Parkettboden verleiht jedem Raum eine ganz besondere Atmosphäre. Das natürliche Material Holz erzeugt ein besonders wohnliches Gefühl im Raum und lässt sich gleichzeitig individuell gestalten.
Das für Parkett verwendete Material Holz ist ein natürlicher Rohstoff und damit auch anfällig für Wasser und Feuchtigkeit. Ein Wasserschaden ist daher besonders ärgerlich und kann langfristig erheblichen Schaden verursachen. Bei der Behebung eines solchen sind daher besondere Punkte zu beachten.
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Wasserschaden im Parkett reparieren – so geht´s
Ganz gleich, wo die Ursache für den Wasserschaden auf dem Parkett liegt, umso früher er entdeckt wird, desto leichter lässt er sich in der Regel reparieren und desto geringer fallen die Folgen des Schadens aus.
Ist ein Wasserschaden im Parkett erst einmal entdeckt, sollte deshalb so schnell wie möglich gehandelt werden. Nur so lässt sich der Reparaturaufwand begrenzen. Wird ein Wasserschaden hingegen nicht schnellstmöglich behoben, besteht zudem noch die Gefahr von Schimmelbildung. Im schlimmsten Fall kann dieser sich im ganzen Fußboden ausbreiten und von dort auch in andere Bereiche des Hauses vordringen.
Vor allem kleinere Wasserschäden lassen sich meist mit einem relativ geringen Aufwand reparieren. Komplett ausgetauscht werden muss das Parkett nur dann, wenn der Boden längere Zeit komplett unter Wasser steht. Der Vorteil an Parkett ist, dass hier auch einzelne Elemente und Bereiche recht leicht sanieren lassen.
Wasserschaden an der Oberfläche des Parketts reparieren
Ein oberflächlicher Wasserschaden auf dem Parkett wird meist schnell erkannt und kann daher meist auch mit geringem Aufwand behoben werden. Oft ist ein umgefallener Wassereimer, ein ausgelaufener Blumentopf oder eine defekte Waschmaschine der Grund für den Wasseraustritt.
Wichtig ist, dass zunächst das Wasser auf dem Parkett durch Aufwischen vollständig entfernt wird. Danach muss das Parkett vollständig getrocknet werden. Bei kleineren und kurzfristigen Wasserberührungen reicht oft das gute Lüften des Raumes zum Trocknen.
Zur Unterstützung des Trocknungsvorgangs kann ein Heizlüfter auf die betroffene Stelle gerichtet werden. Nach erfolgreicher Trocknung des Parketts sollte diese mit einem entsprechenden Pflegemittel für Parkett nachbehandelt werden.
Bei größeren und längerfristigen Wasseraustritten auf dem Parkett, wie etwa bei einer ausgelaufenen Waschmaschine oder durch ein Hochwasser, genügt das einfache Lüften zum Trocknen nicht. Nach Entfernung des oberflächlichen Wassers sollten spezielle Entfeuchtungs- und Trocknungsgeräte in dem betroffenen Raum platziert werden.
Diese sorgen dafür, dass sowohl dem Parkett als auch der Luft im Raum die vorhandene Feuchtigkeit entzogen wird. Besonders bei großflächigen und längerfristigen Überflutungen des Parketts sollte eine Fachfirma den Schaden begutachten. In solchen Fällen kann es durchaus vorkommen, dass sich Wasser durch die Fugen des Parketts auch unter dem Bodenbelag ausgebreitet hat. Hierdurch besteht erhöhte Schimmelgefahr!
Wasserschaden unter dem Parkett reparieren
Wasserschäden, die ihre Ursache unter dem Parkettboden haben, werden oft erst recht spät erkannt. Das Ausmaß des Schadens ist dadurch meist höher und die Reparatur aufwendiger. Auch hierbei gilt es zunächst, das vorhandene Wasser zu entfernen und gleichzeitig die Ursache des Wassereintritts ausfindig zu machen.
Kann die Ursache nicht behoben werden, so wird zukünftig immer wieder ein neuer Wasserschaden am Parkett entstehen. Zur Ursachenfindung muss das Parkett an der betroffenen Stelle entfernt werden. Wurde die Ursache behoben, gilt es zunächst den Unterboden vollständig zu trocknen, um eine spätere Schimmelbildung zu verhindern.
Hierfür eignen sich spezielle Bautrockner, die teilweise in Baumärkten erhältlich sind oder von entsprechenden Fachfirmen verliehen werden. Erst wenn der Unterboden vollständig ausgetrocknet ist, kann das Parkett an der betroffenen Stelle wieder verlegt werden. Mögliche Farbunterschiede, die durch den Wasserschaden entstanden sind, lassen sich mit speziellen Lacken und Ölen oder einer Parkettversiegelung ausgleichen.
Wasserschaden mit Schimmelbildung reparieren
Wird der Wasserschaden nicht rechtzeitig erkannt, so kann sich durch die Feuchtigkeit schnell Schimmel im und unter dem Parkett bilden. Dieser stellt eine erhebliche Gesundheitsgefahr dar und muss umgehend sorgfältig beseitigt werden. Ein Anzeichen für Schimmelbildung ist zum Beispiel ein muffiger, modriger Geruch im Raum, der sich nach der Beseitigung des ausgetretenen Wassers nicht verflüchtigt.
Es empfiehlt sich in solchen Fällen einen entsprechenden Gutachter oder eine Gutachterin einzuschalten. Nur so kann das Ausmaß des Schimmelbefalls konkret analysiert werden. Hat sich unter dem Parkett tatsächlich Schimmel gebildet, muss dieses vollständig entfernt werden.
Oftmals ist der Schimmel dann auch bereits in die darunterliegende Bodenkonstruktion eingedrungen. In diesem Fall muss auch der Unterboden bzw. der Estrich unter dem Parkett vollständig saniert werden. Beim Einbringen von neuem Estrich ist unbedingt die vorgeschriebene Trocknungszeit einzuhalten, um einen neuerlichen Wasserschaden unter dem anschließend neu verlegten Parkett zu vermeiden.
Die häufigsten Ursachen von Wasserschäden bei Parkett
Während das Ergebnis eines Wasserschadens auf Parkett deutlich sichtbar ist, kann die Ursache dafür in verschiedensten Punkten liegen. Oft sind diese auf den ersten Blick auch gar nicht erkennbar. Um den Wasserschaden dauerhaft zu beheben, muss aber immer auch die Ursache beseitigt werden. Andernfalls kann es nach dem Austausch oder der Reparatur des Parketts immer wieder zu solchen Schäden am Boden kommen.
Feuchter Unterboden als Ursache für den Wasserschaden
Gerade in Neubauten kann es vorkommen, dass beim Bau die Trocknungszeiten des Estrichs nicht vollständig eingehalten wurden, bevor der Bodenbelag entsprechend verlegt wurde. Vor dem Verlegen von Parkett muss der Estrich vollständig getrocknet sein. Andernfalls kann im Nachgang Restfeuchtigkeit aus dem Estrich aufsteigen und einen Wasserschaden im Parkett verursachen.
Als Richtwert für die Trocknung des Estrichs kann hier ca. eine Woche pro Zentimeter Estrichhöhe angenommen werden. Bei herkömmlichem Zementestrich bedeutet das, dass dieser mindestens vier Wochen trocknen sollte, bevor Parkett darauf verlegt wird. Vor dem Verlegen des Estrichs sollte zur Sicherheit die Restfeuchte im Estrich mittels CM-Methode bestimmt werden.
Hohe Luftfeuchtigkeit als Ursache für den Wasserschaden
Zu hohe Luftfeuchtigkeit im Raum kann ebenso Ursache für einen Wasserschaden beim Parkett sein. Vor allem bei schwimmend verlegtem Parkett können Wölbungen und Verformungen durch eine zu feuchte Luft entstehen.
Besonders schwer wiegt der Schaden, wenn beim Verlegen nicht genügend Platz an den Rändern in Form von Dehnungsfugengelassen wurde. Diesen braucht das Holz, um durch Veränderungen der Luftfeuchtigkeit Quellen und Schwinden zu können. Hat es diesen Platz nicht, so wird es vor allem an den einzelnen Stößen hochgedrückt.
Defekte Leitungen als Ursache für den Wasserschaden
Auch defekte oder beschädigte Wasser- sowie Heizungsrohre können die Ursache für einen Wasserschaden sein. Besonders kritisch ist das, wenn die Rohre unter dem Parkett verlegt sind, beispielsweise bei Parkett auf einer Fußbodenheizung. Durch ein Leck in einer der Leitungen kann Feuchtigkeit über einen längeren Zeitraum von untern in das Parkett eindringen.
Oft werden solche Wasserschäden erst nach einiger Zeit bemerkt, was bedeutet, dass sich der Schaden schon über eine ganze Weile hinweg entwickeln konnte. Die Ursachenfindung ist umso komplizierter, da zum Beheben des Lecks in der Leitung meist der Fußboden aufgestemmt werden muss.
Parkett und Wasser – keine gute Kombination
Parkett besteht im Gegensatz zu anderen Böden aus echtem Vollholz. Das bedeutet, es reagiert entsprechend bei der Berührung mit Wasser und zu hoher Feuchtigkeit. Zum einen ist dies ein wesentlicher Vorteil des Materials, da darüber eine automatische Feuchtigkeitsregulierung im Raum stattfindet und so eine Wohlfühlatmosphäre geschaffen werden kann.
Bei zu hoher Feuchtigkeit oder dem Kontakt mit Wasser kann ist diese Eigenschaft allerdings auch ein erheblicher Nachteil. Nasses Parkett kann sich verziehen und der Boden damit erhebliche Schäden erleiden. Das kann soweit gehen, dass sich der Parkettboden nach einem Wasserschaden aufwölbt und damit nicht mehr sicher begehbar ist. Je nachdem, von welcher Seite das Wasser bzw. die Feuchtigkeit auf das Parkett trifft, entstehen verschiedene Verformungen:
Bei Wasserkontakt von unten verformen sich die Ränder des Parketts nach oben. Es entsteht eine konkave Verformung, die der Form einer Schüssel ähnelt.
Bei Kontakt mit Wasser von oben quillt zuerst die Mitte des Parketts nach oben. Die Verformung wird dann als konvex bezeichnet.
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https://www.parkett-schliff.de/wp-content/uploads/parkett-wasserschaden-reparieren.jpg6031000Peter Schleifmannhttps://www.parkett-schliff.de/wp-content/uploads/ps_logo.svgPeter Schleifmann2021-04-20 17:20:442026-05-20 10:18:42Parkett Wasserschaden reparieren – das ist zu tun
Die Internetforen sind voll mit der immer widerkehrenden Frage „Was ist besser: Parkett ölen oder versiegeln?“.
Dieser Artikel gibt Ihnen eine kurze Übersicht über die Möglichkeiten bei der Beschichtung Ihres Holzbodens. Die Frage nach der richtigen Parkettversiegelung haben wir bereits an anderer Stelle erläutert. Hier soll es deshalb ausschließlich um das Thema „Parkett ölen“ gehen.
Öl ist nicht gleich Öl. Während man einen einfachen Holztisch sogar mit Olivenöl behandeln kann, sollte man sich vor dem Parkett ölen etwas genauere Gedanken darüber machen, welches Öl auf dem eigenen Parkettboden zum Einsatz kommt.
Die verschiedenen Arten von Parkett-Öl unterscheiden sich erheblich in der Pflegeleichtigkeit und in der Haltbarkeit. Nachfolgend sind die besten Parkett-Öle aufgeführt:
Sogenanntes Hartöl wird gerne im Wohnbereich zum Ölen von Parkett verwendet. Dabei handelt es sich meist um eine Mischung verschiedener Öle, wie z.B. Leinöl und Walnussöl.
Diese Ölsorten weisen nach der Aushärtung eine besonders hohe Beständigkeit auf. Der Vorteil von Hartöl ist, dass der Parkettboden vollkommen „offenporig“ bleibt. Das bedeutet, das Parkettöl bildet keine Schicht, wie z.B. bei einer Parkettversiegelung, sondern hat eher „imprägnierenden“ Charakter.
So absorbiert ein mit Hartöl geölter Parkettboden z.B. Gerüche, da ein starker Austausch des Holzbodens mit der Raumluft stattfindet. Dies ist bei einem lackierten Holzboden nur sehr eingeschränkt möglich.
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Parkett mit Hartwachsöl ölen
Ein mit Hartwachsöl geölter Parkettboden ist schon eher mit einer Versiegelung vergleichbar. So bildet das Hartwachsöl eine dünne Schicht auf der Holzoberfläche. Die Holzporen werden dadurch verschlossen und es findet weniger Raumluftaustausch statt. Dafür ist der Parkettboden nach dem Ölen leichter zu pflegen als ein offenporig ( = mit Hartöl) geölter Parkettboden. Hartwachs-Öl wird häufig beim Dielen schleifen verwendet, weil es der Holzdiele einen natürlichen Farbton verleiht.
Nachdem das Öl aufgetragen wurde, wird es mit der Einscheibenmaschine poliert
Hartwachsöl hat einen recht hohen Lösungsmittelanteil, weshalb es in der EU wohl innerhalb der nächsten Jahre verboten werden wird. Ausweichprodukte sind bereits im Handel erhältlich. So bieten einige Hersteller mittlerweile schon Hartwachsöl auf rein natürlicher Basis an.
Parkett nach dem Ölen mit Wachs behandeln
Speziell beim Fall des Hartöles gibt es noch die Möglichkeit, nach dem Parkett ölen ein spezielles Wachs auf den Boden aufzutragen. Dabei wird der Parkettboden erst nach der vollständigen Trocknung des Parkettöls mit einem Glattspachtel und einer pastösen Wachsmasse überzogen. Anschließend wird der Parkettboden poliert.
So lässt sich auch bei einem offenporig geölten Parkettboden eine ähnliche Wirkung wie bei Hartwachsöl oder Lack erzielen. Geöltes Parkett ist jedoch in jedem Falle aufwendiger in der Pflege & Unterhaltsreinigung, als ein versiegelter Parkettboden.
Mit einer Pumpsprühflasche lässt sich Pflegewachs ganz einfach auftragen.
Parkett ölen – wie läuft die Pflege ab?
Die Pflege eines geölten Parketts ist in der Regel recht einfach. Vor allem im Wohnbereich genügt es oft schon, den Parkettboden einfach nur abzusaugen. Ein bis zwei Mal in der Woche können Sie den geölten Parkettboden feucht wischen.
Die Pflege eines mit Hartöl geölten Parkettbodens
Wie bereits oben erwähnt, ist ein mit Hartöl behandelter Parkettboden offenporig. Daher saugt er stärker als andere Böden.
Sie sollten daher die Bildung von Pfützen beim Wischen unbedingt vermeiden. Außerdem sollten Sie zum Wischen eine sog. Holzbodenseife verwenden. Nur so ist sichergestellt, dass der Parkettboden auch weiterhin mit pflegenden Wachsen gesättigt bleibt.
Alternativ bieten manche Hersteller eine spezielle Wischpflege für geölte Parkettböden an.
Die Pflege eines mit Hartwachsöl geölten Parkettbodens
Da Hartwachsöl eine Schicht auf dem Holz bildet, verträgt es etwas mehr Wasser als ein offenporiger Parkettboden. Allerdings gilt auch hier: vermeiden Sie unbedingt die Bildung größerer Pfützen. Sonst kann Ihr Parkett aufquellen und bleibende Schäden davontragen.
Insbesondere bei Grundreinigungen ist dies ein oft unterschätzter Faktor.
Mit einem Wischwiesel lässt sich Pflegemittel einfach verteilen
Sie können Hartwachsöl in der Regel einfach feucht wischen. Von Zeit zu Zeit sollten Sie eine Wischpflege verwenden, um die Wachsschicht dauerhaft zu erhalten. Welche Produkte Sie am besten für Ihren Parkettboden verwenden, erfahren Sie bei Ihrem örtlichen Parkett-Schliff Partner.
Parkett ölen – Die Nachteile
So schön ein geölter Parkettboden auch sein kann – die Pflege ist leider etwas aufwendiger als bei einem versiegelten Parkettboden.
Wie Sie bereits wissen, ist z.B. beim feucht Wischen höhere Vorsicht geboten. Auch sollte ein geölter Parkettboden hin und wieder mit einem Pflegeöl nachbehandelt werden. Dies kann im Wohnbereich erst nach einigen Jahren nötig werden. Auf gewerblich genutzten Flächen, eher häufiger.
Wenn Ihr Parkett zuvor versiegelt war und nach dem Parkett schleifen geölt wird, kann es außerdem sein, dass an wenigen Stellen winzige Risse sichtbar werden. Diese, sogenannten „Windrisse“ sind Micro-Risse im Holz. Meist sind diese durch die Versiegelung verklebt oder einfach unsichtbar. Durch die offenporige Oberfläche eines geölten Parkettbodens kommen diese dann zum Vorschein. Zudem können einzelne Fugen bei geöltem Parkett heller erscheinen, z.B. wenn heller Parkettkleber zwischen den Fugen durchscheint.
Da ein geölter Boden jedoch auch in Fugen und Micro-Rissen imprägniert ist, brauchen Sie sich um möglicherweise eindringendes Wasser nicht zu sorgen.
Geölte Böden sind weiterhin sehr beliebt. Man sagt ihnen ein angenehmeres “Barfuß-Geh-Gefühl” nach. Die Oberfläche fühlt sich wärmer an und man hat die direkte Verbundenheit zur Natur. Doch wer einen geölten Parkettboden besitzt, muss sich bewusst sein dass der Pflegeaufwand mit unter immens sein kann.
Bei einem einzelnen Zimmer hält sich dies noch in Grenzen, doch bereits ab Flächen von einer Größe > 70m² wird die regelmäßige Pflege sehr zeitaufwendig. Ein geölter Parkettboden muss bei der Feuchtreinigung immer mit einer Holzbodenseife gereinigt werden. Nachdem der Boden getrocknet ist, wird in der Regel noch ein Pflegeöl aufgebracht. Im Optimalfall sollte hierzu die gesamte Fläche freigeräumt sein.
Geölte Böden im Objektbereich
Dass dieser Aufwand gerade im Objektbereich des öfteren zu Problemen führt ist kein Wunder. Das Putzpersonal muss stets mit der Pflege vertraut sein. Sobald hier ein Wechsel oder nur eine Vertretung stattfindet ist die falsche Pflege für den Parkettboden vorprogrammiert. Gerade auf Verkaufsflächen mit hoher Besucherfrequenz ist die wöchentliche Unterhaltspflege ein Muss. Wird dies vernachlässigt, wird der Parkettboden auch nach dem Abschleifen und Ölen wieder sehr schnell grau und stumpf.
Wenn eine geölte Oberfläche aus Gründen der Optik oder des Corporate Designs unumgänglich ist, sollte die Pflege im Voraus geklärt werden. Ein Wartungsvertrag für die regelmäßige Unterhaltsreinigung bzw. Parkettpflege kann hier sehr nützlich sein.
https://www.parkett-schliff.de/wp-content/uploads/parkett-oelen.jpeg12801920Peter Schleifmannhttps://www.parkett-schliff.de/wp-content/uploads/ps_logo.svgPeter Schleifmann2020-02-06 08:49:582026-05-20 09:54:21Anleitung zum Parkett ölen
Internetforen und YouTube sind voll von “How to” Videos zum Thema Parkett selbst schleifen. Doch was hier so locker und einfach aussieht, ist alles andere als einfach. Mal eben eine Maschine aus dem Baumarkt oder Mietpark ausleihen und los gehts. So oder ähnlich gehen die meisten Heimwerker das Projekt “Parkettrenovierung” an.
Nicht, dass es unmöglich wäre, einen Holzboden selbst zu renovieren. Am Anfang lautet die Frage jedoch: „Lohnt sich das überhaupt?”
Ganz genau hinsehen: eine Schleifwelle im Boden, verursacht durch falsche Maschinenführung.
Wer noch nie seinen Holzfußboden selbst saniert hat und noch nie hinter einer Parkettschleifmaschine stand, wird vielleicht verwundert sein, wie viel Feingefühl das Führen einer solchen benötigt und wie schnell eine Delle ins Parkett geschliffen ist.
Wir sehen regelmäßig Holzfußböden, die im Selbstversuch renoviert wurden und haben weiter unten einige Exemplare davon aufgeführt 🙂
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👉 Für wen lohnt es sich, Parkett selbst zu schleifen?
In den meisten Fällen lohnt es sich nur für einen: den Baumarkt. Dieser verdient nämlich gleich mehrfach:
Am Verleih der Parkettschleifmaschinen (tageweise)
Wussten Sie, dass Leihmaschinen aus Baumärkten zwar größtenteils vom selben Hersteller wie Profi-Maschinen stammen, aber nur über die Hälfte der Motor- und Schleifleistung verfügen?
Zunächst hat dies natürlich den Vorteil, dass der ungeübte Laie seinen Boden nicht so schnell beschädigt, wenn er einen Schleiffehler verursacht. Viel wichtiger ist jedoch, dass er dadurch im Schnitt dreimal so lange für die Arbeit benötigt, wie ein Profi.
Außerdem benötigt er auch ein Vielfaches an Schleifbändern und Schleifscheiben.
👉 Die Kosten für Zubehör im Baumarkt
Schleifbänder, Schleifscheiben, Parkettlack, Polierpads etc. – alles, was wichtig ist zum Parkett schleifen, bekommt ein Profi-Betrieb zum Bruchteil der Verkaufspreise im Baumarkt geliefert.
Wer diese anspruchsvolle Arbeit dennoch selbst ausführen möchte, spart im Vergleich zur Beauftragung eines professionellen Parkettlegers nicht viel. Aus diesem Grund ist ungeübten Laien vom Do-it-yourself-Projekt „Parkett abschleifen“ eher abzuraten.
Selbst die meisten Maler und Raumausstatter – Ihres Zeichens gestandene Allround-Handwerker – scheuen sich vor dieser Arbeit.
Zu heikel sind die Anforderungen an eine perfekte Oberfläche. Die meisten Schleiffehler werden erst nach dem Lackieren sichtbar und können die Gesamtoptik des Holzbodens nach dem Abschleifen empfindlich beeinträchtigen (Beispiele weiter unten).
👉 Video-Tutorial Parkett abschleifen – Anleitung
👉 Kann ich mein Parkett selbst färben?
Noch eine Portion anspruchsvoller ist das Färben von Parkettböden. Hier ist eine absolut sauber geschliffene Oberfläche gefragt. Selbst kleinste Schleiffehler sind nach dem Färben deutlich sichtbar.
Wir möchten ambitionierte Heimwerker nicht entmutigen, wenn wir sagen „Die meisten dieser Projekte scheitern“. Jedoch ist genau dies seit Jahren unsere Beobachtung. Nach dem ersten Versuch entscheiden sich die meisten, die mühevoll aufgetragene Farbe wieder „runterzuschleifen“.
⚠️ Das ist leichter gesagt als getan:
Die aufgetragene Farbe sitzt nun in den Fugen zwischen den einzelnen Stäben. Bei Mosaik- und sonstigen Lamellenböden ist dies generell der Fall. Schleift man die Farbe wieder herunter, ist der Holzboden zwar frei von Farbresten, dafür sind jedoch die Fugen noch immer dunkel. Besonders bei helleren Holzarten wie Ahorn, Eiche oder Buche fällt dies sehr stark auf.
Färbe-Arbeiten sind daher nicht mehr wirklich rückgängig zu machen.
Glück gehabt: Die Farbe ließ sich zum Glück mit der Schleifmaschine wieder entfernen. Was bleibt, sind dunkle Fugenbereiche.
👉 Häufige Probleme beim Parkett abschleifen – vermeiden Sie diese Fehler!
❗ Problempunkt Nr. 1 – Der alte Lack
Parkettschleifmaschinen aus dem Baumarkt, bzw. Mietmaschinen haben eine schwache Motorleistung.
Wie eingangs erwähnt, halten die Schleifmittel aus dem Baumarkt/Mietpark in der Regel nur sehr kurz.
Das führt dazu, dass nach dem Grobschliff Lackreste auf der Fläche verbleiben. Teile des Bodens sind bereits roh geschliffen, an anderen Stellen verbleibt jedoch eine hauchdünne Lackschicht.
Es sollte mindestens 0,2 – 0,5 mm abgeschliffen werden, um sicherzugehen, dass der alte Lack wirklich überall gleichmäßig entfernt wurde.
Teilweise sitzt der Lack sehr tief im Holz. Dies kann je nach Holzart variieren. Bei Hirnholz wie z.B. Holzpflaster oder ähnlichem kommt es immer wieder vor, dass die alte Versiegelung auch noch sehr viel tiefer „verankert“ sein kann. Leihmaschinen sind für die Beseitigung solch dicker Schichten ungeeignet.
Nicht schön anzusehen: ein Malerbetrieb hatte den Boden mit einer Mietmaschine geschliffen und anschließend versiegelt. Im Bild sieht man die unschöne Schattierung, hervorgerufen durch (unsichtbare) Lackreste auf dem Holz.
Verbleibende Lackreste fallen nach dem ersten Schleifgang leider nicht mehr auf. Denn eine Parkettversiegelung, die zwar angeschliffen, aber nicht abgeschliffen ist, neigt dazu weißlich zu werden.
Man spricht vom sog. Weißbruch der Versiegelung. Nur das geschulte Auge kann solche Stellen noch vom rohen Holz unterscheiden.
Die meisten Laien fahren deshalb mit den feineren Schleifgängen fort und bemerken diese Stellen nicht weiter.
Die Folge daraus wird leider erst nach dem Versiegeln klar:
Überall, wo noch Rückstände der alten Versiegelung vorhanden sind, wird der Fußboden wieder gelblich. Wo das Parkett hingegen roh geschliffen wurde, erhält es den natürlichen Farbton eines frisch versiegelten Bodens. Man hat nun eine Fläche, die von „gelben Flecken“ übersät ist (Bild oben).
❗ Problempunkt Nr. 2 – Woran die meisten scheitern
Wer dennoch die Hürden mit der Maschinenführung überwunden hat und selbst die Schleiffehler in mühevoller Kleinarbeit entfernt hat, kommt jetzt endlich zum spannenden Teil: Parkett abschleifen und versiegeln.
Nicht nur für Profis stellt dies den schönsten Teil der Arbeit dar. Endlich bekommt der Boden seinen letzten Feinschliff und kann anschließend „eingelassen“ werden.
Das Versiegeln eines Bodens ist nicht mit dem Streichen einer Wand vergleichbar.
Beim Versiegeln „schwimmt der Boden im Lack“. Hierbei muss der Lack sehr gleichmäßig aufgetragen werden. Bilden sich kleine Pfützen, sind diese nach der Trocknung deutlich sichtbar.
Zwar nutzt man hierzu meist auch Walze und Pinsel, die Arbeitsgänge sind jedoch grundverschieden. Es benötigt sehr viel Übung und Feingefühl, die Versiegelung überall gleichmäßig zu verteilen.
Anders als beim Streichen einer Wand können bereits versiegelte Bereiche nicht einfach „nachgestrichen“ werden. Man arbeitet sich nämlich „rückwärts aus dem Zimmer heraus“.
Stellen die man erst vor 2 Minuten bearbeitet hat, sind dann meist nicht mehr erreichbar.
❗ Problempunkt Nr. 3 – Der Zwischenschliff
Der Zwischenschliff wird von vielen Heimwerkern ignoriert oder zumindest unterschätzt.
Nicht weil sie sich nicht trauen, sondern weil Ihnen niemand etwas davon gesagt hat. So enden viele Do-It-Yourself Parkettrenovierungen mit einer rauen Oberfläche. Einmal lackiert und fertig. Wer sich jedoch zuvor gut informiert hat, geht nun den Zwischenschliff an.
Hierbei ist es extremst wichtig, nicht zu lange auf einer Stelle zu verharren. Wer nur 2 Sekunden zu lange mit der Maschine an einer Stelle verweilt, läuft Gefahr, die Versiegelung an dieser Stelle durchzuschleifen. Meistens fällt das beim Zwischenschleifen noch gar nicht auf.
Einer der schwierigsten Schritte: beim Zwischenschliff darf die Lackoberfläche nur vorsichtig angeschliffen werden. Sonst riskiert man Fleckenbildung nach der letzten Versiegelungsschicht.
Besonders schwierig ist dies beim Dielen schleifen, da hier oft gröbere Unebenheiten auch nach dem Abschleifen noch vorhanden sind.
Spätestens wenn die nächste Versiegelungsschicht aufgetragen wird, kommt es zur Bildung von Farbunterschieden. Im besten Falle bleiben diese als leichte Schattierungen sichtbar. Meistens jedoch heben sich die Stellen am Endergebnis deutlich als hell/dunkle Flecken ab.
👉 Lohnt sich Parkett selber schleifen?
Dieser Artikel soll Ihnen nicht die Lust an der Renovierung nehmen.
Er soll all diejenigen warnen, die noch nie hinter einer Parkettschleifmaschine standen. Zu oft sehen wir die Ergebnisse solcher Experimente selbst vor Ort. Gerade im Renovierungsbereich, wo oft Zeitdruck vorhanden ist, kann diese Sparmaßnahme schnell nach hinten losgehen.
Wer sich ernsthaft mit dem Thema Parkettboden schleifen, befassen möchte, sollte einen Profi fragen, ob er zumindest 1-2 Tage mit dabei sein darf. So kann man sich zumindest die Basics ansehen und die Schwierigkeiten des eigenen Bodens vorher abschätzen. Wer dann noch genügend Zeit, Geduld und Sorgfalt aufbringt, wird auch ein entsprechendes Ergebnis erzielen können.
Ein Negativbeispiel: Schleifwellen und Schleifspuren sind deutlich zu sehen. Im Rohzustand war dies für den Laien jedoch nicht erkennbar. Erst nach dem Ölauftrag traten die Schleifspuren deutlich hervor.
👉 Lohnt es sich, einen Fachbetrieb zu beauftragen?
Immer wieder bekommen wir diese Frage gestellt: „Lohnt sich das überhaupt, meinen alten Boden noch einmal abzuschleifen?“
⭐ Es lohnt sich in doppelter Hinsicht:
1. Finanziell, im Vergleich zu einer Neuverlegung
2. Optisch
⭐ Der finanzielle Aspekt beim Parkett aufarbeiten
Manchmal haben wir im Gespräch mit unseren Kunden schon den Satz gehört: „Aber bei diesen Kosten, bekomme ich ja einen neuen Laminatboden oder sogar ein günstiges Fertigparkett!“
Wenn man den Preis isoliert betrachtet, müsste man hier zweifelsohne zustimmen. Erst wenn man den Gesamtaufwand für eine Neuverlegung betrachtet, wird klar, dass dies noch viele weitere Kosten mit sich brächte.
Die Aufarbeitung des Bodens ist einer Neuverlegung wirtschaftlich meistens überlegen.
⚠️ Vorsicht beim Kostenvergleich mit Neuverlegungen:
Der alte Boden muss zunächst entfernt werden. Dies kann bei einem verklebten Boden zur bösen Überraschung werden. Meistens trennt sich das Parkett bei dem Versuch, es zu entfernen, in mehrere Teile auf, sodass z.B. die untere Schicht auf dem Estrich kleben bleibt und erst im Nachhinein noch mit einer speziellen Fräse entfernt werden muss.
Der alte Untergrund muss im Anschluss wieder eingeebnet werden. Dazu wird er zunächst geschliffen, dann grundiert und anschließend mit einer zementären Ausgleichsmasse vollflächig verspachtelt.
Der neue Holzfußboden und passende Sockelleisten müssen gekauft werden. Zusätzlich kommt eine Trittschalldämmung oder bei fester Verklebung ein elastischer Parkettkleber zum Einsatz.
Der neue Fußboden muss verlegt werden
All diese Punkte sorgen dafür, dass die Neuverlegung der Sanierung finanziell deutlich unterlegen ist. Der reine Materialpreis für den Boden macht nur einen Bruchteil der Gesamtkosten aus und ist daher nicht mit den Preisen fürs Parkett schleifen vergleichbar.
⭐ Der optische Aspekt beim Parkett schleifen
Beim Parkett abschleifen werden in der Regel die folgenden Makel an Ihrem Boden beseitigt:
Sollten sich einzelne, sehr tiefe Dellen oder Macken in Ihrem Holzboden befinden, so können diese mit einem speziellen Holzkitt, bzw. auch noch im Nachhinein mit einem Parkett Reparatur-Set repariert werden.
Die Renovierung von Parkettböden lohnt sich also sowohl finanziell als auch optisch.
Es gibt kaum einen Fall, bei dem sich eine Renovierung nicht lohnen würde.
👉 Parkett schleifen: Vorher-/Nachher-Fotos:
👉 Wie oft lässt sich mein Parkett abschleifen?
Nicht jedes Parkett kann mehrfach renoviert werden. Dies hängt entscheidend davon ab, ob die Nutzschicht Ihres Bodens stark genug ist.
Ein massiver Holzboden hat keine eigentliche Nutzschicht. Dieser besteht – wie der Name sagt – aus einem massiven Stück Holz.
Echtes Stabparkett: 22 mm Gesamtdicke
Als Nutzschicht bezeichnet man eine relativ dünne Holzschicht, die bei mehrschichtigem Fertigparkett den obersten Teil bildet. Dieser Teil ist der einzige, der wirklich „benutzt“ wird und heißt darum Nutzschicht.
❓ Wie oft kann man Parkett abschleifen?
Wir können Ihnen hier nur unverbindliche Richtwerte geben. Eine verbindliche Aussage hierzu können wir erst treffen, wenn wir Ihren Boden vor Ort besichtigt haben.
Die folgenden Werte sind jedoch unserer Erfahrung nach zuverlässig:
Fertigparkett abschleifen, bis 4 mm Nutzschicht: 1x
Fertigparkett abschleifen, bis 6 mm Nutzschicht: 2x
Fertigparkett mit MDF-/HDF-Träger: nicht schleifbar
Furnierboden (1 mm Furnier): nicht schleifbar
(Mosaik-) Massivparkett 8 mm: 4-6x
(Lam-) Massivparkett 10 mm: 4-6x
(Stab-) Massivparkett 22 mm: 6-8x
⭐ Faktor #1: die Dicke der Nutzschicht
Die Dicke der Nutzschicht ist nun der erste entscheidende Faktor bei der Frage „Wie oft kann man Parkett abschleifen“. Ist die Nutzschicht sehr dünn (1 – 2,5 mm) handelt es sich um einen Furnierboden.
Ein Furnierboden kann nicht wirklich renoviert werden, weil die Gefahr besteht, dass der Boden durchgeschliffen wird. Darum klären wir im Vorfeld ab, wie stark die Nutzschicht Ihres Bodens ist und ob die Parkettrenovierung möglich ist oder nicht.
Eine „gute“ Nutzschicht hat mindestens 3,5 mm Dicke.
Noch besser, dafür aber sehr selten anzutreffen, sind Nutzschichten mit einer Stärke von 6 mm und mehr.
Sie können die Stärke Ihrer Nutzschicht ganz einfach selbst feststellen, indem Sie sich den Querschnitt Ihres Fußbodens ansehen.
Das geht am einfachsten z.B. an einer Stelle mit einer Abdeckschiene oder z.B. beim Auslass von Heizkörperrohren. Heben Sie die Schiene oder Rohrabdeckung einfach an und leuchten Sie mit einer Taschenlampe den Querschnitt an.
Handelt es sich nun um ein Mehrschicht-Fertigparkett, lässt sich die oberste Schicht deutlich vom Rest des Elements unterscheiden.
Messen Sie jetzt mit einem Lineal oder ähnlichem, wie dick die Nutzschicht ist.
⭐ Faktor #2: der Aufbau der Mittellage
Ein weiterer Faktor, der die Renovierung Ihres Bodens limitieren kann, ist der Aufbau der Mittellage Ihres Fußbodens.
Bei der Sanierung werden in der Regel Wasserlacke aufgetragen. Dies hat in der Vergangenheit des Öfteren zu Problemen mit sog. „MDF-/HDF-Trägern“ geführt.
Hierbei handelt es sich um Fertigparkett Elemente, die in der Mittellage kein Massivholz, sondern eine sehr feine „Pressspanplatte“ aufweisen.
Aufbau von mehrschichtigem Parkett mit HDF-Träger
Kommt diese MDF-/HDF-Schicht in Kontakt mit Feuchtigkeit, quillt sie an und verformt das Parkett. Fertigparkett mit MDF- oder HDF-Träger sollte daher allenfalls mit Parkettöl behandelt werden. Wir empfehlen jedoch meist, von der Renovierung abzusehen.
⭐ Faktor #3: die Ebenheit des Unterbodens
Ist der Unterboden nicht wirklich eben, führt dies vor allem bei Fertigparkett immer wieder zu Problemen.
Gerade wenn man nur 3 mm Nutzschicht hat, kann schon eine leichte Unebenheit im Boden dazu führen, dass die Nutzschicht durchgeschliffen wird.
Wir empfehlen daher meistens, Fertigparkett nur ein einziges Mal zu schleifen, auch wenn der Parketthersteller hierzu eine andere Meinung hat. Wurde Ihr Boden bereits renoviert, raten wir von einem erneuten Abschleifen ab.
Nutzschicht durchgeschliffen: wenn der Unterboden uneben oder die Nutzschicht zu dünn ist.
Gerade beim Fertigparkett schleifen, sollten die geeigneten Maschinen zur Renovierung verwendet werden.
Der Schleifdruck muss ggf. angepasst werden, weil ein zu hoher Schleifdruck wieder die Gefahr des Durchschleifens birgt.
Unsere Profi-Maschinen haben eine variable Druckregelung und können auch Fertigparkett ohne Probleme schleifen. Vor dem Beginn stellen wir die richtige Druckstufe ein und verhindern somit, dass zu viel Material auf einmal abgetragen werden kann.
⭐ Faktor #4: die aktuelle Versiegelung
Je nachdem, welche Parkettversiegelung im Moment auf Ihrem Boden aufgebracht ist, kann es auch genügen, den Boden nur kurz anzuschleifen und anschließend wieder zu versiegeln.
Dies ist insbesondere möglich, wenn Ihr Boden im Moment geölt ist.
Hier genügt meistens nur ein kurzer „Zwischenschliff“ und Ihr Holzboden kann im Anschluss schon nachgeölt werden.
Schwieriger ist dies bei versiegelten Böden, weshalb wir hierbei wieder zu einer richtigen Sanierung raten.
👉 Was nun?
Sie möchten Ihren Parkett-, oder Dielenboden nicht selbst abschleifen?
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https://www.parkett-schliff.de/wp-content/uploads/parkett-schleifen-02.jpg8461600Peter Schleifmannhttps://www.parkett-schliff.de/wp-content/uploads/ps_logo.svgPeter Schleifmann2019-11-26 11:00:452026-06-12 07:44:53Kann man selbst Parkett schleifen?
Die Entscheidung, welche Parkettversiegelung für Ihren Boden am Besten ist, hängt in erster Linie von der zukünftigen Beanspruchung ab. Welche unterschiedlichen Versiegelungen, Lacke und Öle es gibt und worin diese sich unterscheiden, haben wir in diesem kurzen Artikel für Sie zusammengefasst.
Empfohlene Parkettversiegelungen aus diesem Beitrag:
RETOL AQUA Standard Parkettlack, Versiegelung, halbmatt (5 l)*
RETOL AQUA Optima Parkettlack, wasserbasiert, halbmatt (10 l)*
LOBADUR® WS EasyFinish, Kork und Parkettlack auf wasserbasis, für starke Beanspruchung (5 Liter, Halbmatt)*
Immer wieder erreichen uns Anfragen, ob man einen Parkettboden farbig lackieren könne. Das Verfahren um einen Parkettboden zu färben wird jedoch mit einer transparenten Parkettversiegelung durchgeführt. Die eigentliche Parkettbeize wird noch vor dem Lackieren aufgetragen. Erst wenn Ihr Parkett bereits die neue Farbe angenommen hat und abgetrocknet ist, wird es versiegelt.
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Was ist eine 1-Komponenten Parkettversiegelung?
Eine 1-Komponenten Parkettversiegelung ist im Grunde genommen ein normaler Parkettlack. Meist ist diese Art der Beschichtung auf Basis von Acrylat (Kunststoff) produziert, genauso wie z.B. auch Wandfarbe. Herkömmliche Parkettlacke sind meist in Wasser gelöst, bzw. „dispergiert“. Das bedeutet, sie haben einen sehr geringen Lösungsmittelanteil und die hergestellte Lösung ist mit Wasser verdünnt. Dies bedeutet jedoch nicht, dass die Versiegelung nach der Trocknung empfindlich auf Wasser reagieren wird.
Der Nachteil an 1-Komponenten Parkettversiegelungen ist, dass Acrylate eher spröde sind. So kommt es immer wieder vor, dass der Lack bereits nach wenigen Jahren abblättert oder leich einreißt. Besonders häufig geschieht dies an Stellen mit sehr viel Lichteinfall oder an Stellen mit wiederholter Wassereinwirkung am Parkett.
Anders als eine Ein-komponentige, ist die 2-Komponenten Parkettversiegelung wesentlich abriebsfester und auch beständiger gegen Kratzspuren. Die zweite Komponente ist eine sog. „Härterkomponente“. Diese wird dem Parkettlack vor der Verarbeitung beigemischt. Die Versiegelung härtet dann durch die stattfindende Reaktion zwischen Härter- und Lackkomponente aus. Meist ist die Reaktion bereits nach 24-48 Stunden abgeschlossen.
2-Komponenten Parkettversiegelungen sind also nicht nur qualitativ hochwertiger, sondern härten in der Regel auch schneller aus. Daher sind sie besonders gut für geeignet, wenn das Parkett schleifen schnell gehen muss.
Was unterscheidet eine 3- Komponenten Parkettversiegelung?
Genau wie beim 2K-Parkettlack, steht die Zahl im Namen auch hier für eine weitere Komponente. Die dritte Komponente ist die sog. „UV-Schutz“ Komponente. Auch sie wird erst bei der Verarbeitung der Versiegelung beigemischt. Es handelt sich um UV-Inhibitoren, welche der Parkettversiegelung eine ähnliche Wirkung wie Sonnencreme verleihen. Die UV-Inhibitoren verhindern über Jahre hinweg, dass die UVA-Strahlung auf die ligninhaltigen Anteile Ihres Parkettbodens treffen können. Somit wird die Vergilbung und das Nachdunkeln Ihres Holzbodens verhindert.
Wir empfehlen den Einsatz von 3-Komponenten Parkettversiegelung insbesondere bei hellen Holzarten wie z.B. Esche, Ahorn, Fichte etc. aber auch für Eiche und Buche-Parkettböden.
Eine Natur-Öl Parkettversiegelung ist im Grunde genommen keine Versiegelung. Es handelt sich hierbei um eine Imprägnierung. Es findet keine Schichtbildung statt, was der eigentliche Begriff „Versiegelung“ innehat. Natur-Öl ist nicht schichtbildend und daher auch kein permanenter Schutzfilm für Ihren Boden. Natur-Öl muss regelmäßig aufgefrischt werden. Dies macht man am Besten mit einem Pflegeöl. Wir haben das Vorgehen beim Parkett pflegen an anderer Stelle beschrieben.
Natur-Öl hat den Vorteil, dass es jederzeit nachgefrischt werden kann. Dies ist beim versiegeln mit Lack nicht wirklich möglich. Es können Kratzer und Laufspuren angeschliffen und nachgeölt werden. Auch nach Jahren kann ein geölter Boden wieder angeschliffen und nachgeölt werden und sieht danach aus wie frisch verlegt.
Was ist eine Öl-Kunstharz Parkettversiegelung?
Diese Parkettversiegelung ist mittlerweile in Deutschland nicht mehr zugelassen. Das liegt an dem sehr hohen Lösungsmittelanteil. Öl-Kunstharzsiegel wurde bis vor wenigen Jahren noch verarbeitet und Schritt für Schritt durch Wasserlacke ersetzt. Öl-Kunstharzsiegel feuert die Optik der Parkettoberfläche sehr stark an. Es entsteht der sog. „Dauernass-Effekt“. Dies wird mehr oder weniger gut durch moderne Grundierungen auf Ölbasis nachgeahmt.
Ein versiegelter Holzboden ist pflegeleichter als ein geölter Parkettboden. So lautet das Feedback unserer Kunden, welche teilweise seit Jahrzehnten einen Dielenboden besitzen und diesen pflegen. Ein lackierter Boden lässt sich einfach nebelfeucht mit einem Wischmopp wischen. Wenn er nicht allzu schmutzig ist, genügt es, den Sauger anzuwerfen und einmal mit der Parkettbürste über den Boden zu fahren. Nur in seltenen Fällen, z.B. wenn etwas klebriges ausgelaufen ist oder sich fester sitzende Spuren auf dem Boden befinden, benötigen Sie einen speziellen Parkettreiniger.
Anders sieht es beim versiegeln mit einem Öl aus. Hierbei handelt es sich meist um eine Mischung aus Lein- und Walnussöl und einigen weiteren Zusätzen aus natürlichen Rohstoffen. Ähnlich wie bei einem geölten Holztisch, muss auch der geölte Parkett- oder Dielenboden regelmäßig nachgeölt werden. Der Zyklus kann jedoch je nach Benutzung sehr unterschiedlich ausfallen. Es gibt hierzu keine Pauschalempfehlung. Fakt ist jedoch, dass stark frequentierte Flächen relativ oft gereinigt und anschließend nachgeölt werden müssen.
Im Wohnbereich kann dies auch nur alle paar Monate der Fall sein. Man entscheidet hier nach Optik. Sieht der Boden bereits etwas stumpf und trocken aus, ist es höchste Zeit für die Behandlung mit einem Pflegeöl. Wenn die Parkettpflege mit dem Parkettöl nicht regelmäßig ausgeführt wird, erscheint der Boden bald immer matter. Es bilden sich sog. Laufstraßen. D.h. dort wo man täglich entlang geht, wird der Holzboden zuerst stumpf.
Natürlich hat das Versiegeln mit Hartöl auch seine Vorteile. So lässt sich ein geölter Dielenboden auch nach Jahren noch anschleifen und einfach nachhölen. Man macht hier bewusst nur einen einzigen, sehr feinen Schleifgang mit einer Parkett Poliermaschine. Die Oberfläche wird dabei nur angeschliffen, um bestehende Kratzer, Flecken etc. von der Oberfläche zu entfernen. Nachdem das Öl aufgetragen wurde, sieht der Boden meist wieder aus wie frisch verlegt. Nach dem[nbsp] Versiegeln mit Lack ist dies jedoch nicht mehr möglich.
Kostenunterschiede bei Parkettversiegelungen
Die Kosten und Preise für’s Abschleifen und Versiegeln sind auch abhängig von der verwendeten Versiegelung. Dies macht jedoch nicht den Großteil der Gesamtkosten aus. Den größten Faktor stellen die Arbeitskosten dar, weil Parkett schleifen eine zeit- und arbeitsintensive Tätigkeit ist.
Aufgrund dieser Tatsache bleibt nur wenig Einsparpotential beim Dielenboden abschleifen. Denn wer an den Arbeitskosten sparen will, muss schneller arbeiten und gefährdet somit das Endergebnis. Ein Quadratmeterpreis ist immer ein Stundenlohn, der auf die Quadratmeter umgelegt wurde. Rabattschlachten sind also beim Parkettboden schleifen eher unangebracht.
Nachteile von Billig-Parkettlack
Wie bereits weiter oben erwähnt, ist es nicht wirklich sinnvoll, beim Holzboden schleifen oder Dielen Schleifen an der Parkettversiegelung zu sparen. Zu gering ist der Anteil an den Gesamtkosten . Wer aus Budgetgründen trotzdem zu einer günstigeren Versiegelung, wie z.B. eine rein Acrylat-Versiegelung greift, geht das Risiko einer früheren Abnutzung ein.
Die Oberfläche wird schnell stumpf und es können sich sog. “Laufstraßen” bilden. Der Lack wird außerdem schon nach wenigen Jahren spröde und blättert z.B. an Stellen mit viel Lichteinfall oder Feuchteeinwirkung regelrecht ab. Spätestens dann ist eine erneute Parkettsanierung angebracht und verursacht dieselben Kosten von neuem.
Achtung beim Versiegeln von Holzpflaster
Bei der Planung und Ausschreibung von Parkettrenovierungsarbeiten, Parkett abschleifen oder Parkettsanierung kommt es immer wieder vor, dass Renovierungsarbeiten an Holzpflasterböden mit denselben Voraussetzungen wie an Parkettböden gefordert werden. Holzpflaster wird zwar genau wie Parkett mit Parkettkleber verlegt, hat jedoch andere Eigenschaften und Anforderungen bei der Renovierung.
Nicht nur der Aufwand für das Entfernen der Versiegelung ist hier sehr viel höher, es muss auch sehr viel mehr Versiegelungsmaterial einkalkuliert werden. Holzpflaster hat aufgrund seiner starken Saugfähigkeit ein viel höheres Aufnahmevolumen. Daher sollte bei der Versiegelung von Holzpflaster von mindestens vier Versiegelungsschichten ausgegangen werden. Fehlt die vierte Schicht, ist die Oberfläche meist rau und ungleichmäßig. Dies äußert sich dann in verstärktem Abrieb und Verschleiß.
Empfohlene Parkettversiegelungen aus diesem Beitrag:
RETOL AQUA Standard Parkettlack, Versiegelung, halbmatt (5 l)*
RETOL AQUA Optima Parkettlack, wasserbasiert, halbmatt (10 l)*
LOBADUR® WS EasyFinish, Kork und Parkettlack auf wasserbasis, für starke Beanspruchung (5 Liter, Halbmatt)*
https://www.parkett-schliff.de/wp-content/uploads/2019/08/parkettversiegelung.jpg533800Peter Schleifmannhttps://www.parkett-schliff.de/wp-content/uploads/ps_logo.svgPeter Schleifmann2019-08-12 17:45:472026-05-20 10:11:58Welche Parkettversiegelung (Parkettlack) ist die richtige?
Dieser Artikel befasst sich mit den besten Parkettschleifmaschinen auf dem deutschen, bzw. internationalen Markt. Wenn Sie vorhaben, Ihren Parkettboden selbst zu schleifen, nehmen Sie sich bitte vor allem den folgenden Absatz zu Herzen:
Es gibt zwei Gattungen von Parkettschleifmaschinen:
Profi-Geräte und Verleihgeräte. Verleihgeräte erhalten Sie im örtlichen Bau- oder Mietpark. Baumärkte haben ein natürliches Interesse daran, Ihnen die Parkettschleifmaschinen so lange wie möglich zu vermieten, da diese pro Tag abgerechnet werden. Außerdem wollen Bau- und Mietparks natürlich so viel Zubehör wie möglich verkaufen, um auf ihre Kosten zu kommen.
Daraus folgt: Leihmaschinen sind oftmals untermotorisiert. Wo eine Profi-Parkettschleifmaschine mit nur einem einzigen Schleifgang den Lack herunterholt, benötigen Sie mit Leihmaschinen oft bereits 3-4 Schleifgänge.
Die Arbeit dauert nicht nur sehr viel länger, sondern liefert auch ein schlechteres Ergebnis:
Viele Leihmaschinen sind mit sogenannten „Zentrifugalwalzen“ ausgestattet. Diese erzeugen eine welligere Oberfläche als echte Bandschleifmaschinen. Zudem sind die Schleifmittel im Baumarkt oft nur billiges Korund, welches nur wenige Quadratmeter an Schleifleistung erbringen kann. Profis verwenden Zirkon– oder Keramikschleifmittel, welche ein Top-Ergebnis in kürzester Zeit ermöglichen.
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Wenn Sie weder Profi-Equipment noch Profi-Erfahrung mitbringen, ist das Ausleihen einer Parkettschleifmaschine oft Zeit- und Geldverschwendung.
Bitte informieren Sie sich im Voraus über die anfallenden Kosten für:
Die verschiedenen Arten von Parkettschleifmaschinen
Für jedes Einsatzgebiet gibt es verschiedene Parkettschleifmaschinen. Nachfolgend werden die etablierten Lösungen fürs Parkett schleifen vorgestellt.
Parkettschleifmaschine Nr. 1: Bandschleifmaschine
Die am häufigsten von Profis verwendete Parkettschleifmaschine ist der Bandschleifer. Mit bis zu 94 Kg Maschinengewicht bringt dieser Parkettschleifer selbst stark verformte/verworfene Dielenböden wieder auf ein ebenes Niveau. Bandschleifmaschinen werden auf Dielen, Mosaikparkett, Landhausdielen, Stabparkett etc. eingesetzt. Aufgrund ihrer enormen Motorleistung von bis zu 3 KW sind sie Mittel Nr. 1 eines jeden Parkett-Profis. Zwar lassen sich diese Boliden für den Transport zerlegen, man sollte jedoch besser zu zweit sein um sie z.B. in den dritten Stock zu befördern.
Parkettschleifmaschine Nr. 2: Einscheibenschleifmaschine
Die Einscheibenschleifmaschine wird ausschließlich für feinere Schleifgänge eingesetzt. Erst wenn die Bandschleifmaschine mit dem Grob-, Mittel- und Feinschliff durch ist, kann die Einscheibenmaschine die letzten feinen Schleifspuren entfernen. Einscheibenmaschinen werden außerdem für den Lackzwischenschliff und fürs Parkett polieren oder zum Holzboden ölen eingesetzt. Sie haben meist eine niedrige Drehzahl und wiegen zwischen 30 und 45 Kg. Auch wenn sich die meisten Einscheiben-Parkettschleifmaschinen nicht zerlegen lassen, können diese von einer einzelnen Person transportiert werden.
Parkettschleifmaschine Nr.3: Randschleifer
Diese Parkettschleifmaschine wird ausschließlich für das Abschleifen der Randbereiche verwendet. Der Randschleifer wird von vielen Laien unterschätzt. Rand-Parkettschleifmaschinen warten mit einer hohen Drehzahl auf und erfordern enorme Kraftausdauerin der Rückenmuskulatur. Genau wie die Bandschleifmaschine, erfordert auch der Randschleifer ein hohes Maß an Koordination und Feingefühl. Nach jedem Schleifgang in der Fläche, wird der gesamte Randbereich mit dem Randschleifer nachbearbeitet.
Parkettschleifmaschine Nr. 4: Exzenterschleifer
Die Exzenter-Parkettschleifmaschine dient ausschließlich für den Fein- und Lackzwischenschliff. Mit einer sehr feinen Körnung (K120 oder höher) wird der Randbereich, sowie Türschwellen oder Türdurchgänge mit dieser Parkettschleifmaschine bearbeitet. Die letzten Wellen und Schleifspuren werden hiermit zuverlässig entfernt. Da hierbei in der Regel Feinstaub entsteht, sollte in jedem Fall ein Industriestaubsauger an die Parkettschleifmaschine angeschlossen werden. Verschiendene Hersteller von Parkettschleifmaschinen bieten hierzu beispielsweise externe Absaugungen an.
Parkettschleifmaschine Nr. 5: Mehrscheibenschleifmaschine
Mehrscheiben-Parkettschleifmaschinen für den Mittel- und Feinschliff geeignet. Selten trifft man Parkettschleifmaschinen an, die durch ihr hohes Gewicht auch für den Grobschliff geeignet sind. Der Vorteil ist hierbei, dass man nur eine Maschine für alle Schleifgänge in der Fläche benötigt. In Kombination mit Keramikschleifmitteln lassen sich somit auch große Flächen schnell und rational bearbeiten. Je nach Drehzahl der Parkettschleifmaschine kann u.U. auch ein Schleifgang ausgelassen werden. So kann z.B. eine Mehrscheiben-Parkettschleifmaschine mit hoher Drehzahl und einer Körnung von K50/K60 ein Schleifbild wie mit K100 erzeugen. Dies bringt uns zum nächsten Parkettschleifer:
Wo man günstig eine Parkettschleifmaschine mieten kann
Wer trotz der oben geäußerten Bedenken eine Parkettschleifmaschine mieten will, sollte auf eine entsprechend gute Motorisierung der gemieteten Maschine achten. Keinesfalls sollten Sie eine „Zentrifugalwalze“ bei einer Miet-Parkettschleifmaschine akzeptieren.
Beim Parkettschleifmaschine mieten, achten Sie auf folgende Punkte:
Keine Zentrifugalwalze
Ausreichend motorisiert (Mindestens 2KW)
Ausreichend hohes Gewicht (Mindestens 75Kg)
Vorzugsweise mit integrierter Staubabsaugung
Die oft von Baumärkten vermieteten Parkettschleifmaschinen bieten oft nur ungenügende Schleifleistung. Da derartige Parkettschleifer meist ein geringes Eigengewicht haben, entsteht ein eher welliges Oberflächenbild. Im Gegensatz dazu kann eine Profi Parkettschleifmaschine ein nahezu planes Oberflächenbild erzeugen (abhängig von der Ebenheit des Untergrundes). Um ausreichend großen Schleifdruck zu erzeugen, sollten Sie deshalb auf ein Mindestgewicht von 75 Kg achten.
Wo Heimwerker eine Parkettschleifmaschine leihen können:
Der Kauf einer Parkettschleifmaschine ist meist eine Investition für den Käufer.
Sprich: es soll Geld mit dem Parkettschleifer verdient werden.
Und damit sich die Investition möglichst bald amortisiert, sollten die gekaufte Parkettschleifmaschine folgende Kriterien erfüllen, um sowohl Kunden als auch den Parkett-Profi zufriedenzustellen:
Kaufen Sie eine Parkettschleifmaschine mit mindestens 2KW Leistung
Kaufen Sie eine Parkettschleifmaschine mit mindestens 75 Kg Gewicht
Kaufen Sie einen echten Bandschleifer, keine Zentrifugalwalze
Achten Sie beim Kauf der Parkettschleifmaschine auf die Möglichkeit einer Staubabsaugung
Die Parkettschleifmaschine muss sich möglichst einfach für den Transport zerlegen lassen
Besonders der letzte Punkt sollte von professionellen Parkettsanierern beachtet werden. Wer sich schon beim Transport der Maschine verrenken muss, will mit dem Bearbeiten der Ränder gar nicht erst beginnen.
Deshalb werden viele neumodische, undurchdachte Parkettschleifmaschinen für teures Geld erstanden und stehen anschließend unbenutzt im Lagerraum herum.
Eine abgenutzte Holztreppe muss nicht gleich ersetzt werden. Durch gezieltes Abschleifen und eine neue Versiegelung lässt sich die Treppe in 3 bis 5 Tagen grundlegend erneuern – für einen Bruchteil der Kosten einer neuen Treppe. Dieser Artikel liefert alle Informationen, die Sie für eine erfolgreiche Treppenrenovierung benötigen.
Wichtigste Punkte auf einen Blick
Eine Holztreppe sollte alle zwei bis drei Jahre abgeschliffen werden, um Gebrauchsspuren und Abnutzung vorzubeugen.
Zwingend abschleifen müssen Sie, wenn Lack abblättert, Splitter abstehen oder starke Kratzer sichtbar sind
Die Hauptschritte: Altbelag entfernen, Grobschliff, Schäden ausbessern, Feinschliff, Grundierung und Versiegelung.
Mit einem Getriebe-Exzenterschleifer wie dem Festool ROTEX RO 150 FEQ lassen sich Grobschliff und Feinschliff in einem Gerät erledigen.
Sorgfältige Vorbereitung, konsequente Staubabsaugung und ausreichende Trocknungszeiten sind entscheidend für ein dauerhaft gutes Ergebnis.
Einführung: Warum eine Treppe abschleifen?
Holztreppen gehören zu den am stärksten beanspruchten Flächen im Haus. Seit den 1990er-Jahren sind massive Holztreppen aus Buche oder Kiefer in Einfamilienhäusern Standard – und zeigen nach Jahren intensiver Nutzung deutliche Spuren. Ausgetretene Laufspuren in der Mitte der Trittflächen, vergilbter Lack aus den 2000er-Jahren und tiefe Kratzer durch Haustiere sind typische Beispiele.
Die gute Nachricht: Treppe renovieren ist deutlich günstiger als eine neue Treppe einzubauen. Abschleifen und
Diese Anleitung bezieht sich auf eine massive Holztreppe im Innenbereich, etwa eine Kiefer- oder Buchenholztreppe mit 12 bis 16 Stufen.
Planung & Vorbereitung der Treppenrenovierung
Eine Treppe erfordert gründliche Vorbereitung vor dem Schleifen. Ohne sorgfältige Planung im Vorfeld riskieren Sie Verzögerungen und ein unsauberes Ergebnis.
Zustand prüfen: Lockere Stufen, tiefe Risse oder starke Durchbiegungen identifizieren. Bei statischen Problemen oder denkmalgeschützten Treppen einen Fachbetrieb einschalten. Die Mindest-Holzreststärke sollte mindestens 3 mm betragen.
Umfang festlegen: Nur die Oberfläche abschleifen und versiegeln – oder zusätzlich Setzstufen verkleiden, Geländer und Handlauf überarbeiten?
Zeitplanung: Für eine 15-stufige Holztreppe realistisch 4 bis 6 Tage einplanen, inklusive mehrerer Lackschichten und Trocknungszeiten.
Raumplanung: Einen Ausweichweg im Haus organisieren, die Treppe ggf. in zwei Abschnitten bearbeiten, Kinder und Haustiere aus dem Bereich fernhalten.
Schutzmaßnahmen: Folie und Malerkrepp an Türen, Sockelleisten und Wänden anbringen. So minimieren Sie Staub und Spuren im restlichen Haus.
Werkzeuge & Material: Die richtige Ausstattung wählen
Die Wahl der richtigen Maschinen und Mittel entscheidet über Effizienz und Ergebnis. Hier die wichtigsten Positionen:
Schleifmaschinen: Ein Exzenterschleifer eignet sich gut für Holztreppen – besonders der ROTEX RO 150 FEQ von Festool als Getriebe-Exzenterschleifer, der Grobschliff und Feinschliff in einem Gerät vereint. Ein Deltaschleifer erreicht Ecken und Kanten effektiv und ist ideal für Setzstufen. Ein Schwingschleifer eignet sich für große Flächen beim Abschleifen, etwa ebene Podeste. Für große Treppen ist ein Schwingschleifer ebenfalls empfehlenswert. Alle Geräte gibt es im Baumarkt auch zur Miete.
Schleifpapier: P40/P60 für den Grobschliff, P80/P100 für den Zwischenschliff, P120 bis P180 für den Feinschliff und P220 bis P240 für den Lackzwischenschliff. Für den Feinschliff sollte Schleifpapier mit 180er Körnung verwendet werden.
Weitere Werkzeuge: Spachtel, Stechbeitel, Teppichkralle, Staubsauger mit Feinstaubfilter, Schleifklotz für Handarbeiten, Abdeckfolie und Malerkrepp.
Materialien: Holzkitt oder Holzreparaturspachtel, Hartwachs-Sticks, Treppenlack (z. B. PU-Treppenlack seidenmatt) oder Hartöl bzw. Hartwachsöl, passende Öl Grundierung, fusselfreie Baumwolltücher, Pinsel und Lackierrollen.
Sicherheit: FFP2-Maske, Schutzbrille, Gehörschutz und Arbeitshandschuhe. Zur Staubminimierung sollten Schleifer mit Staubsaugeranschluss verwendet werden – das schont Ihre Gesundheit und hält den Arbeitsbereich sauber.
Treppe abschleifen: Schritt-für-Schritt-Anleitung
Hier folgt die eigentliche Schritt für Schritt Anleitung zum Schleifen – vom Entfernen alter Beläge bis zum perfekten Feinschliff. Eine gründliche Reinigung vor dem Schleifen ist notwendig: Die Treppe muss vollständig trocken und frei von losem Schmutz sein.
Die Hauptphasen im Überblick:
Altbeläge entfernen,
Grobschliff (Tritt- und Setzstufen),
Schäden ausbessern,
Feinschliff und Lackzwischenschliff.
Bei Verwendung eines Geräts mit Absaugung in Verbindung mit einem Sauger – verläuft das Schleifen deutlich staubärmer und effizienter.
Schritt 1: Alten Belag und Lack entfernen
Viele Treppen wurden seit den 1970er- oder 1980er-Jahren mit Teppich, PVC oder Laminat beklebt. Diese Beläge müssen zuerst ab. Die Vorgehensweise: Teppich an einer Stufenecke mit Cutter oder Spachtel lösen, mit Teppichkralle Bahn für Bahn abziehen, Kleberreste mit Spachtel oder Heißluftpistole anlösen und abkratzen.
Bei PVC oder Laminat die Dielen von oben nach unten abnehmen, vorsichtig, um das Holz nicht tief zu verletzen. Für das Entfernen von alten Lackschichten ist grobes Schleifpapier notwendig – etwa rote Ochsenblutfarbe mit Lackschaber oder P40-Schleifpapier im Grobschliffmodus abtragen. Danach die Treppe grob fegen.
Schritt 2: Grobschliff der Tritt- und Setzstufen
Der Grobschliff entfernt alten Lack und Öl und egalisiert die Oberfläche. Für den Grobschliff wird Schleifpapier mit 40er Körnung verwendet – bei weniger hartnäckigen Beschichtungen reicht P60. Insgesamt wird für den Grobschliff Schleifpapier mit 40er bis 80er Körnung eingesetzt.
Beim Getriebe-Exzenterschleifer den Getriebemodus für Grobschliff aktivieren, harten Schleifteller montieren und die Drehzahl zunächst hoch einstellen. Schleifen erfolgt immer in Richtung der Holzmaserung – langsame, überlappende Bahnen, die Schleifmaschine flächig auflegen und nicht die Kante der Scheibe aufdrücken.
Setzstufen und Ecken mit einem Deltaschleifer und P40 bis P80 bearbeiten, dabei vorsichtig arbeiten, um keine Kanten auszurunden. Es ist wichtig, zwischen den Schleifdurchgängen den Staub abzusaugen, um das Schleifpapier nicht zuzusetzen und das Schleifbild beurteilen zu können.
Schritt 3: Schäden ausbessern und Treppe stabilisieren
Nach dem Grobschliff werden Beschädigungen, Risse und lose Stellen besser sichtbar. Jetzt ist der richtige Zeitpunkt für Reparaturen.
Kleine Kratzer und Nagellöcher: Kleinere Kratzer können mit Holzkitt oder Spachtelmasse ausgebessert werden. Farblich passenden Holzkitt auftragen, Trocknungszeit typisch 30 bis 60 Minuten.
Größere Löcher: Mit Fugenkitt aus Schleifstaub und Bindemasse oder Hartwachs-Sticks füllen, bündig mit einem Spachtel abziehen.
Knarzende Stufen: Holzkeile in Fugen treiben oder lange Schrauben von hinten durch die Setzstufe in die Trittstufe setzen. Schraubenköpfe danach mit Spachtelmasse abdecken.
Bei stark ausgetretenen Laufspuren oder tiefen Rissen entlang der Stufe kann eine Aufdopplung oder der Austausch einzelner Treppenstufen sinnvoll sein.
Schritt 4: Feinschliff
Dieser Schritt verfeinert das Schleifbild, glättet Rillen vom Grobschliff und bereitet die Oberfläche auf die Versiegelung vor. Nach dem Grobschliff sind zwei weitere Durchgänge mit feinerem Schleifpapier nötig. Der Feinschliff sorgt für ein streifenfreies und glattes Ergebnis.
Mit dem Exzenterschleifer in den Exzenter-Feinschliffmodus wechseln, weichen Schleifteller montieren. Körnungen P100 bis P120 für den Feinschliff nutzen, danach P150 bis P180 für besonders glatte Oberflächen. Ecken, Kanten und Setzstufen mit dem Deltaschleifer und den gleichen Körnungen nacharbeiten. Letzte Riefen bei Bedarf von Hand mit einem Schleifklotz entfernen.
Für den Lackzwischenschliff nach der ersten Lackschicht: P220 bis P240 verwenden und nur leicht schleifen. Anschließend allen Staub mit dem Staubsauger entfernen und mit einem leicht angefeuchteten, fusselfreien Tuch nachwischen, vor dem Grundieren vollständig trocknen lassen. Die Holzart bestimmt dabei, wie fein Sie schleifen sollten – Weichholz wie Kiefer bis P150, Hartholz wie Buche bis P180 oder feiner.
Treppe grundieren und versiegeln: Lack oder Öl?
Für die Versiegelung sind Öl oder Lack geeignete Optionen. Lack bildet eine robuste, pflegeleichte Oberfläche – ideal bei starker Beanspruchung in Familienhäusern. Öl oder Hartwachsöl ergibt einen natürlichen Glanz und lässt sich punktuell reparieren, muss aber häufiger nachgearbeitet werden. Geölte Treppen müssen je nach Nutzung alle 2 bis 3 Jahre nachgearbeitet werden.
Transparente Produkte wie farbloses Hartöl oder Klarlack heben die Holzmaserung hervor, während pigmentierte Lacke oder Beizen Farbgestaltung erlauben – etwa in weiß, grau oder einem dunklen Nussbaum-Ton. Wählen Sie Grundierung und Versiegelung aus einem System eines Herstellers, um Haftungsprobleme zu vermeiden. Färbearbeiten sollten einem Profi überlassen werden. Färben Sie niemals selbst, da durch das Einfärben z.B. Schleifspuren optisch extrem stark hervortreten können.
Bei stark beanspruchten Treppen sind abriebfeste, rutschhemmende Treppenlacke sinnvoll. Optimale Verarbeitung gelingt bei ca. 18 bis 23 °C Raumtemperatur und normaler Luftfeuchte – Zugluft und direkte Sonneneinstrahlung vermeiden.
Grundierung der abgeschliffenen Treppe
Die Grundierung sättigt das Holz, gleicht die Saugfähigkeit aus und sichert die Haftung für die Versiegelung. Die Grundierung muss je nach Hersteller 30 – 60 Minuten trocknen.
Bei geplanter Lackierung tragen Sie eine spezielle Grundierung mit Pinsel an Kanten und kleiner Rolle auf Flächen auf. Bei geölter Oberfläche optional eine Beize auftragen, nach Herstellerzeit trocknen lassen, dann eine erste dünne Schicht Hartöl mit Rolle oder Tuch einarbeiten. Überstände bei Öl nach 20 bis 45 Minuten mit fusselfreiem Tuch abnehmen, um klebrige Stellen zu vermeiden.
Endversiegelung mit Treppenlack, Hartöl oder Hartwachsöl
Die Endversiegelung bestimmt Optik und Haltbarkeit der Renovierung für viele Jahre. Hier besonders sauber arbeiten.
Für Lack: Lackierte Treppen benötigen 2 bis 3 Schichten für die Versiegelung. Die Trocknungszeit für Lackschichten beträgt je nach Hersteller ca. 1 bis 3 Stunden. Zwischenschliff wird empfohlen nach dem ersten Lackieren.
Für Hartöl/Hartwachsöl: Insgesamt 2 bis 3 dünne Schichten auftragen, jeweils gut einarbeiten, Überschüsse konsequent abnehmen. Typische Trocknungszeit: ca. 12 Stunden pro Schicht.
Die Treppe sollte nach der letzten Schicht mindestens 24 Stunden nicht begangen werden. Lackierte Treppen brauchen bis zu 7 Tage zum vollständigen Aushärten.
Häufige Fehler beim Treppe abschleifen – und wie man sie vermeidet
Dank sorgfältiger Planung lassen sich die meisten Fehler vermeiden. Hier die häufigsten Stolperfallen und die besten Tricks dagegen:
Zu grobes Schleifbild: Rillen bleiben sichtbar, wenn mit P40 gearbeitet wird – progressiv in allen Körnungsschritten bis P120/P180 hocharbeiten.
Unterschiedlicher Anpressdruck: Wellige Trittflächen durch einseitiges Aufdrücken – die Maschine gleichmäßig führen und seine Arbeit machen lassen.
Versiegeln ohne Staubentfernung: Staubeinschlüsse führen zu rauer Oberfläche – nach jedem Schliff und vor jedem Auftrag intensiv saugen und staubbindend wischen.
Fehlende Rutschhemmung: Sehr glatte, glänzende Lacke können rutschig sein – rutschhemmende Systeme wählen, besonders wenn die Treppe barfuß genutzt wird.
Professionelle Dienstleistungen von Handwerkern bieten Gewährleistung und vermeiden diese typischen Fehler. Hilfe durch einen Fachbetrieb lohnt sich in vielen Fällen – vor allem bei komplexen Treppen. Die Preise variieren je nach Ort und Beschreibung der Leistung.
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FAQ – Häufig gestellte Fragen zum Treppe abschleifen
Wie lange dauert es, eine 15-stufige Holztreppe komplett zu renovieren?
Rechnen Sie mit ca. 1 Tag für Altbelag entfernen und Grobschliff, 1 Tag für Reparaturen und Feinschliff sowie 2 bis 3 Tage für Grundierung und 2 bis 3 Versiegelungsschichten inklusive Trocknung. Mit effizienten Maschinen sinkt die reine Schleifzeit, die Trocknungszeiten bleiben jedoch unverändert. Insgesamt sind 4 bis 6 Arbeitstage realistisch – am Ende steht eine Treppe wie neu.
Kann ich meine Treppe streichen, ohne sie komplett abzuschleifen?
Ein kompletter Grobschliff ist vor allem bei abblätterndem oder rissigem Lack notwendig. Nur intakte, matte Lackflächen können nach gründlichem Anschliff mit P120 bis P150 überstrichen werden. Auf geölten Treppen ist mindestens ein gründliches Anschleifen und Entfetten erforderlich, damit neue Beschichtung hält.
Ist das Abschleifen einer Treppe mit viel Staub verbunden?
Das Schleifen erzeugt immer Staub, aber moderne Geräte mit Absaugung nehmen den Großteil direkt auf. Nutzen Sie eine Schleifmaschine mit Staubsaugeranschluss und dichten Sie den Arbeitsbereich mit Folien ab. So bleibt der Staub im restlichen Haus minimal. Die Website des jeweiligen Herstellers gibt Auskunft über kompatible Absaugsysteme.
Welche Körnung eignet sich für das Abschleifen einer lackierten Holztreppe?
Starten Sie mit P40 oder P60 für den ersten Abtrag der Lackierung, dann P80 bis P100 zur Glättung und P120 bis P180 für den Feinschliff. Ein zusätzlicher Lackzwischenschliff mit P220 bis P240 nach der ersten Lackschicht ist bei jedem Vorgehen sinnvoll. Schleifpapier mit 40er Körnung ist für den Grobschliff am besten geeignet.
Ab wann sollte ich lieber einen Fachbetrieb mit der Treppenrenovierung beauftragen?
Bei sehr alten, denkmalgeschützten Treppen, stark ausgetretenen Stufen mit deutlichem Höhenunterschied, gebrochenen Stufen oder komplizierten Krümmling-Treppen ist ein Fachbetrieb die richtige Wahl. Professionelle Handwerker erkennen statische Schäden, wählen passende Beschichtungssysteme und geben Gewährleistung. Als Heimwerker sparen Sie zwar Geld, aber die Qualität hängt stark vom eigenen Können ab.
Holzfußböden zeichnen sich durch eine natürliche Wärme, durch ihre Struktur und die Farbgebung aus. Sie sind strapazierfähig, passen zu modernen und klassischen Möbeln. Im Laufe der Jahre weisen Holzdielen Abnutzungserscheinungen oder Beschädigungen auf. Dann wird es Zeit, die alten Dielen zu sanieren und zu renovieren, Dielen zu schleifen und zu versiegeln.
Dies sind Arbeiten, die Sie selbst ausführen können. Was Sie dazu brauchen und wie das funktioniert, erfahren Sie hier.
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Dielenboden schleifen: Diese Werkzeuge brauchen Sie
Das wichtigste Werkzeug, um Dielen zu schleifen, ist eine Parkettschleifmaschine, mit der sich der überwiegende Teil des Holzfußbodens bearbeiten lässt.
Das Allround-Gerät ist die Drehscheiben-Schleifmaschine, die von der Unterbodenbehandlung bis zum Zwischen- oder Feinschliff verwendet werden kann.
Sind Ihre Dielen mit einer oder mehreren Lackschichten überzogen, ist der der Walzenschleifer die beste Wahl, um Dielen zu schleifen, da er sich durch eine hohe Abtragleistung auszeichnet.
Um Dielen zu schleifen, die sich im Randbereich oder in den Ecken befinden, eignet sich Tellerrandschleifer.
Dielen abschleifen: Vorher-/Nachher-Vergleich
Dielen schleifen und der liebe Staub
Der durch das Dielen schleifen entstandene Feinstaub wird mithilfe eines Vakkumgebläses in einem Staubsack aufgesaugt.
Um die Dielen zu renovieren, werden sie zunächst mit einer groben Körnung (K36) bearbeitet. Ist der Holzboden noch ganz gut in Schuss, reicht eine mittlere Körnung aus.
Die gröbere oder mittlere Körnung beim Dielen schleifen dient dazu, die obere Schicht zu entfernen, während die feinere Körnung (K100/K120) den Dielenboden glättet.
Das tun Sie vor dem Dielen renovieren – die Vorarbeiten
Bevor Sie beginnen, Ihre Dielen zu sanieren, müssen einige Vorarbeiten geleistet werden:
Möbel und Teppiche werden ausgeräumt, idealerweise aus der gesamten Wohnung oder zumindest aus dem Arbeitsbereich,
Vorhänge abgenommen und
Sockelleisten entfernt.
Bevor Sie Ihre Dielen schleifen und versiegeln, stehen einige Vorarbeiten auf der Agenda. So ist es sinnvoll zu prüfen, ob alle Dielen gut befestigt sind und ob sichtbare Beschädigungen vor dem Schleifen behoben werden müssen:
Gelöste Holzteilchen werden mit Leim fixiert,
Vorstehende Nägel werden mit einer Kneifzange entfernt,
beziehungsweise vorstehende Nageköpfe mit einem Versenker oder gezielten Hammerschlägen ins Holz geschlagen.
Ansonsten besteht die Gefahr, dass sie das Schleifgerät beschädigen. Zum Dielen renovieren werden alle Sockelleisten entfernt, um den späteren Ecken- und Randschliff zu ermöglichen. Gerade in Altbauwohnungen erhält ein gepflegter Holzfußboden den Charakter des Raums.
Was tun, wenn beim Dielen schleifen große Fugen auftauchen?
Welche Arbeiten beim Dielen renovieren auszuführen sind, ist abhängig vom Zustand des Holzfußbodens und von typischen Gebrauchsspuren.
Bei älteren Holzdielen treten manchmal Spalten zwischen den Dielen auf, ebenso sichtbare Kratzer auf der Oberfläche. Um diese Dielen zu renovieren, können Sie sie mit Holzkitt verspachteln.
Bei etwas breiteren Fugen ist es sinnvoll, keilförmig zugehobelte Holzleisten zu verwenden. Dazu geben Sie beim Dielen renovieren auf beide Seiten Holzleim und klopfen sie leicht in den Spalt. Tiefergehende Schadstellen sollten Sie vor dem Schleifen separat ausbessern. Hat der Leim abgebunden, können Sie überstehendes Holz einfach abhobeln/abschleifen. Achten Sie beim Dielen renovieren darauf, dass alle Dielen gut befestigt sind.
Ein Mitarbeiter beim Dielen schleifen mit der Bandschleifmaschine.
Bevor Sie die Dielen abschleifen: Maßnahmen zum Schutz Ihrer Gesundheit
Beim Dielen schleifen sollten Sie einige Maßnahmen zum Schutz Ihrer Gesundheit beachten.
Tragen Sie festes Schuhwerk und Arbeitshandschuhe. Auch ein Ohrenschutz ist Teil der Minimalausrüstung beim Dielen schleifen, wobei Kontaktlinsenträger auch an eine Schutzbrille denken sollten.
Wegen der Feinstaubbelastung (beim Schleifen ohne Spezialabsaugung) ist das Tragen einer Staubmaske beim Dielen abschleifen empfehlenswert. Auch wenn (Standard-) Schleifgeräte mit Staubsäcken ausgestattet sind, sind sie nicht in der Lage, den gesamten Feinstaub aufzunehmen.
Dies ist lediglich mit Profi-Maschinen, nicht jedoch mit Leihmaschinen aus dem Baumarkt möglich (Stichwort „Dielen staubfrei abschleifen“). Nach dem Dielen schleifen ist es sinnvoll, den Boden mit einem Staubsauger sehr sorgfältig abzusaugen.
Dielen abschleifen – ein kleiner Kraftakt
Der Einsatz einer Schleifmaschine erfordert etwas Übung in Bezug auf die Handhabung; Heimwerker sollten die Bedienung vorab kurz testen.
Bevor Sie die Bodenschleifmaschine einschalten, um die Dielen zu schleifen, kippen sie das Gerät vor dem Anschalten leicht nach hinten
Erst dann schalten sie es ein, um es dann vorsichtig abzusenken und mit dem Dielen schleifen zu beginnen. Nach dem vorsichtigen Absenken entwickelt die Bodenschleifmaschine eine starke Zugkraft. Die Maschine muss dabei ständig in Bewegung bleiben, um Vertiefungen zu vermeiden.
Bewegen Sie die Bodenschleifmaschine beim Dielen abschleifen nur langsam und kontinuierlich nach vorne. Dafür müssen Sie Kraft aufwenden, damit das Gerät ruhig und gleichmäßig über den Dielenboden geführt wird. Während des Betriebs dürfen Sie nicht stehen bleiben oder gar die Schleifrichtung ändern. Ansonsten können Vertiefungen im Dielenboden entstehen.
Beim Dielenschleifen kurz vor dem Einzug unseres Kunden.
Dielen schleifen: Die einzelnen Arbeitsschritte
Für das Dielen schleifen sind mehrere Schleifgänge notwendig. Diese Schritt-für-Schritt-Anleitung dient als kurze Anleitung für den Ablauf des Schleifens.
Von besonderer Bedeutung ist beim Dielen abschleifen die Schleifrichtung im Bezug auf den Dielenverlauf. Das Dielen schleifen wird grundsätzlich in Richtung des Dielenverlaufs mit Korn 16 oder Korn 24 ausgeführt.
Anderes gilt, wenn der Dielenboden uneben ist oder mehrere Farbschichten aufweist. Dann wird beim Dielen schleifen die Schleifrichtung geändert, die mit Korn 16 in diagonaler Richtung zu den Dielen erfolgt, also von einer Zimmerecke in die diagonal gegenüberliegende Zimmerecke.
Beim Dielen schleifen verändert sich mit jedem Schleifgang die Körnung, die mit Korn 24, 36, 60 und Korn 100 immer feiner wird. Bei den Mittel- und Feinschliffen wird beim Dielen abschleifen in Brettrichtung vorwärts und rückwärts von links nach rechts gearbeitet, wobei die nächste Spur immer um eine halbe Walzenbreite versetzt wird.
Um die Dielen zu schleifen, die sich an Rändern und Ecken befinden, ist ein Tellerrandschleifer empfehlenswert. Dort ist oft Nacharbeit von Hand nötig. An jedem schwer zugänglichen Ort muss besonders sorgfältig gearbeitet werden. Erst der letzte Schleifgang bildet den Schluss des Schleifprozesses und sorgt für ein gleichmäßiges Ergebnis.
Nach dem Dielen abschleifen: Den Holzboden versiegeln, ölen oder wachsen
Nach dem Dielen schleifen und vor dem Dielen sanieren wird der Dielenboden noch einmal kräftig abgesaugt, um die Staubreste rückstandslos abzutragen. Das ist die Voraussetzung für das Versiegeln des Bodens. Die gewählte Behandlung schützt die Holzoberfläche. Öl, Lack oder Wachs beeinflussen zudem die Optik des Bodens. Die passende Oberflächenbehandlung kann auch die Lebensdauer des Dielenbodens verlängern. Ein frisch behandelter Boden verleiht dem Raum außerdem mehr Wärme. Der Dielenboden lässt sich hierdurch leichter pflegen und ist widerstandsfähiger gegenüber Staub und Schmutz.
Mit dem Randschleifer werden die Ränder der Dielen geschliffen.
Dielen schleifen bei Denkmalschutz
Besonders in Bauten des 19. Bzw. frühen 20. Jahrhunderts gibt es immer häufiger Auflagen des Denkmalschutzes. Diese können mit unter für Verwirrung sorgen. Meistens gelten hierbei besondere Vorschriften.
Man soll laut diesen Vorschriften z.B. den Dielenboden nicht aufarbeiten oder abschleifen sondern „abziehen“.
Die Technik des Abziehens ist eine händische Technik aus früheren Jahrhunderten und wäre aufgrund des hohen Aufwandes und des nötigen Körpereinsatzes heute unbezahlbar. Beim Denkmalschutz soll dabei der historische Charakter des Bodens stärker zum Vorschein kommen. Es handelt sich hier um eine Vorgabe die aus reinem Unwissen gemacht wird.
Was für den Denkmalschutz wirklich wichtig ist: Es soll beim Dielen schleifen so wenig Material wie möglich abgetragen werden. Darum wird der Begriff „Abziehen“ verwendet.
Zum Dielenboden aufarbeiten verwenden wir daher Spezialmaschinen, an welchen der Schleifdruck geregelt werden kann. So lässt sich sicherstellen, dass im Schnitt weniger als 1mm abgetragen wird.
So hat man früher Dielen aufgearbeitet.
ine weitere Auflage des Denkmalschutzes ist meist, dass nach dem Dielen abschleifen Öl aufs Parkett aufgetragen wird. Lackierte Oberflächen sind scheinbar nicht gerne gesehen. Dies ist nicht weiter tragisch, weil die Beschichtung auch beispielsweise mit einem Hartwachs-Öl vorgenommen werden kann.
Hartwachs-Öl hat ähnliche Eigenschaften wie Lack: Es ist relativ abriebsfest und pflegeleicht.
Dielenboden renovieren wenn Teppich darüber liegt
Besonders ältere Bauten haben bereits meherere Komplettrenovierungen oder auch Teilrenovierungen, Anbauten etc. hinter sich. So kommt es immer wieder vor, dass auf den alten Massivdielen ein Teppichboden verlegt wurde.
Beim Dielenboden renovieren ist es wichtig zu wissen, ob der Teppichboden nur an einzelnen Stellen mit Klebeband fixiert, oder vollfächig mit Teppichkleber verklebt wurde.
In manchen Fällen kann die Vollverklebung bedeuten, dass der Parkettboden entfernt werden muss. Meist lässt sich der Klebstoff jedoch noch mittels Fräse/Parkettschleifmaschine entfernen.
Um dies festzustellen können Sie im Vorfeld versuchen, den Teppich an einer unauffälligen Stelle im Randbereich anzuheben. Lässt sich der Teppich nicht anheben ist er sehr wahrscheinlich vollflächig verklebt (siehe hierzu auch unser Artikel über Parkettkleber).
Besonders einfach lässt sich dies z.B. im Bereich von Heizkörperrohren oder an Türschwellen feststellen. Hier kann man einfach mit einem Schraubenzieher unter den Teppich fahren und etwas „hebeln“.
Wenn Ihr Dielenboden nun fest verklebt sein sollte, müssen wir beim Dielenboden renovieren / Dielenboden abschleifen etwas mehr Zeitaufwand mit einrechnen.
Außerdem müssen wir von einem höheren Verbrauch von Schleifmitteln ausgehen, da der alte Teppichkleber regelmäßig die Schleifmittel zusetzt. Auch beim Treppe renovieren, bzw. Holztreppe renovieren muss mit vermehrtem Zeitaufwand gerechnet werden, sollte die Teppe mit Teppichboden beklebt sein.
Mit dem Glattspachtel wird das Öl nach dem Feinschliff auf die Dielen aufgetragen.
Dielen schleifen und Fugen verspachteln?
In den meisten Fällen müssen die Fugen nach dem Dielen schleifen bleiben wie sie sind. Weil Dielenböden in der Regel auf Balken genagelt sind, bleibt immer ein gewisser Bewegungsspielraum.
Fugendichtmasse wird jedoch immer spröde und bricht daher schon bei minimalen Bewegungen oder „Arbeiten des Holzes“ wieder heraus.
Es hat daher keinen Sinn, die Fugen beim Dielen schleifen/aufarbeiten auf klassischem Wege zu verschließen.
Massivholz-Dielen arbeiten sehr stark. Das ist auch der Grund, warum im heutigen Zustand Fugen vorhanden sind.
Ihr Holzboden wird nach der Sanierung nicht weniger arbeiten und selbst wenn man es schafft, einige Fugen zu verschließen, werden schon nach kurzer Zeit neue Fugen entstehen. Fugen gehören bei Dielenböden dazu.
Achtung: Lassen Sie niemals irgendwelche Fugen mit Silikon verschließen. Silikon macht das anschließende Beschichten mit Lack oder Öl nahezu unmöglich und sorgt auch bei späterem Dielen abschleifen für Probleme.
Lässt sich das Quietschen beim Dielen abschleifen beseitigen?
Das Quietschen von alten Dielenböden lässt sich in manchen Fällen etwas abmildern.
In extremen Fällen – wenn z.B. ganze Teile der Dielen lose sind und sich schon bewegen lassen – kann z.B. mit Holzschrauben für Fixierung gesorgt werden. Solche Spuren von Bewegung oder Verschleiß sollten vor dem Schleifen geprüft werden.
Ganz beseitigen lässt sich das Quietschen jedoch meist nicht. Außerdem muss bedacht werden, dass die Schrauben beim Dielen abschleifen von oben direkt durch die Diele geschraubt werden
Es bleiben also regelrechte „Löcher“, welche anschließend mit Holzkitt oder Fugendichtmasse verschlossen werden müssen. Das ist aber nur eine begrenzte Lösung gegen Begleiterscheinungen alter Dielen. Auch dies gehört bereits bei den meisten Dielenböden zum Gesamtbild dazu. Sie sollten sich jedoch überlegen ob sie das Quietschen Ihrer Massivdielen so sehr stört, dass Sie diese Löcher in Kauf nehmen wollen.
Wie oft kann man Dielen schleifen?
Genau wie beim Parkett schleifen, hängt es auch beim Dielen schleifen davon ab, wie stark die Nutzschicht ist. Die meisten Massivdielen haben eine Gesamtstärke von ca. 22 bis 30 mm. ca. 1/3 davon macht die Nutzschicht aus – das gilt vor allem für massive Holzfußböden. Meist genügt dies für mindestens 6 bis 8 Komplettrenovierungen.
Moderne Parkett Dielen lassen sich aufgrund ihrer dünnen Nutzschicht nur einmal renovieren. Wenn Sie selbst prüfen wollen, ob man Ihren Dielenboden renovieren kann, sollten Sie einen Blick auf den Querschnitt wagen. Am einfachsten ist dies, wenn Sie noch ein unverbautes Reststück Ihres Dielenbodens besitzen, denn einzelne Bretter bzw. Dielen können unterschiedlich stark abgenutzt sein.
Alternativ können Sie z.B. ein Stück Sockelleiste – vorzugsweise an einer in den Raum stehenden Eckwand – abmontieren und den Querschnitt des Dielenbodens mit der Taschenlampe beleuchten
Auch Übergangsschienen bieten diese Möglichkeit. Die Nutzschicht hebt sich farblich meist deutlich vom Rest ab und beträgt bei Fertigparkett Dielenböden ca. 3-4 mm. Für das Dielen schleifen sollten uns noch mindestens 3 mm zur Verfügung stehen.
Die Kosten für’s Dielen schleifen
Das Dielen schleifen wird in der Regel genau wie das Parkett abschleifen, per Quadratmeterpreis abgerechnet. Ein kurzes Kostenbeispiel: Für 20 m² ergibt sich je nach Zustand und Leistungsumfang ein gut vergleichbarer Richtwert. Der Quadratmeter-Preis fürs Dielen schleifen beinhaltet meist die Materialkosten (für die Holzboden Versiegelung/Parkettlack, Schleifpapier etc.) als auch die Arbeitsleistung.
Gerade z.B. an unserem Standort in Berlin, gibt es z.B. auch sehr viele Billig-Anbieter aus den angrenzenden Ländern.
Je weniger der Anbieter fürs Dielen schleifen berechnet, umso schneller muss er mit seiner Arbeit fertig werden. Denn der Quadratmeterpreis ist nichts anderes als ein umgerechneter Stundenlohn + Materialkosten. Dabei spielen Zustand und Zugänglichkeit des Bodens bei der Preisbildung eine zentrale Rolle.
Bei einem Quadratmeterpreis von nur 16,- Euro muss der Dielenschleifer fast doppelt so schnell arbeiten, wie ein Anbieter, der das Dielen schleifen zu marktüblichen Preisen anbietet. Dies wirkt sich unweigerlich auf die Arbeitsqualität aus. Gerade bei Billig-Angeboten spielt die Entscheidung zwischen günstiger Ausführung und qualitätsorientiertem Fachbetrieb eine wichtige Rolle. Ein erfahrener Parkettleger kalkuliert und erledigt solche Arbeiten in der Regel sorgfältiger.
Zudem haben Billig-Anbieter keine Möglichkeit, hochwertige Versiegelungen – z.B. mit UV-Schutz gegen Vergilbung – zu verwenden. Die Materialkosten würden jeglichen Ertrag verzehren. Stattdessen werden minderwertige Acrylversiegelungen verwendet. Diese werden schon nach 2 bis 3 Jahren spröde und lösen sich langsam vom Dielenboden ab.
Kein Wunder also, dass die meisten Billig-Anbieter bereits nach wenigen Monaten wieder vom Markt verschwunden sind.
An eine Gewährleistung für 5 Jahre ist hier nicht mehr zu denken.
Kunstharzversiegelungen beim Dielen schleifen
Es gibt spezielle Kunstharzversiegelungen, die aus trocknenden Ölen, Alkydharzen und Lösungsmitteln bestehen und die durch den Sauerstoff der Luft gehärtet werden; zudem beeinflussen sie die spätere Farbgebung des Bodens. Außerdem gibt es die Polyurethan-Versiegelung, die einkomponentig oder zweikompoentig angeboten und immer dann eingesetzt werden, wenn die Oberfläche großen Belastungen ausgesetzt ist. Die Versiegelung ist auch mit Wasserlack möglich, der einen sehr geringen Lösungsmittelanteil hat.
Der Schlüssel: Gleichmäßige Bahnen beim Versiegeln ziehen
Das Kunstharz wird in gleichmäßigen Streichbewegungen mit einer Walze aufgetragen.
Arbeiten Sie von der Lichtquelle weg, sodass Sie Fehlstellen sofort erkennen und korrigieren können. Um Bläschenbildung zu vermeiden, ist beim Dielen sanieren direkte Sonneneinstrahlung zu vermeiden. Empfehlenswert ist eine zweite Schicht, die am nächsten Tag aufgetragen wird.
Einen weiteren Tag später ist der Dielenboden dann bereits begehbar, wobei sich die durch die Versiegelung bewirkte Schutzwirkung erst nach rund zwei Wochen entfaltet.
Um Holzdielenböden zu renovieren, können sie auch geölt werden, wobei zwischen härtenden und nicht aushärtenden Systemen differenziert wird. Mit Ölen wird eine offenporige Imprägnierung erreicht.
Nicht aushärtende Öle bestehen aus natürlichem Leinöl und bilden keinen Film, sondern lediglich eine Imprägnierung. Allerdings ist der Schutz gegen Verschmutzung gering, sodass abschließendes Wachsen empfehlenswert ist.
Dazu wird das Öl beim Dielen sanieren mit einer langflorigen Walze gleichmäßig auf dem Dielenboden verteilt.
Das überschüssige Öl wird nach rund einer Stunde mit einem Wischer abgezogen und das verbleibende Öl mit einer Einscheibenschleifmaschine gründlich in die Holzdielen einmassiert. Nach einer mehrstündigen Trocknungsphase wird der Boden mit einem feinen Pad nachpoliert, sodass ein matter Glanz entsteht.
Der Vorteil von gewachsten Dielenböden
Es gibt einen Unterschied beim Dielen sanieren zwischen der Verwendung von Ölen und Wachsen. Auch Wachse sind ein natürliches Produkt. Sie ziehen jedoch nicht sehr tief in das Holz ein, sodass beim Dielen sanieren kein Oberflächenfilm gebildet wird und die Oberfläche atmungsaktiv bleibt. Für das Verteilen von Wachs können Sie beispielsweise einen Profi-Spachtel verwenden.
Kurzanleitung für das Dielen schleifen und Dielen sanieren in Stichpunkten
Vorbereitungen treffen
Vorarbeiten leisten: Leimen, spachteln und Nägel versenken
Arbeitsmaterialien bereit legen
An den Gesundheitsschutz denken
Dielen abschleifen: Schleifrichtungen und Körnungen beachten
Dielen sorgfältig absaugen
Holzboden versiegeln: In Betracht kommen Kunstharz, Öle und Wachse
Trockenzeit einhalten
Parkett-Schliff in Ihrer Nähe
Aktuell bieten wir das Dielen abschleifen an über vielen Standorten in Deutschland und der Schweiz an.
Unsere Leistungen rund um das Schleifen und Versiegeln von Holzdielen bieten wir in vielen Regionen an. Die folgende Karte zeigt unsere Einsatzgebiete und gibt Ihnen einen schnellen Überblick, wo wir für Sie tätig sind.
Dieser Artikel beschäftigt sich mit dem Thema Parkett ausbessern. Wir werden die unterschiedlichen Problemstellungen hierbei behandeln. Je nachdem um welche Art von Parkett es sich handelt, können unterschiedliche Materialien benötigt werden. Auch die Vorbereitung des Untergrundes kann sehr verschieden sein.
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Parkett ausbessern – Welches Material?
Zum Parkett ausbessern benötigen Sie zunächst das passende Material. Parkett ist nicht gleich Parkett. So ist es z.B. bei Fertigparkett oft sehr schwierig nach Jahren noch an passendes Material zu kommen.
Perfekt zum Ausbessern von Parkett:
Picobello Reparatur-Set (Premium) I Geölte Holz- und Dekoroberflächen I Geeignet für Parkett, Laminat, Möbel & Treppen I Mit 15 Hartwachs-Stangen, Versiegelungslack & Zubehör I Made in Germany*
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Aufgrund der Vielzahl an Parkett-Herstellern und der fehlenden Normen für Fertigparkett kocht jeder ein wenig sein eigenes Süppchen. Auch alte Dielenböden sind meist nur noch schwer zu bekommen. Oft müssen wir beim Dielen schleifen deshalb auf Maßanfertigungen zurückgreifen.
War es bei Nut und Feder Elementen früher noch denkbar, entsprechendes Material nachzuliefern oder gar anzufertigen, ist es heute im Zeitalter der modernen Klicksysteme nicht mehr möglich. Die hierzu nötigen Fräsköpfe sind meist nur beim Parkett-Hersteller selbst zu haben und dieser hat kein Interesse daran, Reparaturmaterial herzustellen. Zumal auch die meisten deutschen Hersteller ihre Produktion mittlerweile ins billigere Ausland verlegt haben. Dies erschwert das Parkett ausbessern für Besitzer von Fertigparkettböden.
Massivparkett lässt sich einfacher ausbessern
Anders ist es beim Thema Massivparkett. Die meisten Massivparkettelemente sind genormt. Das bedeutet, sie entsprechen gewissen Standards, die jeder Hersteller einhalten muss. Mosaikparkett aus Deutschland ist mehr oder weniger das selbe wie Mosaikparkett aus Italien oder Polen. Natürlich gibt es auch hier Qualitätsunterschiede und so manches Sondermaß.
Grundsätzlich lässt sich Massivparkett jedoch leicht nachfertigen. Es gibt sogar Spezialbetriebe die sich auf die Fertigung von Reparaturmaterial für Massivparkett spezialisiert haben. Zum Parkettboden ausbessern bei Massivparkett können Sie uns gerne kontaktieren.
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Parkettboden ausbessern und Fehlstellen im Estrich ergänzen
Manchmal kommt es vor, dass man nicht nur das Parkett ausbessern sondern auch den Estrich an manchen Stellen ergänzen muss. Dies ist der Fall, wenn z.B. ganze Wände entfernt werden. Der Estrich wurde beim Bau des Gebäudes an die bereits bestehenden Mauern oder Wände angearbeitet.
Folglich ist an diesen Stellen jetzt nur noch die Betondecke zu sehen. Um solche Stellen im Zuge der Arbeiten beim Parkett aubessern zu ergänzen gibt es nun mehrere Möglichkeiten:
Parkett ausbessern – Estrich mit Spanplatten ergänzen
Am schnellsten und günstigsten ist die Ergänzung mittels Spanplatten.
Man sägt hierzu einfach einige Platten in der Größe der Lücke im Estrich zusammen. Anschließend legt man so viele Platten übereinander wie zum Aufbau der Höhe benötigt werden.
Diese Platten werden dann mit einem Parkettklebstoff oder ähnlichem mit dem Untergrund sowie untereinander verklebt. Nach der Trocknung kann mit dem Parkett ausbessern begonnen werden. Dies ist natürlich nur dann möglich, wenn die betreffende Stelle keine zusätzliche Wärmedämmung oder Dampfsperre benötigt.
Parkett ausbessern – Estrich mit Schnellzement ergänzen
Die Ergänzung mittels Schnellzement benötigt zumindest eine Dampfsperre.
Wir empfehlen außerdem den Einsatz von Randdämmstreifen. Die Randdämmstreifen werden vor dem Ausgießen der Reparaturstelle am Rand entlang angebracht und verhindern, dass der Zement eine Verbindung mit der Wand eingehen kann, bzw. diese berühren kann. Dies würde sonst zur Bildung von Schallbrücken führen. Außerdem legen wir bei dieser Art der Estrichreparatur die betroffene Stelle stets mit einer Dampfsperre aus.
In vielen Fällen kann es außerdem sinnvoll sein, eine Wärme- und Trittschalldämmung einzubringen.
Nachdem alle Vorbereitungen getroffen wurden, mischen wir den Schnellzement nach den Vorgaben des Technischen Datenblattes an. Der Zement wird mit einer Kelle gleichmäßig in der Reparaturstelle verteilt und anschließend geglättet. Die meisten Reparaturestriche sind Schnellbindend und binnen 24 Stunden belegereif. Danach kann mit dem Parkett ausbessern fortgefahren werden.
Parkett ausbessern und partiell nachschleifen?
Einen Parkettboden kann man prinzipiell auch partiell nachschleifen. Partielles Parkett ausbessern wie z.B. mit einem Parkett-Reparaturset möglich, ist jedoch nur als Übergangslösung gedacht. Aufgrund der starken Verfärbung der Fläche durch UV-Strahlung entstehen an der frisch geschliffenen Stelle Farbunterschiede. Auch die neue Parkettversiegelung bzw. das Parkettöl glänzt meist anders als der Rest der Fläche. Da hilft auch das anschließende Polieren mittels Bohnermaschine nicht wirklich.
Die Reparaturstelle tritt somit meist stärker hervor als der vermeintliche Schaden. Wir empfehlen daher, das partielle Parkett ausbessern, nur als Übergangslösung durchzuführen. Früher oder später sollte das gesamte Parkett abgeschliffen und versiegelt werden.
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