeit an Wirksamkeit. Im Abstand von einigen Jahren sollte diese daher erneuert werden. Wird das Parkett entsprechend regelmäßig gepflegt und von Zeit zu Zeit die Versiegelung des Holzes erneuert, so ist langfristige Freude und ein dauerhaft beständiger Boden garantiert.

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      Allgemein Holzfußboden und im Speziellen Parkett geben jedem Raum eine besondere Note. Zum einen wertet ein Holzfußboden mit Parkett einen Raum nicht nur optisch auf, zum anderen bietet die breite Palette an unterschiedlichen Maserungen und Holzarten eine recht große Vielzahl an Gestaltungsmöglichkeiten. Je nach gewähltem Holz ist von edler bis hin zu rustikaler Atmosphäre vieles möglich.

      Doch ein Fußboden aus echtem Holz bedarf auch regelmäßiger Pflege. So könne sich im Parkett mit der Zeit Fugen bilden, verfüllt werden sollten. Andernfalls können diese eine Gefahrenquelle darstellen. Gerade als Laie fragen sich dabei viele: Was gilt es dabei zu beachten und wie ist überhaupt vorzugehen?

      Fugen bei Parkett- und Dielenboden – muss immer verfüllt werden?

      Neben Parkettboden findet man besonders in älteren Gebäuden auch oft einen Dielenboden. Bei beiden Bodenbelägen handelt es sich um natürliche Baustoffe, die mit der Zeit Fugen werfen können. Im Gegensatz zu einem künstlichen Bodenbelag wie beispielsweise Laminat handelt es sich bei Parkett und Dielen um echtes Holz. Dieses arbeitet naturgemäß auch nach dem Verlegen noch weiter.

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      Bei einem Dielenboden sind Fugen in der Fläche sogar gewollt, damit diese beim Hinüberlaufen nicht quietschen. Fugen im Parkettboden hingegen entstehen ungewollt meist durch einen Fehler beim Verlegen des Bodens oder durch Alterung des Holzes. In beiden Fällen sollten beim Parkett Verlegen allerdings entsprechende Dehnungsfugen zwischen Parkett und Wänden des Raumes gelassen werden. Diese sind nötig, damit das verlegte Holz eine gewisse Bewegungsfreiheit hat.

      Welche Unterschiede gibt es bei Fugen im Parkett?

      Fugen im Parkett können mit der Zeit von selbst entstehen bzw. werden absichtlich beim Verlegen am Rand gelassen. Während die Randfugen meist nur ein optisches Problem darstellen, können zu breite Fugen in der Fläche zu einem echten Sicherheitsrisiko werden, da sie eine Stolperquelle darstellen.

      Randfugen im Parkett

      Die Randfugen im Parkett sind wichtig, damit sich der Holzboden ausdehnen kann. Holz arbeitet auch nach seiner Verarbeitung weiter. Um diese Schwankungen abzufangen, werden beim Verlegen des Parkettbodens entsprechende Randfugen als Abstände zu den Wänden im Raum gelassen. In den meisten Fällen werden diese Randfugen später mit Sockelleisten verdeckt.

      Sollen oder können keine Sockelleisten angebracht werden, können auch die am Rand vorhandenen Fugen verfüllt werden. Hierzu eignet sich spezieller Fugenfüller für Parkettböden. Dieser ist in den unterschiedlichsten Farben erhältlich, sodass er passend zum verarbeiteten Holz gewählt werden kann.

      Fugen in der Bodenfläche

      Im Gegensatz zu Randfugen sind Fugen in der Fläche des Parketts nicht gewollt. Ganz im Gegenteil, sie sehen nicht nur unschön aus, sondern können auch zu einem Risiko für die eigene Sicherheit werden. Insbesondere dann, wenn sich die einzelnen Bretter des Parketts heben oder senken, werden aus den Fugen schnell Stolperfallen.

      Und auch wenn dies nicht passiert, fühlen sich die Fugen im Parkett besonders beim Überlaufen ohne Schuhe sehr unangenehm an. Aus diesem Grund sollten entstandene Fugen in der Parkettfläche nach Möglichkeit immer verfüllt werden.

      Fugen im Parkett füllen – was ist zu beachten?

      Fugen, die sich im Parkett gebildet haben, sollten schnellstmöglich wieder verschlossen werden. Das wertet den Raum nicht nur optisch wieder auf, es behebt auch das mögliche Sicherheitsrisiko, welches durch die Fugen entstanden ist. Beim Verfüllen der Fugen sollten folgende Punkte beachtet werden:

      • Vor allem bei Randfugen sollte ein speziell elastischer Fugenfüller verwendet werden. Andernfalls könnte das Parkett auf Dauer Schaden nehmen.
      • Der gewählte Fugenfüller sollte farblich dem Rest des Parkettbodens entsprechen, um ein einheitliches Bild wiederherzustellen.
      • Bevor der Fugenfüller in die Fugen eingefüllt wird, sollten diese ausgiebig gereinigt werden

      Achtung: wenn elastisches Fugenmaterial verwendet wird muss dieses speziell für die Anwendung auf Holzböden geeignet sein.

      Werden diese Hinweise beim Verfüllen von Parkettfugen befolgt, so können nicht nur die entstandenen Fugen verschlossen, sondern auch ein langfristig haltbares und optisch ansprechendes Ergebnis erzielt werden.

      Parkettfugen füllen – Schritt-für-Schritt-Anleitung

      Parkettfugen zu verfüllen, kann mit etwas handwerklichem Geschick auch selbst erledigt werden. Wird dabei allerdings nicht sauber gearbeitet, können unschöne Stellen an später sichtbaren Flächen verbleiben. Wer sich diese Arbeit von vornherein eher nicht zutraut, der sollte einen Parkettleger mit dem Verfüllen der Fugen beauftragen.

      Fugen im Parkett verfüllen – benötigtes Material und Werkzeug

      Für das Verfüllen von Fugen im Parkett werden folgende Materialien und Werkzeuge benötigt:

      • Malerkreppband
      • Kartusche Fugenmasse in entsprechend passender Farbe
      • PE-Rundschnur, falls die Fugen sehr breit sind
      • Kartuschenpistole
      • Silikon-Glätter (Kunststoffschaber)
      • Staubsauger, optimalerweise mit Fugendüse

      So werden Fugen im Parkett verfüllt

      Um die Fugen im Parkett verfüllen zu können, sollte der zu bearbeitende Raum im Vorfeld vollständig leer sein. Dadurch kann ein störungsfreies und zügiges Arbeiten ermöglicht werden. Anschließend wird wie folgt vorgegangen:

      1. Vorbereitung der Fugen

      Bevor mit der eigentlichen Arbeit begonnen werden kann, müssen die Fugen zum Verfüllen vorbereitet werden. Dazu gehört in erster Linie die gründliche Reinigung der offenen Fugen. Diese sollten mit einem Staubsauger gründlich ausgesaugt werden, um nach Möglichkeit sämtlichen Schmutz aus ihnen zu entfernen.

      Bei größeren Fugen eignet sich zudem das Verlegen einer PE-Rundschnur in den Fugen, bevor diese verfüllt werden. Diese wird mithilfe eines Schraubendrehers in die Fugen eingedrückt. Durch die PE-Rundschnur wird die Fuge bereits zu einem gewissen Teil aufgefüllt, was den Materialaufwand an Fugenmasse reduziert. Nach oben hin sollten noch mindestens 5 mm Luft verbleiben, die später mit der Fugenmasse aufgefüllt werden.

      Im Anschluss sollten die Fugen sauber und knitterfrei mit Malerkrepp abgeklebt werden. Gleiches gilt für direkt an die Fugen grenzende Gegenstände wie Türen oder Türrahmen. Dadurch werden unnötige Verschmutzungen durch die Fugenmasse von vornherein verhindert und müssen nicht erst im Nachgang mühevoll entfernt werden.

      1. Verfüllen der Fugen

      Sind alle Vorbereitungen abgeschlossen, kann es an das Verfüllen der Fugen gehen. Hierzu wird die Kartusche mit der Fugenmasse in die Kartuschenpistole eingespannt und die Öffnungsspitze entsprechend der Breite der zu verfüllenden Fugen zugeschnitten.

      Die Kartuschenpistole wird nun so angesetzt, dass die Spitze der Kartusche nach Möglichkeit in der Fuge liegt. Anschließend wird leichter Druck auf den Abzug der Kartuschenpistole ausgeübt, sodass die Fugenmasse aus der Kartuschenspitze in die Fuge hinein transportiert wird.

      Wichtig dabei ist, dass nicht zu hektisch gearbeitet wird. Langsame und regelmäßige Züge im Optimalfall über die gesamte Fugenlänge bringen das beste Endergebnis. Zu hoher Druck durch die Kartuschenpistole sowie zu oft abzusetzen führen dagegen zu unschönen Fugen, die besonders in sichtbaren Bereichen langfristig keine Freude bereiten.

      1. Fugen glätten

      Ist die Fugenmasse in die offenen Fugen eingebracht, muss dies noch geglättet werden, um ein optisch ansprechendes Ergebnis zu erhalten. Hierzu wird mit einem Silikonglätter bzw. Kunststoffschaber die überschüssige Fugenmasse sauber auf der Fuge abgezogen.

      Es ist hierbei darauf zu achten, dass der Glätter schräg angesetzt wird und mit ausreichendem Druck am besten über die gesamte Länge der Fuge gezogen wird. Überschüssige Fugenmasse am Glätter ist in regelmäßigen Abständen zu entfernen. Handelsübliches Küchenpapier eignet sich hierzu am besten.

      Tipp: Zu häufige Nachbesserungsversuche führen oftmals eher zu Verschlimmerungen des Ergebnisses, als das dieses verbessert wird. Mit kleineren Schönheitsfehlern in der Fuge zu leben ist daher oft die bessere Wahl.

      1. Notwendige Nacharbeiten

      Sind die Fugen verfüllt und glatt gezogen, muss das Malerkrepp von den abgeklebten Flächen umgehend entfernt werden. Trocknet die Fugenmasse vor dem Entfernen des Kreppbands zu sehr an und härtet aus, können durch das Abziehen Schäden an den Fugen entstehen.

      Beim Abziehen des Kreppbands ist es wichtig, auch dieses in möglichst langen und gleichmäßigen Zügen abzuziehen. Zudem sollte darauf geachtet werden, dass Reste der Fugenmasse, die sich noch auf dem Kreppband befinden, nicht auf dem Boden oder anderen Gegenständen landen.

      Weitere Möglichkeiten im Zuge des Fugenverfüllens auf Parkettboden

      Um die Fugen auf Parkettboden effektiv und störungsfrei zu verfüllen, sollte der gesamte Raum nach Möglichkeit vor Beginn der Arbeiten ausgeräumt werden. Ist der Raum einmal ausgeräumt, bietet es sich an, in diesem Zusammenhang auch gleich weitere Arbeiten zu erledigen.

      So zum Beispiel:

      Lackieren, Ölen oder Wachsen des Parkettbodens

      Bei Parkettboden handelt es sich um einen Bodenbelag aus Echtholz. Dieser erfordert regelmäßige Pflege, um langfristig haltbar und optisch ansprechend zu bleiben. Soll der Boden im Anschluss an das Verfüllen der Fugen im Parkett geölt bzw. gewachst werden, so sind dabei folgende Punkte zu beachten:

      • Die vom Hersteller vorgegebene Trocknungs- und Aushärtezeit der Fugenmasse muss unbedingt eingehalten werden
      • Der verwendete Lack, Wachs bzw. das Öl sollte verträglich mit dem verwendeten Fugenfüller sein. Es bietet sich an, beide Komponenten vom gleichen Hersteller zu nutzen.
      • Das Abschleifen des gesamten Parkettbodens zur anschließenden Behandlung sollte vor dem Verfüllen der Fugen erfolgen.

      Nahtloser Holzboden statt verfüllter Fugen

      Zur Verfüllung von Randfugen sollte immer flexible Fugenmasse verwendet werden. So bleibt dem Boden die Flexibilität zum Arbeiten erhalten und Schäden am Parkett können vermieden werden. Auf der Fläche können aber auch bei äußerst exaktem Arbeiten mit der Fugenmasse die ausgebesserten Fugen weiterhin erkennbar bleiben.

      Wer das nicht möchte, kann zu einer deutlich aufwendigeren Methode greifen. Dabei werden die Fugen nicht mit Fugenmasse, sondern mit entsprechenden Holzleisten des gleichen Typs ausgebessert.

      Dabei gilt:

      • Um die Holzleisten in die Fugen einsetzen zu können, müssen diese zunächst auf die gleiche Breite ausgefräst werden
      • Die einzusetzenden Holzleisten sollten in der gleichen Farbe wie der restliche Boden oder aber mit farblichen Kontrasten gewählt werden.
      • Diese Methode eignet sich in erster Linie bei bereits sehr breiten Fugen. Sind nur schmale Fugen vorhanden, ist die Verfüllung mit Fugenmasse deutlich weniger aufwendig.
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      Mit Parkettboden kann jedem Raum eine besondere Atmosphäre verliehen werden. Je nach Wahl des Holzes und dessen Farbe lassen sich von elegant über modern bis hin zu rustikal unterschiedliche Stile des Fußbodens realisieren.

      Damit auch das Laufen auf dem Fußboden so angenehm wie möglich gestaltet werden kann, sollte dabei eine Trittschalldämmung nicht vergessen werden. Diese reduziert nicht nur die Laufgeräusche im Raum, sondern schont gleichzeitig auch eventuelle Nachbarn im darunter liegenden Geschoss. Bei der Wahl und der Verarbeitung der passenden Trittschalldämmung für Parkett gilt es allerdings einiges zu beachten.

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      Warum Trittschalldämmung bei Parkett wichtig ist

      Parkettboden an sich besteht aus Holz. Dieses Material ist relativ hart, wodurch beim Auftreten Geräusche entstehen können. Die Trittschalldämmung übernimmt daher die Aufgabe, akustische Geräusche bei der Beanspruchung des Bodens abzudämmen.

      Unterschieden werden kann dabei zwischen:

      • Trittschall
      • Gehschall

      Der Gehschall wird lediglich im Raum selbst wahrgenommen. Er ist also das direkt wahrnehmbare Geräusch, was durch das Auftreten auf dem Boden entsteht und auch von der laufenden Person selbst gehört werden kann.

      Der Trittschall hingegen wird nicht nur im betreffenden Raum selbst gehört, sondern kann auch in angrenzenden Räumen wahrgenommen werden. Durch den Boden und die Wände können die erzeugten Schallwellen in andere Räume übertragen werden. Gerade für diese Art des entstehenden Schalls muss nicht zwingend jemand durch den Raum laufen. Auch ein Verrücken von Möbeln oder die Vibration einer Waschmaschine können Schallwellen erzeugen, die in angrenzende Räume übertragen werden.

      Nach der gültigen DIN 4109 „Schallschutz im Hochbau“ ist heutzutage bei Neubauten und Renovierungsmaßnahmen eine Trittschalldämmung Pflicht. Dies dient dem Schutz der Menschen in umliegenden Arbeits- und Wohnräumen vor einer unzumutbaren Übertragung von Schall.

      Besonders wichtig ist eine Trittschalldämmung, wenn das Parkett schwimmend verlegt wird. Bei dieser Art der Verarbeitung schwingt der Boden bei jeder Bewegung automatisch mit und wirkt damit wie ein Resonanzkörper. Der entstandene Schall wird dadurch auf den darunter befindlichen Boden übertragen und damit weiter verstärkt.

      Doch auch bei vollflächig verklebtem Parkettboden, welcher keinen Spielraum zwischen Parkett und Boden bietet, kommt es zu unerwünschten Geräuschentwicklungen durch Tritt- und Gehschall. Mit der richtigen Trittschalldämmung kann dieser Entwicklung entgegengewirkt werden.

      Weitere wichtige Funktionen der Trittschalldämmung

      Trittschalldämmung dient in erster Linie, wie der Name schon sagt, der Dämmung des entstehenden Schalls beim Auftreten auf den Boden. Doch sie kann darüber hinaus auch noch weitere Funktionen erfüllen, wie zum Beispiel:

      • Ausgleich kleinerer Unebenheiten im unter dem Parkett befindlichen Boden
      • Zusätzliche Wärmeisolierung vor von unten aufsteigender Kälte

      Diese zusätzlichen Funktionen leistet die Trittschalldämmung natürlich nur in bedingtem Maße. Eine ausreichende Wärmeisolierung sowie den Ausgleich größerer Unebenheiten im Boden durch Ausgleichsmasse kann die Trittschalldämmung nicht ersetzen.

      Unterschiede bei Parkett Trittschalldämmung

      Wer auf der Suche nach der passenden Trittschalldämmung ist, der stellt schnell fest, dass es unterschiedliche Arten von Trittschalldämmung gibt. Diese unterscheiden sich vor allem in dem verwendeten Material.

      Trittschalldämmung aus Kunststoff (PE Schaum)

      Trittschalldämmung aus Kunststoff wird aus dem Material Polyethylen (PE) hergestellt und ist als sogenannter PE-Schaum erhältlich. Die PE-Schaum-Trittschalldämmung kann sowohl als feste Platten als auch in Form von ausrollbarer PE-Folie verlegt werden. Unterschiede bei den PE-Schaum-Trittschalldämmungen liegen vor allem in deren Stärke.

      Die Stärke des Materials und damit dessen Dicke bestimmt im Wesentlichen die Dämmeigenschaften der Trittschalldämmung. Für die Verwendung unter Parkett empfiehlt sich die Nutzung von dickeren Dämmplatten aus PE-Schaum. Die angebotenen PE-Schaum-Folien sind meist zu dünn für den Einsatz unter Parkett und daher eher für weichere Bodenbeläge zu empfehlen.

      Trittschalldämmung aus Kork

      Bei Kork handelt es sich um ein natürliches Material, welches auch zur Trittschalldämmung eingesetzt werden kann. Gleichzeitig bietet es auch gute Eigenschaften in der Wärmeisolierung.

      Auch Kork-Trittschalldämmung ist als verlegbare Platten oder auf Rollen erhältlich. Die Korkrollen sind aber auch hier meist recht dünn und für den Einsatz als Trittschalldämmung unter dem harten Parkett eher nicht zu empfehlen. Korkplatten als Trittschalldämmung sind hingegen meist etwas dicker und bieten daher eine bessere Schallschutzwirkung.

      Trittschalldämmung aus Holzfaser

      Eine wertvolle Verwendung für Holzreste ist die Weiterverarbeitung der zerriebenen Holzfasern zu Trittschalldämmung. Auch diese Variante eignet sich für die Verarbeitung unter Parkett.

      Holzfaser-Trittschalldämmung ist Form von verlegbaren Platten erhältlich. Diese lassen sich leicht zuschneiden und dadurch ebenso gut verarbeiten. Neben den schalldämmenden Eigenschaften überzeugt Trittschalldämmung aus Holzfasern auch mit seinen wärmeisolierenden und feuchtigkeitsregulierenden Eigenschaften.

      Trittschalldämmung aus Hanffilz

      Die Hanfpflanze ist deutlich besser als ihr Ruf. Aus ihr können unter anderem wertvolle Baumaterialien gewonnen werden. Neben Abdichtungen aus Hanffasern und Hanfseilen lässt sich auch Trittschalldämmung aus Hanffilz herstellen.

      Diese bietet eine effiziente Schalldämmung und weist zugleich auch wärmeisolierende Eigenschaften auf. Außerdem lassen sich durch die Materialbeschaffenheit auch leichte Unebenheiten im Boden einfach ausgleichen.

      Weitere Materialien für Trittschalldämmung

      Neben den vier meistgenutzten Materialien zur Trittschalldämmung kann diese auch aus den folgenden Materialien bestehen:

      • Blähtonschüttung
      • Riffelpappe
      • Styropor
      • Kokosfaser

      Wichtige Kriterien bei der Auswahl passender Trittschalldämmung

      Bei der Auswahl der passenden Trittschalldämmung gibt es einiges zu beachten. Nur so kann sichergestellt werden, dass die Trittschalldämmung ihren Zweck erfüllt und langfristig für ausreichenden Schallschutz sorgt. Grundsätzlich gilt dabei: je dicker der Schallschutz, desto besser die Dämmwirkung!

      Um die Schallschutzwirkung optimal zu gewährleisten und gleichzeitig weitere wichtige Kriterien zu erfüllen, sollte die gewählte Trittschalldämmung gewisse Anforderungen erfüllen.

      Ausreichender Schallschutz

      Die Hauptaufgabe der Trittschalldämmung ist es, die beim Begehen des Parketts entstehende Schallentwicklung zu minimieren. Während dies bei der Reduktion von Gehschall mehr oder weniger dem subjektiven Empfinden unterliegt, so gelten bei der Reduktion des Trittschalls konkrete Referenzwerte.

      Die Trittschalldämmung für Parkett sollte den Trittschall um mindestens 14 Dezibel (dB) reduzieren. Gute Trittschalldämmungen erreichen hierbei sogar Dämmwerte von bis zu 20 dB und sorgen damit für eine adäquate Schalldämmung.

      Schutz vor Feuchtigkeit

      Bei Parkett handelt es sich um einen Bodenbelag aus Holz. Dieser natürliche Baustoff ist relativ feuchtigkeitsanfällig. Vor allem bei einer Verlegung des Parketts auf mineralischem Untergrund wie Estrich sollte die Trittschalldämmung daher einen entsprechenden Feuchtigkeitsschutz für das Parkett bieten.

      Hierfür ist eine sogenannte Dampfsperre bzw. Dampfbremse notwendig, die in Form einer Folie ausgelegt wird. Häufig haben moderne Trittschalldämmungen diese bereits Dampfsperrfolie bereits integriert. Eine zusätzliche Auslegung von Dampfsperrfolie unter der Trittschalldämmung ist in diesem Fall nicht notwendig. Eine wichtige Kennzahl hierbei ist der sogenannte SD-Wert. Dieser sollte mindestens bei 75 m liegen.

      Befindet sich unter dem Parkett allerdings kein mineralischer Boden, sondern eine Unterkonstruktion aus Holz, so darf keine Dampfsperre eingerichtet werden. Auch auf Trittschalldämmung mit integrierter Dampfsperre sollte dann verzichtet werden. Andernfalls würde eventuelle Restfeuchtigkeit im darunterliegenden Holz eingeschlossen werden, was auf Dauer zu schweren Schäden an der Unterbodenkonstruktion führen kann.

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      Unebenheiten ausgleichen

      Trittschalldämmung kann auch dazu genutzt werden, um kleinere Unebenheiten im Boden auszugleichen. Definiert wird diese Eigenschaft über den PC-Wert. In der Regel reicht ein PC-Wert von 0,5 mm bei Trittschalldämmung aus, da normgerecht errichteter Unterboden maximale Erhöhungen von 1,0 mm aufweisen dürfen.

      Weist der Boden unter dem zu verlegenden Parkett gröbere Unebenheiten auf, sollten diese entsprechend vor der Verlegung der Trittschalldämmung ausgeglichen werden. Dies kann durch Abschleifen der betroffenen Stelle oder aber durch Aufbringen von Ausgleichsmasse im Raum geschehen.

      Wärmedämmung und Wärmedurchlassverhalten

      Trittschalldämmung kann auch einen wärmedämmenden Effekt erzielen. Angeben werden die wärmedämmenden Eigenschaften der Trittschalldämmung mit dem Wärmedurchlasswiderstand in m²K/W. Welcher Durchlasswiderstand für Wärme benötigt wird, hängt entscheidend davon ab, ob der Boden unbeheizt, gekühlt oder mit einer Fußbodenheizung ausgestattet ist. Dabei gelten folgende Richtwerte:

      • Für unbeheizte Böden: 0,75 m²K/W
      • Für gekühlte Böden: 0,04 m²K/W
      • Für beheizte Böden: 0,06 m²K/W

      Vor allem beim Verlegen von Parkett auf Böden mit einer Fußbodenheizung muss dabei darauf geachtet werden, dass der gesamte Aufbau des Bodens, also Trittschalldämmung plus darüber liegendes Parkett einen Wärmedurchlasswiderstand von 0,15 m²K/W nicht übersteigt. Bei der Auswahl der geeigneten Trittschalldämmung für Parkett auf Fußbodenheizung sollten also auch bereits die Eigenschaften und Kennwerte des darüber zu verlegenden Parketts mit bedacht werden.

      Hohe Belastbarkeit

      Damit die Trittschalldämmung auch dauerhaft ihre Aufgabe erfüllen kann, muss sie unter dem Parkett entsprechende Belastungen aushalten können. Der Boden eines Raumes ist dabei unterschiedlichen Belastung in seiner Nutzung ausgesetzt. Diese kann man in drei Belastungsarten unterscheiden:

      • Belastung beim Fallen schwerer Gegenstände
      • Dynamische Belastungen
      • Dauerhafte und temporäre Belastungen

      Die Belastbarkeit von Trittschalldämmung beim Fallen schwerer Gegenstände wird mit dem RLB-Wert angegeben. Dieser beschreibt die maximale Fallhöhe eines schweren Gegenstandes auf den Boden, ohne dass die Trittschalldämmung dabei Schaden nimmt. Der RLB-Wert muss mindestens 500 betragen, was einer Fallhöhe von 50 cm entspricht. Es empfiehlt sich allerdings, auf einen deutlich höheren RLB-Wert zu achten.

      Unter dynamischen Belastungen werden immer wiederkehrende Belastungen verstanden, wie sie beispielsweise beim Begehen des Fußbodens oder dem Verrücken von Möbelstücken entstehen. Die Belastbarkeit gegenüber diesen dynamischen Belastungen wird in Zyklen angegeben. Für die Belastung in normal genutzten Wohnräumen liegt hier die Mindestanforderung bei 10.000 Zyklen.

      Dauerhafte und temporäre Belastungen drücken die Belastungen aus, die beispielsweise durch dauerhaft aufgestellte Möbelstücke auf den Boden ausgeübt werden. Die Mindestanforderung für temporäre Belastungen liegt bei 10 kPA, was einer Gewichtsbelastung von einer Tonne pro Quadratmeter entspricht. Dauerhafte Belastungen sollten mindestens in einem Umfang von 2 kPA ausgehalten werden, was einer Last von 200 kg pro Quadratmeter entspricht. Grundsätzlich gilt hierbei: Je dünner die Trittschalldämmung, desto weniger belastbar ist diese.

      Trittschalldämmung verlegen – Schritt-für-Schritt-Anleitung

      Trittschalldämmung unter dem Parkett zu verlegen bedeutet zwar einen zusätzlichen Arbeitsschritt, auf Dauer gesehen führt dieser aber zu erheblich mehr Komfort im Raum und einer damit verbesserten Arbeits- bzw. Lebensqualität. So ist beim Verlegen von Trittschalldämmung vorzugehen:

      1. Vorbereitung des Unterbodens

      Bevor die Trittschalldämmung auf dem Boden ausgelegt wird, muss dieser entsprechend vorbereitet werden. Hierzu zählt zum einen der Ausgleich von möglichen Unebenheiten im Boden durch Abschleifen bzw. das Auftragen von Ausgleichmasse. Zum anderen ist der Boden vor dem Verlegen der Trittschalldämmung gründlich mit einem Besen und einem Staubsauger zu reinigen, um mögliche Einschlüsse von Dreck zu vermeiden.

      2. Auslegen der Trittschalldämmung

      Grundsätzlich sollte mit dem Auslegen der Trittschalldämmung an der Längsseite des Raumes begonnen werden. Wer sich für die Verlegung von Trittschalldämmung in ausrollbaren Bahnen entscheidet, dem kann es helfen, wenn die erste Bahn mit Klebeband zusätzlich punktuell fixiert wird, um ein Verrutschen zu vermeiden. Alle weiteren Bahnen werden Stoß an Stoß gelegt, wobei sich die einzelnen Bahnen nicht überlappen dürfen.

      Die Längsstöße der einzelnen Bahnen werden mit Klebeband verklebt. Bei der Nutzung von Trittschalldämmung in Form von auslegbaren Platten ist gleichermaßen vorzugehen. Auch diese dürfen sich nicht gegenseitig überlappen und die Stöße sollten mit Klebeband verklebt werden.

      3. Notwendige Nacharbeiten

      Nachdem die Trittschalldämmung flächendeckend ausgelegt ist, geht es daran, eventuell notwendige Nacharbeiten vorzunehmen. Dazu gehört in erster Linie zu kontrollieren, ob auch alle Flächen eines Raumes vollständig mit der Trittschalldämmung abgedeckt sind.

      Um das anschließende Verlegen des Parketts auf dem nun vorbereiteten Boden vorzubereiten, ist es zu empfehlen, die Oberfläche der Trittschalldämmung vor der Verlegung des Parketts gründlich von Schmutz und Dreck zu befreien. Am einfachsten gelingt dies durch die Reinigung mit einem Staubsauger.

      Parkettboden gehört zu den beliebtesten und wohl auch edelsten Bodenbelägen, die in Räumen verlegt werden können. Damit die wohnliche Atmosphäre lange erhalten bleibt, sollte das Parkett immer gut gereinigt und gepflegt werden. Regelmäßiges Saugen mit dem Staubsauger ist dabei Grundvoraussetzung für die Pflege von Parkett und ein sauberes und wohnliches Zuhause.

      Doch welcher Staubsauger für Parkett ist der Richtige? Welche Unterschiede gibt es und worauf ist zu achten? Mit welcher Düse sollte auf dem Parkett gesaugt werden? All diese Fragen werden im Folgenden geklärt.

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      Fegen oder Saugen auf Parkett?

      Regelmäßige Reinigung und Pflege sind Grundvoraussetzung dafür, dass der Parkettboden langfristig schön erhalten bleibt. Dabei stellt sich oft die Frage, ob dieses gesaugt oder lieber mit einem Besen gekehrt werden sollte. Beide Varianten bieten gewisse Vor- und Nachteile.

      ReinigungsartVorteileNachteile
      FegenBenötigt keinen Strom
      Ist leise
      Wirbelt viel Schmutz auf, anstatt zu entfernen
      Kann durch verschieben von Dreck Kratzer verursachen
      SaugenSaugt den Schmutz auf, anstatt ihn aufzuwirbeln
      Auch aus schwer erreichbaren Ecken kann Staub herausgesaugt werden
      Laut und benötigt Strom

      Fast schon hartnäckig hält sich das Gerücht, dass Parkettboden nur mit einem Besen gefegt werden sollte, anstatt es abzusaugen. So würde der empfindliche Holzboden besser geschont werden. Doch diese Überlegung ist ein Trugschluss. Tatsächlich kann Parkettboden in den meisten Fällen sogar besser mit einem Staubsauger gereinigt werden.

      Durch den Griff zum Besen werden Staub und Schmutz stark aufgewirbelt, sodass er sich an anderer Stelle wieder absetzen kann. Beim Staubsaugen wird der Schmutz hingegen eingesaugt und verbleibt anschließend im Saugbehälter bzw. Saugbeutel des Geräts.

      Außerdem werden beim Kehren des Bodens viele Schmutzpartikel oft über das gesamte Parkett geschoben. Vor allem bei scharfkantigen Schmutzpartikeln wie Sand oder kleinen Steinchen können dadurch Kratzer in der Oberfläche des Parketts entstehen.

      Den besten Staubsauger für Parkett finden – darauf muss geachtet werden

      Parkettboden stellt aufgrund seiner Eigenschaften besondere Anforderungen auch an den verwendeten Staubsauger. Grundsätzliche Kriterien bei der Auswahl eines Staubsaugers sollten dennoch nicht außer Acht gelassen werden.

      Zu diesen gehören vor allem:

      • Leistung (angegeben in Watt)
      • Leistung des Akkus (bei Geräten ohne Stromkabel)
      • Lautstärke
      • Filtereigenschaften
      • Energieeffizienzklasse
      • Größe und Handhabbarkeit
      • Gewicht

      Für das Saugen auf Parkett sollte zusätzlich beachtet werden, dass es sich hierbei um einen relativ empfindlichen Boden handelt. Daher ist vor allem darauf zu achten, den richtigen Aufsatz bzw. die passende Parkettdüse für den Staubsauger zu wählen, um dem Parkettboden keine Kratzer oder Beschädigungen zuzufügen.

      Wichtig ist hierbei vor allem eine Funktion, die nahezu jeder handelsübliche Staubsauger besitzt. Durch eine herausfahrbare Bürste an der Düse des Staubsaugers kann das Parkett bei der Reinigung geschont werden. Zudem sollte das Gerät über Rollen aus Gummi verfügen, um keine Kratzer durch das Umherschieben zu verursachen. Einige Staubsauger verfügen über eine spezielle Gummilippe am Aufsatz. Auf Holzböden wie Parkett sollten solche Geräte nicht eingesetzt werden.

      Welcher Staubsaugertyp ist der richtige für Parkett?

      Grundsätzlich können heutzutage drei unterschiedliche Arten von Staubsaugern unterschieden werden:

      • Der klassische Bodenstaubsauger
      • Der handliche Handstaubsauger
      • Der moderne Staubsaugerroboter

      Jeder dieser Staubsaugertypen bringt seine ganz eigenen Vor- und Nachteile mit sich. Welche Auswirkungen diese beim Saugen auf Parkett haben, wird im Folgenden näher betrachtet.

      Der Bodenstaubsauger

      Bodenstaubsauger verfügen über eine auf dem Boden rollbare Saugeinheit, welche durch einen Schlauch mit dem Saugrohr verbunden ist, an dessen Ende sich die Saugbürste befindet. Durch die verhältnismäßig große Saugeinheit kann in dieser oft ein recht starker Saugmotor untergebracht werden, wodurch Bodenstaubsauger mit einer hohen Saugkraft überzeugen können.

      Die Saugeinheit selbst ist dabei aber meist relativ schwer und wird auf Rollen hinterhergezogen. Neben der Beschaffenheit der Rollen, die im besten Fall aus Gummi bestehen sollte, ist daher bei Bodenstaubsaugern auch auf unkomplizierte Lenkeigenschaften der Rollen zu achten. Blockiert eine der Rollen beim Hinterherziehen, können schnell unschöne Beschädigungen im Parkettboden entstehen.

      Gleiches kann passieren, wenn das Kabel des Bodenstaubsaugers zu kurz ist und damit nur einen eingeschränkten Bewegungsradius bietet. Einige Modelle sind sogar mit entsprechenden Saugdüsen wie einer Parkettdüse ausgestattet und verfügen über spezielle Aufsätze für verschiedenste Oberflächen beim Staubsaugen.

      Der Handstaubsauger

      Bei dieser Variante von Staubsaugern befindet sich die Saugeinheit direkt am Saugrohr, an dessen unterem Ende die Saugdüse bzw. -bürste über das Parkett bewegt wird. Durch die Konzentration des gesamten Gewichts ausschließlich auf die Räder der Saugdüse, sollte diesen ein besonderes Augenmerk bei der Auswahl des Staubsaugers geschenkt werden.

      Die Vorteile sind vor allem seine kompakte Bauform, wodurch er sich relativ einfach handhaben lässt und gleichzeitig einen flexiblen Aktionsradius bietet. Damit ist er grundsätzlich auch für den Einsatz auf Parkett geeignet. Moderne Handstaubsauger sind auch mit Akku verfügbar, wodurch Kabel überflüssig werden. Die Bodendüse sollte entsprechend schonend zum Parkettboden sein, um Beschädigungen zu vermeiden.

      Der Saugroboter

      Hausarbeit wie das Staubsaugen der Böden macht wohl niemand wirklich gern. Mit einem Reinigungsroboter kann sich ein kleiner Helfer in den eigenen Haushalt geholt werden, der einen bei dieser Arbeit auch auf Parkett unterstützt. Diese übernehmen selbstständig die Bodenreinigung und einem damit einen großen Teil der Hausarbeit ab.

      Die automatischen Haushaltshelfer sind auch auf Parkett geeignet. Im Vergleich zu herkömmlichen Boden- und Handstaubsaugern verfügen Saugroboter allerdings oft über eine geringere Saugleistung, was vor allem ihrer kompakteren Bauweise geschuldet ist. Auf Parkett fällt die geringere Saugleistung nicht allzu sehr ins Gewicht, da auf Hartböden generell eine geringere Saugkraft als auf Teppichen erforderlich ist.

      Auch gibt es spezielle Saug-Wisch-Roboter, die sich mit einem feuchten Wischtuch kombinieren lassen. So kann während des Saugvorgangs auch gleichzeitig gewischt werden. Beim Wischen auf Parkett sollte dabei darauf geachtet werden, dass nur wenig Wasser zum Wischen genutzt wird, damit das Parkett keinen Schaden nimmt. Schwächen zeigen die Roboter-Staubsauger allerdings beim Reinigen von schwer zugänglichen Ecken im Raum.

      Beutelloser Staubsauger oder Staubsauger mit Beutel für Parkett?

      Saugroboter sind fast immer mit einem Staubbehälter zum Auffangen des aufgesaugten Staubs ausgestattet. Bei Hand- und Bodenstaubsaugern hingegen gibt es unterschiedliche Modelle, die entweder mit einem Staubbeutel oder beutellos daherkommen. Ein beutelloser Staubsauger ist in der Anschaffung meist teurer, dafür entstehen geringere Folgekosten, da das regelmäßige Kaufen von Staubsaugerbeuteln entfällt.

      Damit wird auch weniger Müll produziert, da der Staubbehälter im Gegensatz zum Staubbeutel einfach ausgeleert und anschließend wiederverwendet werden kann. Zur Reinigung von Parkett sind sowohl beutellose als auch solche mit Beutel geeignet. Bei größeren Flächen und häufigem Reinigen empfiehlt sich allerdings ein beutelloser Staubsauger.

      Vor allem Allergiker sollten bedenken, dass der Staubsauger zusätzlich mit einem HEPA-Filter ausgestattet ist. Dieser sorgt dafür, dass auch der in der Luft umherfliegende Staub und Schmutz aufgenommen und gefiltert wird.

      Der Waschsauger – die beste Wahl als Parkett Staubsauger?

      Durch das Staubsaugen mit einem Staubsauger für Parkett kann auf der Oberfläche liegender Schmutz und Staub vom Boden entfernt werden. Manchmal genügt dies allerdings nicht aus, um ein wirklich sauberes Ergebnis zu erhalten. Vor allem dann, wenn sich Flecken auf dem Parkett gebildet haben, muss das Parkett gewischt werden.

      Parkettboden ist gegenüber Wasser und Feuchtigkeit sehr empfindlich. Das Wasser zum Wischen sollte daher nur äußerst dosiert eingesetzt werden. Ein spezieller Waschsauger bietet hierfür eine gute Kombination aus Saug- und Wischfunktionen. Das Parkett wird dabei schonend feucht gereinigt und im Anschluss direkt wieder getrocknet. So hat die Feuchtigkeit keine Chance, in das Parkett einzudringen und dort Schäden zu verursachen.

      Welcher Hersteller für einen Parkett Staubsauger?

      Der Markt für Staubsauger bietet eine reichhaltige Auswahl an verschiedenen Modellen unterschiedlichster Anbieter. Hier den besten Staubsauger für die eigenen Ansprüche auf Parkett zu finden, ist oft nicht einfach. Mit der Wahl von einem Modell eines bekannten Herstellers ist man zumindest qualitativ schon einmal auf einer guten Seite.

      Folgende Marken haben in dem ein oder anderen Test und Vergleich der letzten Jahre mit guter Qualität überzeugen können:

      • Philips
      • Dirt Devil
      • Siemens
      • Miele
      • Bosch
      • AEG
      • Dyson
      • Rowenta
      • Grundig
      • Hoover

      Die einzelnen Unternehmen bieten teilweise zahlreiche unterschiedliche Modelle in nahezu allen Preisklassen an. So findet sich für jedes Budget der passende Staubsauger für Parkett.

      Staubsaugen auf Parkett – so geht´s richtig!

      Um den Parkettboden beim Staubsaugen nicht unnötig zu beanspruchen, ist nicht nur die Auswahl des richtigen Staubsaugers wichtig. Auch beim Saugvorgang selbst sind einige Dinge zu beachten. Dazu gehört zum Beispiel, dass auf Parkett immer mit einer weichen Bürste gesaugt werden sollte. Bei den meisten Staubsaugern lässt sich diese direkt an der Saugdüse durch einen Klappmechanismus ausklappen. So wird das Parkett geschont und Kratzer im Parkett durch kleine Steine oder Ähnliches können vermieden werden.

      Zudem sollte auch darauf geachtet werden, dass die Staubsaugerdüse und bei Bodenstaubsaugern auch der Sauger selbst nicht quer über den Boden gezogen werden. Auch das kann zu unschönen Kratzern im Parkett führen. Vor jedem Einsatz sollte auch die Lenkfähigkeit der Rollen des Staubsaugers überprüft werden. Bleiben diese hängen oder blockieren die Räder der Rollen, so können ebenfalls Beschädigungen im Parkettboden entstehen.

      Parkett bietet neben der wohnlichen Atmosphäre in nahezu allen Räumen viele weitere Vorteile als Bodenbelag. Aufgrund seiner natürlichen Beschaffenheit sollten bei der Verarbeitung von Parkett aber auch seine besonderen Eigenschaften bedacht werden. Eine davon ist, dass das natürliche Material Holz auch nach dem Verlegen noch arbeitet. Dehnungsfugen im Parkett sind daher ein Muss bei Parkettboden.

      Warum Dehnungsfugen bei Parkett wichtig sind

      Parkettboden besteht aus Holz. Holz ist ein natürlicher Rohstoff und als solcher arbeitet es. Das bedeutet, dass sich Schwankungen in der Temperatur des Raumes und der Luftfeuchtigkeit direkt auf den Holzboden auswirken. Das Parkett quillt und schwindet, was bedeutet, es dehnt sich aus oder zieht sich zusammen.

      Für diese Bewegungen braucht der Boden einen entsprechenden Spielraum. Beim Verlegen von Parkett sind daher Dehnungsfugen zu beachten. Diese dienen dem Parkett als zusätzlicher Platz für seine Quell- und Schwindbewegungen durch Veränderungen der äußeren Umstände.

      Gleichzeitig mindern Dehnungsfugen die Übertragung von Schallwellen im Boden. Die Dämmung des entstehenden Tritt- und Gehschalls auf dem Parkett wird neben der nötigen Trittschalldämmung also auch durch die Dehnungsfugen unterstützt.

      Wo Dehnungsfugen notwendig sind

      Bei der Verlegung von Parkettboden sind Dehnungsfugen vor allem an den Rändern des Raumes notwendig. Die nötige Breite der Dehnungsfuge wird durch die Breite und Tiefe des Raumes bestimmt. Hierbei kann als Grundregel angenommen werden: Pro Meter Boden sollten 2 mm Dehnungsfuge beachtet werden. Bei einem Raum mit einer Größe von 4 x 4 Metern sollten die Ränder des Parketts also 8 mm Abstand zur Wand haben.

      Üblicherweise wird empfohlen, einen Abstand zur Wand von 10 bis 15 mm einzuhalten. Bei durchschnittlich großen Räumen ist man damit in den meisten Fällen auf der sicheren Seite und gibt dem Parkett ausreichend Platz zur Bewegung. Ist der Raum besonders groß, muss auch die Größe der Dehnungsfugen entsprechend angepasst werden.

      Neben den Dehnungsfugen am Rand des Parketts ist bei Räumen von mehr als 8 m Breite und 12 m Länge zusätzlich eine Dehnungsfuge im Boden notwendig. Diese kann in der Mitte des Raumes durch das Freilassen eines Spalts zwischen den einzelnen Elementen des Parketts erzeugt werden.

      Bei dem Verlegen von Parkettboden auf Estrich mit Fußbodenheizung ist zudem darauf zu achten, dass auch dieser an bestimmten Stellen über Dehnungsfugen verfügt. An den Stellen, wo Dehnungsfugen im Estrich vorhanden sind, muss auch im darüber liegenden Parkett eine entsprechende Dehnungsfuge eingeplant werden.

      Neben den Dehnungsfugen am Rand und dort, wo im Unterboden ebenfalls Dehnungsfugen vorhanden sind, sind solche auch an den Stellen zu errichten, wo das Parkett an unbewegliche Elemente stößt. Dies sind vor allem Zargen von Türen, Treppen, Übergänge zu anderen Bodenbelägen oder Heizkörper und deren Rohre.

      Werden später schwere Möbel auf dem Parkett platziert, wie es beispielsweise bei Küchenschränken der Fall ist, so muss auf der gegenüberliegenden Seite eine doppelt so breite Dehnungsfuge eingeplant werden. Das ist nötig, da sich das Parkett durch die dauerhafte Belastung der Möbel an dieser Stelle nicht mehr bewegen kann.

      Unterschiede von Dehnungsfugen bei verklebtem und schwimmend verlegtem Parkett

      Grundsätzlich sind Dehnungsfugen bei Parkett immer notwendig, ganz gleich, ob es schwimmend oder vollflächig verklebt verlegt wird. Da sich verklebtes Parkett durch die Fixierung am Untergrund weniger stark bewegt, können die Dehnungsfugen hierbei etwas geringer ausfallen. Der Parkettkleber sorgt dafür, dass die Verlegeeinheiten sich nicht so stark ausdehen und zusammen ziehen können.

      Schwimmend verlegtes Parkett hingegen fehlt diese Fixierung am Untergrund. Die einzelnen Parkettpaneele liegen nur lose auf dem Unterboden. Dadurch kann das Material weitaus stärker arbeiten. Die Dehnungsfugen müssen daher breit genug sein, um diesen Bewegungen genügend Raum zu bieten.

      Verlegen von Parkett ohne Dehnungsfuge? – keine gute Idee!

      Wird beim Parkett Verlegen nicht auf eine ausreichend große Dehnungsfuge geachtet, hat das Holz keinen ausreichenden Platz, um arbeiten zu können. Die Quell- und Schindbewegungen des Materials werden dadurch allerdings nicht aufgehalten. So kommt es, dass sich das Material bei einer Ausdehnung durch Veränderung der Temperatur oder Luftfeuchtigkeit nach oben wölbt.

      Das hat nicht nur optisch unschöne Auswirkungen. Es können dadurch auch dauerhafte Beschädigungen des Parketts entstehen. Gleichzeitig entstehen durch die Wölbungen des Parketts gefährliche Stolperkanten, die ein erhebliches Sturzrisiko mit sich bringen können.

      Wurde beim Verlegen des Parketts nicht auf die Einhaltung von Dehnungsfugen geachtet, so lassen sich diese auch nachträglich in das Parkett einbringen. Zwar bedeutet das einen gewissen Arbeits- und Kostenaufwand, um ernsthafte Beschädigungen am Parkett zu verhindern, lohnt sich dieser aber allemal.

      Dehnungsfugen einrichten – so geht´s

      Für den Laien, der das Parkett in den eigenen vier Wänden selbst verlegen möchte, kann die Errichtung von Dehnungsfugen durchaus zu einer Herausforderung werden. Mit den richtigen Mitteln und Tricks lässt sich aber auch diese Herausforderung meistern.

      Um an allen Stellen gleichmäßige Dehnungsfugen errichten zu können, bieten sich spezielle Abstandshalter an. Diese werden beim Verlegen des Parketts zwischen Wand und Rand des Parkettbodens angebracht und können nach dem Abschluss der Verlegearbeiten wieder entfernt werden. Dadurch werden nicht nur gleichmäßige Dehnungsfugen garantiert, sondern auch ein Verrutschen des Parketts während der Arbeiten verhindert.

      Oft sind diese Keile oder Klötze als Abstandshalter bereits im Lieferumfang von Verlege-Sets für Parkett enthalten. Falls nicht, lassen sie sich in nahezu jedem Baumarkt nachkaufen. Ist das Parkett vollständig verlegt und die Abstandshalter wieder entfernt, so können die Dehnungsfugen entsprechend „versteckt“ werden.

      An den Wänden bieten sich zur Abdeckung der Dehnungsfuge Sockelleisten an. Für Dehnungsfugen an Türzargen oder Übergängen zu anderen Bodenbelägen können Profil- oder Abdeckschienen genutzt werden. Dehnungsfugen lassen sich auch mit entsprechender Fugenmasse verfüllen. Wichtig ist dabei, dass es sich um eine flexible Fugenmasse handelt, da sonst die Funktion der Dehnungsfuge nicht mehr gewährleistet wäre.

      Parkettboden verleiht jedem Raum eine ganz besondere Atmosphäre. Das natürliche Material Holz erzeugt ein besonders wohnliches Gefühl im Raum und lässt sich gleichzeitig individuell gestalten.

      Das für Parkett verwendete Material Holz ist ein natürlicher Rohstoff und damit auch anfällig für Wasser und Feuchtigkeit. Ein Wasserschaden ist daher besonders ärgerlich und kann langfristig erheblichen Schaden verursachen. Bei der Behebung eines solchen sind daher besondere Punkte zu beachten.

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      Wasserschaden im Parkett reparieren – so geht´s

      Ganz gleich, wo die Ursache für den Wasserschaden auf dem Parkett liegt, umso früher er entdeckt wird, desto leichter lässt er sich in der Regel reparieren und desto geringer fallen die Folgen des Schadens aus.

      Ist ein Wasserschaden im Parkett erst einmal entdeckt, sollte deshalb so schnell wie möglich gehandelt werden. Nur so lässt sich der Reparaturaufwand begrenzen. Wird ein Wasserschaden hingegen nicht schnellstmöglich behoben, besteht zudem noch die Gefahr von Schimmelbildung. Im schlimmsten Fall kann dieser sich im ganzen Fußboden ausbreiten und von dort auch in andere Bereiche des Hauses vordringen.

      Vor allem kleinere Wasserschäden lassen sich meist mit einem relativ geringen Aufwand reparieren. Komplett ausgetauscht werden muss das Parkett nur dann, wenn der Boden längere Zeit komplett unter Wasser steht. Der Vorteil an Parkett ist, dass hier auch einzelne Elemente und Bereiche recht leicht sanieren lassen.

      Wasserschaden an der Oberfläche des Parketts reparieren

      Ein oberflächlicher Wasserschaden auf dem Parkett wird meist schnell erkannt und kann daher meist auch mit geringem Aufwand behoben werden. Oft ist ein umgefallener Wassereimer, ein ausgelaufener Blumentopf oder eine defekte Waschmaschine der Grund für den Wasseraustritt.

      Wichtig ist, dass zunächst das Wasser auf dem Parkett durch Aufwischen vollständig entfernt wird. Danach muss das Parkett vollständig getrocknet werden. Bei kleineren und kurzfristigen Wasserberührungen reicht oft das gute Lüften des Raumes zum Trocknen.

      Zur Unterstützung des Trocknungsvorgangs kann ein Heizlüfter auf die betroffene Stelle gerichtet werden. Nach erfolgreicher Trocknung des Parketts sollte diese mit einem entsprechenden Pflegemittel für Parkett nachbehandelt werden.

      Bei größeren und längerfristigen Wasseraustritten auf dem Parkett, wie etwa bei einer ausgelaufenen Waschmaschine oder durch ein Hochwasser, genügt das einfache Lüften zum Trocknen nicht. Nach Entfernung des oberflächlichen Wassers sollten spezielle Entfeuchtungs- und Trocknungsgeräte in dem betroffenen Raum platziert werden.

      Diese sorgen dafür, dass sowohl dem Parkett als auch der Luft im Raum die vorhandene Feuchtigkeit entzogen wird. Besonders bei großflächigen und längerfristigen Überflutungen des Parketts sollte eine Fachfirma den Schaden begutachten. In solchen Fällen kann es durchaus vorkommen, dass sich Wasser durch die Fugen des Parketts auch unter dem Bodenbelag ausgebreitet hat. Hierdurch besteht erhöhte Schimmelgefahr!

      Wasserschaden unter dem Parkett reparieren

      Wasserschäden, die ihre Ursache unter dem Parkettboden haben, werden oft erst recht spät erkannt. Das Ausmaß des Schadens ist dadurch meist höher und die Reparatur aufwendiger. Auch hierbei gilt es zunächst, das vorhandene Wasser zu entfernen und gleichzeitig die Ursache des Wassereintritts ausfindig zu machen.

      Kann die Ursache nicht behoben werden, so wird zukünftig immer wieder ein neuer Wasserschaden am Parkett entstehen. Zur Ursachenfindung muss das Parkett an der betroffenen Stelle entfernt werden. Wurde die Ursache behoben, gilt es zunächst den Unterboden vollständig zu trocknen, um eine spätere Schimmelbildung zu verhindern.

      Hierfür eignen sich spezielle Bautrockner, die teilweise in Baumärkten erhältlich sind oder von entsprechenden Fachfirmen verliehen werden. Erst wenn der Unterboden vollständig ausgetrocknet ist, kann das Parkett an der betroffenen Stelle wieder verlegt werden. Mögliche Farbunterschiede, die durch den Wasserschaden entstanden sind, lassen sich mit speziellen Lacken und Ölen oder einer Parkettversiegelung ausgleichen.

      Wasserschaden mit Schimmelbildung reparieren

      Wird der Wasserschaden nicht rechtzeitig erkannt, so kann sich durch die Feuchtigkeit schnell Schimmel im und unter dem Parkett bilden. Dieser stellt eine erhebliche Gesundheitsgefahr dar und muss umgehend sorgfältig beseitigt werden. Ein Anzeichen für Schimmelbildung ist zum Beispiel ein muffiger, modriger Geruch im Raum, der sich nach der Beseitigung des ausgetretenen Wassers nicht verflüchtigt.

      Es empfiehlt sich in solchen Fällen einen entsprechenden Gutachter oder eine Gutachterin einzuschalten. Nur so kann das Ausmaß des Schimmelbefalls konkret analysiert werden. Hat sich unter dem Parkett tatsächlich Schimmel gebildet, muss dieses vollständig entfernt werden.

      Oftmals ist der Schimmel dann auch bereits in die darunterliegende Bodenkonstruktion eingedrungen. In diesem Fall muss auch der Unterboden bzw. der Estrich unter dem Parkett vollständig saniert werden. Beim Einbringen von neuem Estrich ist unbedingt die vorgeschriebene Trocknungszeit einzuhalten, um einen neuerlichen Wasserschaden unter dem anschließend neu verlegten Parkett zu vermeiden.

      Die häufigsten Ursachen von Wasserschäden bei Parkett

      Während das Ergebnis eines Wasserschadens auf Parkett deutlich sichtbar ist, kann die Ursache dafür in verschiedensten Punkten liegen. Oft sind diese auf den ersten Blick auch gar nicht erkennbar. Um den Wasserschaden dauerhaft zu beheben, muss aber immer auch die Ursache beseitigt werden. Andernfalls kann es nach dem Austausch oder der Reparatur des Parketts immer wieder zu solchen Schäden am Boden kommen.

      Feuchter Unterboden als Ursache für den Wasserschaden

      Gerade in Neubauten kann es vorkommen, dass beim Bau die Trocknungszeiten des Estrichs nicht vollständig eingehalten wurden, bevor der Bodenbelag entsprechend verlegt wurde. Vor dem Verlegen von Parkett muss der Estrich vollständig getrocknet sein. Andernfalls kann im Nachgang Restfeuchtigkeit aus dem Estrich aufsteigen und einen Wasserschaden im Parkett verursachen.

      Als Richtwert für die Trocknung des Estrichs kann hier ca. eine Woche pro Zentimeter Estrichhöhe angenommen werden. Bei herkömmlichem Zementestrich bedeutet das, dass dieser mindestens vier Wochen trocknen sollte, bevor Parkett darauf verlegt wird. Vor dem Verlegen des Estrichs sollte zur Sicherheit die Restfeuchte im Estrich mittels CM-Methode bestimmt werden.

      Hohe Luftfeuchtigkeit als Ursache für den Wasserschaden

      Zu hohe Luftfeuchtigkeit im Raum kann ebenso Ursache für einen Wasserschaden beim Parkett sein. Vor allem bei schwimmend verlegtem Parkett können Wölbungen und Verformungen durch eine zu feuchte Luft entstehen.

      Besonders schwer wiegt der Schaden, wenn beim Verlegen nicht genügend Platz an den Rändern in Form von Dehnungsfugen gelassen wurde. Diesen braucht das Holz, um durch Veränderungen der Luftfeuchtigkeit Quellen und Schwinden zu können. Hat es diesen Platz nicht, so wird es vor allem an den einzelnen Stößen hochgedrückt.

      Defekte Leitungen als Ursache für den Wasserschaden

      Auch defekte oder beschädigte Wasser- sowie Heizungsrohre können die Ursache für einen Wasserschaden sein. Besonders kritisch ist das, wenn die Rohre unter dem Parkett verlegt sind, beispielsweise bei Parkett auf einer Fußbodenheizung. Durch ein Leck in einer der Leitungen kann Feuchtigkeit über einen längeren Zeitraum von untern in das Parkett eindringen.

      Oft werden solche Wasserschäden erst nach einiger Zeit bemerkt, was bedeutet, dass sich der Schaden schon über eine ganze Weile hinweg entwickeln konnte. Die Ursachenfindung ist umso komplizierter, da zum Beheben des Lecks in der Leitung meist der Fußboden aufgestemmt werden muss.

      Parkett und Wasser – keine gute Kombination

      Parkett besteht im Gegensatz zu anderen Böden aus echtem Vollholz. Das bedeutet, es reagiert entsprechend bei der Berührung mit Wasser und zu hoher Feuchtigkeit. Zum einen ist dies ein wesentlicher Vorteil des Materials, da darüber eine automatische Feuchtigkeitsregulierung im Raum stattfindet und so eine Wohlfühlatmosphäre geschaffen werden kann.

      Bei zu hoher Feuchtigkeit oder dem Kontakt mit Wasser kann ist diese Eigenschaft allerdings auch ein erheblicher Nachteil. Nasses Parkett kann sich verziehen und der Boden damit erhebliche Schäden erleiden. Das kann soweit gehen, dass sich der Parkettboden nach einem Wasserschaden aufwölbt und damit nicht mehr sicher begehbar ist. Je nachdem, von welcher Seite das Wasser bzw. die Feuchtigkeit auf das Parkett trifft, entstehen verschiedene Verformungen:

      • Bei Wasserkontakt von unten verformen sich die Ränder des Parketts nach oben. Es entsteht eine konkave Verformung, die der Form einer Schüssel ähnelt.
      • Bei Kontakt mit Wasser von oben quillt zuerst die Mitte des Parketts nach oben. Die Verformung wird dann als konvex bezeichnet.
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      Echtes Parkett überzeugt nicht nur mit seiner schönen Optik, sondern auch mit seiner Natürlichkeit und Langlebigkeit. Damit man besonders lange etwas von seinem Parkettboden hat, empfiehlt sich die Verwendung einer Bodenschutzmatte.

      Welche Bodenschutzmatten eignen sich am besten?

      Für welche Bodenschutzmatte man sich entscheidet, hängt grundsätzlich davon ab, wie stark der Bodenbelag beansprucht wird. Natürlich spielt auch das persönliche ästhetische Empfinden eine Rolle: Bodenschutzmatten gibt es in unterschiedlichen Designs und werden aus verschiedenen Materialien gefertigt.

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      • Bodenschutzmatte aus Kunststoff: Die gängigste Methode, um Parkett vor Kratzern durch Bürostuhlrollen zu schützen, ist mithilfe einer Kunststoffmatte. Diese sind nicht nur kosteneffizient, sondern durch ihre geringe Dicke besonders praktisch in der Verwendung. Es gibt sowohl transparente als auch bunte Varianten.

      • Bodenschutzmatte als Teppich: Auch spezielle Teppiche eignen sich als Schutz für das Parkett. Dabei sollte man stets darauf achten, dass sich auf der Unterseite eine Gummierung oder Noppen befinden, sodass der Teppich nicht verrutschen kann, sondern an Ort und Stelle bleibt.

      Was zeichnet eine gute Bodenschutzmatte aus?

      Welche Anforderungen muss eine Bodenschutzmatte erfüllen, damit sie Parkett optimal schützen kann? Nutzt man eine Schutzmatte für den Bürostuhl, so sollte dieser sanft über die Matte gleiten können. Sie darf keine Behinderung darstellen, was beispielsweise bei dem falschen Material oder einer zu hohen Stärke der Fall sein kann.

      Optimal ist eine Stärke von ca. 2 mm, da diese den Boden optimal vor Kratzern bewahrt, während sie den Bürostuhl nicht behindert. Besteht eine Bodenschutzmatte außerdem aus dem richtigen Material, passt sie sich so weit an, dass ein einfaches Rollen möglich ist.

      Am besten eignet sich Polycarbonat, da dieses Material der Bodenschutzmatte erlaubt, schwer und flach auf dem Boden zu liegen. Staub und Schmutz gelangen somit nicht unter die Matte, wo sie das Parkett verschmutzen oder zerkratzen könnten. Trotzdem ist eine regelmäßige Kontrolle auf Sauberkeit unumgänglich, um den Fußboden zu schützen.

      Damit eine Matte immer an ihrem Platz bleibt, muss sie aus rutschfestem Material gefertigt sein. Andernfalls kann sie das Parkett an der gewollten Stelle nicht zuverlässig schützen. Auch die eigene Sicherheit wird von einer Bodenschutzmatte, die nicht rutschfest ist, beeinträchtigt: Liegt sie nicht fest auf dem Boden, wenn man sie betritt, läuft man Gefahr, darauf auszurutschen und sich zu verletzen.

      Besonders wichtig für einen hochwertigen Parkettboden ist es, dass er nicht mit chemischen oder aggressiven Stoffen in Berührung kommt. Leider verfügen Bodenschutzmatten häufig über eine chemische Haftschicht, welche das hochwertige Holz beschädigen können. Daher sollte beim Kauf immer darauf geachtet werden, dass die gewählte Matte möglichst schadstoffarm und natürlich ist.

      Viele kombinieren den Schutz ihres Bodenbelags gleich mit einer Trittschalldämpfung, um laute Geräusche durch hohes Schuhwerk zu vermeiden. Speziell dafür angefertigte Schutzmatten vereinen beide Funktionen. Vor allem bei Parkettböden, die mit Straßenschuhen betreten werden, eignet sich diese Variante hervorragend.

      Wofür benötigt man Bodenschutzmatten?

      Der Fußboden ist einer Vielzahl von Belastungen ausgesetzt. Sei es ein Bürostuhl, falsches Schuhwerk oder ein Gegenstand, der auf den Boden fällt – die Risiken, dass der Boden beschädigt wird, sind vielfältig.

      Bodenschutzmatten für Parkett werden vor allem dort eingesetzt, wo besonders große Gefahr besteht, dass der hochwertige Bodenbelag einen Schaden nimmt. Sie dienen dem Zweck, eine Abnutzung des Fußbodens zu verhindern und ihn dadurch länger schön zu erhalten.

      Die wohl häufigste Verwendungsart der Bodenschutzmatten ist in Form einer Bürostuhlunterlage. Wer viel Zeit am Schreibtisch verbringt, sollte das Parkett unbedingt schützen – die Rollen es Bürostuhls können die Optik des Fußbodens mit der Zeit ziemlich in Mitleidenschaft ziehen. Durch jede noch so kleine Bewegung des Körpers bewegen sich auch die Rollen des Bürostuhls und beanspruchen den darunterliegenden Boden.

      Auch in Kinderzimmern und Fitnessräumen sind Bodenschutzmatten sehr beliebt. In Kinder- oder Spielzimmern läuft das Parkett Gefahr, mit Buntstiften in Berührung zu kommen oder dass Spielzeug geworfen wird.

      In einem Fitnessraum kann ebenfalls etwas auf den Boden fallen und Kratzer verursachen. Vor allem jedoch wird der Boden vor schweren Möbeln oder Fitnessgeräten geschützt. Damit keine Abdrücke im Parkett entstehen, verwendet man hierbei eine Bodenschutzmatte.

      Mittlerweile sind zudem manche Küchen mit einem Parkettboden ausgestattet. Da es dort schnell passiert, dass bei der Zubereitung von Mahlzeiten etwas zu Boden fällt oder Wasser hinuntertropft, ist eine Bodenschutzmatte für die Küche eine Überlegung wert. So schützt man den hochwertigen Bodenbelag vor unästhetischen Wasserflecken und Dellen.

      Fazit

      Für welche Variante man sich bei der Wahl einer Bodenschutzmatte entscheidet, bleibt jedem selbst überlassen. Die Optik und der eigene Einrichtungsstil spielen dabei eine nicht unerhebliche Rolle. Allerdings sollte man einige Aspekte beachten, bevor man einen Kauf tätigt. Nur mit wirklich hochwertigen Produkten lässt sich ein echtes Parkett optimal vor Kratzern, Wasserschäden und Dellen schützen.

      Warum ist die Dicke von Parkett so wichtig?

      Je dicker ein Parkettboden ist, desto häufiger kann er abgeschliffen werden. Dies ist vor allem für beim Schleifen des Parketts wichtig, denn so können mithilfe einer professionellen Parkettschleifmaschine Kratzer und andere Gebrauchsspuren entfernt werden. Auch Schäden, die durch Feuchtigkeit verursacht werden, lassen sich durch Abschleifen korrigieren.

      Die Renovierung eines Parketts sollte etwa alle 10 bis 15 Jahre durchgeführt werden. Pro Schleifgang entfernt man 0,3 bis 0,5 mm der Oberfläche. Wählt man daher gleich zu Beginn einen etwas dickeren Parkettboden, wirkt sich das nachhaltig auf seine Lebensdauer aus.

      Zwar ist ein Parkett, das eine hohe Stärke aufweist, etwas kostspieliger, jedoch kann ein dickes Parkett mehrere Jahrzehnte überdauern, sodass keine teure Neuanschaffung notwendig ist. Spart man allerdings bei der Stärke eines Parkettbodens, muss mitunter bereits nach einigen Jahren ein neuer Bodenbelag verlegt werden, was noch höhere Kosten verursacht.

      Wie dick ein Parkett sein soll, hängt ebenfalls davon ab, ob eine Fußbodenheizung genutzt werden soll oder nicht. Je höher die Dicke, desto höher ist der Wärmedurchlasswiderstand – der betroffene Raum erwärmt sich daher langsamer. Wer also mit einer Fußbodenheizung heizt, sollte bei der Wahl eines Parkettbodens darauf achten, dass dieser nicht zu dick ist.

      Welche Parkettarten gibt es?

      Wie dick der Bodenbelag ist, hängt immer davon ab, um welche Parkettart es sich handelt. Grundsätzlich gibt es zwei verschiedene Arten, die sich hinsichtlich ihres Aufbaus und ihrer Stärke unterscheiden: Massivparkett und Fertigparkett.

      Das Massivparkett – auch häufig als Einschichtparkett bezeichnet – ist der Klassiker unter den Parkettböden. Bei der Verlegung wird es vollflächig verklebt und erst anschließend geschliffen und versiegelt. Es besteht aus einer durchgängigen Schicht Vollholz, welches sehr hochwertig ist.

      Massivparkett zeichnet sich vor allem dadurch aus, dass es besonders widerstandsfähig und somit auch langlebig ist. Es ist erhältlich in Stärken von 8 bis 22 mm und kann daher mehrfach renoviert werden. Die Lebensdauer der meisten Massivparkettböden beläuft sich daher auf mehrere Jahrzehnte.

      Wer sich für Massivparkett entscheidet, hat die Wahl aus unterschiedlichen Varianten:

      • Stabparkett besteht aus Parkettstäben aus dickem Massivholz oder Parkettriemen, die eine Stärke von 10 oder 22 mm aufweisen. Es kann ca. 5-7 mal abgeschliffen werden.
      • Mosaikparkett besteht aus einzelnen Vollholzlamellen mit einer Dicke von 8 mm. Daher kann man es etwa 4-5 mal abschleifen.
      • Bei Lamparkett handelt es sich um Parketthölzer aus einem Stück Holz, welche 10 mm stark sind und 4-5 mal abgeschliffen werden können.
      • Tafelparkett setzt sich aus verschieden großen Holzelementen zusammen, die geometrische Muster bilden. Es ist meist 22 mm dick und kann 5-5 mal abgeschliffen werden.

      Eine weitere gängige Variante des Parketts ist Fertigparkett, welches auch unter dem Namen Mehrschichtparkett bekannt ist. Dieses besteht anders als das Massivparkett nicht aus einer durchgängigen Schicht, sondern aus mehreren Schichten, die miteinander verleimt sind.

      Bei der Lieferung ist es bereits vorbehandelt und mit Öl oder Lack versiegelt. Somit spart man sich diesen Arbeitsschritt nach der Verlegung und kann den Boden sofort betreten – daher auch die Bezeichnung Fertigparkett.

      Entscheidet man sich für ein Mehrschichtparkett, kann man aus zwei- oder dreischichtigem Parkett wählen. Zweischichtparkett besteht aus einem Trägermaterial, welches meist aus Holzverbundstoff-Platten oder günstigem Holz besteht, und einer Nutzschicht aus hochwertigem Echtholz. Dreischichtparkett ähnelt sich dem Aufbau sehr stark, verfügt allerdings noch über einen zusätzlichen Gegenzug, der für eine höhere Stabilität des Bodenbelags sorgt. Die Dicken/Stärken von Fertigparkett variieren von Hersteller zu Hersteller. Daher können wir hierzu keine allgemeinen Angaben wie bei Massivparkett machen.

      Weitere Tipps zur Bestimmung der Parkettstärke

      Bei einer Renovierung des Parketts ist immer die Nutzschicht ausschlaggebend, daher bezieht sich die Stärke immer auf die oberste Schicht des Parkettbodens. Wie dick der Träger der Nutzschicht ist, spielt für die Langlebigkeit eines Parketts nur eine sekundäre Rolle.

      Fazit

      Bei der Wahl eines Parketts ist nicht nur ausschlaggebend, welche Parkettart man optisch am ansprechendsten findet, sondern auch, welche Stärke die jeweilige Variante hat. Diese ist ausschlaggebend dafür, wie häufig man den gewählten Bodenbelag abschleifen kann und hat somit Einfluss auf seine Langlebigkeit. Daher sollte man vor dem Kauf eines Parketts immer verschiedene Faktoren in die Überlegungen miteinbeziehen.

      Wann ist ein Estrich bereit für die Belegung mit Parkett?

      Bevor Parkett auf einem neuen Estrich verlegt wird muss der Estrich seine sog. „Gleichgewichtsfeucht“ erreicht haben. Belegt man den Estrich zu früh mit Parkett, muss mit erheblichen Schäden am Parkett gerechnet werden. Diese lassen sich in der Regel nicht durchs Abschleifen des Parketts korrigieren, sondern erfordern oft das vollständige Entfernen des Parkettbodens.

      Die üblichen Trocknungszeiten variieren je nach gewähltem Estrich:

      Wann kann Parkett auf Zementestrich verlegt werden?

      Der wohl am häufigsten verwendete Estrich, der aus Sand, Zement und Wasser besteht, ist bei optimalen Voraussetzungen nach 2 bis 3 Tagen begehbar. Nach 10 Tagen kann er voll belastet werden und nach etwa 4 Wochen kann meist ein Bodenbelag darauf angebracht werden. Für die Belegung mit Parkett muss jedoch zwingend eine CM-Messung gemacht werden, da der Parkettboden sonst durch mögliche Restfeuchte irreparabel beschädigt werden kann.

      Wann darf Parkett auf Anhydritestrich verlegt werden?

      Durch das Bindemittel Anhydrit ist die Trocknungsphase dieser Estrich-Art erheblich verkürzt. Er ist wesentlich schneller belegereif als ein Zementestrich. Allerdings auch bei dieser Estrichart muss zwingend eine Feuchtemessung erfolgen, bevor er mit Parkett belegt wird. Alles andere ist unverantwortlich und kann im Schadensfall sehr teuer werden.

      Wann kann Parkett auf Trockenestrich/Fermacell-Platten verlegt werden?

      Wie der Name schon andeutet, ist bei Trockenestrich keine Trockenzeit zu beachten. Es handelt sich hierbei um vorgefertigte Platten, die aus Gipskarton oder zement-gebundenen „Spanplatten“ bestehen.

      Ist die Trocknungszeit des jeweiligen Estrichs vorüber, sollte man in jedem Fall eine Restfeuchtemessung durchführen. Bei Zementestrich beträgt die zulässige Restfeuchte 2 %, bei Anhydritestrich 0,5 %.

      Wichtig: heutzutage gibt es auch verschiedene Mischformen von Estrichen, die weder reiner Anhydrit- noch reiner Zementestrich sind. In diesen Fällen sind die hier gemachten Angaben nicht zuverlässig. Sie müssen vor der Verlegung von Parkett auf jeden Fall den Hersteller des Estrichs kontaktieren, um die nötige Trocknungszeit zu erfahren.

      Gemessen wird mithilfe der Calciumcarbid-Methode (kurz: CM-Methode). Hierzu verwendet man ein spezielles Gerät, das eine mit Calciumcarbid aufgeschüttelte Estrich-Probe mit einem Manometer misst und die Restfeuchtigkeit bestimmt. Um auf der sicheren Seite zu sein, empfiehlt es sich, diese Messung von einem Fachmann durchführen zu lassen.

      Kriterien eines optimalen Estrichs

      Parkett kann auf verschiedenen Unterböden verlegt werden – sei es PVC, Filz oder Stein. Die Hauptsache ist, dass der Untergrund fest, eben und vor allem trocken ist. Lässt man ein Parkett von einem Fachmann verlegen, wird das Ergebnis mithilfe der Normen DIN 18365 (für Bodenbelagsarbeiten) und DIN 18356 (für Parkettarbeiten) geprüft.

      Häufig verlegt man Parkett jedoch nicht auf einen bestehenden Bodenbelag, sondern auf einen neu errichteten Estrich. Dabei gilt es allerdings zu beachten, dass der Estrich vollkommen eben ist. Nur so erzielt man ein schönes und der Norm entsprechendes Endergebnis.

      Somit sollte jeder Estrich vor der Verlegung eines Parketts mithilfe von einer Richtlatte oder einer Wasserwaage überprüft werden. Falls er in puncto Ebenheit nicht der Norm entspricht, ist es zwingend notwendig, ihn entsprechend zu korrigieren.

      Ein ebenso wichtiges Kriterium für einen Estrich ist die Festigkeit, damit er eine hohe Tragfähigkeit erreicht. Anderenfalls kann Parkett nicht ordnungsgemäß verlegt werden.

      Daher überprüft man den Unterboden vor der Verlegung mittels „Gitterritzprüfung„:

      Mit einem speziellen Ritzgerät werden rautenförmig angeordnete Linien eingeritzt. Hat man kein Ritzgerät zur Hand, funktioniert ein anderer spitzer Gegenstand in der Regel genauso gut. Kommt es zu Ausbrüchen oder Absandungen, ist der Estrich nicht fest genug und muss nachgebessert werden.

      Ein weiteres entscheidendes Kriterium für einen guten Estrich ist, dass er vollständig durchgetrocknet ist. Befindet sich nämlich eine zu hohe Feuchtigkeit im Unterboden, führt das in den meisten Fällen zu Schäden des darauf angebrachten Bodenbelags.

      Ganz egal, ob Parkett, Vinyl oder Kork – eine zu geringe Trockenheit des Estrichs schädigt jeden Boden. Der Bodenbelag kann aufquellen und damit Dellen erhalten, was nicht nur unschön aussieht, sondern auch gefährlich sein kann wegen entstandener Stolperfallen.

      So trocknet Estrich am besten

      Sich an die angegebene Trockenzeit zu halten, ist unumgänglich. Außerdem kann man die Trocknungsphase durch optimale Bedingungen unterstützen. So geht man sicher, dass der Estrich am Ende der Trockenzeit wirklich den Anforderungen entspricht:

      • Wärme: Bei einer Temperatur zwischen 13 und 30 Grade trocknet Estrich am besten. Eine Mischung aus kalter Frischluft und einer bereits erwärmten Raumluft schafft die optimalen Voraussetzungen für ein zügiges Trocknen des Unterbodens. Zu warm sollte der Raum in der Anfangsphase der Trocknung allerdings nicht sein: Dadurch können unschöne Risse im Estrich entstehen. Daher wird empfohlen, einen Estrich erst nach 21 Tagen zu Beheizen.
      • Lüften: Durch Lüften wird das Trocknen beschleunigt. Insbesondere bei Neubauten ist regelmäßiges Stoßlüften zu empfehlen.
      • Luftzirkulation: Viele nutzen spezielle Trocknungsventilatoren, um einen Estrich schneller zu trocknen. Dieser sorgt für eine bessere Luftzirkulation und entfernt dadurch die Feuchtigkeit.
      • Kondensatortrocknung: Um einen Estrich schnell zu trocknen, kann zudem ein spezieller Kondensator aufgestellt werden. Dieser zieht die Feuchtigkeit aus der Luft und beschleunigt den Prozess damit.

      Fazit

      Um einen optimalen Unterboden für ein hochwertiges Parkett zu schaffen, muss der Estrich einige Anforderungen erfüllen. Zudem sind die Kriterien stark davon abhängig, für welche Art des Estrichs man sich entscheidet. Mithilfe einer Restfeuchtemessung und dem Rat eines Experten kann festgestellt werden, wann ein Estrich seine Belegreife erhalten hat. Dann steht der Verlegung des Parketts nichts mehr im Weg.

      Mit welchem Öl sollte mein Parkett geölt werden?

      Die Internetforen sind voll mit der immer widerkehrenden Frage „Was ist besser: Parkett ölen oder versiegeln?“.

      Dieser Artikel gibt Ihnen eine kurze Übersicht über die Möglichkeiten bei der Beschichtung Ihres Holzbodens. Die Frage nach der richtigen Parkettversiegelung haben wir bereits an anderer Stelle erläutert. Hier soll es deshalb ausschließlich um das Thema „Parkett ölen“ gehen.

      Empfohlene Parkettöle aus diesem Beitrag:

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      Welche Parkett-Öle gibt es?

      Öl ist nicht gleich Öl. Während man einen einfachen Holztisch sogar mit Olivenöl behandeln kann, sollte man sich vor dem Parkett ölen etwas genauere Gedanken darüber machen, welches Öl auf dem eigenen Parkettboden zum Einsatz kommt.

      Die verschiedenen Arten von Parkett-Öl unterscheiden sich erheblich in der Pflegeleichtigkeit und in der Haltbarkeit. Nachfolgend sind die besten Parkett-Öle aufgeführt:

      Parkett mit Hartöl behandeln

      Sogenanntes Hartöl wird gerne im Wohnbereich zum Ölen von Parkett verwendet. Dabei handelt es sich meist um eine Mischung verschiedener Öle, wie z.B. Leinöl und Walnussöl.

      Diese Ölsorten weisen nach der Aushärtung eine besonders hohe Beständigkeit auf. Der Vorteil von Hartöl ist, dass der Parkettboden vollkommen „offenporig“ bleibt. Das bedeutet, das Parkettöl bildet keine Schicht, wie z.B. bei einer Parkettversiegelung, sondern hat eher „imprägnierenden“ Charakter.

      So absorbiert ein mit Hartöl geölter Parkettboden z.B. Gerüche, da ein starker Austausch des Holzbodens mit der Raumluft stattfindet. Dies ist bei einem lackierten Holzboden nur sehr eingeschränkt möglich.

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      Parkett mit Hartwachsöl ölen

      Ein mit Hartwachsöl geölter Parkettboden ist schon eher mit einer Versiegelung vergleichbar. So bildet das Hartwachsöl eine dünne Schicht auf der Holzoberfläche. Die Holzporen werden dadurch verschlossen und es findet weniger Raumluftaustausch statt. Dafür ist der Parkettboden nach dem Ölen leichter zu pflegen als ein offenporig ( = mit Hartöl) geölter Parkettboden. Hartwachs-Öl wird häufig beim Dielen schleifen verwendet, weil es der Holzdiele einen natürlichen Farbton verleiht.

      Parkett ölen oder versiegeln - Geöltes Parkett muss ab und an nachpoliert, bzw. nachgeölt werden.
      Nachdem das Öl aufgetragen wurde, wird es mit der Einscheibenmaschine poliert

      Hartwachsöl hat einen recht hohen Lösungsmittelanteil, weshalb es in der EU wohl innerhalb der nächsten Jahre verboten werden wird. Ausweichprodukte sind bereits im Handel erhältlich. So bieten einige Hersteller mittlerweile schon Hartwachsöl auf rein natürlicher Basis an.

      Parkett nach dem Ölen mit Wachs behandeln

      Speziell beim Fall des Hartöles gibt es noch die Möglichkeit, nach dem Parkett ölen ein spezielles Wachs auf den Boden aufzutragen. Dabei wird der Parkettboden erst nach der vollständigen Trocknung des Parkettöls mit einem Glattspachtel und einer pastösen Wachsmasse überzogen. Anschließend wird der Parkettboden poliert.

      So lässt sich auch bei einem offenporig geölten Parkettboden eine ähnliche Wirkung wie bei Hartwachsöl oder Lack erzielen. Geöltes Parkett ist jedoch in jedem Falle aufwendiger in der Pflege & Unterhaltsreinigung, als ein versiegelter Parkettboden.

      Parkett ölen oder versiegeln: Ein Pflegewachs sorgt für langanhaltenden Schutz.
      Mit einer Pumpsprühflasche lässt sich Pflegewachs ganz einfach auftragen.

      Parkett ölen – wie läuft die Pflege ab?

      Die Pflege eines geölten Parketts ist in der Regel recht einfach. Vor allem im Wohnbereich genügt es oft schon, den Parkettboden einfach nur abzusaugen. Ein bis zwei Mal in der Woche können Sie den geölten Parkettboden feucht wischen.

      Die Pflege eines mit Hartöl geölten Parkettbodens

      Wie bereits oben erwähnt, ist ein mit Hartöl behandelter Parkettboden offenporig. Daher saugt er stärker als andere Böden.

      Sie sollten daher die Bildung von Pfützen beim Wischen unbedingt vermeiden. Außerdem sollten Sie zum Wischen eine sog. Holzbodenseife verwenden. Nur so ist sichergestellt, dass der Parkettboden auch weiterhin mit pflegenden Wachsen gesättigt bleibt.

      Alternativ bieten manche Hersteller eine spezielle Wischpflege für geölte Parkettböden an.

      Die Pflege eines mit Hartwachsöl geölten Parkettbodens

      Da Hartwachsöl eine Schicht auf dem Holz bildet, verträgt es etwas mehr Wasser als ein offenporiger Parkettboden. Allerdings gilt auch hier: vermeiden Sie unbedingt die Bildung größerer Pfützen. Sonst kann Ihr Parkett aufquellen und bleibende Schäden davontragen.

      Insbesondere bei Grundreinigungen ist dies ein oft unterschätzter Faktor.

      Geöltes Parkett kann mit einem Pflegeöl länger haltbar gemacht werden.
      Mit einem Wischwiesel lässt sich Pflegemittel einfach verteilen

      Sie können Hartwachsöl in der Regel einfach feucht wischen. Von Zeit zu Zeit sollten Sie eine Wischpflege verwenden, um die Wachsschicht dauerhaft zu erhalten. Welche Produkte Sie am besten für Ihren Parkettboden verwenden, erfahren Sie bei Ihrem örtlichen Parkett-Schliff Partner.

      Parkett ölen – Die Nachteile

      So schön ein geölter Parkettboden auch sein kann – die Pflege ist leider etwas aufwendiger als bei einem versiegelten Parkettboden.

      Wie Sie bereits wissen, ist z.B. beim feucht Wischen höhere Vorsicht geboten. Auch sollte ein geölter Parkettboden hin und wieder mit einem Pflegeöl nachbehandelt werden. Dies kann im Wohnbereich erst nach einigen Jahren nötig werden. Auf gewerblich genutzten Flächen, eher häufiger.

      Wenn Ihr Parkett zuvor versiegelt war und nach dem Parkett schleifen geölt wird, kann es außerdem sein, dass an wenigen Stellen winzige Risse sichtbar werden. Diese, sogenannten „Windrisse“ sind Micro-Risse im Holz. Meist sind diese durch die Versiegelung verklebt oder einfach unsichtbar. Durch die offenporige Oberfläche eines geölten Parkettbodens kommen diese dann zum Vorschein. Zudem können einzelne Fugen bei geöltem Parkett heller erscheinen, z.B. wenn heller Parkettkleber zwischen den Fugen durchscheint.

      Da ein geölter Boden jedoch auch in Fugen und Micro-Rissen imprägniert ist, brauchen Sie sich um möglicherweise eindringendes Wasser nicht zu sorgen.

      Geölte Böden sind weiterhin sehr beliebt. Man sagt ihnen ein angenehmeres “Barfuß-Geh-Gefühl” nach. Die Oberfläche fühlt sich wärmer an und man hat die direkte Verbundenheit zur Natur. Doch wer einen geölten Parkettboden besitzt, muss sich bewusst sein dass der Pflegeaufwand mit unter immens sein kann.

      Bei einem einzelnen Zimmer hält sich dies noch in Grenzen, doch bereits ab Flächen von einer Größe > 70m² wird die regelmäßige Pflege sehr zeitaufwendig. Ein geölter Parkettboden muss bei der Feuchtreinigung immer mit einer Holzbodenseife gereinigt werden. Nachdem der Boden getrocknet ist, wird in der Regel noch ein Pflegeöl aufgebracht. Im Optimalfall sollte hierzu die gesamte Fläche freigeräumt sein.

      Parkett ölen/versiegeln: versiegeltes Parkett ist pflegeleichter.

      Geölte Böden im Objektbereich

      Dass dieser Aufwand gerade im Objektbereich des öfteren zu Problemen führt ist kein Wunder. Das Putzpersonal muss stets mit der Pflege vertraut sein. Sobald hier ein Wechsel oder nur eine Vertretung stattfindet ist die falsche Pflege für den Parkettboden vorprogrammiert. Gerade auf Verkaufsflächen mit hoher Besucherfrequenz ist die wöchentliche Unterhaltspflege ein Muss. Wird dies vernachlässigt, wird der Parkettboden auch nach dem Abschleifen und Ölen wieder sehr schnell grau und stumpf.

      Wenn eine geölte Oberfläche aus Gründen der Optik oder des Corporate Designs unumgänglich ist, sollte die Pflege im Voraus geklärt werden. Ein Wartungsvertrag für die regelmäßige Unterhaltsreinigung bzw. Parkettpflege kann hier sehr nützlich sein.

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