Allgemein Holzfußboden und im Speziellen Parkett geben jedem Raum eine besondere Note. Zum einen wertet ein Holzfußboden mit Parkett einen Raum nicht nur optisch auf, zum anderen bietet die breite Palette an unterschiedlichen Maserungen und Holzarten eine recht große Vielzahl an Gestaltungsmöglichkeiten. Je nach gewähltem Holz ist von edler bis hin zu rustikaler Atmosphäre vieles möglich.

Doch ein Fußboden aus echtem Holz bedarf auch regelmäßiger Pflege. So könne sich im Parkett mit der Zeit Fugen bilden, verfüllt werden sollten. Andernfalls können diese eine Gefahrenquelle darstellen. Gerade als Laie fragen sich dabei viele: Was gilt es dabei zu beachten und wie ist überhaupt vorzugehen?

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Fugen bei Parkett- und Dielenboden – muss immer verfüllt werden?

Neben Parkettboden findet man besonders in älteren Gebäuden auch oft einen Dielenboden. Bei beiden Bodenbelägen handelt es sich um natürliche Baustoffe, die mit der Zeit Fugen werfen können. Im Gegensatz zu einem künstlichen Bodenbelag wie beispielsweise Laminat handelt es sich bei Parkett und Dielen um echtes Holz. Dieses arbeitet naturgemäß auch nach dem Verlegen noch weiter.

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Bei einem Dielenboden sind Fugen in der Fläche sogar gewollt, damit diese beim Hinüberlaufen nicht quietschen. Fugen im Parkettboden hingegen entstehen ungewollt meist durch einen Fehler beim Verlegen des Bodens oder durch Alterung des Holzes. In beiden Fällen sollten beim Parkett Verlegen allerdings entsprechende Dehnungsfugen zwischen Parkett und Wänden des Raumes gelassen werden. Diese sind nötig, damit das verlegte Holz eine gewisse Bewegungsfreiheit hat.

Welche Unterschiede gibt es bei Fugen im Parkett?

Fugen im Parkett können mit der Zeit von selbst entstehen bzw. werden absichtlich beim Verlegen am Rand gelassen. Während die Randfugen meist nur ein optisches Problem darstellen, können zu breite Fugen in der Fläche zu einem echten Sicherheitsrisiko werden, da sie eine Stolperquelle darstellen.

Randfugen im Parkett

Die Randfugen im Parkett sind wichtig, damit sich der Holzboden ausdehnen kann. Holz arbeitet auch nach seiner Verarbeitung weiter. Um diese Schwankungen abzufangen, werden beim Verlegen des Parkettbodens entsprechende Randfugen als Abstände zu den Wänden im Raum gelassen. In den meisten Fällen werden diese Randfugen später mit Sockelleisten verdeckt.

Sollen oder können keine Sockelleisten angebracht werden, können auch die am Rand vorhandenen Fugen verfüllt werden. Hierzu eignet sich spezieller Fugenfüller für Parkettböden. Dieser ist in den unterschiedlichsten Farben erhältlich, sodass er passend zum verarbeiteten Holz gewählt werden kann.

Fugen in der Bodenfläche

Im Gegensatz zu Randfugen sind Fugen in der Fläche des Parketts nicht gewollt. Ganz im Gegenteil, sie sehen nicht nur unschön aus, sondern können auch zu einem Risiko für die eigene Sicherheit werden. Insbesondere dann, wenn sich die einzelnen Bretter des Parketts heben oder senken, werden aus den Fugen schnell Stolperfallen.

Und auch wenn dies nicht passiert, fühlen sich die Fugen im Parkett besonders beim Überlaufen ohne Schuhe sehr unangenehm an. Aus diesem Grund sollten entstandene Fugen in der Parkettfläche nach Möglichkeit immer verfüllt werden.

Fugen im Parkett füllen – was ist zu beachten?

Fugen, die sich im Parkett gebildet haben, sollten schnellstmöglich wieder verschlossen werden. Das wertet den Raum nicht nur optisch wieder auf, es behebt auch das mögliche Sicherheitsrisiko, welches durch die Fugen entstanden ist. Beim Verfüllen der Fugen sollten folgende Punkte beachtet werden:

  • Vor allem bei Randfugen sollte ein speziell elastischer Fugenfüller verwendet werden. Andernfalls könnte das Parkett auf Dauer Schaden nehmen.
  • Der gewählte Fugenfüller sollte farblich dem Rest des Parkettbodens entsprechen, um ein einheitliches Bild wiederherzustellen.
  • Bevor der Fugenfüller in die Fugen eingefüllt wird, sollten diese ausgiebig gereinigt werden

Achtung: wenn elastisches Fugenmaterial verwendet wird muss dieses speziell für die Anwendung auf Holzböden geeignet sein.

Werden diese Hinweise beim Verfüllen von Parkettfugen befolgt, so können nicht nur die entstandenen Fugen verschlossen, sondern auch ein langfristig haltbares und optisch ansprechendes Ergebnis erzielt werden.

Parkettfugen füllen – Schritt-für-Schritt-Anleitung

Parkettfugen zu verfüllen, kann mit etwas handwerklichem Geschick auch selbst erledigt werden. Wird dabei allerdings nicht sauber gearbeitet, können unschöne Stellen an später sichtbaren Flächen verbleiben. Wer sich diese Arbeit von vornherein eher nicht zutraut, der sollte einen Parkettleger mit dem Verfüllen der Fugen beauftragen.

Fugen im Parkett verfüllen – benötigtes Material und Werkzeug

Für das Verfüllen von Fugen im Parkett werden folgende Materialien und Werkzeuge benötigt:

So werden Fugen im Parkett verfüllt

Um die Fugen im Parkett verfüllen zu können, sollte der zu bearbeitende Raum im Vorfeld vollständig leer sein. Dadurch kann ein störungsfreies und zügiges Arbeiten ermöglicht werden. Anschließend wird wie folgt vorgegangen:

  1. Vorbereitung der Fugen

Bevor mit der eigentlichen Arbeit begonnen werden kann, müssen die Fugen zum Verfüllen vorbereitet werden. Dazu gehört in erster Linie die gründliche Reinigung der offenen Fugen. Diese sollten mit einem Staubsauger gründlich ausgesaugt werden, um nach Möglichkeit sämtlichen Schmutz aus ihnen zu entfernen.

Bei größeren Fugen eignet sich zudem das Verlegen einer PE-Rundschnur in den Fugen, bevor diese verfüllt werden. Diese wird mithilfe eines Schraubendrehers in die Fugen eingedrückt. Durch die PE-Rundschnur wird die Fuge bereits zu einem gewissen Teil aufgefüllt, was den Materialaufwand an Fugenmasse reduziert. Nach oben hin sollten noch mindestens 5 mm Luft verbleiben, die später mit der Fugenmasse aufgefüllt werden.

Im Anschluss sollten die Fugen sauber und knitterfrei mit Malerkrepp abgeklebt werden. Gleiches gilt für direkt an die Fugen grenzende Gegenstände wie Türen oder Türrahmen. Dadurch werden unnötige Verschmutzungen durch die Fugenmasse von vornherein verhindert und müssen nicht erst im Nachgang mühevoll entfernt werden.

  1. Verfüllen der Fugen

Sind alle Vorbereitungen abgeschlossen, kann es an das Verfüllen der Fugen gehen. Hierzu wird die Kartusche mit der Fugenmasse in die Kartuschenpistole eingespannt und die Öffnungsspitze entsprechend der Breite der zu verfüllenden Fugen zugeschnitten.

Die Kartuschenpistole wird nun so angesetzt, dass die Spitze der Kartusche nach Möglichkeit in der Fuge liegt. Anschließend wird leichter Druck auf den Abzug der Kartuschenpistole ausgeübt, sodass die Fugenmasse aus der Kartuschenspitze in die Fuge hinein transportiert wird.

Wichtig dabei ist, dass nicht zu hektisch gearbeitet wird. Langsame und regelmäßige Züge im Optimalfall über die gesamte Fugenlänge bringen das beste Endergebnis. Zu hoher Druck durch die Kartuschenpistole sowie zu oft abzusetzen führen dagegen zu unschönen Fugen, die besonders in sichtbaren Bereichen langfristig keine Freude bereiten.

  1. Fugen glätten

Ist die Fugenmasse in die offenen Fugen eingebracht, muss dies noch geglättet werden, um ein optisch ansprechendes Ergebnis zu erhalten. Hierzu wird mit einem Silikonglätter bzw. Kunststoffschaber die überschüssige Fugenmasse sauber auf der Fuge abgezogen.

Es ist hierbei darauf zu achten, dass der Glätter schräg angesetzt wird und mit ausreichendem Druck am besten über die gesamte Länge der Fuge gezogen wird. Überschüssige Fugenmasse am Glätter ist in regelmäßigen Abständen zu entfernen. Handelsübliches Küchenpapier eignet sich hierzu am besten.

Tipp: Zu häufige Nachbesserungsversuche führen oftmals eher zu Verschlimmerungen des Ergebnisses, als das dieses verbessert wird. Mit kleineren Schönheitsfehlern in der Fuge zu leben ist daher oft die bessere Wahl.

  1. Notwendige Nacharbeiten

Sind die Fugen verfüllt und glatt gezogen, muss das Malerkrepp von den abgeklebten Flächen umgehend entfernt werden. Trocknet die Fugenmasse vor dem Entfernen des Kreppbands zu sehr an und härtet aus, können durch das Abziehen Schäden an den Fugen entstehen.

Beim Abziehen des Kreppbands ist es wichtig, auch dieses in möglichst langen und gleichmäßigen Zügen abzuziehen. Zudem sollte darauf geachtet werden, dass Reste der Fugenmasse, die sich noch auf dem Kreppband befinden, nicht auf dem Boden oder anderen Gegenständen landen.

Weitere Möglichkeiten im Zuge des Fugenverfüllens auf Parkettboden

Um die Fugen auf Parkettboden effektiv und störungsfrei zu verfüllen, sollte der gesamte Raum nach Möglichkeit vor Beginn der Arbeiten ausgeräumt werden. Ist der Raum einmal ausgeräumt, bietet es sich an, in diesem Zusammenhang auch gleich weitere Arbeiten zu erledigen.

So zum Beispiel:

Lackieren, Ölen oder Wachsen des Parkettbodens

Bei Parkettboden handelt es sich um einen Bodenbelag aus Echtholz. Dieser erfordert regelmäßige Pflege, um langfristig haltbar und optisch ansprechend zu bleiben. Soll der Boden im Anschluss an das Verfüllen der Fugen im Parkett geölt bzw. gewachst werden, so sind dabei folgende Punkte zu beachten:

  • Die vom Hersteller vorgegebene Trocknungs- und Aushärtezeit der Fugenmasse muss unbedingt eingehalten werden
  • Der verwendete Lack, Wachs bzw. das Öl sollte verträglich mit dem verwendeten Fugenfüller sein. Es bietet sich an, beide Komponenten vom gleichen Hersteller zu nutzen.
  • Das Abschleifen des gesamten Parkettbodens zur anschließenden Behandlung sollte vor dem Verfüllen der Fugen erfolgen.

Nahtloser Holzboden statt verfüllter Fugen

Zur Verfüllung von Randfugen sollte immer flexible Fugenmasse verwendet werden. So bleibt dem Boden die Flexibilität zum Arbeiten erhalten und Schäden am Parkett können vermieden werden. Auf der Fläche können aber auch bei äußerst exaktem Arbeiten mit der Fugenmasse die ausgebesserten Fugen weiterhin erkennbar bleiben.

Wer das nicht möchte, kann zu einer deutlich aufwendigeren Methode greifen. Dabei werden die Fugen nicht mit Fugenmasse, sondern mit entsprechenden Holzleisten des gleichen Typs ausgebessert.

Dabei gilt:

  • Um die Holzleisten in die Fugen einsetzen zu können, müssen diese zunächst auf die gleiche Breite ausgefräst werden
  • Die einzusetzenden Holzleisten sollten in der gleichen Farbe wie der restliche Boden oder aber mit farblichen Kontrasten gewählt werden.
  • Diese Methode eignet sich in erster Linie bei bereits sehr breiten Fugen. Sind nur schmale Fugen vorhanden, ist die Verfüllung mit Fugenmasse deutlich weniger aufwendig.

Mit Parkettboden kann jedem Raum eine besondere Atmosphäre verliehen werden. Je nach Wahl des Holzes und dessen Farbe lassen sich von elegant über modern bis hin zu rustikal unterschiedliche Stile des Fußbodens realisieren.

Damit auch das Laufen auf dem Fußboden so angenehm wie möglich gestaltet werden kann, sollte dabei eine Trittschalldämmung nicht vergessen werden. Diese reduziert nicht nur die Laufgeräusche im Raum, sondern schont gleichzeitig auch eventuelle Nachbarn im darunter liegenden Geschoss. Bei der Wahl und der Verarbeitung der passenden Trittschalldämmung für Parkett gilt es allerdings einiges zu beachten.

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Warum Trittschalldämmung bei Parkett wichtig ist

Parkettboden an sich besteht aus Holz. Dieses Material ist relativ hart, wodurch beim Auftreten Geräusche entstehen können. Die Trittschalldämmung übernimmt daher die Aufgabe, akustische Geräusche bei der Beanspruchung des Bodens abzudämmen.

Unterschieden werden kann dabei zwischen:

  • Trittschall
  • Gehschall

Der Gehschall wird lediglich im Raum selbst wahrgenommen. Er ist also das direkt wahrnehmbare Geräusch, was durch das Auftreten auf dem Boden entsteht und auch von der laufenden Person selbst gehört werden kann.

Der Trittschall hingegen wird nicht nur im betreffenden Raum selbst gehört, sondern kann auch in angrenzenden Räumen wahrgenommen werden. Durch den Boden und die Wände können die erzeugten Schallwellen in andere Räume übertragen werden. Gerade für diese Art des entstehenden Schalls muss nicht zwingend jemand durch den Raum laufen. Auch ein Verrücken von Möbeln oder die Vibration einer Waschmaschine können Schallwellen erzeugen, die in angrenzende Räume übertragen werden.

Nach der gültigen DIN 4109 „Schallschutz im Hochbau“ ist heutzutage bei Neubauten und Renovierungsmaßnahmen eine Trittschalldämmung Pflicht. Dies dient dem Schutz der Menschen in umliegenden Arbeits- und Wohnräumen vor einer unzumutbaren Übertragung von Schall.

Besonders wichtig ist eine Trittschalldämmung, wenn das Parkett schwimmend verlegt wird. Bei dieser Art der Verarbeitung schwingt der Boden bei jeder Bewegung automatisch mit und wirkt damit wie ein Resonanzkörper. Der entstandene Schall wird dadurch auf den darunter befindlichen Boden übertragen und damit weiter verstärkt.

Doch auch bei vollflächig verklebtem Parkettboden, welcher keinen Spielraum zwischen Parkett und Boden bietet, kommt es zu unerwünschten Geräuschentwicklungen durch Tritt- und Gehschall. Mit der richtigen Trittschalldämmung kann dieser Entwicklung entgegengewirkt werden.

Weitere wichtige Funktionen der Trittschalldämmung

Trittschalldämmung dient in erster Linie, wie der Name schon sagt, der Dämmung des entstehenden Schalls beim Auftreten auf den Boden. Doch sie kann darüber hinaus auch noch weitere Funktionen erfüllen, wie zum Beispiel:

  • Ausgleich kleinerer Unebenheiten im unter dem Parkett befindlichen Boden
  • Zusätzliche Wärmeisolierung vor von unten aufsteigender Kälte

Diese zusätzlichen Funktionen leistet die Trittschalldämmung natürlich nur in bedingtem Maße. Eine ausreichende Wärmeisolierung sowie den Ausgleich größerer Unebenheiten im Boden durch Ausgleichsmasse kann die Trittschalldämmung nicht ersetzen.

Unterschiede bei Parkett Trittschalldämmung

Wer auf der Suche nach der passenden Trittschalldämmung ist, der stellt schnell fest, dass es unterschiedliche Arten von Trittschalldämmung gibt. Diese unterscheiden sich vor allem in dem verwendeten Material.

Trittschalldämmung aus Kunststoff (PE Schaum)

Trittschalldämmung aus Kunststoff wird aus dem Material Polyethylen (PE) hergestellt und ist als sogenannter PE-Schaum erhältlich. Die PE-Schaum-Trittschalldämmung kann sowohl als feste Platten als auch in Form von ausrollbarer PE-Folie verlegt werden. Unterschiede bei den PE-Schaum-Trittschalldämmungen liegen vor allem in deren Stärke.

Die Stärke des Materials und damit dessen Dicke bestimmt im Wesentlichen die Dämmeigenschaften der Trittschalldämmung. Für die Verwendung unter Parkett empfiehlt sich die Nutzung von dickeren Dämmplatten aus PE-Schaum. Die angebotenen PE-Schaum-Folien sind meist zu dünn für den Einsatz unter Parkett und daher eher für weichere Bodenbeläge zu empfehlen.

Trittschalldämmung aus Kork

Bei Kork handelt es sich um ein natürliches Material, welches auch zur Trittschalldämmung eingesetzt werden kann. Gleichzeitig bietet es auch gute Eigenschaften in der Wärmeisolierung.

Auch Kork-Trittschalldämmung ist als verlegbare Platten oder auf Rollen erhältlich. Die Korkrollen sind aber auch hier meist recht dünn und für den Einsatz als Trittschalldämmung unter dem harten Parkett eher nicht zu empfehlen. Korkplatten als Trittschalldämmung sind hingegen meist etwas dicker und bieten daher eine bessere Schallschutzwirkung.

Trittschalldämmung aus Holzfaser

Eine wertvolle Verwendung für Holzreste ist die Weiterverarbeitung der zerriebenen Holzfasern zu Trittschalldämmung. Auch diese Variante eignet sich für die Verarbeitung unter Parkett.

Holzfaser-Trittschalldämmung ist Form von verlegbaren Platten erhältlich. Diese lassen sich leicht zuschneiden und dadurch ebenso gut verarbeiten. Neben den schalldämmenden Eigenschaften überzeugt Trittschalldämmung aus Holzfasern auch mit seinen wärmeisolierenden und feuchtigkeitsregulierenden Eigenschaften.

Trittschalldämmung aus Hanffilz

Die Hanfpflanze ist deutlich besser als ihr Ruf. Aus ihr können unter anderem wertvolle Baumaterialien gewonnen werden. Neben Abdichtungen aus Hanffasern und Hanfseilen lässt sich auch Trittschalldämmung aus Hanffilz herstellen.

Diese bietet eine effiziente Schalldämmung und weist zugleich auch wärmeisolierende Eigenschaften auf. Außerdem lassen sich durch die Materialbeschaffenheit auch leichte Unebenheiten im Boden einfach ausgleichen.

Weitere Materialien für Trittschalldämmung

Neben den vier meistgenutzten Materialien zur Trittschalldämmung kann diese auch aus den folgenden Materialien bestehen:

  • Blähtonschüttung
  • Riffelpappe
  • Styropor
  • Kokosfaser

Wichtige Kriterien bei der Auswahl passender Trittschalldämmung

Bei der Auswahl der passenden Trittschalldämmung gibt es einiges zu beachten. Nur so kann sichergestellt werden, dass die Trittschalldämmung ihren Zweck erfüllt und langfristig für ausreichenden Schallschutz sorgt. Grundsätzlich gilt dabei: je dicker der Schallschutz, desto besser die Dämmwirkung!

Um die Schallschutzwirkung optimal zu gewährleisten und gleichzeitig weitere wichtige Kriterien zu erfüllen, sollte die gewählte Trittschalldämmung gewisse Anforderungen erfüllen.

Ausreichender Schallschutz

Die Hauptaufgabe der Trittschalldämmung ist es, die beim Begehen des Parketts entstehende Schallentwicklung zu minimieren. Während dies bei der Reduktion von Gehschall mehr oder weniger dem subjektiven Empfinden unterliegt, so gelten bei der Reduktion des Trittschalls konkrete Referenzwerte.

Die Trittschalldämmung für Parkett sollte den Trittschall um mindestens 14 Dezibel (dB) reduzieren. Gute Trittschalldämmungen erreichen hierbei sogar Dämmwerte von bis zu 20 dB und sorgen damit für eine adäquate Schalldämmung.

Schutz vor Feuchtigkeit

Bei Parkett handelt es sich um einen Bodenbelag aus Holz. Dieser natürliche Baustoff ist relativ feuchtigkeitsanfällig. Vor allem bei einer Verlegung des Parketts auf mineralischem Untergrund wie Estrich sollte die Trittschalldämmung daher einen entsprechenden Feuchtigkeitsschutz für das Parkett bieten.

Hierfür ist eine sogenannte Dampfsperre bzw. Dampfbremse notwendig, die in Form einer Folie ausgelegt wird. Häufig haben moderne Trittschalldämmungen diese bereits Dampfsperrfolie bereits integriert. Eine zusätzliche Auslegung von Dampfsperrfolie unter der Trittschalldämmung ist in diesem Fall nicht notwendig. Eine wichtige Kennzahl hierbei ist der sogenannte SD-Wert. Dieser sollte mindestens bei 75 m liegen.

Befindet sich unter dem Parkett allerdings kein mineralischer Boden, sondern eine Unterkonstruktion aus Holz, so darf keine Dampfsperre eingerichtet werden. Auch auf Trittschalldämmung mit integrierter Dampfsperre sollte dann verzichtet werden. Andernfalls würde eventuelle Restfeuchtigkeit im darunterliegenden Holz eingeschlossen werden, was auf Dauer zu schweren Schäden an der Unterbodenkonstruktion führen kann.

Unebenheiten ausgleichen

Trittschalldämmung kann auch dazu genutzt werden, um kleinere Unebenheiten im Boden auszugleichen. Definiert wird diese Eigenschaft über den PC-Wert. In der Regel reicht ein PC-Wert von 0,5 mm bei Trittschalldämmung aus, da normgerecht errichteter Unterboden maximale Erhöhungen von 1,0 mm aufweisen dürfen.

Weist der Boden unter dem zu verlegenden Parkett gröbere Unebenheiten auf, sollten diese entsprechend vor der Verlegung der Trittschalldämmung ausgeglichen werden. Dies kann durch Abschleifen der betroffenen Stelle oder aber durch Aufbringen von Ausgleichsmasse im Raum geschehen.

Wärmedämmung und Wärmedurchlassverhalten

Trittschalldämmung kann auch einen wärmedämmenden Effekt erzielen. Angeben werden die wärmedämmenden Eigenschaften der Trittschalldämmung mit dem Wärmedurchlasswiderstand in m²K/W. Welcher Durchlasswiderstand für Wärme benötigt wird, hängt entscheidend davon ab, ob der Boden unbeheizt, gekühlt oder mit einer Fußbodenheizung ausgestattet ist. Dabei gelten folgende Richtwerte:

  • Für unbeheizte Böden: 0,75 m²K/W
  • Für gekühlte Böden: 0,04 m²K/W
  • Für beheizte Böden: 0,06 m²K/W

Vor allem beim Verlegen von Parkett auf Böden mit einer Fußbodenheizung muss dabei darauf geachtet werden, dass der gesamte Aufbau des Bodens, also Trittschalldämmung plus darüber liegendes Parkett einen Wärmedurchlasswiderstand von 0,15 m²K/W nicht übersteigt. Bei der Auswahl der geeigneten Trittschalldämmung für Parkett auf Fußbodenheizung sollten also auch bereits die Eigenschaften und Kennwerte des darüber zu verlegenden Parketts mit bedacht werden.

Hohe Belastbarkeit

Damit die Trittschalldämmung auch dauerhaft ihre Aufgabe erfüllen kann, muss sie unter dem Parkett entsprechende Belastungen aushalten können. Der Boden eines Raumes ist dabei unterschiedlichen Belastung in seiner Nutzung ausgesetzt. Diese kann man in drei Belastungsarten unterscheiden:

  • Belastung beim Fallen schwerer Gegenstände
  • Dynamische Belastungen
  • Dauerhafte und temporäre Belastungen

Die Belastbarkeit von Trittschalldämmung beim Fallen schwerer Gegenstände wird mit dem RLB-Wert angegeben. Dieser beschreibt die maximale Fallhöhe eines schweren Gegenstandes auf den Boden, ohne dass die Trittschalldämmung dabei Schaden nimmt. Der RLB-Wert muss mindestens 500 betragen, was einer Fallhöhe von 50 cm entspricht. Es empfiehlt sich allerdings, auf einen deutlich höheren RLB-Wert zu achten.

Unter dynamischen Belastungen werden immer wiederkehrende Belastungen verstanden, wie sie beispielsweise beim Begehen des Fußbodens oder dem Verrücken von Möbelstücken entstehen. Die Belastbarkeit gegenüber diesen dynamischen Belastungen wird in Zyklen angegeben. Für die Belastung in normal genutzten Wohnräumen liegt hier die Mindestanforderung bei 10.000 Zyklen.

Dauerhafte und temporäre Belastungen drücken die Belastungen aus, die beispielsweise durch dauerhaft aufgestellte Möbelstücke auf den Boden ausgeübt werden. Die Mindestanforderung für temporäre Belastungen liegt bei 10 kPA, was einer Gewichtsbelastung von einer Tonne pro Quadratmeter entspricht. Dauerhafte Belastungen sollten mindestens in einem Umfang von 2 kPA ausgehalten werden, was einer Last von 200 kg pro Quadratmeter entspricht. Grundsätzlich gilt hierbei: Je dünner die Trittschalldämmung, desto weniger belastbar ist diese.

Trittschalldämmung verlegen – Schritt-für-Schritt-Anleitung

Trittschalldämmung unter dem Parkett zu verlegen bedeutet zwar einen zusätzlichen Arbeitsschritt, auf Dauer gesehen führt dieser aber zu erheblich mehr Komfort im Raum und einer damit verbesserten Arbeits- bzw. Lebensqualität. So ist beim Verlegen von Trittschalldämmung vorzugehen:

1. Vorbereitung des Unterbodens

Bevor die Trittschalldämmung auf dem Boden ausgelegt wird, muss dieser entsprechend vorbereitet werden. Hierzu zählt zum einen der Ausgleich von möglichen Unebenheiten im Boden durch Abschleifen bzw. das Auftragen von Ausgleichmasse. Zum anderen ist der Boden vor dem Verlegen der Trittschalldämmung gründlich mit einem Besen und einem Staubsauger zu reinigen, um mögliche Einschlüsse von Dreck zu vermeiden.

2. Auslegen der Trittschalldämmung

Grundsätzlich sollte mit dem Auslegen der Trittschalldämmung an der Längsseite des Raumes begonnen werden. Wer sich für die Verlegung von Trittschalldämmung in ausrollbaren Bahnen entscheidet, dem kann es helfen, wenn die erste Bahn mit Klebeband zusätzlich punktuell fixiert wird, um ein Verrutschen zu vermeiden. Alle weiteren Bahnen werden Stoß an Stoß gelegt, wobei sich die einzelnen Bahnen nicht überlappen dürfen.

Die Längsstöße der einzelnen Bahnen werden mit Klebeband verklebt. Bei der Nutzung von Trittschalldämmung in Form von auslegbaren Platten ist gleichermaßen vorzugehen. Auch diese dürfen sich nicht gegenseitig überlappen und die Stöße sollten mit Klebeband verklebt werden.

3. Notwendige Nacharbeiten

Nachdem die Trittschalldämmung flächendeckend ausgelegt ist, geht es daran, eventuell notwendige Nacharbeiten vorzunehmen. Dazu gehört in erster Linie zu kontrollieren, ob auch alle Flächen eines Raumes vollständig mit der Trittschalldämmung abgedeckt sind.

Um das anschließende Verlegen des Parketts auf dem nun vorbereiteten Boden vorzubereiten, ist es zu empfehlen, die Oberfläche der Trittschalldämmung vor der Verlegung des Parketts gründlich von Schmutz und Dreck zu befreien. Am einfachsten gelingt dies durch die Reinigung mit einem Staubsauger.

Parkettboden gehört zu den beliebtesten und wohl auch edelsten Bodenbelägen, die in Räumen verlegt werden können. Damit die wohnliche Atmosphäre lange erhalten bleibt, sollte das Parkett immer gut gereinigt und gepflegt werden. Regelmäßiges Saugen mit dem Staubsauger ist dabei Grundvoraussetzung für die Pflege von Parkett und ein sauberes und wohnliches Zuhause.

Doch welcher Staubsauger für Parkett ist der Richtige? Welche Unterschiede gibt es und worauf ist zu achten? Mit welcher Düse sollte auf dem Parkett gesaugt werden? All diese Fragen werden im Folgenden geklärt.

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Fegen oder Saugen auf Parkett?

Regelmäßige Reinigung und Pflege sind Grundvoraussetzung dafür, dass der Parkettboden langfristig schön erhalten bleibt. Dabei stellt sich oft die Frage, ob dieses gesaugt oder lieber mit einem Besen gekehrt werden sollte. Beide Varianten bieten gewisse Vor- und Nachteile.

ReinigungsartVorteileNachteile
FegenBenötigt keinen Strom
Ist leise
Wirbelt viel Schmutz auf, anstatt zu entfernen
Kann durch verschieben von Dreck Kratzer verursachen
SaugenSaugt den Schmutz auf, anstatt ihn aufzuwirbeln
Auch aus schwer erreichbaren Ecken kann Staub herausgesaugt werden
Laut und benötigt Strom

Fast schon hartnäckig hält sich das Gerücht, dass Parkettboden nur mit einem Besen gefegt werden sollte, anstatt es abzusaugen. So würde der empfindliche Holzboden besser geschont werden. Doch diese Überlegung ist ein Trugschluss. Tatsächlich kann Parkettboden in den meisten Fällen sogar besser mit einem Staubsauger gereinigt werden.

Durch den Griff zum Besen werden Staub und Schmutz stark aufgewirbelt, sodass er sich an anderer Stelle wieder absetzen kann. Beim Staubsaugen wird der Schmutz hingegen eingesaugt und verbleibt anschließend im Saugbehälter bzw. Saugbeutel des Geräts.

Außerdem werden beim Kehren des Bodens viele Schmutzpartikel oft über das gesamte Parkett geschoben. Vor allem bei scharfkantigen Schmutzpartikeln wie Sand oder kleinen Steinchen können dadurch Kratzer in der Oberfläche des Parketts entstehen.

Den besten Staubsauger für Parkett finden – darauf muss geachtet werden

Parkettboden stellt aufgrund seiner Eigenschaften besondere Anforderungen auch an den verwendeten Staubsauger. Grundsätzliche Kriterien bei der Auswahl eines Staubsaugers sollten dennoch nicht außer Acht gelassen werden.

Zu diesen gehören vor allem:

  • Leistung (angegeben in Watt)
  • Leistung des Akkus (bei Geräten ohne Stromkabel)
  • Lautstärke
  • Filtereigenschaften
  • Energieeffizienzklasse
  • Größe und Handhabbarkeit
  • Gewicht

Für das Saugen auf Parkett sollte zusätzlich beachtet werden, dass es sich hierbei um einen relativ empfindlichen Boden handelt. Daher ist vor allem darauf zu achten, den richtigen Aufsatz bzw. die passende Parkettdüse für den Staubsauger zu wählen, um dem Parkettboden keine Kratzer oder Beschädigungen zuzufügen.

Wichtig ist hierbei vor allem eine Funktion, die nahezu jeder handelsübliche Staubsauger besitzt. Durch eine herausfahrbare Bürste an der Düse des Staubsaugers kann das Parkett bei der Reinigung geschont werden. Zudem sollte das Gerät über Rollen aus Gummi verfügen, um keine Kratzer durch das Umherschieben zu verursachen. Einige Staubsauger verfügen über eine spezielle Gummilippe am Aufsatz. Auf Holzböden wie Parkett sollten solche Geräte nicht eingesetzt werden.

Welcher Staubsaugertyp ist der richtige für Parkett?

Grundsätzlich können heutzutage drei unterschiedliche Arten von Staubsaugern unterschieden werden:

  • Der klassische Bodenstaubsauger
  • Der handliche Handstaubsauger
  • Der moderne Staubsaugerroboter

Jeder dieser Staubsaugertypen bringt seine ganz eigenen Vor- und Nachteile mit sich. Welche Auswirkungen diese beim Saugen auf Parkett haben, wird im Folgenden näher betrachtet.

Der Bodenstaubsauger

Bodenstaubsauger verfügen über eine auf dem Boden rollbare Saugeinheit, welche durch einen Schlauch mit dem Saugrohr verbunden ist, an dessen Ende sich die Saugbürste befindet. Durch die verhältnismäßig große Saugeinheit kann in dieser oft ein recht starker Saugmotor untergebracht werden, wodurch Bodenstaubsauger mit einer hohen Saugkraft überzeugen können.

Die Saugeinheit selbst ist dabei aber meist relativ schwer und wird auf Rollen hinterhergezogen. Neben der Beschaffenheit der Rollen, die im besten Fall aus Gummi bestehen sollte, ist daher bei Bodenstaubsaugern auch auf unkomplizierte Lenkeigenschaften der Rollen zu achten. Blockiert eine der Rollen beim Hinterherziehen, können schnell unschöne Beschädigungen im Parkettboden entstehen.

Gleiches kann passieren, wenn das Kabel des Bodenstaubsaugers zu kurz ist und damit nur einen eingeschränkten Bewegungsradius bietet. Einige Modelle sind sogar mit entsprechenden Saugdüsen wie einer Parkettdüse ausgestattet und verfügen über spezielle Aufsätze für verschiedenste Oberflächen beim Staubsaugen.

Der Handstaubsauger

Bei dieser Variante von Staubsaugern befindet sich die Saugeinheit direkt am Saugrohr, an dessen unterem Ende die Saugdüse bzw. -bürste über das Parkett bewegt wird. Durch die Konzentration des gesamten Gewichts ausschließlich auf die Räder der Saugdüse, sollte diesen ein besonderes Augenmerk bei der Auswahl des Staubsaugers geschenkt werden.

Die Vorteile sind vor allem seine kompakte Bauform, wodurch er sich relativ einfach handhaben lässt und gleichzeitig einen flexiblen Aktionsradius bietet. Damit ist er grundsätzlich auch für den Einsatz auf Parkett geeignet. Moderne Handstaubsauger sind auch mit Akku verfügbar, wodurch Kabel überflüssig werden. Die Bodendüse sollte entsprechend schonend zum Parkettboden sein, um Beschädigungen zu vermeiden.

Der Saugroboter

Hausarbeit wie das Staubsaugen der Böden macht wohl niemand wirklich gern. Mit einem Reinigungsroboter kann sich ein kleiner Helfer in den eigenen Haushalt geholt werden, der einen bei dieser Arbeit auch auf Parkett unterstützt. Diese übernehmen selbstständig die Bodenreinigung und einem damit einen großen Teil der Hausarbeit ab.

Die automatischen Haushaltshelfer sind auch auf Parkett geeignet. Im Vergleich zu herkömmlichen Boden- und Handstaubsaugern verfügen Saugroboter allerdings oft über eine geringere Saugleistung, was vor allem ihrer kompakteren Bauweise geschuldet ist. Auf Parkett fällt die geringere Saugleistung nicht allzu sehr ins Gewicht, da auf Hartböden generell eine geringere Saugkraft als auf Teppichen erforderlich ist.

Auch gibt es spezielle Saug-Wisch-Roboter, die sich mit einem feuchten Wischtuch kombinieren lassen. So kann während des Saugvorgangs auch gleichzeitig gewischt werden. Beim Wischen auf Parkett sollte dabei darauf geachtet werden, dass nur wenig Wasser zum Wischen genutzt wird, damit das Parkett keinen Schaden nimmt. Schwächen zeigen die Roboter-Staubsauger allerdings beim Reinigen von schwer zugänglichen Ecken im Raum.

Beutelloser Staubsauger oder Staubsauger mit Beutel für Parkett?

Saugroboter sind fast immer mit einem Staubbehälter zum Auffangen des aufgesaugten Staubs ausgestattet. Bei Hand- und Bodenstaubsaugern hingegen gibt es unterschiedliche Modelle, die entweder mit einem Staubbeutel oder beutellos daherkommen. Ein beutelloser Staubsauger ist in der Anschaffung meist teurer, dafür entstehen geringere Folgekosten, da das regelmäßige Kaufen von Staubsaugerbeuteln entfällt.

Damit wird auch weniger Müll produziert, da der Staubbehälter im Gegensatz zum Staubbeutel einfach ausgeleert und anschließend wiederverwendet werden kann. Zur Reinigung von Parkett sind sowohl beutellose als auch solche mit Beutel geeignet. Bei größeren Flächen und häufigem Reinigen empfiehlt sich allerdings ein beutelloser Staubsauger.

Vor allem Allergiker sollten bedenken, dass der Staubsauger zusätzlich mit einem HEPA-Filter ausgestattet ist. Dieser sorgt dafür, dass auch der in der Luft umherfliegende Staub und Schmutz aufgenommen und gefiltert wird.

Der Waschsauger – die beste Wahl als Parkett Staubsauger?

Durch das Staubsaugen mit einem Staubsauger für Parkett kann auf der Oberfläche liegender Schmutz und Staub vom Boden entfernt werden. Manchmal genügt dies allerdings nicht aus, um ein wirklich sauberes Ergebnis zu erhalten. Vor allem dann, wenn sich Flecken auf dem Parkett gebildet haben, muss das Parkett gewischt werden.

Parkettboden ist gegenüber Wasser und Feuchtigkeit sehr empfindlich. Das Wasser zum Wischen sollte daher nur äußerst dosiert eingesetzt werden. Ein spezieller Waschsauger bietet hierfür eine gute Kombination aus Saug- und Wischfunktionen. Das Parkett wird dabei schonend feucht gereinigt und im Anschluss direkt wieder getrocknet. So hat die Feuchtigkeit keine Chance, in das Parkett einzudringen und dort Schäden zu verursachen.

Welcher Hersteller für einen Parkett Staubsauger?

Der Markt für Staubsauger bietet eine reichhaltige Auswahl an verschiedenen Modellen unterschiedlichster Anbieter. Hier den besten Staubsauger für die eigenen Ansprüche auf Parkett zu finden, ist oft nicht einfach. Mit der Wahl von einem Modell eines bekannten Herstellers ist man zumindest qualitativ schon einmal auf einer guten Seite.

Folgende Marken haben in dem ein oder anderen Test und Vergleich der letzten Jahre mit guter Qualität überzeugen können:

  • Philips
  • Dirt Devil
  • Siemens
  • Miele
  • Bosch
  • AEG
  • Dyson
  • Rowenta
  • Grundig
  • Hoover

Die einzelnen Unternehmen bieten teilweise zahlreiche unterschiedliche Modelle in nahezu allen Preisklassen an. So findet sich für jedes Budget der passende Staubsauger für Parkett.

Staubsaugen auf Parkett – so geht´s richtig!

Um den Parkettboden beim Staubsaugen nicht unnötig zu beanspruchen, ist nicht nur die Auswahl des richtigen Staubsaugers wichtig. Auch beim Saugvorgang selbst sind einige Dinge zu beachten. Dazu gehört zum Beispiel, dass auf Parkett immer mit einer weichen Bürste gesaugt werden sollte. Bei den meisten Staubsaugern lässt sich diese direkt an der Saugdüse durch einen Klappmechanismus ausklappen. So wird das Parkett geschont und Kratzer im Parkett durch kleine Steine oder Ähnliches können vermieden werden.

Zudem sollte auch darauf geachtet werden, dass die Staubsaugerdüse und bei Bodenstaubsaugern auch der Sauger selbst nicht quer über den Boden gezogen werden. Auch das kann zu unschönen Kratzern im Parkett führen. Vor jedem Einsatz sollte auch die Lenkfähigkeit der Rollen des Staubsaugers überprüft werden. Bleiben diese hängen oder blockieren die Räder der Rollen, so können ebenfalls Beschädigungen im Parkettboden entstehen.

Parkett bietet neben der wohnlichen Atmosphäre in nahezu allen Räumen viele weitere Vorteile als Bodenbelag. Aufgrund seiner natürlichen Beschaffenheit sollten bei der Verarbeitung von Parkett aber auch seine besonderen Eigenschaften bedacht werden. Eine davon ist, dass das natürliche Material Holz auch nach dem Verlegen noch arbeitet. Dehnungsfugen im Parkett sind daher ein Muss bei Parkettboden.

Warum Dehnungsfugen bei Parkett wichtig sind

Parkettboden besteht aus Holz. Holz ist ein natürlicher Rohstoff und als solcher arbeitet es. Das bedeutet, dass sich Schwankungen in der Temperatur des Raumes und der Luftfeuchtigkeit direkt auf den Holzboden auswirken. Das Parkett quillt und schwindet, was bedeutet, es dehnt sich aus oder zieht sich zusammen.

Für diese Bewegungen braucht der Boden einen entsprechenden Spielraum. Beim Verlegen von Parkett sind daher Dehnungsfugen zu beachten. Diese dienen dem Parkett als zusätzlicher Platz für seine Quell- und Schwindbewegungen durch Veränderungen der äußeren Umstände.

Gleichzeitig mindern Dehnungsfugen die Übertragung von Schallwellen im Boden. Die Dämmung des entstehenden Tritt- und Gehschalls auf dem Parkett wird neben der nötigen Trittschalldämmung also auch durch die Dehnungsfugen unterstützt.

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Wo Dehnungsfugen notwendig sind

Bei der Verlegung von Parkettboden sind Dehnungsfugen vor allem an den Rändern des Raumes notwendig. Die nötige Breite der Dehnungsfuge wird durch die Breite und Tiefe des Raumes bestimmt. Hierbei kann als Grundregel angenommen werden: Pro Meter Boden sollten 2 mm Dehnungsfuge beachtet werden. Bei einem Raum mit einer Größe von 4 x 4 Metern sollten die Ränder des Parketts also 8 mm Abstand zur Wand haben.

Üblicherweise wird empfohlen, einen Abstand zur Wand von 10 bis 15 mm einzuhalten. Bei durchschnittlich großen Räumen ist man damit in den meisten Fällen auf der sicheren Seite und gibt dem Parkett ausreichend Platz zur Bewegung. Ist der Raum besonders groß, muss auch die Größe der Dehnungsfugen entsprechend angepasst werden.

Neben den Dehnungsfugen am Rand des Parketts ist bei Räumen von mehr als 8 m Breite und 12 m Länge zusätzlich eine Dehnungsfuge im Boden notwendig. Diese kann in der Mitte des Raumes durch das Freilassen eines Spalts zwischen den einzelnen Elementen des Parketts erzeugt werden.

Bei dem Verlegen von Parkettboden auf Estrich mit Fußbodenheizung ist zudem darauf zu achten, dass auch dieser an bestimmten Stellen über Dehnungsfugen verfügt. An den Stellen, wo Dehnungsfugen im Estrich vorhanden sind, muss auch im darüber liegenden Parkett eine entsprechende Dehnungsfuge eingeplant werden.

Neben den Dehnungsfugen am Rand und dort, wo im Unterboden ebenfalls Dehnungsfugen vorhanden sind, sind solche auch an den Stellen zu errichten, wo das Parkett an unbewegliche Elemente stößt. Dies sind vor allem Zargen von Türen, Treppen, Übergänge zu anderen Bodenbelägen oder Heizkörper und deren Rohre.

Werden später schwere Möbel auf dem Parkett platziert, wie es beispielsweise bei Küchenschränken der Fall ist, so muss auf der gegenüberliegenden Seite eine doppelt so breite Dehnungsfuge eingeplant werden. Das ist nötig, da sich das Parkett durch die dauerhafte Belastung der Möbel an dieser Stelle nicht mehr bewegen kann.

Unterschiede von Dehnungsfugen bei verklebtem und schwimmend verlegtem Parkett

Grundsätzlich sind Dehnungsfugen bei Parkett immer notwendig, ganz gleich, ob es schwimmend oder vollflächig verklebt verlegt wird. Da sich verklebtes Parkett durch die Fixierung am Untergrund weniger stark bewegt, können die Dehnungsfugen hierbei etwas geringer ausfallen. Der Parkettkleber sorgt dafür, dass die Verlegeeinheiten sich nicht so stark ausdehen und zusammen ziehen können.

Schwimmend verlegtes Parkett hingegen fehlt diese Fixierung am Untergrund. Die einzelnen Parkettpaneele liegen nur lose auf dem Unterboden. Dadurch kann das Material weitaus stärker arbeiten. Die Dehnungsfugen müssen daher breit genug sein, um diesen Bewegungen genügend Raum zu bieten.

Verlegen von Parkett ohne Dehnungsfuge? – keine gute Idee!

Wird beim Parkett Verlegen nicht auf eine ausreichend große Dehnungsfuge geachtet, hat das Holz keinen ausreichenden Platz, um arbeiten zu können. Die Quell- und Schindbewegungen des Materials werden dadurch allerdings nicht aufgehalten. So kommt es, dass sich das Material bei einer Ausdehnung durch Veränderung der Temperatur oder Luftfeuchtigkeit nach oben wölbt.

Das hat nicht nur optisch unschöne Auswirkungen. Es können dadurch auch dauerhafte Beschädigungen des Parketts entstehen. Gleichzeitig entstehen durch die Wölbungen des Parketts gefährliche Stolperkanten, die ein erhebliches Sturzrisiko mit sich bringen können.

Wurde beim Verlegen des Parketts nicht auf die Einhaltung von Dehnungsfugen geachtet, so lassen sich diese auch nachträglich in das Parkett einbringen. Zwar bedeutet das einen gewissen Arbeits- und Kostenaufwand, um ernsthafte Beschädigungen am Parkett zu verhindern, lohnt sich dieser aber allemal.

Dehnungsfugen einrichten – so geht´s

Für den Laien, der das Parkett in den eigenen vier Wänden selbst verlegen möchte, kann die Errichtung von Dehnungsfugen durchaus zu einer Herausforderung werden. Mit den richtigen Mitteln und Tricks lässt sich aber auch diese Herausforderung meistern.

Um an allen Stellen gleichmäßige Dehnungsfugen errichten zu können, bieten sich spezielle Abstandshalter an. Diese werden beim Verlegen des Parketts zwischen Wand und Rand des Parkettbodens angebracht und können nach dem Abschluss der Verlegearbeiten wieder entfernt werden. Dadurch werden nicht nur gleichmäßige Dehnungsfugen garantiert, sondern auch ein Verrutschen des Parketts während der Arbeiten verhindert.

Oft sind diese Keile oder Klötze als Abstandshalter bereits im Lieferumfang von Verlege-Sets für Parkett enthalten. Falls nicht, lassen sie sich in nahezu jedem Baumarkt nachkaufen. Ist das Parkett vollständig verlegt und die Abstandshalter wieder entfernt, so können die Dehnungsfugen entsprechend „versteckt“ werden.

An den Wänden bieten sich zur Abdeckung der Dehnungsfuge Sockelleisten an. Für Dehnungsfugen an Türzargen oder Übergängen zu anderen Bodenbelägen können Profil- oder Abdeckschienen genutzt werden. Dehnungsfugen lassen sich auch mit entsprechender Fugenmasse verfüllen. Wichtig ist dabei, dass es sich um eine flexible Fugenmasse handelt, da sonst die Funktion der Dehnungsfuge nicht mehr gewährleistet wäre.

Parkettboden verleiht jedem Raum eine ganz besondere Atmosphäre. Das natürliche Material Holz erzeugt ein besonders wohnliches Gefühl im Raum und lässt sich gleichzeitig individuell gestalten.

Das für Parkett verwendete Material Holz ist ein natürlicher Rohstoff und damit auch anfällig für Wasser und Feuchtigkeit. Ein Wasserschaden ist daher besonders ärgerlich und kann langfristig erheblichen Schaden verursachen. Bei der Behebung eines solchen sind daher besondere Punkte zu beachten.

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Wasserschaden im Parkett reparieren – so geht´s

Ganz gleich, wo die Ursache für den Wasserschaden auf dem Parkett liegt, umso früher er entdeckt wird, desto leichter lässt er sich in der Regel reparieren und desto geringer fallen die Folgen des Schadens aus.

Ist ein Wasserschaden im Parkett erst einmal entdeckt, sollte deshalb so schnell wie möglich gehandelt werden. Nur so lässt sich der Reparaturaufwand begrenzen. Wird ein Wasserschaden hingegen nicht schnellstmöglich behoben, besteht zudem noch die Gefahr von Schimmelbildung. Im schlimmsten Fall kann dieser sich im ganzen Fußboden ausbreiten und von dort auch in andere Bereiche des Hauses vordringen.

Vor allem kleinere Wasserschäden lassen sich meist mit einem relativ geringen Aufwand reparieren. Komplett ausgetauscht werden muss das Parkett nur dann, wenn der Boden längere Zeit komplett unter Wasser steht. Der Vorteil an Parkett ist, dass hier auch einzelne Elemente und Bereiche recht leicht sanieren lassen.

Wasserschaden an der Oberfläche des Parketts reparieren

Ein oberflächlicher Wasserschaden auf dem Parkett wird meist schnell erkannt und kann daher meist auch mit geringem Aufwand behoben werden. Oft ist ein umgefallener Wassereimer, ein ausgelaufener Blumentopf oder eine defekte Waschmaschine der Grund für den Wasseraustritt.

Wichtig ist, dass zunächst das Wasser auf dem Parkett durch Aufwischen vollständig entfernt wird. Danach muss das Parkett vollständig getrocknet werden. Bei kleineren und kurzfristigen Wasserberührungen reicht oft das gute Lüften des Raumes zum Trocknen.

Zur Unterstützung des Trocknungsvorgangs kann ein Heizlüfter auf die betroffene Stelle gerichtet werden. Nach erfolgreicher Trocknung des Parketts sollte diese mit einem entsprechenden Pflegemittel für Parkett nachbehandelt werden.

Bei größeren und längerfristigen Wasseraustritten auf dem Parkett, wie etwa bei einer ausgelaufenen Waschmaschine oder durch ein Hochwasser, genügt das einfache Lüften zum Trocknen nicht. Nach Entfernung des oberflächlichen Wassers sollten spezielle Entfeuchtungs- und Trocknungsgeräte in dem betroffenen Raum platziert werden.

Diese sorgen dafür, dass sowohl dem Parkett als auch der Luft im Raum die vorhandene Feuchtigkeit entzogen wird. Besonders bei großflächigen und längerfristigen Überflutungen des Parketts sollte eine Fachfirma den Schaden begutachten. In solchen Fällen kann es durchaus vorkommen, dass sich Wasser durch die Fugen des Parketts auch unter dem Bodenbelag ausgebreitet hat. Hierdurch besteht erhöhte Schimmelgefahr!

Wasserschaden unter dem Parkett reparieren

Wasserschäden, die ihre Ursache unter dem Parkettboden haben, werden oft erst recht spät erkannt. Das Ausmaß des Schadens ist dadurch meist höher und die Reparatur aufwendiger. Auch hierbei gilt es zunächst, das vorhandene Wasser zu entfernen und gleichzeitig die Ursache des Wassereintritts ausfindig zu machen.

Kann die Ursache nicht behoben werden, so wird zukünftig immer wieder ein neuer Wasserschaden am Parkett entstehen. Zur Ursachenfindung muss das Parkett an der betroffenen Stelle entfernt werden. Wurde die Ursache behoben, gilt es zunächst den Unterboden vollständig zu trocknen, um eine spätere Schimmelbildung zu verhindern.

Hierfür eignen sich spezielle Bautrockner, die teilweise in Baumärkten erhältlich sind oder von entsprechenden Fachfirmen verliehen werden. Erst wenn der Unterboden vollständig ausgetrocknet ist, kann das Parkett an der betroffenen Stelle wieder verlegt werden. Mögliche Farbunterschiede, die durch den Wasserschaden entstanden sind, lassen sich mit speziellen Lacken und Ölen oder einer Parkettversiegelung ausgleichen.

Wasserschaden mit Schimmelbildung reparieren

Wird der Wasserschaden nicht rechtzeitig erkannt, so kann sich durch die Feuchtigkeit schnell Schimmel im und unter dem Parkett bilden. Dieser stellt eine erhebliche Gesundheitsgefahr dar und muss umgehend sorgfältig beseitigt werden. Ein Anzeichen für Schimmelbildung ist zum Beispiel ein muffiger, modriger Geruch im Raum, der sich nach der Beseitigung des ausgetretenen Wassers nicht verflüchtigt.

Es empfiehlt sich in solchen Fällen einen entsprechenden Gutachter oder eine Gutachterin einzuschalten. Nur so kann das Ausmaß des Schimmelbefalls konkret analysiert werden. Hat sich unter dem Parkett tatsächlich Schimmel gebildet, muss dieses vollständig entfernt werden.

Oftmals ist der Schimmel dann auch bereits in die darunterliegende Bodenkonstruktion eingedrungen. In diesem Fall muss auch der Unterboden bzw. der Estrich unter dem Parkett vollständig saniert werden. Beim Einbringen von neuem Estrich ist unbedingt die vorgeschriebene Trocknungszeit einzuhalten, um einen neuerlichen Wasserschaden unter dem anschließend neu verlegten Parkett zu vermeiden.

Die häufigsten Ursachen von Wasserschäden bei Parkett

Während das Ergebnis eines Wasserschadens auf Parkett deutlich sichtbar ist, kann die Ursache dafür in verschiedensten Punkten liegen. Oft sind diese auf den ersten Blick auch gar nicht erkennbar. Um den Wasserschaden dauerhaft zu beheben, muss aber immer auch die Ursache beseitigt werden. Andernfalls kann es nach dem Austausch oder der Reparatur des Parketts immer wieder zu solchen Schäden am Boden kommen.

Feuchter Unterboden als Ursache für den Wasserschaden

Gerade in Neubauten kann es vorkommen, dass beim Bau die Trocknungszeiten des Estrichs nicht vollständig eingehalten wurden, bevor der Bodenbelag entsprechend verlegt wurde. Vor dem Verlegen von Parkett muss der Estrich vollständig getrocknet sein. Andernfalls kann im Nachgang Restfeuchtigkeit aus dem Estrich aufsteigen und einen Wasserschaden im Parkett verursachen.

Als Richtwert für die Trocknung des Estrichs kann hier ca. eine Woche pro Zentimeter Estrichhöhe angenommen werden. Bei herkömmlichem Zementestrich bedeutet das, dass dieser mindestens vier Wochen trocknen sollte, bevor Parkett darauf verlegt wird. Vor dem Verlegen des Estrichs sollte zur Sicherheit die Restfeuchte im Estrich mittels CM-Methode bestimmt werden.

Hohe Luftfeuchtigkeit als Ursache für den Wasserschaden

Zu hohe Luftfeuchtigkeit im Raum kann ebenso Ursache für einen Wasserschaden beim Parkett sein. Vor allem bei schwimmend verlegtem Parkett können Wölbungen und Verformungen durch eine zu feuchte Luft entstehen.

Besonders schwer wiegt der Schaden, wenn beim Verlegen nicht genügend Platz an den Rändern in Form von Dehnungsfugen gelassen wurde. Diesen braucht das Holz, um durch Veränderungen der Luftfeuchtigkeit Quellen und Schwinden zu können. Hat es diesen Platz nicht, so wird es vor allem an den einzelnen Stößen hochgedrückt.

Defekte Leitungen als Ursache für den Wasserschaden

Auch defekte oder beschädigte Wasser- sowie Heizungsrohre können die Ursache für einen Wasserschaden sein. Besonders kritisch ist das, wenn die Rohre unter dem Parkett verlegt sind, beispielsweise bei Parkett auf einer Fußbodenheizung. Durch ein Leck in einer der Leitungen kann Feuchtigkeit über einen längeren Zeitraum von untern in das Parkett eindringen.

Oft werden solche Wasserschäden erst nach einiger Zeit bemerkt, was bedeutet, dass sich der Schaden schon über eine ganze Weile hinweg entwickeln konnte. Die Ursachenfindung ist umso komplizierter, da zum Beheben des Lecks in der Leitung meist der Fußboden aufgestemmt werden muss.

Parkett und Wasser – keine gute Kombination

Parkett besteht im Gegensatz zu anderen Böden aus echtem Vollholz. Das bedeutet, es reagiert entsprechend bei der Berührung mit Wasser und zu hoher Feuchtigkeit. Zum einen ist dies ein wesentlicher Vorteil des Materials, da darüber eine automatische Feuchtigkeitsregulierung im Raum stattfindet und so eine Wohlfühlatmosphäre geschaffen werden kann.

Bei zu hoher Feuchtigkeit oder dem Kontakt mit Wasser kann ist diese Eigenschaft allerdings auch ein erheblicher Nachteil. Nasses Parkett kann sich verziehen und der Boden damit erhebliche Schäden erleiden. Das kann soweit gehen, dass sich der Parkettboden nach einem Wasserschaden aufwölbt und damit nicht mehr sicher begehbar ist. Je nachdem, von welcher Seite das Wasser bzw. die Feuchtigkeit auf das Parkett trifft, entstehen verschiedene Verformungen:

  • Bei Wasserkontakt von unten verformen sich die Ränder des Parketts nach oben. Es entsteht eine konkave Verformung, die der Form einer Schüssel ähnelt.
  • Bei Kontakt mit Wasser von oben quillt zuerst die Mitte des Parketts nach oben. Die Verformung wird dann als konvex bezeichnet.

Echtes Parkett überzeugt nicht nur mit seiner schönen Optik, sondern auch mit seiner Natürlichkeit und Langlebigkeit. Damit man besonders lange etwas von seinem Parkettboden hat, empfiehlt sich die Verwendung einer Bodenschutzmatte.

Welche Bodenschutzmatten eignen sich am besten?

Für welche Bodenschutzmatte man sich entscheidet, hängt grundsätzlich davon ab, wie stark der Bodenbelag beansprucht wird. Natürlich spielt auch das persönliche ästhetische Empfinden eine Rolle: Bodenschutzmatten gibt es in unterschiedlichen Designs und werden aus verschiedenen Materialien gefertigt.

  • Bodenschutzmatte aus Kunststoff: Die gängigste Methode, um Parkett vor Kratzern durch Bürostuhlrollen zu schützen, ist mithilfe einer Kunststoffmatte. Diese sind nicht nur kosteneffizient, sondern durch ihre geringe Dicke besonders praktisch in der Verwendung. Es gibt sowohl transparente als auch bunte Varianten.

  • Bodenschutzmatte als Teppich: Auch spezielle Teppiche eignen sich als Schutz für das Parkett. Dabei sollte man stets darauf achten, dass sich auf der Unterseite eine Gummierung oder Noppen befinden, sodass der Teppich nicht verrutschen kann, sondern an Ort und Stelle bleibt.

Was zeichnet eine gute Bodenschutzmatte aus?

Welche Anforderungen muss eine Bodenschutzmatte erfüllen, damit sie Parkett optimal schützen kann? Nutzt man eine Schutzmatte für den Bürostuhl, so sollte dieser sanft über die Matte gleiten können. Sie darf keine Behinderung darstellen, was beispielsweise bei dem falschen Material oder einer zu hohen Stärke der Fall sein kann.

Optimal ist eine Stärke von ca. 2 mm, da diese den Boden optimal vor Kratzern bewahrt, während sie den Bürostuhl nicht behindert. Besteht eine Bodenschutzmatte außerdem aus dem richtigen Material, passt sie sich so weit an, dass ein einfaches Rollen möglich ist.

Am besten eignet sich Polycarbonat, da dieses Material der Bodenschutzmatte erlaubt, schwer und flach auf dem Boden zu liegen. Staub und Schmutz gelangen somit nicht unter die Matte, wo sie das Parkett verschmutzen oder zerkratzen könnten. Trotzdem ist eine regelmäßige Kontrolle auf Sauberkeit unumgänglich, um den Fußboden zu schützen.

Damit eine Matte immer an ihrem Platz bleibt, muss sie aus rutschfestem Material gefertigt sein. Andernfalls kann sie das Parkett an der gewollten Stelle nicht zuverlässig schützen. Auch die eigene Sicherheit wird von einer Bodenschutzmatte, die nicht rutschfest ist, beeinträchtigt: Liegt sie nicht fest auf dem Boden, wenn man sie betritt, läuft man Gefahr, darauf auszurutschen und sich zu verletzen.

Besonders wichtig für einen hochwertigen Parkettboden ist es, dass er nicht mit chemischen oder aggressiven Stoffen in Berührung kommt. Leider verfügen Bodenschutzmatten häufig über eine chemische Haftschicht, welche das hochwertige Holz beschädigen können. Daher sollte beim Kauf immer darauf geachtet werden, dass die gewählte Matte möglichst schadstoffarm und natürlich ist.

Viele kombinieren den Schutz ihres Bodenbelags gleich mit einer Trittschalldämpfung, um laute Geräusche durch hohes Schuhwerk zu vermeiden. Speziell dafür angefertigte Schutzmatten vereinen beide Funktionen. Vor allem bei Parkettböden, die mit Straßenschuhen betreten werden, eignet sich diese Variante hervorragend.

Wofür benötigt man Bodenschutzmatten?

Der Fußboden ist einer Vielzahl von Belastungen ausgesetzt. Sei es ein Bürostuhl, falsches Schuhwerk oder ein Gegenstand, der auf den Boden fällt – die Risiken, dass der Boden beschädigt wird, sind vielfältig.

Bodenschutzmatten für Parkett werden vor allem dort eingesetzt, wo besonders große Gefahr besteht, dass der hochwertige Bodenbelag einen Schaden nimmt. Sie dienen dem Zweck, eine Abnutzung des Fußbodens zu verhindern und ihn dadurch länger schön zu erhalten.

Die wohl häufigste Verwendungsart der Bodenschutzmatten ist in Form einer Bürostuhlunterlage. Wer viel Zeit am Schreibtisch verbringt, sollte das Parkett unbedingt schützen – die Rollen es Bürostuhls können die Optik des Fußbodens mit der Zeit ziemlich in Mitleidenschaft ziehen. Durch jede noch so kleine Bewegung des Körpers bewegen sich auch die Rollen des Bürostuhls und beanspruchen den darunterliegenden Boden.

Auch in Kinderzimmern und Fitnessräumen sind Bodenschutzmatten sehr beliebt. In Kinder- oder Spielzimmern läuft das Parkett Gefahr, mit Buntstiften in Berührung zu kommen oder dass Spielzeug geworfen wird.

In einem Fitnessraum kann ebenfalls etwas auf den Boden fallen und Kratzer verursachen. Vor allem jedoch wird der Boden vor schweren Möbeln oder Fitnessgeräten geschützt. Damit keine Abdrücke im Parkett entstehen, verwendet man hierbei eine Bodenschutzmatte.

Mittlerweile sind zudem manche Küchen mit einem Parkettboden ausgestattet. Da es dort schnell passiert, dass bei der Zubereitung von Mahlzeiten etwas zu Boden fällt oder Wasser hinuntertropft, ist eine Bodenschutzmatte für die Küche eine Überlegung wert. So schützt man den hochwertigen Bodenbelag vor unästhetischen Wasserflecken und Dellen.

Fazit

Für welche Variante man sich bei der Wahl einer Bodenschutzmatte entscheidet, bleibt jedem selbst überlassen. Die Optik und der eigene Einrichtungsstil spielen dabei eine nicht unerhebliche Rolle. Allerdings sollte man einige Aspekte beachten, bevor man einen Kauf tätigt. Nur mit wirklich hochwertigen Produkten lässt sich ein echtes Parkett optimal vor Kratzern, Wasserschäden und Dellen schützen.

Warum ist die Dicke von Parkett so wichtig?

Je dicker ein Parkettboden ist, desto häufiger kann er abgeschliffen werden. Dies ist vor allem für beim Schleifen des Parketts wichtig, denn so können mithilfe einer professionellen Parkettschleifmaschine Kratzer und andere Gebrauchsspuren entfernt werden. Auch Schäden, die durch Feuchtigkeit verursacht werden, lassen sich durch Abschleifen korrigieren.

Die Renovierung eines Parketts sollte etwa alle 10 bis 15 Jahre durchgeführt werden. Pro Schleifgang entfernt man 0,3 bis 0,5 mm der Oberfläche. Wählt man daher gleich zu Beginn einen etwas dickeren Parkettboden, wirkt sich das nachhaltig auf seine Lebensdauer aus.

Zwar ist ein Parkett, das eine hohe Stärke aufweist, etwas kostspieliger, jedoch kann ein dickes Parkett mehrere Jahrzehnte überdauern, sodass keine teure Neuanschaffung notwendig ist. Spart man allerdings bei der Stärke eines Parkettbodens, muss mitunter bereits nach einigen Jahren ein neuer Bodenbelag verlegt werden, was noch höhere Kosten verursacht.

Wie dick ein Parkett sein soll, hängt ebenfalls davon ab, ob eine Fußbodenheizung genutzt werden soll oder nicht. Je höher die Dicke, desto höher ist der Wärmedurchlasswiderstand – der betroffene Raum erwärmt sich daher langsamer. Wer also mit einer Fußbodenheizung heizt, sollte bei der Wahl eines Parkettbodens darauf achten, dass dieser nicht zu dick ist.

Welche Parkettarten gibt es?

Wie dick der Bodenbelag ist, hängt immer davon ab, um welche Parkettart es sich handelt. Grundsätzlich gibt es zwei verschiedene Arten, die sich hinsichtlich ihres Aufbaus und ihrer Stärke unterscheiden: Massivparkett und Fertigparkett.

Das Massivparkett – auch häufig als Einschichtparkett bezeichnet – ist der Klassiker unter den Parkettböden. Bei der Verlegung wird es vollflächig verklebt und erst anschließend geschliffen und versiegelt. Es besteht aus einer durchgängigen Schicht Vollholz, welches sehr hochwertig ist.

Massivparkett zeichnet sich vor allem dadurch aus, dass es besonders widerstandsfähig und somit auch langlebig ist. Es ist erhältlich in Stärken von 8 bis 22 mm und kann daher mehrfach renoviert werden. Die Lebensdauer der meisten Massivparkettböden beläuft sich daher auf mehrere Jahrzehnte.

Wer sich für Massivparkett entscheidet, hat die Wahl aus unterschiedlichen Varianten:

  • Stabparkett besteht aus Parkettstäben aus dickem Massivholz oder Parkettriemen, die eine Stärke von 10 oder 22 mm aufweisen. Es kann ca. 5-7 mal abgeschliffen werden.
  • Mosaikparkett besteht aus einzelnen Vollholzlamellen mit einer Dicke von 8 mm. Daher kann man es etwa 4-5 mal abschleifen.
  • Bei Lamparkett handelt es sich um Parketthölzer aus einem Stück Holz, welche 10 mm stark sind und 4-5 mal abgeschliffen werden können.
  • Tafelparkett setzt sich aus verschieden großen Holzelementen zusammen, die geometrische Muster bilden. Es ist meist 22 mm dick und kann 5-5 mal abgeschliffen werden.

Eine weitere gängige Variante des Parketts ist Fertigparkett, welches auch unter dem Namen Mehrschichtparkett bekannt ist. Dieses besteht anders als das Massivparkett nicht aus einer durchgängigen Schicht, sondern aus mehreren Schichten, die miteinander verleimt sind.

Bei der Lieferung ist es bereits vorbehandelt und mit Öl oder Lack versiegelt. Somit spart man sich diesen Arbeitsschritt nach der Verlegung und kann den Boden sofort betreten – daher auch die Bezeichnung Fertigparkett.

Entscheidet man sich für ein Mehrschichtparkett, kann man aus zwei- oder dreischichtigem Parkett wählen. Zweischichtparkett besteht aus einem Trägermaterial, welches meist aus Holzverbundstoff-Platten oder günstigem Holz besteht, und einer Nutzschicht aus hochwertigem Echtholz. Dreischichtparkett ähnelt sich dem Aufbau sehr stark, verfügt allerdings noch über einen zusätzlichen Gegenzug, der für eine höhere Stabilität des Bodenbelags sorgt. Die Dicken/Stärken von Fertigparkett variieren von Hersteller zu Hersteller. Daher können wir hierzu keine allgemeinen Angaben wie bei Massivparkett machen.

Weitere Tipps zur Bestimmung der Parkettstärke

Bei einer Renovierung des Parketts ist immer die Nutzschicht ausschlaggebend, daher bezieht sich die Stärke immer auf die oberste Schicht des Parkettbodens. Wie dick der Träger der Nutzschicht ist, spielt für die Langlebigkeit eines Parketts nur eine sekundäre Rolle.

Fazit

Bei der Wahl eines Parketts ist nicht nur ausschlaggebend, welche Parkettart man optisch am ansprechendsten findet, sondern auch, welche Stärke die jeweilige Variante hat. Diese ist ausschlaggebend dafür, wie häufig man den gewählten Bodenbelag abschleifen kann und hat somit Einfluss auf seine Langlebigkeit. Daher sollte man vor dem Kauf eines Parketts immer verschiedene Faktoren in die Überlegungen miteinbeziehen.

Wann ist ein Estrich bereit für die Belegung mit Parkett?

Bevor Parkett auf einem neuen Estrich verlegt wird muss der Estrich seine sog. „Gleichgewichtsfeucht“ erreicht haben. Belegt man den Estrich zu früh mit Parkett, muss mit erheblichen Schäden am Parkett gerechnet werden. Diese lassen sich in der Regel nicht durchs Abschleifen des Parketts korrigieren, sondern erfordern oft das vollständige Entfernen des Parkettbodens.

Die üblichen Trocknungszeiten variieren je nach gewähltem Estrich:

Wann kann Parkett auf Zementestrich verlegt werden?

Der wohl am häufigsten verwendete Estrich, der aus Sand, Zement und Wasser besteht, ist bei optimalen Voraussetzungen nach 2 bis 3 Tagen begehbar. Nach 10 Tagen kann er voll belastet werden und nach etwa 4 Wochen kann meist ein Bodenbelag darauf angebracht werden. Für die Belegung mit Parkett muss jedoch zwingend eine CM-Messung gemacht werden, da der Parkettboden sonst durch mögliche Restfeuchte irreparabel beschädigt werden kann.

Wann darf Parkett auf Anhydritestrich verlegt werden?

Durch das Bindemittel Anhydrit ist die Trocknungsphase dieser Estrich-Art erheblich verkürzt. Er ist wesentlich schneller belegereif als ein Zementestrich. Allerdings auch bei dieser Estrichart muss zwingend eine Feuchtemessung erfolgen, bevor er mit Parkett belegt wird. Alles andere ist unverantwortlich und kann im Schadensfall sehr teuer werden.

Wann kann Parkett auf Trockenestrich/Fermacell-Platten verlegt werden?

Wie der Name schon andeutet, ist bei Trockenestrich keine Trockenzeit zu beachten. Es handelt sich hierbei um vorgefertigte Platten, die aus Gipskarton oder zement-gebundenen „Spanplatten“ bestehen.

Ist die Trocknungszeit des jeweiligen Estrichs vorüber, sollte man in jedem Fall eine Restfeuchtemessung durchführen. Bei Zementestrich beträgt die zulässige Restfeuchte 2 %, bei Anhydritestrich 0,5 %.

Wichtig: heutzutage gibt es auch verschiedene Mischformen von Estrichen, die weder reiner Anhydrit- noch reiner Zementestrich sind. In diesen Fällen sind die hier gemachten Angaben nicht zuverlässig. Sie müssen vor der Verlegung von Parkett auf jeden Fall den Hersteller des Estrichs kontaktieren, um die nötige Trocknungszeit zu erfahren.

Gemessen wird mithilfe der Calciumcarbid-Methode (kurz: CM-Methode). Hierzu verwendet man ein spezielles Gerät, das eine mit Calciumcarbid aufgeschüttelte Estrich-Probe mit einem Manometer misst und die Restfeuchtigkeit bestimmt. Um auf der sicheren Seite zu sein, empfiehlt es sich, diese Messung von einem Fachmann durchführen zu lassen.

Kriterien eines optimalen Estrichs

Parkett kann auf verschiedenen Unterböden verlegt werden – sei es PVC, Filz oder Stein. Die Hauptsache ist, dass der Untergrund fest, eben und vor allem trocken ist. Lässt man ein Parkett von einem Fachmann verlegen, wird das Ergebnis mithilfe der Normen DIN 18365 (für Bodenbelagsarbeiten) und DIN 18356 (für Parkettarbeiten) geprüft.

Häufig verlegt man Parkett jedoch nicht auf einen bestehenden Bodenbelag, sondern auf einen neu errichteten Estrich. Dabei gilt es allerdings zu beachten, dass der Estrich vollkommen eben ist. Nur so erzielt man ein schönes und der Norm entsprechendes Endergebnis.

Somit sollte jeder Estrich vor der Verlegung eines Parketts mithilfe von einer Richtlatte oder einer Wasserwaage überprüft werden. Falls er in puncto Ebenheit nicht der Norm entspricht, ist es zwingend notwendig, ihn entsprechend zu korrigieren.

Ein ebenso wichtiges Kriterium für einen Estrich ist die Festigkeit, damit er eine hohe Tragfähigkeit erreicht. Anderenfalls kann Parkett nicht ordnungsgemäß verlegt werden.

Daher überprüft man den Unterboden vor der Verlegung mittels „Gitterritzprüfung„:

Mit einem speziellen Ritzgerät werden rautenförmig angeordnete Linien eingeritzt. Hat man kein Ritzgerät zur Hand, funktioniert ein anderer spitzer Gegenstand in der Regel genauso gut. Kommt es zu Ausbrüchen oder Absandungen, ist der Estrich nicht fest genug und muss nachgebessert werden.

Ein weiteres entscheidendes Kriterium für einen guten Estrich ist, dass er vollständig durchgetrocknet ist. Befindet sich nämlich eine zu hohe Feuchtigkeit im Unterboden, führt das in den meisten Fällen zu Schäden des darauf angebrachten Bodenbelags.

Ganz egal, ob Parkett, Vinyl oder Kork – eine zu geringe Trockenheit des Estrichs schädigt jeden Boden. Der Bodenbelag kann aufquellen und damit Dellen erhalten, was nicht nur unschön aussieht, sondern auch gefährlich sein kann wegen entstandener Stolperfallen.

So trocknet Estrich am besten

Sich an die angegebene Trockenzeit zu halten, ist unumgänglich. Außerdem kann man die Trocknungsphase durch optimale Bedingungen unterstützen. So geht man sicher, dass der Estrich am Ende der Trockenzeit wirklich den Anforderungen entspricht:

  • Wärme: Bei einer Temperatur zwischen 13 und 30 Grade trocknet Estrich am besten. Eine Mischung aus kalter Frischluft und einer bereits erwärmten Raumluft schafft die optimalen Voraussetzungen für ein zügiges Trocknen des Unterbodens. Zu warm sollte der Raum in der Anfangsphase der Trocknung allerdings nicht sein: Dadurch können unschöne Risse im Estrich entstehen. Daher wird empfohlen, einen Estrich erst nach 21 Tagen zu Beheizen.
  • Lüften: Durch Lüften wird das Trocknen beschleunigt. Insbesondere bei Neubauten ist regelmäßiges Stoßlüften zu empfehlen.
  • Luftzirkulation: Viele nutzen spezielle Trocknungsventilatoren, um einen Estrich schneller zu trocknen. Dieser sorgt für eine bessere Luftzirkulation und entfernt dadurch die Feuchtigkeit.
  • Kondensatortrocknung: Um einen Estrich schnell zu trocknen, kann zudem ein spezieller Kondensator aufgestellt werden. Dieser zieht die Feuchtigkeit aus der Luft und beschleunigt den Prozess damit.

Fazit

Um einen optimalen Unterboden für ein hochwertiges Parkett zu schaffen, muss der Estrich einige Anforderungen erfüllen. Zudem sind die Kriterien stark davon abhängig, für welche Art des Estrichs man sich entscheidet. Mithilfe einer Restfeuchtemessung und dem Rat eines Experten kann festgestellt werden, wann ein Estrich seine Belegreife erhalten hat. Dann steht der Verlegung des Parketts nichts mehr im Weg.

Mit welchem Öl sollte mein Parkett geölt werden?

Die Internetforen sind voll mit der immer widerkehrenden Frage „Was ist besser: Parkett ölen oder versiegeln?“.

Dieser Artikel gibt Ihnen eine kurze Übersicht über die Möglichkeiten bei der Beschichtung Ihres Holzbodens. Die Frage nach der richtigen Parkettversiegelung haben wir bereits an anderer Stelle erläutert. Hier soll es deshalb ausschließlich um das Thema „Parkett ölen“ gehen.

Empfohlene Parkettöle aus diesem Beitrag:

CONTURA NATUR Hartwachsöl Holzschutz Holzöl Parkett- Fussboden- Möbel Öl Wachs Holzwachs 2,5 Liter Farblos anfeuernd Hartöl*
OLI-NATURA Hartwachsöl, geprüft Allergikerfreundlich, Inhalt: 1 Liter, Natur*
Osmo Hartwachs-Öl Original 3032 Farblos seidenmatt - 2,5 Liter*
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Welche Parkett-Öle gibt es?

Öl ist nicht gleich Öl. Während man einen einfachen Holztisch sogar mit Olivenöl behandeln kann, sollte man sich vor dem Parkett ölen etwas genauere Gedanken darüber machen, welches Öl auf dem eigenen Parkettboden zum Einsatz kommt.

Die verschiedenen Arten von Parkett-Öl unterscheiden sich erheblich in der Pflegeleichtigkeit und in der Haltbarkeit. Nachfolgend sind die besten Parkett-Öle aufgeführt:

Parkett mit Hartöl behandeln

Sogenanntes Hartöl wird gerne im Wohnbereich zum Ölen von Parkett verwendet. Dabei handelt es sich meist um eine Mischung verschiedener Öle, wie z.B. Leinöl und Walnussöl.

Diese Ölsorten weisen nach der Aushärtung eine besonders hohe Beständigkeit auf. Der Vorteil von Hartöl ist, dass der Parkettboden vollkommen „offenporig“ bleibt. Das bedeutet, das Parkettöl bildet keine Schicht, wie z.B. bei einer Parkettversiegelung, sondern hat eher „imprägnierenden“ Charakter.

So absorbiert ein mit Hartöl geölter Parkettboden z.B. Gerüche, da ein starker Austausch des Holzbodens mit der Raumluft stattfindet. Dies ist bei einem lackierten Holzboden nur sehr eingeschränkt möglich.

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Parkett mit Hartwachsöl ölen

Ein mit Hartwachsöl geölter Parkettboden ist schon eher mit einer Versiegelung vergleichbar. So bildet das Hartwachsöl eine dünne Schicht auf der Holzoberfläche. Die Holzporen werden dadurch verschlossen und es findet weniger Raumluftaustausch statt. Dafür ist der Parkettboden nach dem Ölen leichter zu pflegen als ein offenporig ( = mit Hartöl) geölter Parkettboden. Hartwachs-Öl wird häufig beim Dielen schleifen verwendet, weil es der Holzdiele einen natürlichen Farbton verleiht.

Parkett ölen oder versiegeln - Geöltes Parkett muss ab und an nachpoliert, bzw. nachgeölt werden.
Nachdem das Öl aufgetragen wurde, wird es mit der Einscheibenmaschine poliert

Hartwachsöl hat einen recht hohen Lösungsmittelanteil, weshalb es in der EU wohl innerhalb der nächsten Jahre verboten werden wird. Ausweichprodukte sind bereits im Handel erhältlich. So bieten einige Hersteller mittlerweile schon Hartwachsöl auf rein natürlicher Basis an.

Parkett nach dem Ölen mit Wachs behandeln

Speziell beim Fall des Hartöles gibt es noch die Möglichkeit, nach dem Parkett ölen ein spezielles Wachs auf den Boden aufzutragen. Dabei wird der Parkettboden erst nach der vollständigen Trocknung des Parkettöls mit einem Glattspachtel und einer pastösen Wachsmasse überzogen. Anschließend wird der Parkettboden poliert.

So lässt sich auch bei einem offenporig geölten Parkettboden eine ähnliche Wirkung wie bei Hartwachsöl oder Lack erzielen. Geöltes Parkett ist jedoch in jedem Falle aufwendiger in der Pflege & Unterhaltsreinigung, als ein versiegelter Parkettboden.

Parkett ölen oder versiegeln: Ein Pflegewachs sorgt für langanhaltenden Schutz.
Mit einer Pumpsprühflasche lässt sich Pflegewachs ganz einfach auftragen.

Parkett ölen – wie läuft die Pflege ab?

Die Pflege eines geölten Parketts ist in der Regel recht einfach. Vor allem im Wohnbereich genügt es oft schon, den Parkettboden einfach nur abzusaugen. Ein bis zwei Mal in der Woche können Sie den geölten Parkettboden feucht wischen.

Die Pflege eines mit Hartöl geölten Parkettbodens

Wie bereits oben erwähnt, ist ein mit Hartöl behandelter Parkettboden offenporig. Daher saugt er stärker als andere Böden.

Sie sollten daher die Bildung von Pfützen beim Wischen unbedingt vermeiden. Außerdem sollten Sie zum Wischen eine sog. Holzbodenseife verwenden. Nur so ist sichergestellt, dass der Parkettboden auch weiterhin mit pflegenden Wachsen gesättigt bleibt.

Alternativ bieten manche Hersteller eine spezielle Wischpflege für geölte Parkettböden an.

Die Pflege eines mit Hartwachsöl geölten Parkettbodens

Da Hartwachsöl eine Schicht auf dem Holz bildet, verträgt es etwas mehr Wasser als ein offenporiger Parkettboden. Allerdings gilt auch hier: vermeiden Sie unbedingt die Bildung größerer Pfützen. Sonst kann Ihr Parkett aufquellen und bleibende Schäden davontragen.

Insbesondere bei Grundreinigungen ist dies ein oft unterschätzter Faktor.

Geöltes Parkett kann mit einem Pflegeöl länger haltbar gemacht werden.
Mit einem Wischwiesel lässt sich Pflegemittel einfach verteilen

Sie können Hartwachsöl in der Regel einfach feucht wischen. Von Zeit zu Zeit sollten Sie eine Wischpflege verwenden, um die Wachsschicht dauerhaft zu erhalten. Welche Produkte Sie am besten für Ihren Parkettboden verwenden, erfahren Sie bei Ihrem örtlichen Parkett-Schliff Partner.

Parkett ölen – Die Nachteile

So schön ein geölter Parkettboden auch sein kann – die Pflege ist leider etwas aufwendiger als bei einem versiegelten Parkettboden.

Wie Sie bereits wissen, ist z.B. beim feucht Wischen höhere Vorsicht geboten. Auch sollte ein geölter Parkettboden hin und wieder mit einem Pflegeöl nachbehandelt werden. Dies kann im Wohnbereich erst nach einigen Jahren nötig werden. Auf gewerblich genutzten Flächen, eher häufiger.

Wenn Ihr Parkett zuvor versiegelt war und nach dem Parkett schleifen geölt wird, kann es außerdem sein, dass an wenigen Stellen winzige Risse sichtbar werden. Diese, sogenannten „Windrisse“ sind Micro-Risse im Holz. Meist sind diese durch die Versiegelung verklebt oder einfach unsichtbar. Durch die offenporige Oberfläche eines geölten Parkettbodens kommen diese dann zum Vorschein. Zudem können einzelne Fugen bei geöltem Parkett heller erscheinen, z.B. wenn heller Parkettkleber zwischen den Fugen durchscheint.

Da ein geölter Boden jedoch auch in Fugen und Micro-Rissen imprägniert ist, brauchen Sie sich um möglicherweise eindringendes Wasser nicht zu sorgen.

Geölte Böden sind weiterhin sehr beliebt. Man sagt ihnen ein angenehmeres “Barfuß-Geh-Gefühl” nach. Die Oberfläche fühlt sich wärmer an und man hat die direkte Verbundenheit zur Natur. Doch wer einen geölten Parkettboden besitzt, muss sich bewusst sein dass der Pflegeaufwand mit unter immens sein kann.

Bei einem einzelnen Zimmer hält sich dies noch in Grenzen, doch bereits ab Flächen von einer Größe > 70m² wird die regelmäßige Pflege sehr zeitaufwendig. Ein geölter Parkettboden muss bei der Feuchtreinigung immer mit einer Holzbodenseife gereinigt werden. Nachdem der Boden getrocknet ist, wird in der Regel noch ein Pflegeöl aufgebracht. Im Optimalfall sollte hierzu die gesamte Fläche freigeräumt sein.

Parkett ölen/versiegeln: versiegeltes Parkett ist pflegeleichter.

Geölte Böden im Objektbereich

Dass dieser Aufwand gerade im Objektbereich des öfteren zu Problemen führt ist kein Wunder. Das Putzpersonal muss stets mit der Pflege vertraut sein. Sobald hier ein Wechsel oder nur eine Vertretung stattfindet ist die falsche Pflege für den Parkettboden vorprogrammiert. Gerade auf Verkaufsflächen mit hoher Besucherfrequenz ist die wöchentliche Unterhaltspflege ein Muss. Wird dies vernachlässigt, wird der Parkettboden auch nach dem Abschleifen und Ölen wieder sehr schnell grau und stumpf.

Wenn eine geölte Oberfläche aus Gründen der Optik oder des Corporate Designs unumgänglich ist, sollte die Pflege im Voraus geklärt werden. Ein Wartungsvertrag für die regelmäßige Unterhaltsreinigung bzw. Parkettpflege kann hier sehr nützlich sein.

Empfohlene Parkettöle aus diesem Beitrag

CONTURA NATUR Hartwachsöl Holzschutz Holzöl Parkett- Fussboden- Möbel Öl Wachs Holzwachs 2,5 Liter Farblos anfeuernd Hartöl*
OLI-NATURA Hartwachsöl, geprüft Allergikerfreundlich, Inhalt: 1 Liter, Natur*
Osmo Hartwachs-Öl Original 3032 Farblos seidenmatt - 2,5 Liter*
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Internetforen und Youtube sind voll von “How to” Videos zum Thema Parkett selbst schleifen. Doch was hier so locker und einfach aussieht, ist alles andere als einfach. Mal eben eine Maschine aus dem Baumarkt oder Mietpark ausleihen und los gehts. So oder ähnlich gehen die meisten Heimwerker das Projekt “Parkettrenovierung” an.

Nicht dass es unmöglich wäre, einen Holzboden selbst zu renovieren. Am Anfang lautet die Frage jedoch: “Lohnt sich das überhaupt?

Parkett selbst schleifen
Ganz genau hinsehen: eine Schleifwelle im Boden, verursacht durch falsche Maschinenführung.

Wer noch nie seinen Holzfußboden selbst saniert hat und noch nie hinter einer Parkettschleifmaschine stand, wird vielleicht verwundert sein, wie viel Feingefühl das Führen einer solchen benötigt und wie schnell eine Delle ins Parkett geschliffen ist.

Wir sehen regelmäßig Holzfußböden, die im Selbstversuch renoviert wurden und haben weiter unten einige Exemplare davon aufgeführt 🙂

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▶️ Für wen lohnt es sich, Parkett selbst zu schleifen?

In den meisten Fällen lohnt es sich nur für einen: den Baumarkt. Dieser verdient nämlich gleich mehrfach:

  1. Am Verleih der Parkettschleifmaschinen (tageweise)
  2. Am Verkauf möglichst vieler Schleifbänder
  3. Am Verkauf von möglichst viel Parkettversiegelung

Wussten Sie, dass Leihmaschinen aus Baumärkten zwar meist vom selben Hersteller wie Profi-Maschinen stammen, aber nur über die Hälfte der Motor- und Schleifleistung verfügen?

Zunächst hat dies natürlich den Vorteil, dass der ungeübte Laie seinen Boden nicht so schnell beschädigt, wenn er einen Schleiffehler verursacht. Viel wichtiger ist jedoch, dass er dadurch im Schnitt drei Mal so lange für die Arbeit benötigt, wie ein Profi.

Außerdem benötigt er auch ein Mehrfaches an Schleifbändern und Schleifscheiben.

▶️ Die Kosten für Zubehör im Baumarkt

Schleifbänder, Schleifscheiben, Parkettlack, Polierpads etc. – alles was wichtig ist zum Parkett schleifen, bekommt ein Profi-Betrieb zum Bruchteil der Verkaufspreise im Baumarkt geliefert.

Wer diese anspruchsvolle Arbeit dennoch selbst ausführen möchte, spart im Vergleich zur Beauftragung eines professionellen Parkettlegers nicht viel. Aus diesem Grund ist ungeübten Laien vom Do-it-yourself-Projekt „Parkett abschleifen“ eher abzuraten.

Selbst die meisten Maler und Raumausstatter – Ihres Zeichens gestandene Allround-Handwerker – scheuen sich vor dieser Arbeit.

Zu heikel sind die Anforderungen an eine perfekte Oberfläche. Die meisten Schleiffehler werden erst nach dem Lackieren sichtbar und können die Gesamtoptik des Holzbodens nach dem Abschleifen empfindlich beeinträchtigen (Beispiele weiter unten).

▶️ Video-Tutorial Parkett abschleifen – Anleitung

https://www.youtube.com/watch?v=SyC2dkulOmY

▶️ Kann ich mein Parkett selbst färben?

Noch eine Portion anspruchsvoller ist das Färben von Parkettböden. Hier ist eine absolut sauber geschliffene Oberfläche gefragt. Selbst kleinste Schleiffehler sind nach dem Färben deutlich sichtbar.

Wir möchten ambitionierte Heimwerker nicht entmutigen, wenn wir sagen „Die meisten dieser Projekte scheitern“. Jedoch ist genau dies seit Jahren unsere Beobachtung. Nach dem ersten Versuch entscheiden sich die meisten, die mühevoll aufgetragene Farbe wieder “runterzuschleifen“.

⚠️ Das ist leichter gesagt als getan:

Die aufgetragene Farbe sitzt nun in den Fugen zwischen den einzelnen Stäben. Bei Mosaik- und sonstigen Lamellenböden ist dies generell der Fall. Schleift man nun die Farbe wieder herunter, ist der Holzboden zwar frei von Farbresten, dafür sind jedoch die Fugen noch immer dunkel. Besonders bei helleren Hozarten wie Ahorn, Eiche oder Buche fällt dies sehr stark auf.

Färbearbeiten sind daher nicht mehr wirklich rückgängig zu machen.

Parkett selber schleifen: schief gegangen
Glück gehabt: die Farbe ließ sich zum Glück mit der Schleifmaschine wieder entfernen. Was bleibt, sind dunkle Fugenbereiche.

▶️ Häufige Probleme beim Parkett abschleifen – vermeiden Sie diese Fehler!

❗ Problempunkt Nr. 1 – Der alte Lack

Parkettschleifmaschinen aus dem Baumarkt, bzw. Mietmaschinen haben eine schwache Motorleistung.

Wie eingangs erwähnt, halten die Schleifmittel aus dem Baumarkt/Mietpark in der Regel nur sehr kurz.

Das führt dazu, dass nach dem Grobschliff Lackreste auf der Fläche verbleiben. Teile des Bodens sind bereits roh geschliffen, an anderen Stellen verbleibt jedoch eine hauchdünne Lackschicht.

Es sollte mindestens 0,2 – 0,5 mm abgeschliffen werden, um sicherzugehen, dass der alte Lack wirklich überall gleichmäßig entfernt wurde.

Teilweise sitzt der Lack sehr tief im Holz. Dies kann je nach Holzart variieren. Bei Hirnholz wie z.B. Holzpflaster oder ähnlichem kommt es immer wieder vor, dass die alte Versiegelung auch noch sehr viel tiefer “verankert” sein kann. Leihmaschinen sind für die Beseitigung solch dicker Schichten ungeeignet.

Parkett selbst abschleifen
Nicht schön anzusehen: ein Malerbetrieb hatte den Boden mit einer Mietmaschine geschliffen und anschließend versiegelt. Im Bild sieht man die unschöne Schattierung, hervorgerufen durch (unsichtbare) Lackreste auf dem Holz.

Verbleibende Lackreste fallen nach dem ersten Schleifgang leider nicht mehr auf. Denn eine Parkettversiegelung, die zwar angeschliffen, aber nicht abgeschliffen ist, neigt dazu weißlich zu werden.

Man spricht vom sog. Weißbruch der Versiegelung. Nur das geschulte Auge kann solche Stellen noch vom rohen Holz unterscheiden.

Die meisten Laien fahren deshalb mit den feineren Schleifgängen fort und bemerken diese Stellen nicht weiter.

Die Folge daraus wird leider erst nach dem Versiegeln klar:

Überall, wo noch Rückstände der alten Versiegelung vorhanden sind, wird der Fußboden wieder gelblich. Wo das Parkett hingegen roh geschliffen wurde, erhält es den natürlichen Farbton eines frisch versiegelten Bodens. Man hat nun eine Fläche die von “gelben Flecken” übersäht ist (Bild oben).

❗ Problempunkt Nr. 2 – Woran die meisten scheitern

Wer dennoch die Hürden mit der Maschinenführung überwunden hat und selbst die Schleifehler in mühevoller Kleinarbeit entfernt hat, kommt nun endlich zum spannenden Teil: Parkett abschleifen und versiegeln.

Nicht nur für Profis stellt dies den schönsten Teil der Arbeit dar. Endlich bekommt der Boden seinen letzten Feinschliff und kann anschließend “eingelassen” werden.

Das Versiegeln eines Bodens ist nicht mit dem Streichen einer Wand vergleichbar.

Parkett selbst schleifen und versiegeln
Beim Versiegeln „schwimmt der Boden im Lack“. Hierbei muss der Lack sehr gleichmäßig aufgetragen werden. Bilden sich kleine Pfützen, sind diese nach der Trocknung deutlich sichtbar.

Zwar nutzt man hierzu meist auch Walze und Pinsel, die Arbeitsgänge sind jedoch grundverschieden. Es benötigt sehr viel Übung und Feingefühl, die Versiegelung überall gleichmäßig zu verteilen.

Anders als beim Streichen einer Wand, können bereits versiegelte Bereiche nicht einfach “nachgestrichen” werden. Man arbeitet sich nämlich “rückwärts aus dem Zimmer heraus”.

Stellen die man erst vor 2 Minuten bearbeitet hat sind dann meist nicht mehr erreichbar.

❗ Problempunkt Nr. 3 – Der Zwischenschliff

Der Zwischenschliff wird von vielen Heimwerkern ignoriert oder zumindest unterschätzt.

Nicht weil sie sich nicht trauen, sondern weil Ihnen niemand etwas davon gesagt hat. So enden viele do-it-yourself Parkettrenovierungen mit einer rauen Oberfläche. Einmal lackiert und fertig. Wer sich jedoch zuvor gut informiert hat, geht nun den Zwischenschliff an.

Hierbei ist es extremst wichtig, nicht zu lange auf einer Stelle zu verharren. Wer nur 2 Sekunden zu lange mit der Maschine an einer Stelle verweilt, läuft Gefahr die Versiegelung an dieser Stelle durchzuschleifen. Meistens fällt das beim Zwischenschleifen noch gar nicht auf.

Einer der schwierigsten Schritte: beim Zwischenschliff darf die Lackoberfläche nur vorsichtig angeschliffen werden. Sonst riskiert man Fleckenbildung nach der letzten Versiegelungsschicht.

Besonders schwierig ist dies beim Dielen schleifen, da hier oft gröbere Unebenheiten auch nach dem Abschleifen noch vorhanden sind.

Spätestens wenn die nächste Versiegelungsschicht aufgetragen wird, kommt es zur Bildung von Farbunterschieden. Im besten Falle bleiben diese als leichte Schattierungen sichtbar. Meistens jedoch heben sich die Stellen am Endergebnis deutlich als hell/dunkle Flecken ab.

▶️ Lohnt sich Parkett selber schleifen?

Dieser Artikel soll Ihnen nicht die Lust an der Renovierung nehmen.

Er soll all diejenigen warnen, die noch nie hinter einer Parkettschleifmaschine standen. Zu oft sehen wir die Ergebnisse solcher Experimente selbst vor Ort. Gerade im Renovierungsbereich, wo oft Zeitdruck vorhanden ist, kann diese Sparmaßnahme schnell nach hinten losgehen.

Wer sich ernsthaft mit dem Thema Parkettboden schleifen, befassen möchte, sollte einen Profi fragen, ob er zumindest 1-2 Tage mit dabei sein darf. So kann man sich zumindest die Basics ansehen und die Schwierigkeiten des eigenen Bodens vorher abschätzen. Wer dann noch genügend Zeit, Geduld und Sorgfalt aufbringt, wird auch ein entsprechendes Ergebnis erzielen können.

Parkett selber abschleifen
Ein Negativbeispiel: Schleifwellen und Schleifspuren sind deutlich zu sehen. Im Rohzustand war dies für den Laien jedoch nicht erkennbar. Erst nach dem Ölauftrag traten die Schleifspuren deutlich hervor.

▶️ Lohnt es sich, einen Fachbetrieb zu beauftragen?

Immer wieder bekommen wir diese Frage gestellt: „Lohnt sich das überhaupt, meinen alten Boden noch einmal abzuschleifen?“

⭐ Es lohnt sich in doppelter Hinsicht:

1. Finanziell, im Vergleich zu einer Neuverlegung

2. Optisch

⭐ Der finanzielle Aspekt beim Parkett aufarbeiten

Manchmal haben wir im Gespräch mit unseren Kunden schon den Satz gehört: „Aber bei diesen Kosten, bekomme ich ja einen neuen Laminatboden oder sogar ein günstiges Fertigparkett!“

Wenn man den Preis isoliert betrachtet, müsste man hier zweifelsohne zustimmen. Erst wenn man den Gesamtaufwand für eine Neuverlegung betrachtet, wird klar, dass dies noch viele weitere Kosten mit sich brächte.

Die Aufarbeitung des Bodens ist einer Neuverlegung wirtschaftlich meistens überlegen.

⚠️ Vorsicht beim Kostenvergleich mit Neuverlegungen:

  1. Der alte Boden muss zunächst entfernt werden. Dies kann bei einem verklebten Boden zur bösen Überraschung werden. Meistens trennt sich das Parkett bei dem Versuch, es zu entfernen, in mehrere Teile auf, sodass z.B. die untere Schicht auf dem Estrich kleben bleibt und erst im Nachhinein noch mit einer speziellen Fräse entfernt werden muss.
  2. Der alte Untergrund muss im Anschluss wieder eingeebnet werden. Dazu wird er zunächst geschliffen, dann grundiert und anschließend mit einer zementären Ausgleichsmasse vollflächig verspachtelt.
  3. Der neue Holzfußboden und passende Sockelleisten müssen gekauft werden. Zusätzlich kommt eine Trittschalldämmung oder bei fester Verklebung ein elastischer Parkettkleber zum Einsatz.
  4. Der neue Fußboden muss verlegt werden

All diese Punkte sorgen dafür, dass die Neuverlegung der Sanierung finanziell deutlich unterlegen ist. Der reine Materialpreis für den Boden macht nur einen Bruchteil der Gesamtkosten aus und ist daher nicht mit den Preisen fürs Parkett schleifen vergleichbar.

⭐ Der optische Aspekt beim Parkett schleifen

Beim Parkett abschleifen werden in der Regel die folgenden Makel an Ihrem Boden beseitigt:

  • Kratzer und Dellen,
  • Verfärbungen durch UV-Licht,
  • Verfärbungen durch Schmutz,
  • Verfärbungen durch Wasserschäden,
  • Fehlstellen,
  • Windrisse,
  • Große Fugen
  • etc.

Sollten sich einzelne, sehr tiefe Dellen oder Macken in Ihrem Holzboden befinden, so können diese mit einem speziellen Holzkitt, bzw. auch noch im Nachhinein mit einem Parkett Reparatur-Set repariert werden.

Die Renovierung von Parkettböden lohnt sich also sowohl finanziell, als auch optisch.

Es gibt kaum einen Fall, bei dem sich eine Renovierung nicht lohnen würde.

▶️ Vorher-/Nachher-Vergleiche:

▶️ Wie oft lässt sich mein Parkett abschleifen?

Nicht jedes Parkett kann mehrfach renoviert werden. Dies hängt entscheidend davon ab, ob die Nutzschicht Ihres Bodens stark genug ist.

Ein massiver Holzboden hat keine eigentliche Nutzschicht. Dieser besteht – wie der Name sagt – aus einem massiven Stück Holz.

Parkett schleifen wie oft
Echtes Stabparkett: 22 mm Gesamtdicke

Als Nutzschicht bezeichnet man eine relativ dünne Holzschicht, die bei mehrschichtigem Fertigparkett den obersten Teil bildet. Dieser Teil ist der einzige der wirklich „benutzt“ wird und heißt darum Nutzschicht.

❓ Wie oft kann man Parkett abschleifen?

Wir können Ihnen hier nur unverbindliche Richtwerte geben. Eine verbindliche Aussage hierzu können wir erst treffen, wenn wir Ihren Boden vor Ort besichtigt haben.

Die folgenden Werte sind jedoch unserer Erfahrung nach zuverlässig:

  • Fertigparkett abschleifen, bis 4 mm Nutzschicht: 1x
  • Fertigparkett abschleifen, bis 6 mm Nutzschicht: 2x
  • Fertigparkett mit MDF-/HDF-Träger: nicht schleifbar 
  • Furnierboden (1mm Furnier): nicht schleifbar 
  • (Mosaik-) Massivparkett 8mm: 4-6x 
  • (Lam-) Massivparkett 10 mm: 4-6x 
  • (Stab-) Massivparkett 22mm: 6-8x

⭐ Faktor #1: die Dicke der Nutzschicht

Die Dicke der Nutzschicht ist nun der erste entscheidende Faktor bei der Frage „Wie oft kann man Parkett abschleifen“. Ist die Nutzschicht sehr dünn (1 – 2,5 mm) handelt es sich um einen Furnierboden.

Ein Furnierboden kann nicht wirklich renoviert werden, weil die Gefahr besteht, dass der Boden durchgeschliffen wird. Darum klären wir im Vorfled ab, wie stark die Nutzschicht Ihres Bodens ist und ob die Parkettrenovierung möglich ist oder nicht.

Eine „gute“ Nutzschicht hat mindestens 3,5 mm Dicke.

Noch besser, dafür aber sehr selten anzutreffen, sind Nutzschichten mit einer Stärke von 6 mm und mehr.

Sie können die Stärke Ihrer Nutzschicht ganz einfach selbst feststellen, indem Sie sich den Querschnitt Ihres Fußbodens ansehen.

Das geht am einfachsten z.B. an einer Stelle mit einer Abdeckschiene oder z.B. beim Auslass von Heizkörperrohren. Heben Sie die Schiene oder Rohrabdeckung einfach an und leuchten Sie mit einer Taschenlampe den Querschnitt an.

Handelt es sich nun um ein Mehrschicht Fertigparkett, lässt sich die oberste Schicht deutlich vom Rest des Elements unterscheiden.

Messen Sie nun mit einem Lineal oder ähnlichem, wie dick die Nutzschicht ist.

⭐ Faktor #2: der Aufbau der Mittellage

Ein weiterer Faktor, der die Renovierung Ihres Bodens limitieren kann, ist der Aufbau der Mittellage Ihres Fußbodens.

Bei der Sanierung werden in der Regel Wasserlacke aufgetragen. Dies hat in der Vergangenheit des öfteren zu Problemen mit sog. „MDF-/HDF-Trägern“ geführt.

Hierbei handelt es sich um Fertigparkett Elemente, die in der Mittellage kein Massivholz sondern eine sehr feine „Pressspanplatte“ aufweisen.

Parkett schleifen wie oft
Aufbau von mehrschichtigem Parkett mit HDF-Träger

Kommt diese MDF-/HDF-Schicht in Kontakt mit Feuchtigkeit, quillt sie an und verformt das Parkett. Fertigparkett mit MDF- oder HDF-Träger sollte daher allenfalls mit Parkettöl behandelt werden. Wir empfehlen jedoch meist, von der Renovierung abzusehen.

⭐ Faktor #3: die Ebenheit des Unterbodens

Ist der Unterboden nicht wirklich eben, führt dies vor allem bei Fertigparkett immer wieder zu Problemen.

Gerade wenn man nur 3 mm Nutzschicht hat, kann schon eine leichte Unebenheit im Boden dazu führen, dass die Nutzschicht durchgeschliffen wird.

Wir empfehlen daher meistens, Fertigparkett nur ein einziges Mal zu schleife, auch wenn der Parketthersteller hierzu eine andere Meinung hat. Wurde Ihr Boden bereits renoviert, raten wir von einem erneuten Abschleifen ab.

Fertigparkett - Nutzschicht durchgeschliffen.
Nutzschicht durchgeschliffen: wenn der Unterboden uneben oder die Nutzschicht zu dünn ist.

Gerade beim Fertigparkett schleifen, sollten die geeigneten Maschinen zur Renovierung verwendet werden.

Der Schleifdruck muss ggf. angepasst werden, weil ein zu hoher Schleifdruck wieder die Gefahr des Durchschleifens birgt.

Unsere Profi-Maschinen haben eine variable Druckregelung und können auch Fertigparkett ohne Probleme schleifen. Vor dem Beginn stellen wir die richtige Druckstufe ein und verhindern somit, dass zu viel Material auf einmal abgetragen werden kann.

⭐ Faktor #4: die aktuelle Versiegelung

Je nachdem, welche Parkettversiegelung im Moment auf Ihrem Boden aufgebracht ist, kann es auch genügen, den Boden nur kurz anzuschleifen und anschließend wieder zu versiegeln.

Dies ist insbesondere möglich, wenn Ihr Boden im Moment geölt ist.

Hier genügt meistens nur ein kurzer „Zwischenschliff“ und Ihr Holzboden kann im Anschluss schon nachgeölt werden.

Schwieriger ist dies bei versiegelten Böden, weshalb wir hierbei wieder zu einer richtigen Sanierung raten.

▶️ Was nun?

Sie möchten Ihren Parkett, oder Dielenboden nicht selbst abschleifen?

Dann kontaktieren Sie unsere Parkett-Schliff-Profis in ganz Deutschland. Auch in Ihrer Nähe findet sich ein Fachbetrieb.

▶️ Parkett-Schliff in Ihrer Nähe

Aktuell bieten wir das Parkett abschleifen an über 32 Standorten in Deutschland und der Schweiz als Profi-Dienstleister an:

📍 In Norddeutschland:

📍 In Ostdeutschland:

📍 In Nordrhein-Westfalen:

📍 In Süddeutschland

📍 In Bayern, Franken und der Schweiz:

📍 Karte: alle Standorte in Deutschland:

Das Gebiet der Parkettkleber hat sich in den letzten Jahren stark weiterentwickelt. So wurden im Jahr 2005 z.B. noch Parkett Klebstoffe mit sehr viel Lösungsmittel verwendet. Die Folge war, dass die Räume auch nach etlichen Tagen noch stark nach Lösungsmittel rochen. Neben dem unangenehmen Geruch, gab es oft allergische Hautreaktionen, welche das Parkett-Verkleben sehr unangenehm machten. Die meisten Parkett Kleber enthalten heute kaum noch Lösungsmittel. Der technische Fortschritt hat die Verlegung wesentlich angenehmer gemacht. Auch die Aushärtungszeit wird bei den meisten Parkettklebstoffen mit maximal 48 Stunden angegeben. Vor 10 Jahren dauerte dies noch 3x so lang.

Empfohlene Parkettkleber aus diesem Beitrag:

RETOL BASE Fusion MS Plus lösemittelfreier Silan Parkettklebstoff (16 kg)*
RETOL BASE Fusion D Plus Parkettklebstoff, lösemittelfrei, emissionsarm (13 kg)*
RETOL BASE Fusion 2K PU 2K-Parkettkleber (7,875 kg)*
Ponal Parkett Flächenkleber, schalldämpfender Klebstoff für alle Parkettarten, Kleber ohne Grundierung, Parkettkleber für Fußbodenheizung, für max. 9m², 1x8kg Eimer*
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Welche Parkettkleber gibt es?

Nicht jeder Parkettkleber ist für die Verklebung Ihres Parkettboden gleich gut geeignet.

Will man sein Parkett verklebt verlegen, muss der Klebstoff zum Verlegewerkstoff passen.

Silanbasierte Parkettkleber

Silanbasierte Parkettkleber oder auch „Silan Parkettkleber“ sind die modernste Variante der Parkettklebstoffe.

Silan-modifizierte Klebstoffe bleiben nach der Aushärtung dauerhaft elastisch.

Anders als normale Kleber, geben Sie dem Parkett somit die Möglichkeit in geringen Dimensionen zu „quellen“ und zu „schwinden“.

Diese erhöhte Flexibilität macht sich vor allem bei Parkett auf Fußbodenheizung bezahlt. Hierbei bilden nämlich sich hohe Spannungen im Parkett. Herkömmliche Klebstoffe geben hier schnell den Geist auf und der Holzboden löst sich vom Estrich.

Silan-modifizierte Parkettkleber bleiben auch nach Jahren noch elastisch und geben dem Holz Platz zum Arbeiten.

Vorteile von Silan Parkettklebern

  • Schnelle Aushärtung
  • Dauerhaft elastisch – perfekt für hohe Spannungen wie bei Fußbodenheizung oder Massivparkett
  • Keine Lösungsmittel
  • Kein unangenehmer Geruch

Nachteile von Silan Parkettklebern

  • Relativ hoher Preis
  • Schmiert gerne, daher am besten mit Handschuhen arbeiten

Empfohlene Verwendung von Silan Parkettklebern

  • Massivparkett
  • Parkett auf Fußbodenheizung
  • Parkett im Bad
  • Massivdielen
  • Fertigparkett

Dispersions Parkettkleber

Dispersionsklebstoffe für Parkett sind nach wie vor sehr verbreitet.

Sie kommen mit einem sehr geringen Anteil an Lösungsmittel (meist weniger als 3%) aus. Der Eigengeruch hält sich daher stark in Grenzen.

Dispersions Parkettkleber können ohne Probleme auch von Laien verarbeitet werden. Genau wie alle anderen Parkettkleber wird er mit einer sog. „Zahnspachtel“ aufgetragen.

Bei der Verarbeitung muss jedoch meist eine bestimmte Zeit eingehalten werden, bevor das Parkett in den Klebstoff „gelegt“ werden kann.

Viele Dispersionskleber trägt man daher zunächst auf den Estrich auf und wartet anschließend z.B. 10 Minuten. Nun hat der Parkett Klebstoff seine optimale Hafteigenschaften erreicht und der Belag kann verlegt werden.

Wartet man hingegen zu lange, verliert er seine Klebekraft und muss meist wieder entfernt werden.

Ist Dispersions-Parkettklebstoff vollständig ausgehärtet, lässt er dem Holz keine Bewegungsspielräume mehr. Daher ist er eher für Holzböden mit geringem Ausdehnungsverhalten geeignet.

Vorteile von Dispersions Parkettkleber

  • Preislich meist günstiger als andere Parkettkleber
  • Kaum Eigengeruch
  • Kaum Lösungsmittel
  • Schnelle Aushärtung

Nachteile von Dispersions Parkettklebern

  • Nicht ganz einfach zu handhaben
  • Nicht dauerhaft elastisch

Empfohlene Verwendung von Dispersions Parkettklebern

  • Mosaikparkett
  • Industrieparkett
  • Fertigparkett

2K-PU Parkettklebstoff

2K-PU (PU = Polyurethan) Parkettklebstoff ist das perfekte Haftmittel für den Profiverleger.

Wie der Name schon sagt, besteht er aus 2 Komponenten. Werden diese miteinander vermischt, entsteht eine chemische Reaktion, welche den Parkettkleber innerhalb weniger Stunden aushärten lässt.

2K PU Parkettkleber verklebt Parkett und Untergrund sagenhaft gut. Wird er jedoch nicht schnell genug verarbeitet, geht die Klebewirkung verloren. Schlimmstenfalls muss der Parkettkleber vom Boden abgeschabt und neu aufgetragen werden.

Vorteile von 2K-PU Parkettkleber

  • Sehr gute Klebewirkung
  • Sehr schnelle Aushärtung
  • Hohe Festigkeit
  • Für höchste Beanspruchung geeignet

Nachteile von 2K-PU Parkettkleber

  • Nur für geübte Verleger
  • Relativ hoher Preis

Parkett verkleben – so wird’s gemacht

Wer Parkett verklebt verlegen möchte, übt am besten vorab auf einer Spanplatte das Auftragen des Parkettklebers.

Es ist dem Auftragen von Fliesenkleber sehr ähnlich. Klebstoff für Parkettböden ist jedoch meist zäher und erfordert beim Auftragen mehr Kraft.

Wichtig ist dabei, immer nur so viel Klebstoff aufzutragen, wie innerhalb der nächsten 15-20 Minuten auch mit Parkett belegt werden kann.

Je nach Parkettkleber, kann nach dieser Zeit bereits die Anhaftung, bzw. die Klebekraft deutlich nachlassen.

Darauf kommt es beim Parkett kleben an

Wichtig ist außerdem, das frisch verklebte Parkett nicht mehr – oder zumindest sehr vorsichtig – zu betreten. Solange der Parkettkleber noch frisch ist, kann sich das Parkett beim Begehen verschieben. Wird dies zu spät bemerkt, lässt es sich jedoch nicht mehr in seine ursprüngliche Position bringen.

Das Parkett muss dann entfernt werden.

Video über das Auftragen von Parkettkleber

https://www.youtube.com/watch?v=3B4lWkm0aLU

Nach dem Parkett verkleben – Klebstoffflecken entfernen

Wenn der Parkettkleber getrocknet ist, fallen einem meist noch etliche Stellen am Boden auf, die Reste des Parkettklebers aufweisen. Klebstoffflecken lassen sich mit handelsüblichen Reinigungstüchern meist rückstandslos entfernen. Hierzu gibt es z.B. Reinigungstücher mit leichtem Lösemittelgehalt.

Ist der Parkettkleber etwas hartnäckiger, muss eine Lösemittelhaltige Parkettpflege/Parkettpolitur oder bei geöltem Parkett, ein Pflegeöl zum Einsatz kommen. Mittels Poliermaschine und einem „weißen Nylon-Pad“, poliert man die Rückstände dann aus. Danach sollten weder Flecken noch Schleier auf der dem Parkettlack zu sehen sein.

Die Hersteller von Parkettklebern

Im Folgenden sind Hersteller für Parkettkleber aufgeführt. Hierbei orientieren wir uns nicht am Marktanteil, sondern an Erfahrungswerten. Sicher gibt es noch eine Vielzahl anderer Hersteller für Parkettkleber.

Wir haben bislang die folgenden erfolgreich getestet und empfehlen daher:

Besonders hervorzuheben ist unserer Meinung nach der Parkettkleber von Retol.

Retol besticht durch ein hervorragendes Preis/Leistungsverhältnis. Sowohl der 2K Parkettkleber als auch der lösemittelfreie Silanklebstoff „FUSION MS“ sind hervorragend für alle Einsatzgebiete der Parkettverlegung geeignet. Andernorts zahlt man für ähnliche Qualität oft das doppelte.

Empfohlene Parkettkleber aus diesem Beitrag:

RETOL BASE Fusion MS Plus lösemittelfreier Silan Parkettklebstoff (16 kg)*
RETOL BASE Fusion D Plus Parkettklebstoff, lösemittelfrei, emissionsarm (13 kg)*
RETOL BASE Fusion 2K PU 2K-Parkettkleber (7,875 kg)*
Ponal Parkett Flächenkleber, schalldämpfender Klebstoff für alle Parkettarten, Kleber ohne Grundierung, Parkettkleber für Fußbodenheizung, für max. 9m², 1x8kg Eimer*
RETOL BASE Fusion MS Plus lösemittelfreier Silan Parkettklebstoff (16 kg)*
RETOL BASE Fusion D Plus Parkettklebstoff, lösemittelfrei, emissionsarm (13 kg)*
RETOL BASE Fusion 2K PU 2K-Parkettkleber (7,875 kg)*
Ponal Parkett Flächenkleber, schalldämpfender Klebstoff für alle Parkettarten, Kleber ohne Grundierung, Parkettkleber für Fußbodenheizung, für max. 9m², 1x8kg Eimer*
RETOL BASE Fusion MS Plus lösemittelfreier Silan Parkettklebstoff (16 kg)*
RETOL BASE Fusion MS Plus lösemittelfreier Silan Parkettklebstoff (16 kg)*
RETOL BASE Fusion D Plus Parkettklebstoff, lösemittelfrei, emissionsarm (13 kg)*
RETOL BASE Fusion D Plus Parkettklebstoff, lösemittelfrei, emissionsarm (13 kg)*
RETOL BASE Fusion 2K PU 2K-Parkettkleber (7,875 kg)*
RETOL BASE Fusion 2K PU 2K-Parkettkleber (7,875 kg)*
Ponal Parkett Flächenkleber, schalldämpfender Klebstoff für alle Parkettarten, Kleber ohne Grundierung, Parkettkleber für Fußbodenheizung, für max. 9m², 1x8kg Eimer*
Ponal Parkett Flächenkleber, schalldämpfender Klebstoff für alle Parkettarten, Kleber ohne Grundierung, Parkettkleber für Fußbodenheizung, für max. 9m², 1x8kg Eimer*

Immer wieder werden wir gefragt, ob Parkett auch auf Heizestrichen, bzw. Fußbodenheizung verlegt werden kann.

Hierzu kursieren sehr unterschiedliche Meinungen.

Da eine Pauschalaussage schwierig hier schwierig zu treffen ist, beschäftigt sich dieser Artikel mit den Voraussetzungen und Ausschlusskriterien für die Verlegung von Parkett Fußbodenheizung.

Parkett, Fußbodenheizung & schwimmende Verlegung?

Die sog. schwimmende Verlegung von Parkettböden ist äußerst ungeeignet für die Verlegung auf Fußbodenheizung. Bei der schwimmenden Verlegung wird das Parkett „lose“ auf den Unterboden verlegt. Als Trittschalldämmung (besser: Gehschalldämmung) wird meist noch eine Matte oder Schaumfolie unterlegt.

Längere Aufwärmzeit bei schwimmender Verlegung

Da bei der schwimmenden Verlegung immer wieder Hohlstellen vorkommen und außerdem keine feste Verbindung zum Untergrund besteht, dauert es viel länger, bis die Wärme den Parkettboden durchdringen kann.

Es erhöht sich also die „Aufwärmzeit“. Außerdem kann es durch die schwimmende Verlegung auf Fußbodenheizung zu ungleichmäßiger Aufwärmung der Oberfläche kommen.

Dies ist besonders bei Parkett im Bad oder Parkett in der Küche eher unangenehm, da man hier eher Hautkontakt mit dem Boden hat.

Parkett auf Fußbodenheizung verklebt verlegen?

Voraussetzung für eine Parkett Fußbodenheizung ist daher die fest verklebte Verlegung mittels Parkettkleber. Ähnlich wie bei der Verklebung von Fliesen entsteht eine feste Verbindung von Parkett und Untergrund.

So wird die Wärmeübertragung optimiert und Hohlstellen vermieden. Leider vertragen die meisten Parkettklebstoffe nur Temperaturen bis maximal 28° Celsius. Wird Ihr Fußboden wärmer als dieser Maximalwert, entfällt meist die Gewährleistung von Verleger und Parkett-Hersteller

Die richtige Vorlauftemperatur

Für Verwirrung sorgt in diesem Zusammenhang immer wieder die sog. Vorlauftemperatur. Diese ist natürlich höher als die letztendliche Wärme im Fußboden.

Die Maximaltemperatur sollte daher sowohl mit dem Parkettverleger als auch mit dem Heizungsbau-Betrieb abgestimmt werden.

Welches Parkett für Fußbodenheizung?

Holzarten mit einer hohen Dichte lassen die Wärme generell schneller durch und sind somit für eine schnelle Aufwärmzeit verantwortlich.

Da die meisten Parkettarten jedoch nicht sonderlich dick sind, trägt dieser Faktor nur bedingt zur Eignungsfrage bei. Viel wichtiger ist, ob der Parkettboden an sich durch den Aufheizprozess Schaden nehmen kann. Wenn Sie auf der Suche nach Parkett für Fußbodenheizung sind, sollten Sie daher auf ein Parkett kaufen, welches nicht zum starken Arbeiten neigt.

Dies sind z.B. Eiche Parkett oder Esche – keinesfalls jedoch Buche Parkett.

Diese Parkettböden sind für Fußbodenheizung geeignet

Welche Holzart ist nicht für Fußbodenheizung geeignet?

Als relativ unproblematisch gelten die typischen Parkett-Holzarten wie Eiche und Esche. Eher problematisch ist Buche, da diese Holzart sehr stark schwinden und quellen kann.

Buche Parkett neigt daher zur Fugenbildung und verliert durch die zusätzliche Wärme der Fußbodenheizung schnell an Feuchtigkeit.

Buche Parkett ist nicht für Fußbodenheizung geeignet:

Welche Versiegelung bei Parkett Fußbodenheizung?

Da bei Parkett Fußbodenheizung mit vermehrtem Arbeiten des Holzes zu rechnen ist, sollte nach dem abschleifen eine Parkett-Behandlung mit Öl in Erwägung gezogen werden.

Anders als ein Parkettlack, bzw. eine Parkettversiegelung bildet Parkett-Öl keine Schicht auf dem Holz. Das Öl imprägniert das Holz und wird nach der Verlegung mit einer Parkett Poliermaschine/Bohnermaschine ins Holz einmassiert.

Zu Risiken & Nebenwirkungen

Wenn Sie sich für Parkett auf Fußbodenheizung entscheiden, sollten Sie die folgenden Punkte in Betracht ziehen:

Windrisse bei Massivparkett:

Wenn Massivparkett auf Fußbodenheizung verlegt wird, kann es durch die erhöhten Schwundspannungen zur Bildung sog. „Windrisse“ kommen. Dies sind kleine Risse im Holz, die im schlimmsten Fall dazu führen können, dass einzelne Stellen der Oberfläche „aufplatzen“.

Hier muss dann mit einem Parkett-Reparaturset, bzw. Hartwachs nachretuschiert werden.

Fugenbildung:

Bei Massivparkett auf Fußbodenheizung ist außerdem mit verstärkter Fugenbildung zu rechnen. Die Fugen bilden sich im Frühjahr wieder zurück, sobald die relative Luftfeuchtigkeit wieder ansteigt.

Fertigparkett auf Fußbodenheizung:

Die Renovierung von Fertigparkett führt ohnehin öfter zu Problemfällen. Eine Fußbodenheizung verschärft die Situation noch weiter. Zum einen ist das Holz meist stärker ausgetrocknet.

Dies führt oft zu Problemen bei der Lackierung. Zum anderen verändert sich die Statik des Parkettstabes durch jede weitere Parkettrenovierung.

Der Stab wird dünner und das Verhältnis von Breite zu Dicke wird immer nachteiliger. In Verbindung mit einer Fußbodenheizung sorgen die erhöhten Spannungsverhältnisse für ein höheres Risiko der Element-Verformung.

Selbst gestandene Profis können dieses Risiko meist nicht im Voraus abschätzen. Auch die Haftungsfrage ist in einem solchen Fall meist schwierig zu klären.

Deckschichtablösung:

Ein weiteres Problem bei Fertigparkett auf Fußbodenheizung sind die sog. „Deckschichtablösungen“. Im schlimmsten Fall löst sich die Klebeverbindung innerhalb des Parkettstabes auf, bzw. bricht.

Die oberste Lamelle – die sog. Deckschicht – löst sich ab und kann dann mit dem Fingernagel angehoben werden. Ursächlich kann sowohl der Klebstoff, als auch die Temperatur der Fußbodenheizung sein.

Parkettversiegelung macht häufig Probleme

Im Fall von schichtbildenden Versiegelungen muss mit der Bildung sog. „Abrissfugen“ gerechnet werden. Dies sind einzelne Fugen, an denen die Parkettversiegelung „aufreißen“ kann. Dieser optisch suboptimale Effekt kann durch die Behandlung mit einem Fußboden-Öl vermieden werden.

Es existiert keine Schicht, welche die Stäbe miteinander „verklebt“ und somit kann jeder Parkettstab „für sich alleine arbeiten“.

Die Alternative zur Warmwasser Fußbodenheizung

Warmwasser-Fußbodenheizsysteme sind mit hohem Aufwand beim Einbau verbunden. Meist werden derartige Systeme bereits beim Hausbau oder im Zuge einer Komplettsanierung verbaut. Der gesamte Estrich muss hierbei neu aufgebaut werden.

Hierzu wird zunächst der alte Estrich – z.B. durch ein Abbruchunternehmen oder in Eigenleistung – entfernt. Anschließend werden die Heizrohre in Absprache mit einem Heizungsbauunternehmen verlegt. Erst jetzt kann der eigentliche Estrich eingebracht werden.

Doch damit nicht genug: Der Estrich muss nach einer mehrwöchigen Trocknungsphase nach einem festgeschriebenen Protokoll „langsam aufgeheizt“ werden. Dies hat zum Zweck, Restfeuchtigkeit – die sich evtl. auch unter den Heizrohren befinden kann – langsam nach oben zu bringen. Erst jetzt ist der Heizestrich bereit für die Verlegung eines Holzbodens.

Eine echte Fußbodenheizung unterm Laminat – mit nur 4 mm Aufbau

Das alles muss nicht sein. Wer im Zuge der Renovierung eine Fußbodenheizung unter seinem schwimmend verlegten Laminatboden verbauen möchte, hat auch andere Möglichkeiten:

Durch eine elektrische Fußbodenheizung kann auf den Neuaufbau des Estrichs verzichtet werden. Hierbei wird lediglich der Fußbodenbelag, bzw. der Parkettboden entfernt. Nun wird der Estrich eben geschliffen und grundiert. Bereits jetzt lassen sich die flachen Heizelemente einer elektrischen Fußbodenheizung auf dem Estrich verlegen.

Noch schneller: Folienheizung unter Laminat und Parkett

Wer seinen Laminatboden schwimmend verlegt und dabei nicht auf den Komfort einer Fußbodenheizung verzichten will, kann dies mit sehr wenig Aufwand durch eine Folienheizung erreichen. Besonders bei Renovierungen, ist diese Lösung sehr beliebt. Der Zeitaufwand ist sehr gering, da lediglich der alte Belag entfernt werden muss. Wenn der Untergrund eben genug ist, lässt sich eine Folienheizung direkt auf dem Unterboden verlegen. Der Unterbodenaufbau einer Folienheizung beträgt nur 0,4 mm – so wenig, dass nicht einmal Türen oder Zargen gekürzt werden müssen.

Wie Folien-Fußbodenheizungen unter Laminat funktionieren

Eine Folien Fußbodenheizung enthält dünne Heizdrähte, welche direkt in die Folie eingearbeitet sind. Der Stromverbrauch hält sich relativ gering, sobald die Heizung Ihre Zieltemperatur erreicht hat. Für eine nachhaltige und effiziente Folienheizung sollte der Untergrund ausreichend gut gedämmt sein, da die Wärme sonst zu schnell abgeleitet würde.

Ein programmierbarer Temperaturregler hält während und nach der Aufheizphase die gewünschte Temperatur für Sie aufrecht.

Lediglich für Feuchträume ist eine Folien Fußbodenheizung nicht geeignet. Dafür lässt sie sich aber gezielter verlegen – z.B. wenn man nur bestimmte Bereiche eines Zimmers mit Fußbodenheizung ausstatten möchte.

Ein beheizter Laminatboden kann z.B. unter dem Esstisch oder vor dem Sofa gezielt für eine entspannte Atmosphäre sorgen, ohne dabei den gesamten Raum beheizen zu müssen.

Eine echte Elektrofußbodenheizung für Laminatböden

Will man eine wirklich leistungsstarke Fußbodenheizung unter seinem schwimmend verlegten verbauen, ohne dabei den Aufwand einer Warmwasserfußbodenheizung einzugehen, gibt es außerdem elektrische Fußbodenheizungs-Systeme für Laminatböden.

Diese enthalten klassische Heizelemente (dicker und leistungsfähiger als die folienbasierte Lösung) und tragen daher etwas mehr zum Höhenaufbau bei (ca. 2 mm). Die sehr guten Heizwerte und der geringe Stromverbrauch sind den Aufwand in der Regel wert. Lediglich die Türzargen und Türblätter müssen hierbei im Zweifelsfall angepasst werden.

Eine Elektro-Fußbodenheizung sorgt für sehr gleichmäßige Verteilung der Wärme. Bei Warmwasser Fußbodenheizungen wird die Wärme über die Leitfähigkeit des Estrichs verteilt. Um dieselbe Wirkung bei einer schwimmenden Verlegung zu erhalten, werden die Heizelemente mit einer Alu-kaschierten Gewebe-Gittermatte überzogen. So verteilt sich die Wärme an allen Stellen gleichmäßig und verhindert das Auftreten von kalten Stellen, zwischen den „Heizschlangen“.

Auch hierbei sollte jedoch eine ausreichende Dämmung des Untergrundes gewährleistet sein, da sonst zu viel Energie nach unten abwandern kann.

Elektrische Fußbodenheizung zur individuellen Verlegung

Die zuvor genannten System haben eines gemeinsam: die Form und die Verlegungsdichte der Heizelemente bleibt vorgegeben. Einzelne Stellen besonders aufzuheizen oder die Verlegung in stark verwinkelten Räumen ist damit nicht möglich. Hier kommt die sog. „lose Heizleitung“ ins Spiel.

Hierbei handelt es sich um lose Meterware, welche direkt von der Rolle verlegt werden kann. So lassen sich individuelle Heizkreisläufe erstellen und selbst verwinkelte Zimmer mit einer Fußbodenheizung ausstatten. Wie bei den anderen Heizsystemen auch, erfolgt die Temperaturregelung über einen Thermostat.

Es gibt zwei Probleme bei Parkett im Badezimmer:

Im Badezimmer herrscht oft – zumindest kurzfristig – eine erhöhte Luftfeuchtigkeit. Hinzu kommen Wasserspritzer, bzw. Wasserpfützen im Baderaum.

Dies bringt zwei Probleme mit sich:

  • Die erhöhte Raumluftfeuchtigkeit lässt den Holzboden aufquellen. Jeder Parkettboden gleicht seine eigene Feuchtigkeit der umgebenden Raumluftfeuchte an. Dabei nimmt er leicht an Volumen zu, wird also größer.
  • Einzelne Wasserlachen auf dem Parkettboden können ins Holz eindringen und hier sehr schnell für einen Wasserschaden sorgen. Entweder quellen hierbei nur einzelne Stäbe auf oder es lösen sich im schlimmsten Fall sogar ganze Bereiche des Holzbodens.

Glücklicherweise treffen diese Problempunkte nicht auf jede Holzart zu. Einige sind geradezu prädestiniert für den Einsatz als Parkettboden im Badezimmer.

Welche Holzart fürs Parkett im Bad?

Eine Holzart, welche sich sonst hoher Beliebtheit bei Parkettböden erfreut, ist Buche. Buche Parkett neigt jedoch zu hohem Quell- und Schwindverhalten und ist für das Badezimmer eher ungeeignet.

Wir empfehlen folgende Parketthölzer für das Badezimmer:

  • Douglasie
  • Walnuss (amerikanisch oder europäisch gleichermaßen)
  • Kirsche
  • Pitch-Pine (Dielenböden)
  • Teak
  • Jatoba
  • Merbau
Nussbaum Parkett im Bad
Geöltes Nussbaum-Parkett im Badezimmer

Der Verband der deutschen Parkettindustrie empfiehlt auf seiner Webseite noch weitere Holzarten für den Einsatz im Bad. Seltsamerweise ist hierbei sogar Buche aufgezählt, was wir als fatalen Ratschlag einstufen. Obige Holzarten empfehlen wir, weil wir damit bereits sehr gute, eigene Erfahrungen im Nassbereich / Feuchtbereich gemacht haben. Hölzer wie z.B. Teak, Douglasie oder Pitch-Pine, enthalten von Natur aus einen hohen Anteil an Harzen und Ölen und reagieren weniger empfindlich auf Feuchtigkeit. Teak und Douglasie werden nicht umsonst auch als Hölzer für Terrassendielen verwendet.

Sie weisen zudem eine viel höhere Dichte als z.B. ein Eiche Parkett auf und können darum nur sehr bedingt ihre Ausmaße verändern.

Die Oberflächenbehandlung fürs Parkett im Bad

Wasser und Öl können sich nicht leiden. Daher stellt Öl den perfekten Schutz für Ihren Dielenboden im Bad dar. Jeder Parkett- oder Dielenboden sollte mindestens 2x – besser 3 Mal – geölt werden, bevor das Bad von Ihnen genutzt wird. Hierbei wird das Öl mittels einer Parkett Poliermaschine/Bohnermaschine ins Holz „einmassiert“.

Parkettversiegelungen (Parkettlack) sind hingegen gänzlich ungeeignet für den Einsatz im Bad. Schon nach wenigen Sekunden kann – z.B. im Falle einer Pfütze – das Wasser ins Holz eindringen und sowohl Quellschäden, als auch Grauschleier hinterlassen. Diese Gefahr ist bei geölten Oberflächen nur sehr gering.

Wie bereits an anderer Stelle beschrieben, sollte ein geölter Parkettboden regelmäßig nachgeölt werden. Dies ist im Bad besonders wichtig, um die imprägnierende Wirkung zu erhalten.

Welcher Klebstoff fürs Parkett im Badezimmer?

Von einer schwimmenden Verlegung Ihres Holzbodens sollten Sie im Badezimmer absehen. Schwimmend verlegte Parkettböden können Ihre Ausmaße ungehindert verändern und reagieren daher gerade in Feuchträumen auf extreme Weise.

Eine schubfeste/schubelastische Verklebung mit dem Estrich. sollte daher Standard sein. So wird verhindert, dass sich der Parkettboden übermäßig ausdehnen kann. Dennoch sollten Sie auch bei dieser Verlege Art die Bildung von Pfützen auf dem Parkett sowie sehr hohe Luftfeuchtigkeit über einen längeren Zeitraum hinweg meiden.

Parkett im Bad – der optimale Aufbau

  1. Nachdem der Estrich/Untergrund ausreichend trocken ist, wird eine PU-Grundierung oder eine Epoxidharz-Grundierung aufgetragen. Diese sorgt für eine ausreichende Abdichtung des Untergrundes, falls doch einmal Wasser nach unten dringen sollte
  2. Anschließend wird der Parkettboden mit einem 2K-PU Klebstoff oder mit dauerelastischem Silan-Klebstoff auf dem Unterboden verklebt. Keinesfalls sollten hierbei Dispersionsklebstoffe zum Einsatz kommen. Egal, ob 2K-PU oder Silan-Klebstoff – beide halten sehr große Spannungswerte aus und sind zudem unempfindlich gegen Feuchtigkeit.

Die Kombination von PU- bzw. Epoxidharzgrundierung mit dem Parkettklebstoff sollte immer in Abstimmung mit dem Klebstoffhersteller erfolgen. In jedem Fall sollte die Verlegung Ihres Badezimmer-Parkettbodens daher ein Parkett-Profi übernehmen. Wird die Grundierung falsch durchgeführt, kommt es regelmäßig zu Verbund/Haftproblemen mit dem Parkettkleber.

Welche Parkettart im Badezimmer?

Vom Gedanken an einen Fertigparkettboden sollten Sie sich im Badezimmer verabschieden. Da Fertigparkett im Nut-Bereich (gilt auch für Klick-Parkett) nur einige Millimeter stark ist, kommt es hier sehr schnell zu Verformungen bei eindringender Feuchtigkeit.

Die Kanten, bzw. Fugenbereiche kommen immer als erstes mit Wasser in Kontakt. Da sie nach unten hin keine Klebstoffverbindung haben, sind die Verformungen extrem und meist dauerhaft. Hier hilft dann nur noch das Abschleifen und Versiegeln des Parkettbodens. Da Fertigparkett meist nur 1-2 Mal abgeschliffen werden kann, hätten sie nicht lange Freude an Ihrem Badezimmer-Parkettboden.

Besser: Massivparkett im Badezimmer

Nicht nur, dass es wesentlich öfter renoviert werden kann – Massivparkett ist im Gegensatz zu Fertigparkett äußerst Formstabil im Kantenbereich. Wir raten daher ausdrücklich zu mindestens 15 mm starkem Massivparkett im Badezimmer.

Schön und gut, werden Sie jetzt sagen – aber arbeitet Massivparkett nicht viel stärker und neigt somit zur Bildung von Fugen?

Das ist korrekt und dem steuert man wie folgt entgegen:

Neoprenfuge / Klebstoff-Fuge

Um zu verhindern, dass Feuchtigkeit in die Fuge zwischen den Parkett-Elementen gerät, sollte hier eine sog. Neopren-Fuge eingebracht werden. Vielleicht kennen Sie dieses Erscheinungsbild von Segelyachten.

Zwischen jeder Parkettreihe ist ein schwarzer (oder andersfarbiger) Streifen eingebaut. Neoprenfugen gibt es sowohl in fertiger Ausführung, als auch zum Einspritzen (ähnlich wie Silikon/Acryl). Je nach Machart, bzw. Parketthersteller, sollte hier die passende Variante zum Einsatz kommen. Neoprenfugen lassen sich außerdem auch im Zuge einer Renovierung mit abschleifen. Keine Sorge also, wenn Ihr Parkett nach vielen Jahren der Nutzung, auch im Badezimmer einmal abgeschliffen werden muss.

Parkett im Bad mit Neoprenfuge
Die Verfugung mit Neopren verhindert, dass Wasser in die Fugen eindringen kann.

Badezimmer-Parkett pflegen

Wie bei allen geölten Parkettböden, sollte auch Ihr Parkett im Bad regelmäßig mit einem Pflegeöl behandelt werden.

Das Schöne an geölten Parkettböden ist jedoch, dass diese sich auch partiell, bzw. nur oberflächlich renovieren lassen. Wenn noch keine tiefen Macken/Kratzer/Dellen bestehen, lässt sich das Badezimmer-Parkett z.B. mit einer Einscheibenmaschine und einem Schleifgitter (Körnung 150-180) leicht anschleifen und anschließend mit einem Holzboden-Öl nachbehandeln.

Meistens sieht das Badezimmer-Parkett dann wieder aus wie neu – fast ohne Materialverlust und ohne den Aufwand einer Komplettsanierung.

Lüftungszyklus bei Parkettböden im Bad

Wie bereits erwähnt, sollte die sog. „relative Luftfeuchte“ nur für möglichst kurze Zeit ihren Normwert überschreiten. Die relative Luftfeuchtigkeit ist im Badezimmer meist kurzzeitig erhöht. Wer nach der Benutzung für 5-10 Minuten „stoßlüftet“ – bzw. für Durchzug sorgt, senkt die Luftfeuchtigkeit wieder auf ein gesundes Niveau.

Die Kontrolle der Luftfeuchtigkeit lässt sich sehr einfach mit einem Hygrometer durchführen (für nur wenige Euro auf eBay oder Amazon zu haben). Die meisten unserer Kunden mit einem Parkettboden im Badezimmer, lüften einfach so lange, bis das Hygrometer wieder den normalen Wert anzeigt (meist ca. 50-60% – je nach Jahreszeit).

Parkett auf Fußbodenheizung im Bad?

Welche Parkettböden auf Fußbodenheizungen eingesetzt werden können, haben wir bereits an derer Stelle erörtert. Parkett ist wesentlich wärmer als ein Fliesenboden. Darum ist eine Fußbodenheizung unter dem Parkett im Bad nicht unbedingt erforderlich. Wer dennoch nicht darauf verzichten möchte, oder ohnehin bereits eine Fußbodenheizung im Bad hat, sollte folgendes beachten:

Die Vorlauftemperatur der Fußbodenheizung sollte so eingestellt sein, dass am Boden letztendlich maximal 28° C ankommen. Dies gilt gemeinhin als Obergrenze für Parkettklebstoffe und Parkettböden. Klären Sie dies vorab mit Ihrem Heizungsbauer. Ein Überschreiten dieser Grenze kann enorme Probleme mit dem Parkettklebstoff und auch mit dem Holzboden verursachen.

Zusammenfassung

Achten Sie noch vor dem Parkett kaufen auf die Wahl des richtigen Holzes, des richtigen Klebstoffes und lassen Sie evtl. eine Neoprenfuge mit einbringen. So ist die Grundlage für ein langes Leben Ihres Badezimmer-Parketts gelegt. Wer Pfützen schnell beseitigt und für eine ausgeglichene Raumluftfeuchte sorgt, wird dauerhaft Freude an seinem Parkett im Bad haben. Ähnlich, wie bei der Wahl eines Parkettbodens für die Küche, sollte auch im Bad bedacht werden, dass der Boden zur restlichen Wohnung passt.

Im Beratungsgespräch erleben wir oft die Frage, nach der Eignung von Parkett für Küchen & Feuchträume. Dieser Artikel gibt beleuchtet das Thema „Parkett in der Küche“ und zeigt auf, worauf Sie beim Parkett kaufen achten müssen, wenn Ihr neuer Parkettboden die nächsten 20 Jahre in der Küche überleben soll.

Welche Probleme gibt es bei Parkett in der Küche?

In normalen Wohnküchen ist ein Parkettboden verschiedensten Belastungen ausgesetzt. Anders, als z.B. im Wohnzimmer, bekommt ein Parkett in der Küche des Öfteren einen Schwall Wasser ab. Kurz nicht aufgepasst – noch schnell das Essen fertig gemacht – und schon sind wertvolle Minuten vergangen, in denen das Wasser ins Parkett eindringen konnte. Hierdurch entstehen meist leichte Wasserschäden am Parkettboden, welche z.B. ähnliche Ausmaße wie bei Parkett im Badezimmer annehmen können. Darum ist es wichtig, dass Parkett in der Küche möglichst fest mit dem Untergrund verklebt wird. Hierzu verwendet man Parkettkleber, welche ähnlich wie bei Fliesen, mit einem Zahnspachtel aufgetragen werden.

Beschädigter Lack und tiefere Macken im Parkett-Küchenboden

Wer seine Küche täglich nutzt, hat dort wesentlich häufiger Fußkontakt mit dem Boden, als in anderen Räumen. Und meist sind es genau die Stellen, an welchen gekocht oder der Abwasch erledigt wird, welche schon nach wenigen Jahren Abnutzungserscheinungen zeigen.

Bei unseren Vor-Ort Besichtigungen sehen wir in Küchen besonders häufig abgelaufene Versiegelungen, tiefe Macken (z.B. wenn ein Messer oder sonstige Gegenstände herunterfallen) oder die bereits erwähnten Quellschäden.

Welche Versiegelung für Parkett in der Küche?

Geölte Parkettböden in der Küche – Vor- und Nachteile

Wie bereits in unserem Artikel über Geöltes Parkett vs. Lackierte Parkettböden beschrieben, sind Parkettböden in der Küche mit einem Öl wesentlich besser gegen das Eindringen von Wasser geschützt. Die imprägnierende Wirkung von Öl, schützt vor allem auch den Kantenbereich der einzelnen Parkettstäbe. Rechtzeitig entfernt, lassen sich Wasserspuren von einem geölten Parkettboden daher wesentlich einfacher entfernen, bzw. entstehen gar nicht erst.

Ein Nachteil von geöltem Parkett in der Küche ist jedoch, dass die Oberfläche immer wieder mit einem Pflege-Öl nachbehandelt werden muss, wenn dieser Schutz erhalten bleiben soll.

Versiegelte Parkettböden in der Küche – Vor- und Nachteile

Anders sieht dies bei versiegelten Parkettböden in der Küche aus. Da eine Parkettversiegelung (Parkettlack) die Kanten eines Parkettstabes weniger gut schützen kann, als dies mit Öl der Fall ist, kann hier besonders schnell Wasser eindringen.

Zunächst „kriecht“ das Wasser daher über die Kanten hindurch, unter den Parkettlack. So entstehen sehr dunkle Stellen (extrem zu beobachten bei Buche-Parkett), welche nach dem Trocknen meist nur noch marginal zu erkennen sind.

Zurück bleibt jedoch meist ein grauer Schleier, welcher nur durch die Parkettrenovierung (abschleifen und versiegeln), wieder entfernbar ist. Als vorteilhaft erweist sich bei versiegeltem Parkett in der Küche jedoch, dass keine besonderen Parkettpflege Maßnahmen nötig sind. Die Oberfläche ist von Grund auf bereits besser gegen Abriebspuren geschützt. Es muss höchstens eine Erstpflege mittels Bohnermaschine erfolgen.

Welches Parkett in der Küche verlegen?

Noch wichtiger als die Oberflächenbehandlung ist jedoch die Machart des Parkettbodens. Weil Parkett in der Küche sich meist schneller abnutzt, als in allen anderen Wohnungsteilen, wird hier oft eine teilweise Sanierung der Oberfläche in Kauf genommen. Man renoviert hierbei z.B. nur das Parkett in der Küche und stoppt am angrenzenden Raum (z.B. in der Türschwelle oder an einer Schiene etc.)

Besser: massives Parkett in der Küche

Da sich Fertigparkettböden in der Regel nur 1-2 Mal abschleifen lassen, ist dessen Einsatz in der Küche äußerst gewagt. Um Wasserschäden am Parkett zu entfernen, muss zudem meist etwas mehr Material abgeschliffen werden, als sonst bei der Sanierung üblich ist. Ein Fertigparkett kommt hier schnell an seine Grenzen.

Erfahrungsgemäß lässt sich Massivparkett in der Küche wesentlich besser renovieren und sieht danach wieder aus wie neu. Sehr stark beschädigte Verlege Einheiten (meist Eiche Parkett), lassen sich bei Massivparkett außerdem sehr einfach aushebeln und von oben ersetzen. Bei Fertigparkett ist dies erfahrungsgemäß fast unmöglich.

Was tun, bei leichten Schäden am Parkett in der Küche?

Häufig treffen wir bei Parkettböden innerhalb von Wohnküchen tiefere Macken oder starke Riefen an.

Mit etwas Geschick lassen sich solche Stellen mit einem Parkettreparaturset instand setzen. Solche Reparatursets findet man beim Holzfachhändler, bzw. bei Herstellern wie z.B. Clou.

Hierbei wird ein farblich passendes Hartwachs in die betreffende Stelle eingeschmolzen.

Die besten Ergebnisse zeigen sich hierbei natürlich im Zuge einer Komplettsanierung des Parkettbodens. Die instandgesetzte Stelle wird am Ende mitsamt der Fläche versiegelt und ist dann meist nicht mehr zu erkennen.

Küchenboden renovieren ohne Abzuschleifen

Wenn der Küchenboden erst leicht angegriffen ist, lässt sich die Oberfläche auch oft nachversiegeln. Es ist dann eine Renovierung des Parkettbodens ohne Abschleifen möglich. Lediglich der bestehende Lack wird hierzu leicht „angeschliffen“ und anschließend mit einem 2K-Wasserlack überlackiert. Dies setzt jedoch voraus, dass der Parkettleger / Parkettsanierer die zuvor verwendete Versiegelung kennt (z.B. belegbar durch eine alte Rechnung).

Das Abschleifen von bestehendem Parkett in der Küche

Am Tag X ist es jedoch so weit:

Das Parkett ist nicht mehr schön anzusehen und der seit Jahren gescheute Aufwand wird nun endlich in Kauf genommen. Der Parkettboden soll, meist nicht nur in der Küche, sondern in/im der ganzen Wohnung/Haus, abgeschliffen werden.

Jede Hausfrau scheut es jedoch besonders, den Parkettboden in der Küche abschleifen zu lassen. Gerade wenn es eine offene Wohnküche ist, besteht die Gefahr, dass bei der Sanierung Feinstaub austritt und dieser sich in den Küchenmöbeln festsetzt.

Parkett in der Küche staubfrei renovieren

Fähige Parkettsanierer bieten daher das sog. „Staubfreie Parkettschleifen“ an. Eine spezielle Saugvorrichtung soll hierbei den Feinstaub abfangen, bevor dieser in die Raumluft gelangen kann. In der Praxis funktioniert dieses Verfahren mittlerweile erstaunlich gut. Eine 100-prozentige Garantie für die Staubfreiheit, gibt es jedoch nicht.

Wer auf „Nummer Sicher“ gehen möchte, sollte seine Küchenmöbel zusätzlich mit Abdeckfolie und ausreichend Klebeband vor den Öffnungsschlitzen schützen.

Zusammenfassung

Meist ist die Optik des Parkettbodens entscheidender als der Nutzenfaktor. Daher wird oft auf den Einsatz von Öl auf dem Küchenparkett verzichtet, wenn nicht ohnehin das gesamte Parkett in der Wohnung geölt werden soll. Da der Küchenboden meist als erstes zur Renovierung fällig wird, sollte optimalerweise überall Massivparkett verlegt werden. So lohnt sich die Verlegung von Parkett in der Küche auch über die nächsten Jahrzehnte noch und wird seinem Besitzer Freude bereiten.

Die Entscheidung, welche Parkettversiegelung für Ihren Boden am Besten ist, hängt in erster Linie von der zukünftigen Beanspruchung ab. Welche unterschiedlichen Versiegelungen, Lacke und Öle es gibt und worin diese sich unterscheiden, haben wir in diesem kurzen Artikel für Sie zusammengefasst.

Empfohlene Parkettversiegelungen aus diesem Beitrag:

RETOL AQUA Standard Parkettlack, Versiegelung, halbmatt (5 l)*
RETOL AQUA Optima Parkettlack, wasserbasiert, halbmatt (10 l)*
LOBADUR® WS EasyFinish, Kork und Parkettlack auf wasserbasis, für starke Beanspruchung (5 Liter, Halbmatt)*
RETOL AQUA Standard Parkettlack, Versiegelung, halbmatt (5 l)*
RETOL AQUA Optima Parkettlack, wasserbasiert, halbmatt (10 l)*
LOBADUR® WS EasyFinish, Kork und Parkettlack auf wasserbasis, für starke Beanspruchung (5 Liter, Halbmatt)*
RETOL AQUA Standard Parkettlack, Versiegelung, halbmatt (5 l)*
RETOL AQUA Standard Parkettlack, Versiegelung, halbmatt (5 l)*
RETOL AQUA Optima Parkettlack, wasserbasiert, halbmatt (10 l)*
RETOL AQUA Optima Parkettlack, wasserbasiert, halbmatt (10 l)*
LOBADUR® WS EasyFinish, Kork und Parkettlack auf wasserbasis, für starke Beanspruchung (5 Liter, Halbmatt)*
LOBADUR® WS EasyFinish, Kork und Parkettlack auf wasserbasis, für starke Beanspruchung (5 Liter, Halbmatt)*

Gibt es farbige Parkettversiegelungen?

Immer wieder erreichen uns Anfragen, ob man einen Parkettboden farbig lackieren könne. Das Verfahren um einen Parkettboden zu färben wird jedoch mit einer transparenten Parkettversiegelung durchgeführt. Die eigentliche Parkettbeize wird noch vor dem Lackieren aufgetragen. Erst wenn Ihr Parkett bereits die neue Farbe angenommen hat und abgetrocknet ist, wird es versiegelt.

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Was ist eine 1-Komponenten Parkettversiegelung?

Eine 1-Komponenten Parkettversiegelung ist im Grunde genommen ein normaler Parkettlack. Meist ist diese Art der Beschichtung auf Basis von Acrylat (Kunststoff) produziert, genauso wie z.B. auch Wandfarbe. Herkömmliche Parkettlacke sind meist in Wasser gelöst, bzw. „dispergiert“. Das bedeutet, sie haben einen sehr geringen Lösungsmittelanteil und die hergestellte Lösung ist mit Wasser verdünnt. Dies bedeutet jedoch nicht, dass die Versiegelung nach der Trocknung empfindlich auf Wasser reagieren wird.

Der Nachteil an 1-Komponenten Parkettversiegelungen ist, dass Acrylate eher spröde sind. So kommt es immer wieder vor, dass der Lack bereits nach wenigen Jahren abblättert oder leich einreißt. Besonders häufig geschieht dies an Stellen mit sehr viel Lichteinfall oder an Stellen mit wiederholter Wassereinwirkung am Parkett.

Was ist eine 2-Komponenten Parkettversiegelung?

Anders als eine Ein-komponentige, ist die 2-Komponenten Parkettversiegelung wesentlich abriebsfester und auch beständiger gegen Kratzspuren. Die zweite Komponente ist eine sog. „Härterkomponente“. Diese wird dem Parkettlack vor der Verarbeitung beigemischt. Die Versiegelung härtet dann durch die stattfindende Reaktion zwischen Härter- und Lackkomponente aus. Meist ist die Reaktion bereits nach 24-48 Stunden abgeschlossen.

2-Komponenten Parkettversiegelungen sind also nicht nur qualitativ hochwertiger, sondern härten in der Regel auch schneller aus. Daher sind sie besonders gut für geeignet, wenn das Parkett schleifen schnell gehen muss.

Was unterscheidet eine 3- Komponenten Parkettversiegelung?

Genau wie beim 2K-Parkettlack, steht die Zahl im Namen auch hier für eine weitere Komponente. Die dritte Komponente ist die sog. „UV-Schutz“ Komponente. Auch sie wird erst bei der Verarbeitung der Versiegelung beigemischt. Es handelt sich um UV-Inhibitoren, welche der Parkettversiegelung eine ähnliche Wirkung wie Sonnencreme verleihen. Die UV-Inhibitoren verhindern über Jahre hinweg, dass die UVA-Strahlung auf die ligninhaltigen Anteile Ihres Parkettbodens treffen können. Somit wird die Vergilbung und das Nachdunkeln Ihres Holzbodens verhindert.

Wir empfehlen den Einsatz von 3-Komponenten Parkettversiegelung insbesondere bei hellen Holzarten wie z.B. Esche, Ahorn, Fichte etc. aber auch für Eiche und Buche-Parkettböden.

Die Vorteile einer Natur-Öl Parkettversiegelung

Eine Natur-Öl Parkettversiegelung ist im Grunde genommen keine Versiegelung. Es handelt sich hierbei um eine Imprägnierung. Es findet keine Schichtbildung statt, was der eigentliche Begriff „Versiegelung“ innehat. Natur-Öl ist nicht schichtbildend und daher auch kein permanenter Schutzfilm für Ihren Boden. Natur-Öl muss regelmäßig aufgefrischt werden. Dies macht man am Besten mit einem Pflegeöl. Wir haben das Vorgehen beim Parkett pflegen an anderer Stelle beschrieben.

Natur-Öl hat den Vorteil, dass es jederzeit nachgefrischt werden kann. Dies ist beim versiegeln mit Lack nicht wirklich möglich. Es können Kratzer und Laufspuren angeschliffen und nachgeölt werden. Auch nach Jahren kann ein geölter Boden wieder angeschliffen und nachgeölt werden und sieht danach aus wie frisch verlegt.

Was ist eine Öl-Kunstharz Parkettversiegelung?

Diese Parkettversiegelung ist mittlerweile in Deutschland nicht mehr zugelassen. Das liegt an dem sehr hohen Lösungsmittelanteil. Öl-Kunstharzsiegel wurde bis vor wenigen Jahren noch verarbeitet und Schritt für Schritt durch Wasserlacke ersetzt. Öl-Kunstharzsiegel feuert die Optik der Parkettoberfläche sehr stark an. Es entsteht der sog. „Dauernass-Effekt“. Dies wird mehr oder weniger gut durch moderne Grundierungen auf Ölbasis nachgeahmt.

Besser Öl oder Lack?

Ein versiegelter Holzboden ist pflegeleichter als ein geölter Parkettboden. So lautet das Feedback unserer Kunden, welche teilweise seit Jahrzehnten einen Dielenboden besitzen und diesen pflegen. Ein lackierter Boden lässt sich einfach nebelfeucht mit einem Wischmopp wischen. Wenn er nicht allzu schmutzig ist, genügt es, den Sauger anzuwerfen und einmal mit der Parkettbürste über den Boden zu fahren. Nur in seltenen Fällen, z.B. wenn etwas klebriges ausgelaufen ist oder sich fester sitzende Spuren auf dem Boden befinden, benötigen Sie einen speziellen Parkettreiniger.

Anders sieht es beim versiegeln mit einem Öl aus. Hierbei handelt es sich meist um eine Mischung aus Lein- und Walnussöl und einigen weiteren Zusätzen aus natürlichen Rohstoffen. Ähnlich wie bei einem geölten Holztisch, muss auch der geölte Parkett- oder Dielenboden regelmäßig nachgeölt werden. Der Zyklus kann jedoch je nach Benutzung sehr unterschiedlich ausfallen. Es gibt hierzu keine Pauschalempfehlung. Fakt ist jedoch, dass stark frequentierte Flächen relativ oft gereinigt und anschließend nachgeölt werden müssen.

Im Wohnbereich kann dies auch nur alle paar Monate der Fall sein. Man entscheidet hier nach Optik. Sieht der Boden bereits etwas stumpf und trocken aus, ist es höchste Zeit für die Behandlung mit einem Pflegeöl. Wenn die Parkettpflege mit dem Parkettöl nicht regelmäßig ausgeführt wird, erscheint der Boden bald immer matter. Es bilden sich sog. Laufstraßen. D.h. dort wo man täglich entlang geht, wird der Holzboden zuerst stumpf.

Natürlich hat das Versiegeln mit Hartöl auch seine Vorteile. So lässt sich ein geölter Dielenboden auch nach Jahren noch anschleifen und einfach nachhölen. Man macht hier bewusst nur einen einzigen, sehr feinen Schleifgang mit einer Parkett Poliermaschine. Die Oberfläche wird dabei nur angeschliffen, um bestehende Kratzer, Flecken etc. von der Oberfläche zu entfernen. Nachdem das Öl aufgetragen wurde, sieht der Boden meist wieder aus wie frisch verlegt. Nach dem[nbsp] Versiegeln mit Lack ist dies jedoch nicht mehr möglich.

Kostenunterschiede bei Parkettversiegelungen

Die Kosten und Preise für’s Abschleifen und Versiegeln sind auch abhängig von der verwendeten Versiegelung. Dies macht jedoch nicht den Großteil der Gesamtkosten aus. Den größten Faktor stellen die Arbeitskosten dar, weil Parkett schleifen eine zeit- und arbeitsintensive Tätigkeit ist.

Aufgrund dieser Tatsache bleibt nur wenig Einsparpotential beim Dielenboden abschleifen. Denn wer an den Arbeitskosten sparen will, muss schneller arbeiten und gefährdet somit das Endergebnis. Ein Quadratmeterpreis ist immer ein Stundenlohn, der auf die Quadratmeter umgelegt wurde. Rabattschlachten sind also beim Parkettboden schleifen eher unangebracht.

Nachteile von Billig-Parkettlack

Wie bereits weiter oben erwähnt, ist es nicht wirklich sinnvoll, beim Holzboden schleifen oder Dielen Schleifen an der Parkettversiegelung zu sparen. Zu gering ist der Anteil an den Gesamtkosten . Wer aus Budgetgründen trotzdem zu einer günstigeren Versiegelung, wie z.B. eine rein Acrylat-Versiegelung greift, geht das Risiko einer früheren Abnutzung ein.

Die Oberfläche wird schnell stumpf und es können sich sog. “Laufstraßen” bilden. Der Lack wird außerdem schon nach wenigen Jahren spröde und blättert z.B. an Stellen mit viel Lichteinfall oder Feuchteeinwirkung regelrecht ab. Spätestens dann ist eine erneute Parkettsanierung angebracht und verursacht dieselben Kosten von neuem.

Achtung beim Versiegeln von Holzpflaster

Bei der Planung und Ausschreibung von Parkettrenovierungsarbeiten, Parkett abschleifen oder Parkettsanierung kommt es immer wieder vor, dass Renovierungsarbeiten an Holzpflasterböden mit denselben Voraussetzungen wie an Parkettböden gefordert werden. Holzpflaster wird zwar genau wie Parkett mit Parkettkleber verlegt, hat jedoch andere Eigenschaften und Anforderungen bei der Renovierung.

Nicht nur der Aufwand für das Entfernen der Versiegelung ist hier sehr viel höher, es muss auch sehr viel mehr Versiegelungsmaterial einkalkuliert werden. Holzpflaster hat aufgrund seiner starken Saugfähigkeit ein viel höheres Aufnahmevolumen. Daher sollte bei der Versiegelung von Holzpflaster von mindestens vier Versiegelungsschichten ausgegangen werden. Fehlt die vierte Schicht, ist die Oberfläche meist rau und ungleichmäßig. Dies äußert sich dann in verstärktem Abrieb und Verschleiß.

Empfohlene Parkettversiegelungen aus diesem Beitrag:

RETOL AQUA Standard Parkettlack, Versiegelung, halbmatt (5 l)*
RETOL AQUA Optima Parkettlack, wasserbasiert, halbmatt (10 l)*
LOBADUR® WS EasyFinish, Kork und Parkettlack auf wasserbasis, für starke Beanspruchung (5 Liter, Halbmatt)*
RETOL AQUA Standard Parkettlack, Versiegelung, halbmatt (5 l)*
RETOL AQUA Optima Parkettlack, wasserbasiert, halbmatt (10 l)*
LOBADUR® WS EasyFinish, Kork und Parkettlack auf wasserbasis, für starke Beanspruchung (5 Liter, Halbmatt)*
RETOL AQUA Standard Parkettlack, Versiegelung, halbmatt (5 l)*
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RETOL AQUA Optima Parkettlack, wasserbasiert, halbmatt (10 l)*
RETOL AQUA Optima Parkettlack, wasserbasiert, halbmatt (10 l)*
LOBADUR® WS EasyFinish, Kork und Parkettlack auf wasserbasis, für starke Beanspruchung (5 Liter, Halbmatt)*
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