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Was gibt es Schöneres, als an einem lauen Sommertag auf der eigenen Terrasse zu sitzen, dazu ein kühles Getränk und eventuell mit der Familie und ein paar Freunden das Leben zu genießen? Um dieses Gefühl voll auskosten zu können, bedarf es eines gepflegten Umfelds, zu dem auch eine saubere Terrasse gehört.

Holzterrassen gehören zu den beliebtesten Varianten beim Terrassenbau. Das liegt nicht nur an ihrer schönen Optik, sondern auch daran, dass sie sich je nach gewählter Holzart und -farbe individuell gestalten lassen. Doch das Material Holz ist auch empfindlicher als beispielsweise eine Steinterrasse. Bei der Reinigung gibt es daher einige wichtige Punkte zu beachten.

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Holzterrasse reinigen – das sollte beachtet werden

Um die schöne Optik des Holzes auf der eigenen Terrasse lange Zeit erhalten zu können, sollte die Terrasse regelmäßig gereinigt werden. Gleichzeitig bedarf das Holz einer regelmäßigen Pflege, um langfristig seine Eigenschaften zu bewahren. Da es sich bei Holz um einen natürlichen Rohstoff handelt, ist es besonders anfällig gegen Wetter- und Witterungseinflüsse.

Besonders in Außenbereichen wie der Terrasse ist eine regelmäßige Reinigung und Pflege des Holzes daher unabdingbar. Andernfalls werden die Holzdielen mit der Zeit nicht nur unschön anzusehen, sie können auch schneller Beschädigungen aufweisen und verwittern. Im besten Fall wird der Holzboden auf der Terrasse daher zweimal im Jahr ausführlich gereinigt und gepflegt.

Zum einen im Herbst, um das Holz auf gegen die vermehrten Witterungseinflüsse des Winters zu schützen. Zum anderen beim Frühjahrsputz, um das Holz wieder ansehnlich für die neue Gartensaison zu machen.

Holzterrasse reinigen und pflegen – so geht´s

Zur Reinigung einer Holzterrasse stehen unterschiedlichste Methoden zur Verfügung. Neben mechanischen Reinigungsutensilien wie dem altbekannten Schrubber unterstützen auch chemische Reinigungsmittel die gründliche und gleichzeitig schonende Reinigung des Holzes.

Oberflächliche Reinigung der Holzterrasse

Handelt es sich auf der Terrasse nur um oberflächliche Verschmutzungen, so können diese mit etwas Wasser und speziellen Mitteln zur Holzreinigung entfernt werden. Die in den chemischen Reinigungsmitteln enthaltenen Tenside lösen die Verschmutzungen von der Holzoberfläche, sodass diese im Nachgang mit Wasser abgespült werden können.

Um hartnäckigen und groben Schmutz von dem Holz zu lösen, kann der Einsatz eines Schrubbers oder einer Handbürste nötig sein. Ist das Holz durch die Witterung bereits stark ausgegraut, kann ein zusätzlicher Holzentgrauer eingesetzt werden. Dieser verleiht dem Holz wieder seine natürliche Optik.

Auch zum Entfernen von Grünbelag auf dem Holz stehen spezielle Holzreinigungsmittel bereit. Diese finden sich oft im Baumarkt oder im spezialisierten Fachhandel.

Schon beim ersten Reinigungsdurchlauf verschwinden fast alle dunklen Verfärbungen.

Holzterrasse reinigen mit Hochdruckreiniger

Der Einsatz eines Hochdruckreinigers zur Reinigung der Terrasse ist ein beliebtes Mittel, da die Reinigung damit deutlich beschleunigt werden kann. Die Meinungen hierzu gehen auch unter Fachleuten oft auseinander. Durch den hohen Druck des Wasserstrahls, mit dem gereinigt wird, können Beschädigungen an der Oberfläche des Holzes verursacht werden.

Insbesondere bei Terrassendielen aus weichem Holz kann es durch den Einsatz des Hochdruckreinigers zur Ausfaserung der obersten Holzschicht kommen. Der Holzboden ist dann deutlich anfälliger gegen weitere Beschädigungen und äußere Einflüsse. Gleichzeitig wird die Oberfläche des Holzes durch den Einsatz des Hochdruckreinigers rau, wodurch sich leichter ein Splitter eingefangen werden kann.

Vor dem Einsatz eines Hochdruckreinigers zum Reinigen der Holzterrasse sollte sich also zuerst über die Beschaffenheit des Holzes informiert werden. Im besten Fall wird bereits beim Kauf und Aufbau der Holzterrasse geklärt, ob das eingesetzte Holz den hohen Druck des Wasserstrahls eines Hochdruckreinigers aushält. Um das Holz zu schonen, kann auch das einfache Abspritzen mit einem Gartenschlauch zum Reinigen der Holzterrasse genutzt werden.

Besteht die Terrasse aus Hartholz, so wie auch die meisten Holzmöbel für den Außenbereich, kann ein Hochdruckreiniger in der Regel bedenkenlos eingesetzt werden. Am besten eignet sich dazu ein spezieller Aufsatz des Reinigers, der mit rotierenden Bürsten ausgestattet ist. Zudem sollte nach Möglichkeit nicht die höchste Druckstufe zum Reinigen der Holzterrasse gewählt werden.

Bewährte Hausmittel für die Reinigung der Holzterrasse

Wer auf den Einsatz von chemischen Reinigungsmitteln und eines Hochdruckreinigers verzichten möchte, der kann auch mit einfachen Hausmitteln der eigenen Holzterrasse wieder neuen Glanz verleihen. Diese sind meist nicht nur kostengünstiger, sondern gleichzeitig auch umweltfreundlicher als chemische Reinigungsmittel.

Holzterrasse reinigen mit Soda und Stärke

Ein bewährtes Hausmittel zur Reinigung kann relativ einfach mit etwas Soda (Natriumcarbonat) und Stärke selbst hergestellt werden. Für die eigene Reinigungspaste werden benötigt:

  • 5,5 l lauwarmes Wasser
  • 100 g Natriumcarbonat
  • 2-3 EL Stärke

Zuerst wird die Stärke mit ca. 500 ml des Wassers verrührt, bis die entstehende Mischung keine Klumpen mehr aufweist. Anschließend wird die Mischung in einen Topf mit den restlichen 5 l lauwarmen Wassers eingerührt. Die 100 g Natriumcarbonat werden nun hinzugefügt und die gesamte Menge wird bis zum Quillen aufgekocht.

Mit der entstehenden Paste lassen sich Holzterrassen besonders schonend reinigen. Hierzu wird die Reinigungspaste direkt auf die Holzdielen aufgetragen und mit einem Schrubber gleichmäßig verteilt. Um ein optimales Ergebnis zu erzielen, sollte eine Einwirkzeit von ca. einer Stunde eingehalten werden. Nach dieser Zeit kann die Reinigungspaste ganz einfach mit Wasser wieder abgewaschen werden.

Holzterrasse reinigen mit Schmierseife

Auch herkömmliche Schmierseife eignet sich für die Reinigung einer Holzterrasse. Bei der Auswahl der passenden Seife sollte auf dessen Umweltverträglichkeit geachtet werden. Das abgewaschene Seifenwasser landet schließlich hauptsächlich im eigenen Garten.

Zur Reinigung des Holzes wird die Schmierseife einfach auf der Terrasse aufgetragen. Durch das Einreiben mit einer Bürste kann das Reinigungsergebnis zusätzlich unterstützt werden. So lassen sich auch schwer zugängliche Rillen und Fugen im Holzboden gründlich reinigen. Im Anschluss an die händische Reinigung mit Seife und Bürste können die Reste einfach mit einem Gartenschlauch von der Terrasse abgewaschen werden.

Für Terrassendielen mit tiefem Profil verwenden wir spezielle Bürstenaufsätze.

Die 3 größten Fehler beim Holzterrasse Reinigen

Holz ist im Vergleich zu manch anderen Materialien relativ empfindlich. Das Naturprodukt sollte daher stets sorgsam behandelt werden. Folgende Fehler sind beim Reinigen einer Holzterrasse daher zu vermeiden.

Keine säurehaltigen Reinigungsmittel verwenden

Auf aggressive und säurehaltige Reinigungsmittel sollte beim Reinigen der Holzterrasse verzichtet werden. Dazu gehören auch Haushaltsmittel auf Basis von Essig. Die Säure greift das Holz an und macht es damit weniger widerstandsfähig. Langfristige Beschädigungen sind daher nicht auszuschließen.

Im Anschluss: Holzterrasse ölen nicht vergessen!

Eine Holzterrasse sollte nicht nur regelmäßig gereinigt werden. Auch die langfristige Pflege ist wichtig, damit das Holz widerstandsfähig und optisch ansprechend bleibt. Am besten eignen sich dazu Holzöle, die nach der Reinigung auf die Holzdielen aufgetragen werden. Wichtig ist dabei, dass das Holz nach der Reinigung bereits wieder vollständig getrocknet ist. Bei der Auswahl des passenden Holzöls muss außerdem darauf geachtet werden, dass dieses auch für die verwendete Holzart geeignet ist.

Der falsche Tag für die Reinigung

Da sich die Holzterrasse im Freien befindet, sollte auch der passende Tag für die Reinigung ausgewählt werden. Ein feuchter oder gar frostiger Tag eignet sich dazu absolut nicht. Am besten nimmt man sich an einem trockenen Frühlingstag mit angenehmen Temperaturen die Zeit für einen ausführlichen Frühjahrsputz der Terrasse.

Die richtigen Reinigungs- und Pflegeprodukte wählen

Eine Holzterrasse ist Tag für Tag den äußeren Witterungseinflüssen ausgesetzt. Von hohen Temperaturen und direkter Sonneneinstrahlung bis hin zu schneebedeckten Minusgraden macht eine Holzterrasse das gesamte Jahr über einiges mit. Damit das Holz dabei nicht nur optisch ansprechend, sondern auch langfristig haltbar bleibt, sollte beim Holzterrasse Reinigen auf hochwertige Reinigungs- und Pflegeprodukte geachtet werden.

Dabei muss Qualität nicht immer unbedingt teuer bedeuten. Wichtig ist, dass die Produkte ihren Zweck erfüllen und dabei auf Giftstoffe und andere umweltschädliche Inhaltsstoffe verzichten.

Nach dem zweiten Durchlauf sind 95 % der Verfärbungen entfernt.

Terrassendielen renovieren lassen

Terrassendielen sind ganzjährig besonders widrigen Bedingungen ausgesetzt. Im Sommer wird die Terrasse am meisten genutzt und gleichzeitig durch Sonnenstrahlung ausgebleicht. Im Herbst sorgen Regenfälle für die Bildung von Grauschleier auf der Oberfläche und im Winter setzt ihnen Schnee und Eis zu.

Dies führt neben der Bildung von Rissen zum vollständigen Ergrauen der Dielen.

Was beim Einbau der Terrassendielen noch natürliche Wärme und eine homogene Oberfläche war, ist schon nach wenigen Jahren reif für die Auffrischung. Mit unseren Spezialmaschinen für die Reinigung und Auffrischung von Terrassendielen, sorgen wir dafür, dass Ihr Lieblingsort im Sommer wieder zum Verweilen einlädt.

Mit speziell für die Terrassenreinigung hergestellten Bürsten und umweltfreundlichen Reinigungssubstanzen, rücken wir Schmutz und Grauschleier an den Kragen.

Terrassendielen renovieren und ölen
Nach der Reinigung erfolgt die erneute Imprägnierung mit einem speziellen Öl für Terrassendielen.

Besonderer Schutzfilm bei der Terrassendielen-Renovierung

Damit die Oberfläche Ihrer Terrassendielen auch dauerhaft schön bleibt und die nächsten Winter schadlos übersteht, imprägnieren wir diese mit den besten Imprägnierölen auf dem Markt. Um Ihre Terrassendielen zusätzlich vorm Absplittern und Aufquellen zu schützen, verwenden wir ein Stirnkantenwachs.

Welche Holzart Ihre Terrassendielen aufweisen ist dabei zweitrangig: egal ob TeakBankiraiFichte oder Eichedielen – die Auffrischung ist kein Problem. Auch etwas seltenere Holzarten wie beispielsweise KieferDouglasieLärcheCummaru oder Esche haben wir bereits erfolgreich saniert.

Kosten & Preise für’s Renovieren Ihrer Terrassendielen

Je nach Abnutzung Ihrer Terrassendielen, wird das Auffrischen und das Imprägnierverfahren unterschiedlich lange dauern. Wir behalten uns daher vor, die Kosten nach Besichtigung vor Ort individuell zu kalkulieren. Da eine Auffrischung immer erst im Frühjahr Sinn macht, erhalten wir die meisten Aufträge auch in dieser Zeit. Bitte haben Sie Verständnis dafür, dass unsere Bestandskunden eine schnellere Ausführung erhalten.

Um längere Wartezeiten zu vermeiden, sollten Sie uns darum bereits ab Dezember/Januar fest mit dem Reinigen/Sanieren/Auffrischen Ihrer Terrassendielen beauftragen.

Terrassendielen renovieren
Das Öl verteilen wir an den Randbereichen mit einem Pinsel und in der Fläche z.B. mit einer Rolle.

Zum Ablauf beim Ölen von Terrassendielen

Nach gründlicher Beseitigung des Schleifstaubes kann nun damit begonnen werden, die Holzterrasse zu ölen. Dazu wird das Öl im Behältnis gut aufgeschüttelt und dann mit einem Schraubendreher der Deckel geöffnet.

Mit einem „gewöhnlichen“ Pinsel für Lasuren (Kunstoffborsten) wird das Öl gleichmäßig auf die Holzdielen der Terrasse aufgetragen. Das farblose Öl gibt dabei dem Holz gleich wieder mehr farbliche Intensität und Kraft.

Selbst die besonders ausgebleichten Dielen nehmen wieder annähernd die Farbe der von Wetter geschützten Dielen an. Und auch die Struktur des Holzes tritt besser sichtbar zutage.

Nach dem ersten Terrassen-Anstrich mit Öl sieht das Ergebnis schon nicht schlecht aus. Doch jetzt steht erstmal eine Pause an. Nach gut drei Stunden folgt ein Zweitanstrich der Holzdielen mit dem Öl.

Wie geht man beim Terrassendielen renovieren vor?

Die Terrassensanierung, in deren Rahmen der beschädigte Belag wieder instant gesetzt werden soll, muss generell Schritt für Schritt durchgeführt werden. Die einzelnen Arbeitsschritte können beispielsweise folgendermaßen aussehen:

  • Das sorgfältige Sichten der Terrasse, wobei alle Schäden genau ermittelt werden. Im Anschluss kann der Heimwerker eine Liste der benötigten Materialien und Werkzeuge erstellen. Der Materialumfang hängt wiederum vom Grad der Beschädigung des Terrassenbelags ab. Sind einzelne Dielen beispielsweise stark beschädigt, müssen diese im Rahmen der Sanierung zumeist ersetzt werden. Zeigen sich an der Terrasse nur oberflächliche Schäden, so reicht es zumeist aus, die Terrasse abzuschleifen und neu zu versiegeln.
  • Das Entfernen und Ersetzten von defekten Terrassendielen. Dieser Arbeitsschritt ist nur bei tiefreichenden Beschädigungen an einzelnen Dielen notwenig. Sollten sich keine gravierenden Schäden an einzelnen Terrassendielen zeigen, so kann auf diesen Schritt verzichtet werden.
  • Das Abschleifen des Belags mithilfe einer Schleifmaschine. Hierbei ist es wichtig, auf das gleichmäßige Schleifen zu achten, um später eine glatte Oberfläche zu erhalten. Daher dürfen nicht nur ausschließlich die beschädigten Dielen abgeschliffen werden. Das Abschleifen sollte sich generell auf die gesamte Terrassenoberfläche (auch auf eventuell zuvor neu eingesetzte Dielen!) beziehen.
  • Das Versiegeln der Terrassenoberfläche mithilfe eines Holzschutzmittels. Hierfür bieten sich sowohl chemische als auch natürliche Holzschutzmittel an. Gute Erfolge können beispielsweise mit dem rein natürlichen Leinöl erzielt werden. Wichtig ist, die Terrasse erst nach dem vollständigen Einziehen bzw. Antrocknen des Holzschutzmittels zu betreten!
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Moderne Parkettböden weisen meist nur geringe Nutzschichten auf. Daher ist auch ihre Lebensdauer eher begrenzt. Je nach Nutzschicht lässt sich z.B. Fertigparkett maximal 2 Mal renovieren, bevor man es entfernen, bzw. „rausreißen“ muss.

Besser sieht es mit Massivparkett aus. Nicht selten wird ein Massivparkettboden älter als sein Besitzer. Doch irgendwann ist die Zeit für jeden Parkettboden gekommen. Dann heißt es, raus mit dem alten Parkett!

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Das Entfernen von Fertigparkett, schwimmend verlegt

Die einfachste Disziplin ist: das Entfernen von Fertigparkettböden, die schwimmend verlegt wurden.

Da keine feste Verbindung mit dem Untergrund besteht, ist die einzige Hürde meist die Leimverbindung, bzw. im günstigsten Falle die Klick-Verbindung der einzelnen Parkettelemente.

Zunächst müssen die Sockelleisten ringsum entfernt werden. Dann beginnt man an einem Raumende, die erste Reihe anzuheben. Hierzu kann Hebelwerkzeug, wie z.B. eine Brechstange oder der berühmte „Kuhfuß“ sehr nützlich sein. Da das Parkett im Randbereich nur eine Fuge von 10 bis 15 mm aufweist, kommt man hier mit der bloßen Hand nicht sehr weit. Schon bei der zweiten Reihe geht es dann fast wie von selbst.

Eine Besonderheit ist bei verleimten Parkett Elementen mit Nut und Feder Verbindung zu beachten. Die einzelnen Parkettplanken müssen teilweise an der Verbindung durchgebrochen werden.

Das Entfernen von verklebtem Fertigparkett

So einfach das Entfernen von schwimmend verlegtem Parkett ist, so schwierig ist die Gegenvariante. Fest verklebtes Fertigparkett zu entfernen ist eine der schwierigsten Aufgabengebiete. Darum gibt es mittlerweile Spezialmaschinen, um die Arbeit zu erleichtern. Das Parkett entfernen funktioniert damit zwar noch nicht ohne Schweiß, die Arbeit geht jedoch wesentlich schneller von der Hand. Außerdem bieten unsere Spezialmaschinen die Möglichkeit, Feinstaub sehr effizient abzusaugen, sodass die Umwelt kaum etwas vom Parkett entfernen mitbekommt.

Wenn die Klebeverbindung mit dem Untergrund bereits brüchig geworden ist, hat man noch sehr gute Karten. Mit einem Schaber oder ggf. mit einem Stemmeisen lassen sich die einzelnen Stäbe regelrecht abschaben. Auch wenn hierbei mehr Körpereinsatz als bei schwimmend verlegtem Parkett gefordert ist, ist die Aufgabe noch von Menschenhand zu bewerkstelligen.

Elastische Klebstoffe machen das Entfernen schwieriger

Anders, wenn das Parkett mit einem elastischen Parkettkleber verklebt wurde. Die sog. Silanklebstoffe werden erst seit wenigen Jahren eingesetzt. Die Klebstoffverbindung wird von Fachleuten und Bauherren aufgrund ihrer hohen Lebensdauer geschätzt.

Doch wenn es ans Entfernern des Parkettbodens geht, wird die Klebstoffqualität zu einem echten Problem. Da Fertigparkett aus mehreren Schichten besteht, blättert bei der Arbeit mit einem Bohrmeisel/Borhhammer meist die oberste Schicht ab und die unterste bleibt noch auf dem Estrich kleben.

Einzelne Parkettstäbe wurden hier entfernt und ersetzt.
Hier wurden nur einzelne Parkettstäbe entfernt und ersetzt.

Das Entfernen von Massivparkett

Auch beim Entfernen von Massivparkett kommt es auf die Klebstoffverbindung an. Während Massivparkett aus den 50er Jahren meist schon fast von allein herausgeht, steht man bei neueren Klebstoffen wieder vor einer wahren Herausforderung. Der Alptraum jedes Parkettlegers: Stabparkett, 22mm mit elastischem Klebstoff verklebt.

Hieran sind schon gestandene Parkettleger mit jahrzehntelanger Erfahrung verzweifelt. Zum Glück gibt es mittlerweile Spezialmaschinen für das Entfernen von Massivparkett. Denn von Hand oder mit der Brechstange hat man hier keine Chance.

Die Kosten fürs Parkett entfernen

Pauschal lässt sich zu den Kosten fürs Parkett entfernen keine Aussage machen. Dies hängt davon ab, ob der Boden verklebt oder schwimmend verlegt wurde. Wie zuvor beschrieben kann die Klebstoffverbindung brüchig sein und die Sache geht im Handumdrehen.

Die Klebstoffverbindung mit dem Untergrund kann jedoch auch extrem elastisch und schubfest sein. Dann ist Profi-Gerät oder sehr viel Zeitaufwand nötig.

Parkett entfernen - anschließend neu verlegen
Parkett wurde entfernt, um nachträglich Lüftungsschächte einzubauen

Alternativen zum Entfernen von Parkettböden

Die Option zum Entfernen von Parkett ist das abschleifen, bzw. die Renovierung des Parkettbodens. Die Kosten fürs Parkett abschleifen erfahren Sie in unserer Preisliste. Die Dielenrenovierung, bzw. Parkettrenovierung bieten wir derzeit in StuttgartMannheimMünchenAugsburg  an. Außerdem finden Sie einen Partner für Parkett abscheifen Berlin und fürs Parkett abschleifen Hamburg auf unserer Kontaktseite. Kontaktieren Sie unsere Profi-Partner für Parkett-Veredelung.

Unter dem Begriff Parkettverlegung, bzw. unter der Tätigkeit „Parkett verlegen“ versteht man heutzutage meist, einzelne Klick-Elemente miteinander zu verbinden. Parkettböden können jedoch auf sehr unterschiedliche Weise verlegt werden. Aktuell werden die meisten Böden tatsächlich mit einem Klick-Mechanismus verlegt. Dies ist zwar relativ einfach, hat jedoch einige Nachteile gegenüber anderen Verlegearten.

Parkett verlegen lassen
Fischgrät-Parkett – die wohl berühmteste Verlegeart.
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Welche Verlegearten gibt es für Parkettböden?

Dieser Artikel gibt Aufschluss darüber, welche Verlegearten es gibt und wann sie sinnvoll sind. Jeder, der sich für einen neuen Parkettboden interessiert, sollte sich im Voraus mit den Verlegearten beschäftigen. So vermeidet man böse Überraschungen und kann fundierte Entscheidungen selbst treffen.

Parkett verlegen mit der schwimmenden Verlegung

Schwimmend verlegte Parkettdielen oder auch 3-Stab Parkettdielen werden heute nur noch mit Klicksystem verbunden. Die klassische „Nut- und Federverbindung“ hat ausgedient – dank hochpräziser Fräsmaschinen bei den Herstellern von Parkett. Auch viele professionelle Parkettleger nutzen heute die beliebten Klickverbindungen. Bis vor einigen Jahren war dies noch den Heimwerkern vorbehalten und „in Fachkreisen verpönt“.

Fertigparkett - typisches 3-Stab Muster - meist schwimmend verlegt.
Der sog. „Schiffsboden“ oder auch 3-Stab-Parkett – wird zu 99 % schwimmend verlegt.

Die Vorteile einer schwimmenden Verlegung von Parkett sind:

  • Blitzschnelle Verlegung
  • Fugenlose Verlegung

Parkett verlegen mit der geklebten Verlegung

Die verklebte Parkettverlegung ist den meisten Menschen nicht bekannt. Schade eigentlich, denn sie bietet viele Vorteile ggü. der schwimmenden Verlegung. Doch eins nach dem andern.

Beim Verkleben von Parkett wird jede Parkettdiele/Parkettstab fest mit dem Untergrund verbunden. Wer schon einmal beim Fliesenlegen zugesehen hat, kennt das Prinzip. Mittels einer Zahnspachtel wird der Parkettkleber auf den Untergrund aufgetragen. Anschließend wird das Parkett direkt in das „Klebstoffbett“ gelegt und an die anderen Parkettstäbe „herangeschoben“. Da liegen sie nun und warten, bis der Klebstoff abtrocknet. Fortan können sie sich nicht mehr bewegen und genau das ist der große Vorteil.

Verklebte Parkettböden klappern nicht
Parkett verkleben mit dem Spachtel und speziellem Parkettkleber

Parkett verlegen – die Vorteile der verklebten Verlegung


Parkett verlegen – Warum die verklebte Verlegung anspruchsvoll ist

Die verklebte Verlegung hat nur zwei Nachteile: Sie braucht Übung und viel Geschick.

  • Und dazu sind wir da, denn jeder Parkett-Schliff Fachbetrieb bringt mehr als genug von beidem mit.

Massivparkett wie z.B. Mosaikparkett oder Hochkantlamellen werden generell verklebt. Da diese Arten nach der Verlegung erst noch eben geschliffen werden müssen, ist die schwimmende Verlegung von vorn herein ausgeschlossen.

Das waren die beiden wichtigsten Verlegearten für Parkettböden. Zwei weitere Möglichkeiten gibt es noch. Es handelt sich dabei aber um „Speziallösungen“, wenn z.B. der Denkmalschutz Auflagen macht oder der Parkettboden völlig ohne Klebstoff verlegt werden soll.

Parkett mit Klammern verlegen

Ein bekannter Parketthersteller hat sich auf die Verlegung mit Klammern spezialisiert. Auf der Unterseite der Parkettdielen werden Metallklammern eingerastet, welche die Dielen miteinander verbinden.

Hierbei findet keinerlei Verklebung mit dem Untergrund statt – die Dielen liegen „schwimmend“ auf dem Untergrund.

Parkett mit Metallklammern verlegt
Eine ökologische Seltenheit: Parkettverlegung mit Metallklammern.


Parkett verlegen mit Schrauben

Besonders bei Altbausanierungen treffen wir die Verlegung von Parkett mit Schrauben an.

Parkett verlegt mit Schrauben - verdeckte Verschraubung
Verschraubung von Parkett „durch die Feder“

Die ältere, etwas gewöhnungsbedürftige Methode:

Von oben wird die Parkettdiele direkt in den darunterliegenden Balken geschraubt. Die Schraub wird dabei „versenkt“, es entsteht also ein kleines Loch an der Oberseite. Das Loch wurde früher einfach so gelassen – heute kann man es z.B. mit Holzkitt ausspachteln. Viele alte Dielenböden aus Fichte oder Pitch Pine Holz wurden so verlegt.

Eine ästhetischere Methode:

Von einer verdeckten Verschraubung spricht man, wenn Nut- und Federbretter miteinander auf Balken verlegt werden. Statt einer Klammer oder eines Klickmechanismus, wird jedes Brett von der Seite mit einer dünnen Schraube in den Balken geschraubt.

Die Schraube wird dabei seitlich in die Nut/Feder geschraubt. So ist sie von oben nicht sichtbar und das Nächste Brett verdeckt die Nut ohnehin.

Parkett verlegen – Anleitung

Galt Parkett einige Zeit als eher altmodischer Bodenbelag, so erfreut es sich heutzutage immer größer werdender Beliebtheit. Vor allem dank seines natürlichen Charakters lässt sich in jedem Raum eine wohnliche Atmosphäre erschaffen. Gleichzeitig ist Parkett sehr vielseitig, sodass durch die Auswahl verschiedener Holzarten und -farben unterschiedlichste Stile verwirklicht werden können.

Damit der Parkettboden lange Zeit Freude bereitet und eine dauerhaft angenehme Raumatmosphäre schafft, gilt es beim Verlegen einige Dinge zu beachten.

Unterschiede beim Parkett verlegen

Parkett kann auf unterschiedliche Weisen verlegt werden. Zum einen unterscheidet man hierbei nach der Verlegeart und zum anderen nach der Art des genutzten Parketts.

Parkett schwimmend verlegen oder verleimt?

Parkettboden kann entweder direkt am Boden verleimt oder aber auch schwimmend verlegt werden. Beide Verlegearten bieten ihre eigenen Vor- und Nachteile. Verleimter Parkettboden bietet eine höhere Stabilität und kann aufgrund seiner Fixierung am Boden auch während des Verlegens nicht verrutschen. Das Verlegen selbst ist aber deutlich aufwendiger und kostenintensiver. Auch lässt sich verleimtes Parkett bei einer späteren Renovierung nur mit einem deutlich höheren Aufwand entfernen.

Schwimmend verlegtes Parkett hingegen wird nicht mit dem Unterboden verleimt, sondern lediglich auf dem Boden aufgelegt. Es „schwimmt“ sozusagen auf dem Unterboden. Beim Verlegen ist darauf zu achten, dass schon verlegte Elemente daher nicht verrutschen. Der Vorteil von schwimmend verlegtem Parkett liegt in der einfacheren Verlegung und dem deutlich geringeren Aufwand im Falle einer späteren Renovierung.

Fertig-Parkett oder Massiv-Parkett?

Bei der Art des zu verlegenden Parketts kann unterschieden werden in Fertig-Parkett und Massiv-Parkett.

Fertig-Parkett besteht aus bereits vorgefertigten Elementen, die sich mittels Nut- und Federsystem ineinander einklicken lassen. Es wird daher oft auch als Klick-Parkett bezeichnet. Die einzelnen Parkett-Elemente sind in verschiedenen Formen und Größen vorgefertigt und erleichtern damit den Verlegeprozess.

Sie bestehen aus mindestens zwei Schichten, die gegeneinander verleimt sind. Die Oberfläche ist bereits geschliffen und versiegelt, was die bei Parkett normalerweise notwendigen Nacharbeiten nach dem Verlegen in Form von Abschleifen und Versiegeln unnötig macht. Nach dem Verlegen kann der Boden direkt betreten werden.

Das Verlegen von Massiv-Parkett hingegen ist deutlich aufwendiger und erfordert einiges mehr an Erfahrung. Dabei werden keine vorgefertigten Parkett-Elemente verbaut, sondern einzelne Hartholzstäbe. Diese werden gegeneinander im gewünschten Muster verlegt. Die einzelnen Parkettstäbe sind noch nicht behandelt und weisen aufgrund von Fertigungstoleranzen leichte Höhenunterschiede auf.

Aus diesem Grund ist ein nachträgliches Abschleifen des Bodens sowie die Versiegelung des Holzes mit speziellem Parkettlack oder -öl notwendig. In den meisten Fällen besitzt Massiv-Parkett eine höhere Aufbauhöhe als Fertigparkett. Seine Vorteile liegen dagegen in der deutlich längeren Haltbarkeit und der Tatsache, dass Massivholz-Parkett nahezu beliebig oft durch Abschleifen und neues Versiegeln restauriert werden kann.

Die Königsdisziplin: Fischgrät-Parkett verklebt verlegen.

Parkett verlegen – die Wahl der Verlegerichtung

In welcher Richtung das Parkett im Raum verlegt wird, bleibt grundsätzlich jedem selbst überlassen. Hierbei gibt es kein „Richtig“ oder „Falsch“. Bedacht werden sollte dabei aber die spätere optische Wirkung des Raums.

So lässt quer verlegtes Parkett einen Raum grundsätzlich breiter wirken. Bei längst verlegtem Parkett hingegen wirkt der Raum anschließend optisch länger. Werden Würfel- oder Kassettenmuster zum Verlegen des Parketts gewählt, so wird die spätere optische Wahrnehmung des Raumes kaum beeinflusst.

Was vor dem Parkett verlegen wichtig ist

Bevor mit dem Verlegen des Parketts begonnen wird, sollte sich in erster Linie vergewissert werden, dass der Unterboden vollständig trocken ist. Insbesondere in Neubauten, in denen frischer Estrich gegossen wurde, muss die Trocknungszeit des Unterbodens unbedingt eingehalten werden.

Restfeuchtigkeit im Boden unter dem Parkett kann andernfalls zu einem Wasserschaden im Parkettboden selbst führen. Dieser äußert sich durch Aufquellen des Bodenbelags, was nicht nur optisch unschöne Folgen hat, sondern auch zu einem Sicherheitsrisiko durch entstehende Stolperkanten führen kann. Eine Renovierung von Wasserschäden im Parkett kann nicht nur aufwendig und ärgerlich werden, sondern auch kostenintensiv.

Benötigtes Werkzeug

Um mit dem Verlegen des Parketts beginnen zu können, sollten alle benötigten Materialien sowie Werkzeuge im Vorfeld bereitgelegt werden. Das garantiert ein zügiges und störungsfreies Arbeiten während des Verlegens. Zu den benötigten Werkzeugen gehören vor allem:

  • Parkettboden
  • Trittschalldämmung
  • Dampfbremsfolie, falls nicht in Trittschalldämmung integriert
  • Abstandskeile für Dehnungsfugen
  • Handsäge (Fuchsschwanz)
  • Stichsäge
  • Holzleim (bei zu verleimendem Parkett)
  • Zugeisen
  • Hammer
  • Schlagholz
  • Winkel
  • Meterstab
  • Sockelleisten, Übergangsschienen, Abdeckrosetten

Parkett verlegen – Schritt für Schritt Anleitung

Um ein optisch ansprechendes und dauerhaft zufriedenstellendes Ergebnis beim Verlegen des Parketts zu erhalten, sind bei den Verlegearbeiten wichtige Schritte einzuhalten. Die folgende Anleitung erläutert, wie dabei vorzugehen ist.

Schritt 1: Vorbereitung

Vor Beginn der Verlegearbeiten sollten wichtige Vorbereitungen getroffen werden. Dazu gehört unter anderem die Akklimatisierung des Parketts. Da es sich bei Parkett um den natürlichen Rohstoff Holz handelt, reagiert dieses auf Änderungen der Temperatur und Luftfeuchtigkeit in der Umgebung.

Damit sich das Holz an die Bedingungen in dem betreffenden Raum anpassen kann, sollte das Parkett vor dem Verlegen mindestens 48 Stunden in dem Raum gelagert werden. Ideal zur Akklimatisierung ist eine Raumtemperatur von 18-26 °C. Die Lagerung sollte waagerecht liegend in der geschlossenen Verpackung erfolgen.

Schritt 2: Untergrund vorbereiten

Um das Parkett sauber auf dem Unterboden verlegen zu können, muss dieser zunächst gründlich gereinigt werden. Mögliche Unebenheiten im Unterboden sollten bereits im Vorfeld ausgeglichen worden sein. Anschließend können die Trittschalldämmung und eine Dampfbremse verlegt werden.

Befindet sich unter dem Parkett mineralischer Boden wie beispielsweise Estrich, so muss das Parkett gegen möglicherweise aufsteigende Feuchtigkeit geschützt werden. Dazu wird eine spezielle Dampfbremsfolie unter der Trittschalldämmung verlegt. Moderne Trittschalldämmungen haben teilweise bereits eine Dampfbremse an der Unterseite integriert.

Die Bahnen der Dampfbremsfolie sollten überlappend verlegt werden, während die darüber liegende Trittschalldämmung Stoß an Stoß verlegt wird. Eine Trittschalldämmung ist in jedem Fall empfehlenswert, um die spätere Geräuschentwicklung beim Betreten des Parketts zu minimieren.

Befindet sich unter dem Parkett kein Estrich oder anderer mineralischer Boden, dafür aber eine Holzunterkonstruktion, so ist auf den Einsatz einer Dampfbremse zu verzichten. Mögliche Feuchtigkeit würde sonst im darunterliegenden Holz eingeschlossen, was zu Schimmelbildung führen kann.

Schritt 3: Verlegen der ersten Parkettreihe

Nachdem alle Vorbereitungen abgeschlossen sind, kann das Verlegen des Parketts beginnen. Hierzu wird zunächst der Untergrund sorgfältig ausgemessen, um mögliche Zuschnitte einzukalkulieren. Spätestens jetzt muss auch die Verlegerichtung festgelegt werden.

Bei der ersten Parkettreihe werden mit einer Säge die Nuten entfernt. Mithilfe der Abstandskeile wird genügend Platz zwischen Parkett und Wand eingerichtet, welcher als spätere Dehnungsfuge dient. Zur Vermeidung eines Verrutschens kann die erste Diele mit Leim am Untergrund fixiert werden.

Liegt die erste Parkettdiele, so wird die nächste Diele an der Stirnseite angelegt und mit einem Hammer und Schlagholz festgeklopft. Handelt es sich nicht um Fertig-Parkett mit Klick-System, werden die einzelnen Dielen an der Stirnseite mit Holzleim verbunden.

Schritt 4: Randstück zuschneiden

Nachdem man die erste Reihe fast vollständig verlegt hat, muss am Ende der Reihe das Randstück passend zugeschnitten werden. Hierzu wird zunächst die benötigte Länge abgemessen. Dazu wird die Diele umgedreht und zwischen Wand und vorheriger Diele gelegt. An dem Ende zur Wand hin wird noch ein Abstandskeil dazwischen gelegt, um die Dehnungsfuge zur Wand zu gewährleisten.

Die passende Länge der Diele wird nun mit Bleistift und Winkel auf der Rückseite angezeichnet. Mit der Handsäge kann die Diele im Anschluss auf die benötigte Länge zugeschnitten werden. Um ein Ausreißen an der Oberseite zu verhindern, sollte beim Sägen die Unterseite der Diele nach oben zeigen.

Ist die Diele auf die korrekte Länge zugeschnitten, kann sie mit dem entsprechenden Abstandskeil eingesetzt werden. Anschließend wird die letzte Diele mittels Zugeisen festgezogen.

Schritt 5: Weitere Parkettreihen verlegen

Liegt die erste Reihe des Parkettbodens, werden die weiteren Reihen nach dem gleichen Prinzip herangelegt. Für ein gleichmäßiges Bild empfiehlt es sich, mit dem abgeschnittenen Rest der vorherigen Reihe in der neuen zu beginnen. Bei Fertig-Parkett mit Klicksystem könne die einzelnen Elemente einfach eingeklickt werden.

Wird Massiv-Parkett verwendet, müssen die einzelnen Dielen entsprechend verklebt werden. Für einen optimalen Halt werden in beiden Fällen die einzelnen Elemente mit Hammer und Schlagholz festgeklopft. So kann sich Reihe für Reihe durch den gesamten Raum gearbeitet werden.

Schritt 6: Zuschneiden des Parketts an Heizungsrohren und Türzargen

Je nach örtlichen Gegebenheiten im Raum können sich an einigen Stellen Heizungsrohre, Türzargen oder Türschwellen befinden. Hier müssen die einzelnen Parkettelemente entsprechend zugeschnitten werden. Die Zuschnitte können mit einer Stich- oder Handsäge durchgeführt werden.

Bei jedem Hindernis, dass einen Zuschnitt des Parketts erfordert, ist auf die Einhaltung der nötigen Dehnungsfuge zu achten. Der Zuschnitt sollte also immer möglichst 0,5 – 1 cm Platz zwischen Parkett und dem Hindernis ermöglichen. Die entstehenden Fugen können später mit flexibler Fugenmasse gefüllt oder mit entsprechenden Randleisten bzw. Abdeckrosetten überdeckt werden.

Schritt 7: die letzte Reihe

Im optimalen Fall können im gesamten Raum ganze Reihen des Parketts verlegt werden. Leider trifft das nur in den wenigsten Fällen zu. Meist muss die letzte Reihe entsprechend längst zugeschnitten werden.

Hierzu wird zunächst der Abstand zwischen der vorletzten Reihe und der Wand ausgemessen. Die benötigten Parkettdielen können im Anschluss auf die benötigte Breite zugeschnitten werden. Berücksichtigt werden muss dabei der Abstand für die nötige Dehnungsfuge zur Wand.

Es empfiehlt sich, die einzelnen Dielen oder Parkett-Elemente nacheinander zuzuschneiden. Also erst eine Diele zuschneiden, verlegen und die benötigte Breite der nächsten Diele erneut ausmessen vor dem Zuschnitt. Besonders in Altbauten sollte nicht immer von winkligen und geraden Wänden ausgegangen werden.

Schritt 8: Sockelleisten, Fugen und Profile anbringen

Sind alle Parkettreihen vollständig verlegt, können die entsprechenden Sockelleisten über den Dehnungsfugen am Rand angebracht werden. Ebenso können sichtbare Dehnungsfugen mit flexibler Fugenmasse verfugt werden.

Ausschnitte an Heizungsrohren werden mit Abdeckrosetten abgedeckt. Sichtbare Übergänge zu anderen Bodenbelägen können mit Fugenmasse verfüllt oder durch Übergangsleisten abgedeckt werden. Ist das Parkett verleimt worden, muss vor dem Anbringen der Sockelleisten und dem Verfüllen sichtbarer Fugen die Trocknungszeit des Parkettleims eingehalten werden.

Nötige Nacharbeiten nach dem Parkett verlegen

Wer sich für das Verlegen von Fertig-Parkett entscheiden hat, der kann den neuen Bodenbelag direkt nach Abschluss der Verlegearbeiten betreten und das betroffene Zimmer einräumen. Ist dagegen das zwar teurere, aber haltbarere Massiv-Parkett verlegt worden, so stehen noch einige Nacharbeiten an, bevor der Raum genutzt werden kann. Dazu gehören:

  • Abschleifen des Parkettbodens
  • Versiegeln des Parkettbodens

Aufgrund von Fertigungstoleranzen bei der Herstellung von Massiv-Parkett lassen sich nach dem Verlegen kleinere Unebenheiten im Parkettboden erkennen. Durch ein großflächiges Abschleifen des Parketts können diese entfernt werden, sodass der Bodenbelag einheitlich glatt und eben ist.

Nach dem Abschleifen des massiven Parkettbodens wird dieser gründlich gereinigt, um anschließend versiegelt werden zu können. Das ist nötig, um das Holz langfristig zu schützen und dauerhaft haltbar zu machen. Die spezielle Parkett-Versiegelung wird dabei auf allen Stellen des Bodens aufgetragen. Hierzu können sowohl spezieller Parkettlack als auch Parkettöl genutzt werden.

Durch dauerhafte Beanspruchung des Bodens verliert die Versiegelung mit der Zeit an Wirksamkeit. Im Abstand von einigen Jahren sollte diese daher erneuert werden. Wird das Parkett entsprechend regelmäßig gepflegt und von Zeit zu Zeit die Versiegelung des Holzes erneuert, so ist langfristige Freude und ein dauerhaft beständiger Boden garantiert.

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Allgemein Holzfußboden und im Speziellen Parkett geben jedem Raum eine besondere Note. Zum einen wertet ein Holzfußboden mit Parkett einen Raum nicht nur optisch auf, zum anderen bietet die breite Palette an unterschiedlichen Maserungen und Holzarten eine recht große Vielzahl an Gestaltungsmöglichkeiten. Je nach gewähltem Holz ist von edler bis hin zu rustikaler Atmosphäre vieles möglich.

Doch ein Fußboden aus echtem Holz bedarf auch regelmäßiger Pflege. So könne sich im Parkett mit der Zeit Fugen bilden, verfüllt werden sollten. Andernfalls können diese eine Gefahrenquelle darstellen. Gerade als Laie fragen sich dabei viele: Was gilt es dabei zu beachten und wie ist überhaupt vorzugehen?

Fugen bei Parkett- und Dielenboden – muss immer verfüllt werden?

Neben Parkettboden findet man besonders in älteren Gebäuden auch oft einen Dielenboden. Bei beiden Bodenbelägen handelt es sich um natürliche Baustoffe, die mit der Zeit Fugen werfen können. Im Gegensatz zu einem künstlichen Bodenbelag wie beispielsweise Laminat handelt es sich bei Parkett und Dielen um echtes Holz. Dieses arbeitet naturgemäß auch nach dem Verlegen noch weiter.

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Bei einem Dielenboden sind Fugen in der Fläche sogar gewollt, damit diese beim Hinüberlaufen nicht quietschen. Fugen im Parkettboden hingegen entstehen ungewollt meist durch einen Fehler beim Verlegen des Bodens oder durch Alterung des Holzes. In beiden Fällen sollten beim Parkett Verlegen allerdings entsprechende Dehnungsfugen zwischen Parkett und Wänden des Raumes gelassen werden. Diese sind nötig, damit das verlegte Holz eine gewisse Bewegungsfreiheit hat.

Welche Unterschiede gibt es bei Fugen im Parkett?

Fugen im Parkett können mit der Zeit von selbst entstehen bzw. werden absichtlich beim Verlegen am Rand gelassen. Während die Randfugen meist nur ein optisches Problem darstellen, können zu breite Fugen in der Fläche zu einem echten Sicherheitsrisiko werden, da sie eine Stolperquelle darstellen.

Randfugen im Parkett

Die Randfugen im Parkett sind wichtig, damit sich der Holzboden ausdehnen kann. Holz arbeitet auch nach seiner Verarbeitung weiter. Um diese Schwankungen abzufangen, werden beim Verlegen des Parkettbodens entsprechende Randfugen als Abstände zu den Wänden im Raum gelassen. In den meisten Fällen werden diese Randfugen später mit Sockelleisten verdeckt.

Sollen oder können keine Sockelleisten angebracht werden, können auch die am Rand vorhandenen Fugen verfüllt werden. Hierzu eignet sich spezieller Fugenfüller für Parkettböden. Dieser ist in den unterschiedlichsten Farben erhältlich, sodass er passend zum verarbeiteten Holz gewählt werden kann.

Fugen in der Bodenfläche

Im Gegensatz zu Randfugen sind Fugen in der Fläche des Parketts nicht gewollt. Ganz im Gegenteil, sie sehen nicht nur unschön aus, sondern können auch zu einem Risiko für die eigene Sicherheit werden. Insbesondere dann, wenn sich die einzelnen Bretter des Parketts heben oder senken, werden aus den Fugen schnell Stolperfallen.

Und auch wenn dies nicht passiert, fühlen sich die Fugen im Parkett besonders beim Überlaufen ohne Schuhe sehr unangenehm an. Aus diesem Grund sollten entstandene Fugen in der Parkettfläche nach Möglichkeit immer verfüllt werden.

Fugen im Parkett füllen – was ist zu beachten?

Fugen, die sich im Parkett gebildet haben, sollten schnellstmöglich wieder verschlossen werden. Das wertet den Raum nicht nur optisch wieder auf, es behebt auch das mögliche Sicherheitsrisiko, welches durch die Fugen entstanden ist. Beim Verfüllen der Fugen sollten folgende Punkte beachtet werden:

  • Vor allem bei Randfugen sollte ein speziell elastischer Fugenfüller verwendet werden. Andernfalls könnte das Parkett auf Dauer Schaden nehmen.
  • Der gewählte Fugenfüller sollte farblich dem Rest des Parkettbodens entsprechen, um ein einheitliches Bild wiederherzustellen.
  • Bevor der Fugenfüller in die Fugen eingefüllt wird, sollten diese ausgiebig gereinigt werden

Achtung: wenn elastisches Fugenmaterial verwendet wird muss dieses speziell für die Anwendung auf Holzböden geeignet sein.

Werden diese Hinweise beim Verfüllen von Parkettfugen befolgt, so können nicht nur die entstandenen Fugen verschlossen, sondern auch ein langfristig haltbares und optisch ansprechendes Ergebnis erzielt werden.

Parkettfugen füllen – Schritt-für-Schritt-Anleitung

Parkettfugen zu verfüllen, kann mit etwas handwerklichem Geschick auch selbst erledigt werden. Wird dabei allerdings nicht sauber gearbeitet, können unschöne Stellen an später sichtbaren Flächen verbleiben. Wer sich diese Arbeit von vornherein eher nicht zutraut, der sollte einen Parkettleger mit dem Verfüllen der Fugen beauftragen.

Fugen im Parkett verfüllen – benötigtes Material und Werkzeug

Für das Verfüllen von Fugen im Parkett werden folgende Materialien und Werkzeuge benötigt:

  • Malerkreppband
  • Kartusche Fugenmasse in entsprechend passender Farbe
  • PE-Rundschnur, falls die Fugen sehr breit sind
  • Kartuschenpistole
  • Silikon-Glätter (Kunststoffschaber)
  • Staubsauger, optimalerweise mit Fugendüse

So werden Fugen im Parkett verfüllt

Um die Fugen im Parkett verfüllen zu können, sollte der zu bearbeitende Raum im Vorfeld vollständig leer sein. Dadurch kann ein störungsfreies und zügiges Arbeiten ermöglicht werden. Anschließend wird wie folgt vorgegangen:

  1. Vorbereitung der Fugen

Bevor mit der eigentlichen Arbeit begonnen werden kann, müssen die Fugen zum Verfüllen vorbereitet werden. Dazu gehört in erster Linie die gründliche Reinigung der offenen Fugen. Diese sollten mit einem Staubsauger gründlich ausgesaugt werden, um nach Möglichkeit sämtlichen Schmutz aus ihnen zu entfernen.

Bei größeren Fugen eignet sich zudem das Verlegen einer PE-Rundschnur in den Fugen, bevor diese verfüllt werden. Diese wird mithilfe eines Schraubendrehers in die Fugen eingedrückt. Durch die PE-Rundschnur wird die Fuge bereits zu einem gewissen Teil aufgefüllt, was den Materialaufwand an Fugenmasse reduziert. Nach oben hin sollten noch mindestens 5 mm Luft verbleiben, die später mit der Fugenmasse aufgefüllt werden.

Im Anschluss sollten die Fugen sauber und knitterfrei mit Malerkrepp abgeklebt werden. Gleiches gilt für direkt an die Fugen grenzende Gegenstände wie Türen oder Türrahmen. Dadurch werden unnötige Verschmutzungen durch die Fugenmasse von vornherein verhindert und müssen nicht erst im Nachgang mühevoll entfernt werden.

  1. Verfüllen der Fugen

Sind alle Vorbereitungen abgeschlossen, kann es an das Verfüllen der Fugen gehen. Hierzu wird die Kartusche mit der Fugenmasse in die Kartuschenpistole eingespannt und die Öffnungsspitze entsprechend der Breite der zu verfüllenden Fugen zugeschnitten.

Die Kartuschenpistole wird nun so angesetzt, dass die Spitze der Kartusche nach Möglichkeit in der Fuge liegt. Anschließend wird leichter Druck auf den Abzug der Kartuschenpistole ausgeübt, sodass die Fugenmasse aus der Kartuschenspitze in die Fuge hinein transportiert wird.

Wichtig dabei ist, dass nicht zu hektisch gearbeitet wird. Langsame und regelmäßige Züge im Optimalfall über die gesamte Fugenlänge bringen das beste Endergebnis. Zu hoher Druck durch die Kartuschenpistole sowie zu oft abzusetzen führen dagegen zu unschönen Fugen, die besonders in sichtbaren Bereichen langfristig keine Freude bereiten.

  1. Fugen glätten

Ist die Fugenmasse in die offenen Fugen eingebracht, muss dies noch geglättet werden, um ein optisch ansprechendes Ergebnis zu erhalten. Hierzu wird mit einem Silikonglätter bzw. Kunststoffschaber die überschüssige Fugenmasse sauber auf der Fuge abgezogen.

Es ist hierbei darauf zu achten, dass der Glätter schräg angesetzt wird und mit ausreichendem Druck am besten über die gesamte Länge der Fuge gezogen wird. Überschüssige Fugenmasse am Glätter ist in regelmäßigen Abständen zu entfernen. Handelsübliches Küchenpapier eignet sich hierzu am besten.

Tipp: Zu häufige Nachbesserungsversuche führen oftmals eher zu Verschlimmerungen des Ergebnisses, als das dieses verbessert wird. Mit kleineren Schönheitsfehlern in der Fuge zu leben ist daher oft die bessere Wahl.

  1. Notwendige Nacharbeiten

Sind die Fugen verfüllt und glatt gezogen, muss das Malerkrepp von den abgeklebten Flächen umgehend entfernt werden. Trocknet die Fugenmasse vor dem Entfernen des Kreppbands zu sehr an und härtet aus, können durch das Abziehen Schäden an den Fugen entstehen.

Beim Abziehen des Kreppbands ist es wichtig, auch dieses in möglichst langen und gleichmäßigen Zügen abzuziehen. Zudem sollte darauf geachtet werden, dass Reste der Fugenmasse, die sich noch auf dem Kreppband befinden, nicht auf dem Boden oder anderen Gegenständen landen.

Weitere Möglichkeiten im Zuge des Fugenverfüllens auf Parkettboden

Um die Fugen auf Parkettboden effektiv und störungsfrei zu verfüllen, sollte der gesamte Raum nach Möglichkeit vor Beginn der Arbeiten ausgeräumt werden. Ist der Raum einmal ausgeräumt, bietet es sich an, in diesem Zusammenhang auch gleich weitere Arbeiten zu erledigen.

So zum Beispiel:

Lackieren, Ölen oder Wachsen des Parkettbodens

Bei Parkettboden handelt es sich um einen Bodenbelag aus Echtholz. Dieser erfordert regelmäßige Pflege, um langfristig haltbar und optisch ansprechend zu bleiben. Soll der Boden im Anschluss an das Verfüllen der Fugen im Parkett geölt bzw. gewachst werden, so sind dabei folgende Punkte zu beachten:

  • Die vom Hersteller vorgegebene Trocknungs- und Aushärtezeit der Fugenmasse muss unbedingt eingehalten werden
  • Der verwendete Lack, Wachs bzw. das Öl sollte verträglich mit dem verwendeten Fugenfüller sein. Es bietet sich an, beide Komponenten vom gleichen Hersteller zu nutzen.
  • Das Abschleifen des gesamten Parkettbodens zur anschließenden Behandlung sollte vor dem Verfüllen der Fugen erfolgen.

Nahtloser Holzboden statt verfüllter Fugen

Zur Verfüllung von Randfugen sollte immer flexible Fugenmasse verwendet werden. So bleibt dem Boden die Flexibilität zum Arbeiten erhalten und Schäden am Parkett können vermieden werden. Auf der Fläche können aber auch bei äußerst exaktem Arbeiten mit der Fugenmasse die ausgebesserten Fugen weiterhin erkennbar bleiben.

Wer das nicht möchte, kann zu einer deutlich aufwendigeren Methode greifen. Dabei werden die Fugen nicht mit Fugenmasse, sondern mit entsprechenden Holzleisten des gleichen Typs ausgebessert.

Dabei gilt:

  • Um die Holzleisten in die Fugen einsetzen zu können, müssen diese zunächst auf die gleiche Breite ausgefräst werden
  • Die einzusetzenden Holzleisten sollten in der gleichen Farbe wie der restliche Boden oder aber mit farblichen Kontrasten gewählt werden.
  • Diese Methode eignet sich in erster Linie bei bereits sehr breiten Fugen. Sind nur schmale Fugen vorhanden, ist die Verfüllung mit Fugenmasse deutlich weniger aufwendig.
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Mit Parkettboden kann jedem Raum eine besondere Atmosphäre verliehen werden. Je nach Wahl des Holzes und dessen Farbe lassen sich von elegant über modern bis hin zu rustikal unterschiedliche Stile des Fußbodens realisieren.

Damit auch das Laufen auf dem Fußboden so angenehm wie möglich gestaltet werden kann, sollte dabei eine Trittschalldämmung nicht vergessen werden. Diese reduziert nicht nur die Laufgeräusche im Raum, sondern schont gleichzeitig auch eventuelle Nachbarn im darunter liegenden Geschoss. Bei der Wahl und der Verarbeitung der passenden Trittschalldämmung für Parkett gilt es allerdings einiges zu beachten.

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Warum Trittschalldämmung bei Parkett wichtig ist

Parkettboden an sich besteht aus Holz. Dieses Material ist relativ hart, wodurch beim Auftreten Geräusche entstehen können. Die Trittschalldämmung übernimmt daher die Aufgabe, akustische Geräusche bei der Beanspruchung des Bodens abzudämmen.

Unterschieden werden kann dabei zwischen:

  • Trittschall
  • Gehschall

Der Gehschall wird lediglich im Raum selbst wahrgenommen. Er ist also das direkt wahrnehmbare Geräusch, was durch das Auftreten auf dem Boden entsteht und auch von der laufenden Person selbst gehört werden kann.

Der Trittschall hingegen wird nicht nur im betreffenden Raum selbst gehört, sondern kann auch in angrenzenden Räumen wahrgenommen werden. Durch den Boden und die Wände können die erzeugten Schallwellen in andere Räume übertragen werden. Gerade für diese Art des entstehenden Schalls muss nicht zwingend jemand durch den Raum laufen. Auch ein Verrücken von Möbeln oder die Vibration einer Waschmaschine können Schallwellen erzeugen, die in angrenzende Räume übertragen werden.

Nach der gültigen DIN 4109 „Schallschutz im Hochbau“ ist heutzutage bei Neubauten und Renovierungsmaßnahmen eine Trittschalldämmung Pflicht. Dies dient dem Schutz der Menschen in umliegenden Arbeits- und Wohnräumen vor einer unzumutbaren Übertragung von Schall.

Besonders wichtig ist eine Trittschalldämmung, wenn das Parkett schwimmend verlegt wird. Bei dieser Art der Verarbeitung schwingt der Boden bei jeder Bewegung automatisch mit und wirkt damit wie ein Resonanzkörper. Der entstandene Schall wird dadurch auf den darunter befindlichen Boden übertragen und damit weiter verstärkt.

Doch auch bei vollflächig verklebtem Parkettboden, welcher keinen Spielraum zwischen Parkett und Boden bietet, kommt es zu unerwünschten Geräuschentwicklungen durch Tritt- und Gehschall. Mit der richtigen Trittschalldämmung kann dieser Entwicklung entgegengewirkt werden.

Weitere wichtige Funktionen der Trittschalldämmung

Trittschalldämmung dient in erster Linie, wie der Name schon sagt, der Dämmung des entstehenden Schalls beim Auftreten auf den Boden. Doch sie kann darüber hinaus auch noch weitere Funktionen erfüllen, wie zum Beispiel:

  • Ausgleich kleinerer Unebenheiten im unter dem Parkett befindlichen Boden
  • Zusätzliche Wärmeisolierung vor von unten aufsteigender Kälte

Diese zusätzlichen Funktionen leistet die Trittschalldämmung natürlich nur in bedingtem Maße. Eine ausreichende Wärmeisolierung sowie den Ausgleich größerer Unebenheiten im Boden durch Ausgleichsmasse kann die Trittschalldämmung nicht ersetzen.

Unterschiede bei Parkett Trittschalldämmung

Wer auf der Suche nach der passenden Trittschalldämmung ist, der stellt schnell fest, dass es unterschiedliche Arten von Trittschalldämmung gibt. Diese unterscheiden sich vor allem in dem verwendeten Material.

Trittschalldämmung aus Kunststoff (PE Schaum)

Trittschalldämmung aus Kunststoff wird aus dem Material Polyethylen (PE) hergestellt und ist als sogenannter PE-Schaum erhältlich. Die PE-Schaum-Trittschalldämmung kann sowohl als feste Platten als auch in Form von ausrollbarer PE-Folie verlegt werden. Unterschiede bei den PE-Schaum-Trittschalldämmungen liegen vor allem in deren Stärke.

Die Stärke des Materials und damit dessen Dicke bestimmt im Wesentlichen die Dämmeigenschaften der Trittschalldämmung. Für die Verwendung unter Parkett empfiehlt sich die Nutzung von dickeren Dämmplatten aus PE-Schaum. Die angebotenen PE-Schaum-Folien sind meist zu dünn für den Einsatz unter Parkett und daher eher für weichere Bodenbeläge zu empfehlen.

Trittschalldämmung aus Kork

Bei Kork handelt es sich um ein natürliches Material, welches auch zur Trittschalldämmung eingesetzt werden kann. Gleichzeitig bietet es auch gute Eigenschaften in der Wärmeisolierung.

Auch Kork-Trittschalldämmung ist als verlegbare Platten oder auf Rollen erhältlich. Die Korkrollen sind aber auch hier meist recht dünn und für den Einsatz als Trittschalldämmung unter dem harten Parkett eher nicht zu empfehlen. Korkplatten als Trittschalldämmung sind hingegen meist etwas dicker und bieten daher eine bessere Schallschutzwirkung.

Trittschalldämmung aus Holzfaser

Eine wertvolle Verwendung für Holzreste ist die Weiterverarbeitung der zerriebenen Holzfasern zu Trittschalldämmung. Auch diese Variante eignet sich für die Verarbeitung unter Parkett.

Holzfaser-Trittschalldämmung ist Form von verlegbaren Platten erhältlich. Diese lassen sich leicht zuschneiden und dadurch ebenso gut verarbeiten. Neben den schalldämmenden Eigenschaften überzeugt Trittschalldämmung aus Holzfasern auch mit seinen wärmeisolierenden und feuchtigkeitsregulierenden Eigenschaften.

Trittschalldämmung aus Hanffilz

Die Hanfpflanze ist deutlich besser als ihr Ruf. Aus ihr können unter anderem wertvolle Baumaterialien gewonnen werden. Neben Abdichtungen aus Hanffasern und Hanfseilen lässt sich auch Trittschalldämmung aus Hanffilz herstellen.

Diese bietet eine effiziente Schalldämmung und weist zugleich auch wärmeisolierende Eigenschaften auf. Außerdem lassen sich durch die Materialbeschaffenheit auch leichte Unebenheiten im Boden einfach ausgleichen.

Weitere Materialien für Trittschalldämmung

Neben den vier meistgenutzten Materialien zur Trittschalldämmung kann diese auch aus den folgenden Materialien bestehen:

  • Blähtonschüttung
  • Riffelpappe
  • Styropor
  • Kokosfaser

Wichtige Kriterien bei der Auswahl passender Trittschalldämmung

Bei der Auswahl der passenden Trittschalldämmung gibt es einiges zu beachten. Nur so kann sichergestellt werden, dass die Trittschalldämmung ihren Zweck erfüllt und langfristig für ausreichenden Schallschutz sorgt. Grundsätzlich gilt dabei: je dicker der Schallschutz, desto besser die Dämmwirkung!

Um die Schallschutzwirkung optimal zu gewährleisten und gleichzeitig weitere wichtige Kriterien zu erfüllen, sollte die gewählte Trittschalldämmung gewisse Anforderungen erfüllen.

Ausreichender Schallschutz

Die Hauptaufgabe der Trittschalldämmung ist es, die beim Begehen des Parketts entstehende Schallentwicklung zu minimieren. Während dies bei der Reduktion von Gehschall mehr oder weniger dem subjektiven Empfinden unterliegt, so gelten bei der Reduktion des Trittschalls konkrete Referenzwerte.

Die Trittschalldämmung für Parkett sollte den Trittschall um mindestens 14 Dezibel (dB) reduzieren. Gute Trittschalldämmungen erreichen hierbei sogar Dämmwerte von bis zu 20 dB und sorgen damit für eine adäquate Schalldämmung.

Schutz vor Feuchtigkeit

Bei Parkett handelt es sich um einen Bodenbelag aus Holz. Dieser natürliche Baustoff ist relativ feuchtigkeitsanfällig. Vor allem bei einer Verlegung des Parketts auf mineralischem Untergrund wie Estrich sollte die Trittschalldämmung daher einen entsprechenden Feuchtigkeitsschutz für das Parkett bieten.

Hierfür ist eine sogenannte Dampfsperre bzw. Dampfbremse notwendig, die in Form einer Folie ausgelegt wird. Häufig haben moderne Trittschalldämmungen diese bereits Dampfsperrfolie bereits integriert. Eine zusätzliche Auslegung von Dampfsperrfolie unter der Trittschalldämmung ist in diesem Fall nicht notwendig. Eine wichtige Kennzahl hierbei ist der sogenannte SD-Wert. Dieser sollte mindestens bei 75 m liegen.

Befindet sich unter dem Parkett allerdings kein mineralischer Boden, sondern eine Unterkonstruktion aus Holz, so darf keine Dampfsperre eingerichtet werden. Auch auf Trittschalldämmung mit integrierter Dampfsperre sollte dann verzichtet werden. Andernfalls würde eventuelle Restfeuchtigkeit im darunterliegenden Holz eingeschlossen werden, was auf Dauer zu schweren Schäden an der Unterbodenkonstruktion führen kann.

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Unebenheiten ausgleichen

Trittschalldämmung kann auch dazu genutzt werden, um kleinere Unebenheiten im Boden auszugleichen. Definiert wird diese Eigenschaft über den PC-Wert. In der Regel reicht ein PC-Wert von 0,5 mm bei Trittschalldämmung aus, da normgerecht errichteter Unterboden maximale Erhöhungen von 1,0 mm aufweisen dürfen.

Weist der Boden unter dem zu verlegenden Parkett gröbere Unebenheiten auf, sollten diese entsprechend vor der Verlegung der Trittschalldämmung ausgeglichen werden. Dies kann durch Abschleifen der betroffenen Stelle oder aber durch Aufbringen von Ausgleichsmasse im Raum geschehen.

Wärmedämmung und Wärmedurchlassverhalten

Trittschalldämmung kann auch einen wärmedämmenden Effekt erzielen. Angeben werden die wärmedämmenden Eigenschaften der Trittschalldämmung mit dem Wärmedurchlasswiderstand in m²K/W. Welcher Durchlasswiderstand für Wärme benötigt wird, hängt entscheidend davon ab, ob der Boden unbeheizt, gekühlt oder mit einer Fußbodenheizung ausgestattet ist. Dabei gelten folgende Richtwerte:

  • Für unbeheizte Böden: 0,75 m²K/W
  • Für gekühlte Böden: 0,04 m²K/W
  • Für beheizte Böden: 0,06 m²K/W

Vor allem beim Verlegen von Parkett auf Böden mit einer Fußbodenheizung muss dabei darauf geachtet werden, dass der gesamte Aufbau des Bodens, also Trittschalldämmung plus darüber liegendes Parkett einen Wärmedurchlasswiderstand von 0,15 m²K/W nicht übersteigt. Bei der Auswahl der geeigneten Trittschalldämmung für Parkett auf Fußbodenheizung sollten also auch bereits die Eigenschaften und Kennwerte des darüber zu verlegenden Parketts mit bedacht werden.

Hohe Belastbarkeit

Damit die Trittschalldämmung auch dauerhaft ihre Aufgabe erfüllen kann, muss sie unter dem Parkett entsprechende Belastungen aushalten können. Der Boden eines Raumes ist dabei unterschiedlichen Belastung in seiner Nutzung ausgesetzt. Diese kann man in drei Belastungsarten unterscheiden:

  • Belastung beim Fallen schwerer Gegenstände
  • Dynamische Belastungen
  • Dauerhafte und temporäre Belastungen

Die Belastbarkeit von Trittschalldämmung beim Fallen schwerer Gegenstände wird mit dem RLB-Wert angegeben. Dieser beschreibt die maximale Fallhöhe eines schweren Gegenstandes auf den Boden, ohne dass die Trittschalldämmung dabei Schaden nimmt. Der RLB-Wert muss mindestens 500 betragen, was einer Fallhöhe von 50 cm entspricht. Es empfiehlt sich allerdings, auf einen deutlich höheren RLB-Wert zu achten.

Unter dynamischen Belastungen werden immer wiederkehrende Belastungen verstanden, wie sie beispielsweise beim Begehen des Fußbodens oder dem Verrücken von Möbelstücken entstehen. Die Belastbarkeit gegenüber diesen dynamischen Belastungen wird in Zyklen angegeben. Für die Belastung in normal genutzten Wohnräumen liegt hier die Mindestanforderung bei 10.000 Zyklen.

Dauerhafte und temporäre Belastungen drücken die Belastungen aus, die beispielsweise durch dauerhaft aufgestellte Möbelstücke auf den Boden ausgeübt werden. Die Mindestanforderung für temporäre Belastungen liegt bei 10 kPA, was einer Gewichtsbelastung von einer Tonne pro Quadratmeter entspricht. Dauerhafte Belastungen sollten mindestens in einem Umfang von 2 kPA ausgehalten werden, was einer Last von 200 kg pro Quadratmeter entspricht. Grundsätzlich gilt hierbei: Je dünner die Trittschalldämmung, desto weniger belastbar ist diese.

Trittschalldämmung verlegen – Schritt-für-Schritt-Anleitung

Trittschalldämmung unter dem Parkett zu verlegen bedeutet zwar einen zusätzlichen Arbeitsschritt, auf Dauer gesehen führt dieser aber zu erheblich mehr Komfort im Raum und einer damit verbesserten Arbeits- bzw. Lebensqualität. So ist beim Verlegen von Trittschalldämmung vorzugehen:

1. Vorbereitung des Unterbodens

Bevor die Trittschalldämmung auf dem Boden ausgelegt wird, muss dieser entsprechend vorbereitet werden. Hierzu zählt zum einen der Ausgleich von möglichen Unebenheiten im Boden durch Abschleifen bzw. das Auftragen von Ausgleichmasse. Zum anderen ist der Boden vor dem Verlegen der Trittschalldämmung gründlich mit einem Besen und einem Staubsauger zu reinigen, um mögliche Einschlüsse von Dreck zu vermeiden.

2. Auslegen der Trittschalldämmung

Grundsätzlich sollte mit dem Auslegen der Trittschalldämmung an der Längsseite des Raumes begonnen werden. Wer sich für die Verlegung von Trittschalldämmung in ausrollbaren Bahnen entscheidet, dem kann es helfen, wenn die erste Bahn mit Klebeband zusätzlich punktuell fixiert wird, um ein Verrutschen zu vermeiden. Alle weiteren Bahnen werden Stoß an Stoß gelegt, wobei sich die einzelnen Bahnen nicht überlappen dürfen.

Die Längsstöße der einzelnen Bahnen werden mit Klebeband verklebt. Bei der Nutzung von Trittschalldämmung in Form von auslegbaren Platten ist gleichermaßen vorzugehen. Auch diese dürfen sich nicht gegenseitig überlappen und die Stöße sollten mit Klebeband verklebt werden.

3. Notwendige Nacharbeiten

Nachdem die Trittschalldämmung flächendeckend ausgelegt ist, geht es daran, eventuell notwendige Nacharbeiten vorzunehmen. Dazu gehört in erster Linie zu kontrollieren, ob auch alle Flächen eines Raumes vollständig mit der Trittschalldämmung abgedeckt sind.

Um das anschließende Verlegen des Parketts auf dem nun vorbereiteten Boden vorzubereiten, ist es zu empfehlen, die Oberfläche der Trittschalldämmung vor der Verlegung des Parketts gründlich von Schmutz und Dreck zu befreien. Am einfachsten gelingt dies durch die Reinigung mit einem Staubsauger.

Parkett bietet neben der wohnlichen Atmosphäre in nahezu allen Räumen viele weitere Vorteile als Bodenbelag. Aufgrund seiner natürlichen Beschaffenheit sollten bei der Verarbeitung von Parkett aber auch seine besonderen Eigenschaften bedacht werden. Eine davon ist, dass das natürliche Material Holz auch nach dem Verlegen noch arbeitet. Dehnungsfugen im Parkett sind daher ein Muss bei Parkettboden.

Warum Dehnungsfugen bei Parkett wichtig sind

Parkettboden besteht aus Holz. Holz ist ein natürlicher Rohstoff und als solcher arbeitet es. Das bedeutet, dass sich Schwankungen in der Temperatur des Raumes und der Luftfeuchtigkeit direkt auf den Holzboden auswirken. Das Parkett quillt und schwindet, was bedeutet, es dehnt sich aus oder zieht sich zusammen.

Für diese Bewegungen braucht der Boden einen entsprechenden Spielraum. Beim Verlegen von Parkett sind daher Dehnungsfugen zu beachten. Diese dienen dem Parkett als zusätzlicher Platz für seine Quell- und Schwindbewegungen durch Veränderungen der äußeren Umstände.

Gleichzeitig mindern Dehnungsfugen die Übertragung von Schallwellen im Boden. Die Dämmung des entstehenden Tritt- und Gehschalls auf dem Parkett wird neben der nötigen Trittschalldämmung also auch durch die Dehnungsfugen unterstützt.

Wo Dehnungsfugen notwendig sind

Bei der Verlegung von Parkettboden sind Dehnungsfugen vor allem an den Rändern des Raumes notwendig. Die nötige Breite der Dehnungsfuge wird durch die Breite und Tiefe des Raumes bestimmt. Hierbei kann als Grundregel angenommen werden: Pro Meter Boden sollten 2 mm Dehnungsfuge beachtet werden. Bei einem Raum mit einer Größe von 4 x 4 Metern sollten die Ränder des Parketts also 8 mm Abstand zur Wand haben.

Üblicherweise wird empfohlen, einen Abstand zur Wand von 10 bis 15 mm einzuhalten. Bei durchschnittlich großen Räumen ist man damit in den meisten Fällen auf der sicheren Seite und gibt dem Parkett ausreichend Platz zur Bewegung. Ist der Raum besonders groß, muss auch die Größe der Dehnungsfugen entsprechend angepasst werden.

Neben den Dehnungsfugen am Rand des Parketts ist bei Räumen von mehr als 8 m Breite und 12 m Länge zusätzlich eine Dehnungsfuge im Boden notwendig. Diese kann in der Mitte des Raumes durch das Freilassen eines Spalts zwischen den einzelnen Elementen des Parketts erzeugt werden.

Bei dem Verlegen von Parkettboden auf Estrich mit Fußbodenheizung ist zudem darauf zu achten, dass auch dieser an bestimmten Stellen über Dehnungsfugen verfügt. An den Stellen, wo Dehnungsfugen im Estrich vorhanden sind, muss auch im darüber liegenden Parkett eine entsprechende Dehnungsfuge eingeplant werden.

Neben den Dehnungsfugen am Rand und dort, wo im Unterboden ebenfalls Dehnungsfugen vorhanden sind, sind solche auch an den Stellen zu errichten, wo das Parkett an unbewegliche Elemente stößt. Dies sind vor allem Zargen von Türen, Treppen, Übergänge zu anderen Bodenbelägen oder Heizkörper und deren Rohre.

Werden später schwere Möbel auf dem Parkett platziert, wie es beispielsweise bei Küchenschränken der Fall ist, so muss auf der gegenüberliegenden Seite eine doppelt so breite Dehnungsfuge eingeplant werden. Das ist nötig, da sich das Parkett durch die dauerhafte Belastung der Möbel an dieser Stelle nicht mehr bewegen kann.

Unterschiede von Dehnungsfugen bei verklebtem und schwimmend verlegtem Parkett

Grundsätzlich sind Dehnungsfugen bei Parkett immer notwendig, ganz gleich, ob es schwimmend oder vollflächig verklebt verlegt wird. Da sich verklebtes Parkett durch die Fixierung am Untergrund weniger stark bewegt, können die Dehnungsfugen hierbei etwas geringer ausfallen. Der Parkettkleber sorgt dafür, dass die Verlegeeinheiten sich nicht so stark ausdehen und zusammen ziehen können.

Schwimmend verlegtes Parkett hingegen fehlt diese Fixierung am Untergrund. Die einzelnen Parkettpaneele liegen nur lose auf dem Unterboden. Dadurch kann das Material weitaus stärker arbeiten. Die Dehnungsfugen müssen daher breit genug sein, um diesen Bewegungen genügend Raum zu bieten.

Verlegen von Parkett ohne Dehnungsfuge? – keine gute Idee!

Wird beim Parkett Verlegen nicht auf eine ausreichend große Dehnungsfuge geachtet, hat das Holz keinen ausreichenden Platz, um arbeiten zu können. Die Quell- und Schindbewegungen des Materials werden dadurch allerdings nicht aufgehalten. So kommt es, dass sich das Material bei einer Ausdehnung durch Veränderung der Temperatur oder Luftfeuchtigkeit nach oben wölbt.

Das hat nicht nur optisch unschöne Auswirkungen. Es können dadurch auch dauerhafte Beschädigungen des Parketts entstehen. Gleichzeitig entstehen durch die Wölbungen des Parketts gefährliche Stolperkanten, die ein erhebliches Sturzrisiko mit sich bringen können.

Wurde beim Verlegen des Parketts nicht auf die Einhaltung von Dehnungsfugen geachtet, so lassen sich diese auch nachträglich in das Parkett einbringen. Zwar bedeutet das einen gewissen Arbeits- und Kostenaufwand, um ernsthafte Beschädigungen am Parkett zu verhindern, lohnt sich dieser aber allemal.

Dehnungsfugen einrichten – so geht´s

Für den Laien, der das Parkett in den eigenen vier Wänden selbst verlegen möchte, kann die Errichtung von Dehnungsfugen durchaus zu einer Herausforderung werden. Mit den richtigen Mitteln und Tricks lässt sich aber auch diese Herausforderung meistern.

Um an allen Stellen gleichmäßige Dehnungsfugen errichten zu können, bieten sich spezielle Abstandshalter an. Diese werden beim Verlegen des Parketts zwischen Wand und Rand des Parkettbodens angebracht und können nach dem Abschluss der Verlegearbeiten wieder entfernt werden. Dadurch werden nicht nur gleichmäßige Dehnungsfugen garantiert, sondern auch ein Verrutschen des Parketts während der Arbeiten verhindert.

Oft sind diese Keile oder Klötze als Abstandshalter bereits im Lieferumfang von Verlege-Sets für Parkett enthalten. Falls nicht, lassen sie sich in nahezu jedem Baumarkt nachkaufen. Ist das Parkett vollständig verlegt und die Abstandshalter wieder entfernt, so können die Dehnungsfugen entsprechend „versteckt“ werden.

An den Wänden bieten sich zur Abdeckung der Dehnungsfuge Sockelleisten an. Für Dehnungsfugen an Türzargen oder Übergängen zu anderen Bodenbelägen können Profil- oder Abdeckschienen genutzt werden. Dehnungsfugen lassen sich auch mit entsprechender Fugenmasse verfüllen. Wichtig ist dabei, dass es sich um eine flexible Fugenmasse handelt, da sonst die Funktion der Dehnungsfuge nicht mehr gewährleistet wäre.

Warum ist die Dicke von Parkett so wichtig?

Je dicker ein Parkettboden ist, desto häufiger kann er abgeschliffen werden. Dies ist vor allem für beim Schleifen des Parketts wichtig, denn so können mithilfe einer professionellen Parkettschleifmaschine Kratzer und andere Gebrauchsspuren entfernt werden. Auch Schäden, die durch Feuchtigkeit verursacht werden, lassen sich durch Abschleifen korrigieren.

Die Renovierung eines Parketts sollte etwa alle 10 bis 15 Jahre durchgeführt werden. Pro Schleifgang entfernt man 0,3 bis 0,5 mm der Oberfläche. Wählt man daher gleich zu Beginn einen etwas dickeren Parkettboden, wirkt sich das nachhaltig auf seine Lebensdauer aus.

Zwar ist ein Parkett, das eine hohe Stärke aufweist, etwas kostspieliger, jedoch kann ein dickes Parkett mehrere Jahrzehnte überdauern, sodass keine teure Neuanschaffung notwendig ist. Spart man allerdings bei der Stärke eines Parkettbodens, muss mitunter bereits nach einigen Jahren ein neuer Bodenbelag verlegt werden, was noch höhere Kosten verursacht.

Wie dick ein Parkett sein soll, hängt ebenfalls davon ab, ob eine Fußbodenheizung genutzt werden soll oder nicht. Je höher die Dicke, desto höher ist der Wärmedurchlasswiderstand – der betroffene Raum erwärmt sich daher langsamer. Wer also mit einer Fußbodenheizung heizt, sollte bei der Wahl eines Parkettbodens darauf achten, dass dieser nicht zu dick ist.

Welche Parkettarten gibt es?

Wie dick der Bodenbelag ist, hängt immer davon ab, um welche Parkettart es sich handelt. Grundsätzlich gibt es zwei verschiedene Arten, die sich hinsichtlich ihres Aufbaus und ihrer Stärke unterscheiden: Massivparkett und Fertigparkett.

Das Massivparkett – auch häufig als Einschichtparkett bezeichnet – ist der Klassiker unter den Parkettböden. Bei der Verlegung wird es vollflächig verklebt und erst anschließend geschliffen und versiegelt. Es besteht aus einer durchgängigen Schicht Vollholz, welches sehr hochwertig ist.

Massivparkett zeichnet sich vor allem dadurch aus, dass es besonders widerstandsfähig und somit auch langlebig ist. Es ist erhältlich in Stärken von 8 bis 22 mm und kann daher mehrfach renoviert werden. Die Lebensdauer der meisten Massivparkettböden beläuft sich daher auf mehrere Jahrzehnte.

Wer sich für Massivparkett entscheidet, hat die Wahl aus unterschiedlichen Varianten:

  • Stabparkett besteht aus Parkettstäben aus dickem Massivholz oder Parkettriemen, die eine Stärke von 10 oder 22 mm aufweisen. Es kann ca. 5-7 mal abgeschliffen werden.
  • Mosaikparkett besteht aus einzelnen Vollholzlamellen mit einer Dicke von 8 mm. Daher kann man es etwa 4-5 mal abschleifen.
  • Bei Lamparkett handelt es sich um Parketthölzer aus einem Stück Holz, welche 10 mm stark sind und 4-5 mal abgeschliffen werden können.
  • Tafelparkett setzt sich aus verschieden großen Holzelementen zusammen, die geometrische Muster bilden. Es ist meist 22 mm dick und kann 5-5 mal abgeschliffen werden.

Eine weitere gängige Variante des Parketts ist Fertigparkett, welches auch unter dem Namen Mehrschichtparkett bekannt ist. Dieses besteht anders als das Massivparkett nicht aus einer durchgängigen Schicht, sondern aus mehreren Schichten, die miteinander verleimt sind.

Bei der Lieferung ist es bereits vorbehandelt und mit Öl oder Lack versiegelt. Somit spart man sich diesen Arbeitsschritt nach der Verlegung und kann den Boden sofort betreten – daher auch die Bezeichnung Fertigparkett.

Entscheidet man sich für ein Mehrschichtparkett, kann man aus zwei- oder dreischichtigem Parkett wählen. Zweischichtparkett besteht aus einem Trägermaterial, welches meist aus Holzverbundstoff-Platten oder günstigem Holz besteht, und einer Nutzschicht aus hochwertigem Echtholz. Dreischichtparkett ähnelt sich dem Aufbau sehr stark, verfügt allerdings noch über einen zusätzlichen Gegenzug, der für eine höhere Stabilität des Bodenbelags sorgt. Die Dicken/Stärken von Fertigparkett variieren von Hersteller zu Hersteller. Daher können wir hierzu keine allgemeinen Angaben wie bei Massivparkett machen.

Weitere Tipps zur Bestimmung der Parkettstärke

Bei einer Renovierung des Parketts ist immer die Nutzschicht ausschlaggebend, daher bezieht sich die Stärke immer auf die oberste Schicht des Parkettbodens. Wie dick der Träger der Nutzschicht ist, spielt für die Langlebigkeit eines Parketts nur eine sekundäre Rolle.

Fazit

Bei der Wahl eines Parketts ist nicht nur ausschlaggebend, welche Parkettart man optisch am ansprechendsten findet, sondern auch, welche Stärke die jeweilige Variante hat. Diese ist ausschlaggebend dafür, wie häufig man den gewählten Bodenbelag abschleifen kann und hat somit Einfluss auf seine Langlebigkeit. Daher sollte man vor dem Kauf eines Parketts immer verschiedene Faktoren in die Überlegungen miteinbeziehen.

Wann ist ein Estrich bereit für die Belegung mit Parkett?

Bevor Parkett auf einem neuen Estrich verlegt wird muss der Estrich seine sog. „Gleichgewichtsfeucht“ erreicht haben. Belegt man den Estrich zu früh mit Parkett, muss mit erheblichen Schäden am Parkett gerechnet werden. Diese lassen sich in der Regel nicht durchs Abschleifen des Parketts korrigieren, sondern erfordern oft das vollständige Entfernen des Parkettbodens.

Die üblichen Trocknungszeiten variieren je nach gewähltem Estrich:

Wann kann Parkett auf Zementestrich verlegt werden?

Der wohl am häufigsten verwendete Estrich, der aus Sand, Zement und Wasser besteht, ist bei optimalen Voraussetzungen nach 2 bis 3 Tagen begehbar. Nach 10 Tagen kann er voll belastet werden und nach etwa 4 Wochen kann meist ein Bodenbelag darauf angebracht werden. Für die Belegung mit Parkett muss jedoch zwingend eine CM-Messung gemacht werden, da der Parkettboden sonst durch mögliche Restfeuchte irreparabel beschädigt werden kann.

Wann darf Parkett auf Anhydritestrich verlegt werden?

Durch das Bindemittel Anhydrit ist die Trocknungsphase dieser Estrich-Art erheblich verkürzt. Er ist wesentlich schneller belegereif als ein Zementestrich. Allerdings auch bei dieser Estrichart muss zwingend eine Feuchtemessung erfolgen, bevor er mit Parkett belegt wird. Alles andere ist unverantwortlich und kann im Schadensfall sehr teuer werden.

Wann kann Parkett auf Trockenestrich/Fermacell-Platten verlegt werden?

Wie der Name schon andeutet, ist bei Trockenestrich keine Trockenzeit zu beachten. Es handelt sich hierbei um vorgefertigte Platten, die aus Gipskarton oder zement-gebundenen „Spanplatten“ bestehen.

Ist die Trocknungszeit des jeweiligen Estrichs vorüber, sollte man in jedem Fall eine Restfeuchtemessung durchführen. Bei Zementestrich beträgt die zulässige Restfeuchte 2 %, bei Anhydritestrich 0,5 %.

Wichtig: heutzutage gibt es auch verschiedene Mischformen von Estrichen, die weder reiner Anhydrit- noch reiner Zementestrich sind. In diesen Fällen sind die hier gemachten Angaben nicht zuverlässig. Sie müssen vor der Verlegung von Parkett auf jeden Fall den Hersteller des Estrichs kontaktieren, um die nötige Trocknungszeit zu erfahren.

Gemessen wird mithilfe der Calciumcarbid-Methode (kurz: CM-Methode). Hierzu verwendet man ein spezielles Gerät, das eine mit Calciumcarbid aufgeschüttelte Estrich-Probe mit einem Manometer misst und die Restfeuchtigkeit bestimmt. Um auf der sicheren Seite zu sein, empfiehlt es sich, diese Messung von einem Fachmann durchführen zu lassen.

Kriterien eines optimalen Estrichs

Parkett kann auf verschiedenen Unterböden verlegt werden – sei es PVC, Filz oder Stein. Die Hauptsache ist, dass der Untergrund fest, eben und vor allem trocken ist. Lässt man ein Parkett von einem Fachmann verlegen, wird das Ergebnis mithilfe der Normen DIN 18365 (für Bodenbelagsarbeiten) und DIN 18356 (für Parkettarbeiten) geprüft.

Häufig verlegt man Parkett jedoch nicht auf einen bestehenden Bodenbelag, sondern auf einen neu errichteten Estrich. Dabei gilt es allerdings zu beachten, dass der Estrich vollkommen eben ist. Nur so erzielt man ein schönes und der Norm entsprechendes Endergebnis.

Somit sollte jeder Estrich vor der Verlegung eines Parketts mithilfe von einer Richtlatte oder einer Wasserwaage überprüft werden. Falls er in puncto Ebenheit nicht der Norm entspricht, ist es zwingend notwendig, ihn entsprechend zu korrigieren.

Ein ebenso wichtiges Kriterium für einen Estrich ist die Festigkeit, damit er eine hohe Tragfähigkeit erreicht. Anderenfalls kann Parkett nicht ordnungsgemäß verlegt werden.

Daher überprüft man den Unterboden vor der Verlegung mittels „Gitterritzprüfung„:

Mit einem speziellen Ritzgerät werden rautenförmig angeordnete Linien eingeritzt. Hat man kein Ritzgerät zur Hand, funktioniert ein anderer spitzer Gegenstand in der Regel genauso gut. Kommt es zu Ausbrüchen oder Absandungen, ist der Estrich nicht fest genug und muss nachgebessert werden.

Ein weiteres entscheidendes Kriterium für einen guten Estrich ist, dass er vollständig durchgetrocknet ist. Befindet sich nämlich eine zu hohe Feuchtigkeit im Unterboden, führt das in den meisten Fällen zu Schäden des darauf angebrachten Bodenbelags.

Ganz egal, ob Parkett, Vinyl oder Kork – eine zu geringe Trockenheit des Estrichs schädigt jeden Boden. Der Bodenbelag kann aufquellen und damit Dellen erhalten, was nicht nur unschön aussieht, sondern auch gefährlich sein kann wegen entstandener Stolperfallen.

So trocknet Estrich am besten

Sich an die angegebene Trockenzeit zu halten, ist unumgänglich. Außerdem kann man die Trocknungsphase durch optimale Bedingungen unterstützen. So geht man sicher, dass der Estrich am Ende der Trockenzeit wirklich den Anforderungen entspricht:

  • Wärme: Bei einer Temperatur zwischen 13 und 30 Grade trocknet Estrich am besten. Eine Mischung aus kalter Frischluft und einer bereits erwärmten Raumluft schafft die optimalen Voraussetzungen für ein zügiges Trocknen des Unterbodens. Zu warm sollte der Raum in der Anfangsphase der Trocknung allerdings nicht sein: Dadurch können unschöne Risse im Estrich entstehen. Daher wird empfohlen, einen Estrich erst nach 21 Tagen zu Beheizen.
  • Lüften: Durch Lüften wird das Trocknen beschleunigt. Insbesondere bei Neubauten ist regelmäßiges Stoßlüften zu empfehlen.
  • Luftzirkulation: Viele nutzen spezielle Trocknungsventilatoren, um einen Estrich schneller zu trocknen. Dieser sorgt für eine bessere Luftzirkulation und entfernt dadurch die Feuchtigkeit.
  • Kondensatortrocknung: Um einen Estrich schnell zu trocknen, kann zudem ein spezieller Kondensator aufgestellt werden. Dieser zieht die Feuchtigkeit aus der Luft und beschleunigt den Prozess damit.

Fazit

Um einen optimalen Unterboden für ein hochwertiges Parkett zu schaffen, muss der Estrich einige Anforderungen erfüllen. Zudem sind die Kriterien stark davon abhängig, für welche Art des Estrichs man sich entscheidet. Mithilfe einer Restfeuchtemessung und dem Rat eines Experten kann festgestellt werden, wann ein Estrich seine Belegreife erhalten hat. Dann steht der Verlegung des Parketts nichts mehr im Weg.

Mit welchem Öl sollte mein Parkett geölt werden?

Die Internetforen sind voll mit der immer widerkehrenden Frage „Was ist besser: Parkett ölen oder versiegeln?“.

Dieser Artikel gibt Ihnen eine kurze Übersicht über die Möglichkeiten bei der Beschichtung Ihres Holzbodens. Die Frage nach der richtigen Parkettversiegelung haben wir bereits an anderer Stelle erläutert. Hier soll es deshalb ausschließlich um das Thema „Parkett ölen“ gehen.

Empfohlene Parkettöle aus diesem Beitrag:

CONTURA Hartwachsöl High Solid Holzschutz Holzöl Parkett Fussboden Treppen Möbel Öl Wachs Holzwachs 2,5 Liter Farblos anfeuernd Hartöl*
OLI-NATURA Hartwachsöl - 1L, farblos, natur - Holzöl für Möbel, Treppen, Türen & mehr - geprüft Allergikerfreundlich, lebensmittelecht-zertifiziert*
Osmo Hartwachs-Öl Original 3032 Farblos seidenmatt - 2,5 Liter*
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Welche Parkett-Öle gibt es?

Öl ist nicht gleich Öl. Während man einen einfachen Holztisch sogar mit Olivenöl behandeln kann, sollte man sich vor dem Parkett ölen etwas genauere Gedanken darüber machen, welches Öl auf dem eigenen Parkettboden zum Einsatz kommt.

Die verschiedenen Arten von Parkett-Öl unterscheiden sich erheblich in der Pflegeleichtigkeit und in der Haltbarkeit. Nachfolgend sind die besten Parkett-Öle aufgeführt:

Parkett mit Hartöl behandeln

Sogenanntes Hartöl wird gerne im Wohnbereich zum Ölen von Parkett verwendet. Dabei handelt es sich meist um eine Mischung verschiedener Öle, wie z.B. Leinöl und Walnussöl.

Diese Ölsorten weisen nach der Aushärtung eine besonders hohe Beständigkeit auf. Der Vorteil von Hartöl ist, dass der Parkettboden vollkommen „offenporig“ bleibt. Das bedeutet, das Parkettöl bildet keine Schicht, wie z.B. bei einer Parkettversiegelung, sondern hat eher „imprägnierenden“ Charakter.

So absorbiert ein mit Hartöl geölter Parkettboden z.B. Gerüche, da ein starker Austausch des Holzbodens mit der Raumluft stattfindet. Dies ist bei einem lackierten Holzboden nur sehr eingeschränkt möglich.

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Parkett mit Hartwachsöl ölen

Ein mit Hartwachsöl geölter Parkettboden ist schon eher mit einer Versiegelung vergleichbar. So bildet das Hartwachsöl eine dünne Schicht auf der Holzoberfläche. Die Holzporen werden dadurch verschlossen und es findet weniger Raumluftaustausch statt. Dafür ist der Parkettboden nach dem Ölen leichter zu pflegen als ein offenporig ( = mit Hartöl) geölter Parkettboden. Hartwachs-Öl wird häufig beim Dielen schleifen verwendet, weil es der Holzdiele einen natürlichen Farbton verleiht.

Parkett ölen oder versiegeln - Geöltes Parkett muss ab und an nachpoliert, bzw. nachgeölt werden.
Nachdem das Öl aufgetragen wurde, wird es mit der Einscheibenmaschine poliert

Hartwachsöl hat einen recht hohen Lösungsmittelanteil, weshalb es in der EU wohl innerhalb der nächsten Jahre verboten werden wird. Ausweichprodukte sind bereits im Handel erhältlich. So bieten einige Hersteller mittlerweile schon Hartwachsöl auf rein natürlicher Basis an.

Parkett nach dem Ölen mit Wachs behandeln

Speziell beim Fall des Hartöles gibt es noch die Möglichkeit, nach dem Parkett ölen ein spezielles Wachs auf den Boden aufzutragen. Dabei wird der Parkettboden erst nach der vollständigen Trocknung des Parkettöls mit einem Glattspachtel und einer pastösen Wachsmasse überzogen. Anschließend wird der Parkettboden poliert.

So lässt sich auch bei einem offenporig geölten Parkettboden eine ähnliche Wirkung wie bei Hartwachsöl oder Lack erzielen. Geöltes Parkett ist jedoch in jedem Falle aufwendiger in der Pflege & Unterhaltsreinigung, als ein versiegelter Parkettboden.

Parkett ölen oder versiegeln: Ein Pflegewachs sorgt für langanhaltenden Schutz.
Mit einer Pumpsprühflasche lässt sich Pflegewachs ganz einfach auftragen.

Parkett ölen – wie läuft die Pflege ab?

Die Pflege eines geölten Parketts ist in der Regel recht einfach. Vor allem im Wohnbereich genügt es oft schon, den Parkettboden einfach nur abzusaugen. Ein bis zwei Mal in der Woche können Sie den geölten Parkettboden feucht wischen.

Die Pflege eines mit Hartöl geölten Parkettbodens

Wie bereits oben erwähnt, ist ein mit Hartöl behandelter Parkettboden offenporig. Daher saugt er stärker als andere Böden.

Sie sollten daher die Bildung von Pfützen beim Wischen unbedingt vermeiden. Außerdem sollten Sie zum Wischen eine sog. Holzbodenseife verwenden. Nur so ist sichergestellt, dass der Parkettboden auch weiterhin mit pflegenden Wachsen gesättigt bleibt.

Alternativ bieten manche Hersteller eine spezielle Wischpflege für geölte Parkettböden an.

Die Pflege eines mit Hartwachsöl geölten Parkettbodens

Da Hartwachsöl eine Schicht auf dem Holz bildet, verträgt es etwas mehr Wasser als ein offenporiger Parkettboden. Allerdings gilt auch hier: vermeiden Sie unbedingt die Bildung größerer Pfützen. Sonst kann Ihr Parkett aufquellen und bleibende Schäden davontragen.

Insbesondere bei Grundreinigungen ist dies ein oft unterschätzter Faktor.

Geöltes Parkett kann mit einem Pflegeöl länger haltbar gemacht werden.
Mit einem Wischwiesel lässt sich Pflegemittel einfach verteilen

Sie können Hartwachsöl in der Regel einfach feucht wischen. Von Zeit zu Zeit sollten Sie eine Wischpflege verwenden, um die Wachsschicht dauerhaft zu erhalten. Welche Produkte Sie am besten für Ihren Parkettboden verwenden, erfahren Sie bei Ihrem örtlichen Parkett-Schliff Partner.

Parkett ölen – Die Nachteile

So schön ein geölter Parkettboden auch sein kann – die Pflege ist leider etwas aufwendiger als bei einem versiegelten Parkettboden.

Wie Sie bereits wissen, ist z.B. beim feucht Wischen höhere Vorsicht geboten. Auch sollte ein geölter Parkettboden hin und wieder mit einem Pflegeöl nachbehandelt werden. Dies kann im Wohnbereich erst nach einigen Jahren nötig werden. Auf gewerblich genutzten Flächen, eher häufiger.

Wenn Ihr Parkett zuvor versiegelt war und nach dem Parkett schleifen geölt wird, kann es außerdem sein, dass an wenigen Stellen winzige Risse sichtbar werden. Diese, sogenannten „Windrisse“ sind Micro-Risse im Holz. Meist sind diese durch die Versiegelung verklebt oder einfach unsichtbar. Durch die offenporige Oberfläche eines geölten Parkettbodens kommen diese dann zum Vorschein. Zudem können einzelne Fugen bei geöltem Parkett heller erscheinen, z.B. wenn heller Parkettkleber zwischen den Fugen durchscheint.

Da ein geölter Boden jedoch auch in Fugen und Micro-Rissen imprägniert ist, brauchen Sie sich um möglicherweise eindringendes Wasser nicht zu sorgen.

Geölte Böden sind weiterhin sehr beliebt. Man sagt ihnen ein angenehmeres “Barfuß-Geh-Gefühl” nach. Die Oberfläche fühlt sich wärmer an und man hat die direkte Verbundenheit zur Natur. Doch wer einen geölten Parkettboden besitzt, muss sich bewusst sein dass der Pflegeaufwand mit unter immens sein kann.

Bei einem einzelnen Zimmer hält sich dies noch in Grenzen, doch bereits ab Flächen von einer Größe > 70m² wird die regelmäßige Pflege sehr zeitaufwendig. Ein geölter Parkettboden muss bei der Feuchtreinigung immer mit einer Holzbodenseife gereinigt werden. Nachdem der Boden getrocknet ist, wird in der Regel noch ein Pflegeöl aufgebracht. Im Optimalfall sollte hierzu die gesamte Fläche freigeräumt sein.

Parkett ölen/versiegeln: versiegeltes Parkett ist pflegeleichter.

Geölte Böden im Objektbereich

Dass dieser Aufwand gerade im Objektbereich des öfteren zu Problemen führt ist kein Wunder. Das Putzpersonal muss stets mit der Pflege vertraut sein. Sobald hier ein Wechsel oder nur eine Vertretung stattfindet ist die falsche Pflege für den Parkettboden vorprogrammiert. Gerade auf Verkaufsflächen mit hoher Besucherfrequenz ist die wöchentliche Unterhaltspflege ein Muss. Wird dies vernachlässigt, wird der Parkettboden auch nach dem Abschleifen und Ölen wieder sehr schnell grau und stumpf.

Wenn eine geölte Oberfläche aus Gründen der Optik oder des Corporate Designs unumgänglich ist, sollte die Pflege im Voraus geklärt werden. Ein Wartungsvertrag für die regelmäßige Unterhaltsreinigung bzw. Parkettpflege kann hier sehr nützlich sein.

Empfohlene Parkettöle aus diesem Beitrag

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Internetforen und YouTube sind voll von “How to” Videos zum Thema Parkett selbst schleifen. Doch was hier so locker und einfach aussieht, ist alles andere als einfach. Mal eben eine Maschine aus dem Baumarkt oder Mietpark ausleihen und los gehts. So oder ähnlich gehen die meisten Heimwerker das Projekt “Parkettrenovierung” an.

Nicht, dass es unmöglich wäre, einen Holzboden selbst zu renovieren. Am Anfang lautet die Frage jedoch: „Lohnt sich das überhaupt?

Parkett selbst schleifen
Ganz genau hinsehen: eine Schleifwelle im Boden, verursacht durch falsche Maschinenführung.

Wer noch nie seinen Holzfußboden selbst saniert hat und noch nie hinter einer Parkettschleifmaschine stand, wird vielleicht verwundert sein, wie viel Feingefühl das Führen einer solchen benötigt und wie schnell eine Delle ins Parkett geschliffen ist.

Wir sehen regelmäßig Holzfußböden, die im Selbstversuch renoviert wurden und haben weiter unten einige Exemplare davon aufgeführt 🙂

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👉 Für wen lohnt es sich, Parkett selbst zu schleifen?

In den meisten Fällen lohnt es sich nur für einen: den Baumarkt. Dieser verdient nämlich gleich mehrfach:

  1. Am Verleih der Parkettschleifmaschinen (tageweise)
  2. Am Verkauf möglichst vieler Schleifbänder
  3. Am Verkauf von möglichst viel Parkettversiegelung

Wussten Sie, dass Leihmaschinen aus Baumärkten zwar größtenteils vom selben Hersteller wie Profi-Maschinen stammen, aber nur über die Hälfte der Motor- und Schleifleistung verfügen?

Zunächst hat dies natürlich den Vorteil, dass der ungeübte Laie seinen Boden nicht so schnell beschädigt, wenn er einen Schleiffehler verursacht. Viel wichtiger ist jedoch, dass er dadurch im Schnitt dreimal so lange für die Arbeit benötigt, wie ein Profi.

Außerdem benötigt er auch ein Vielfaches an Schleifbändern und Schleifscheiben.

👉 Die Kosten für Zubehör im Baumarkt

Schleifbänder, Schleifscheiben, Parkettlack, Polierpads etc. – alles, was wichtig ist zum Parkett schleifen, bekommt ein Profi-Betrieb zum Bruchteil der Verkaufspreise im Baumarkt geliefert.

Wer diese anspruchsvolle Arbeit dennoch selbst ausführen möchte, spart im Vergleich zur Beauftragung eines professionellen Parkettlegers nicht viel. Aus diesem Grund ist ungeübten Laien vom Do-it-yourself-Projekt „Parkett abschleifen“ eher abzuraten.

Selbst die meisten Maler und Raumausstatter – Ihres Zeichens gestandene Allround-Handwerker – scheuen sich vor dieser Arbeit.

Zu heikel sind die Anforderungen an eine perfekte Oberfläche. Die meisten Schleiffehler werden erst nach dem Lackieren sichtbar und können die Gesamtoptik des Holzbodens nach dem Abschleifen empfindlich beeinträchtigen (Beispiele weiter unten).

👉 Video-Tutorial Parkett abschleifen – Anleitung

👉 Kann ich mein Parkett selbst färben?

Noch eine Portion anspruchsvoller ist das Färben von Parkettböden. Hier ist eine absolut sauber geschliffene Oberfläche gefragt. Selbst kleinste Schleiffehler sind nach dem Färben deutlich sichtbar.

Wir möchten ambitionierte Heimwerker nicht entmutigen, wenn wir sagen „Die meisten dieser Projekte scheitern“. Jedoch ist genau dies seit Jahren unsere Beobachtung. Nach dem ersten Versuch entscheiden sich die meisten, die mühevoll aufgetragene Farbe wieder „runterzuschleifen“.

⚠️ Das ist leichter gesagt als getan:

Die aufgetragene Farbe sitzt nun in den Fugen zwischen den einzelnen Stäben. Bei Mosaik- und sonstigen Lamellenböden ist dies generell der Fall. Schleift man die Farbe wieder herunter, ist der Holzboden zwar frei von Farbresten, dafür sind jedoch die Fugen noch immer dunkel. Besonders bei helleren Holzarten wie Ahorn, Eiche oder Buche fällt dies sehr stark auf.

Färbe-Arbeiten sind daher nicht mehr wirklich rückgängig zu machen.

Parkett selber schleifen: schief gegangen
Glück gehabt: Die Farbe ließ sich zum Glück mit der Schleifmaschine wieder entfernen. Was bleibt, sind dunkle Fugenbereiche.

👉 Häufige Probleme beim Parkett abschleifen – vermeiden Sie diese Fehler!

❗ Problempunkt Nr. 1 – Der alte Lack

Parkettschleifmaschinen aus dem Baumarkt, bzw. Mietmaschinen haben eine schwache Motorleistung.

Wie eingangs erwähnt, halten die Schleifmittel aus dem Baumarkt/Mietpark in der Regel nur sehr kurz.

Das führt dazu, dass nach dem Grobschliff Lackreste auf der Fläche verbleiben. Teile des Bodens sind bereits roh geschliffen, an anderen Stellen verbleibt jedoch eine hauchdünne Lackschicht.

Es sollte mindestens 0,2 – 0,5 mm abgeschliffen werden, um sicherzugehen, dass der alte Lack wirklich überall gleichmäßig entfernt wurde.

Teilweise sitzt der Lack sehr tief im Holz. Dies kann je nach Holzart variieren. Bei Hirnholz wie z.B. Holzpflaster oder ähnlichem kommt es immer wieder vor, dass die alte Versiegelung auch noch sehr viel tiefer „verankert“ sein kann. Leihmaschinen sind für die Beseitigung solch dicker Schichten ungeeignet.

Parkett selbst abschleifen
Nicht schön anzusehen: ein Malerbetrieb hatte den Boden mit einer Mietmaschine geschliffen und anschließend versiegelt. Im Bild sieht man die unschöne Schattierung, hervorgerufen durch (unsichtbare) Lackreste auf dem Holz.

Verbleibende Lackreste fallen nach dem ersten Schleifgang leider nicht mehr auf. Denn eine Parkettversiegelung, die zwar angeschliffen, aber nicht abgeschliffen ist, neigt dazu weißlich zu werden.

Man spricht vom sog. Weißbruch der Versiegelung. Nur das geschulte Auge kann solche Stellen noch vom rohen Holz unterscheiden.

Die meisten Laien fahren deshalb mit den feineren Schleifgängen fort und bemerken diese Stellen nicht weiter.

Die Folge daraus wird leider erst nach dem Versiegeln klar:

Überall, wo noch Rückstände der alten Versiegelung vorhanden sind, wird der Fußboden wieder gelblich. Wo das Parkett hingegen roh geschliffen wurde, erhält es den natürlichen Farbton eines frisch versiegelten Bodens. Man hat nun eine Fläche, die von „gelben Flecken“ übersät ist (Bild oben).

❗ Problempunkt Nr. 2 – Woran die meisten scheitern

Wer dennoch die Hürden mit der Maschinenführung überwunden hat und selbst die Schleiffehler in mühevoller Kleinarbeit entfernt hat, kommt jetzt endlich zum spannenden Teil: Parkett abschleifen und versiegeln.

Nicht nur für Profis stellt dies den schönsten Teil der Arbeit dar. Endlich bekommt der Boden seinen letzten Feinschliff und kann anschließend „eingelassen“ werden.

Das Versiegeln eines Bodens ist nicht mit dem Streichen einer Wand vergleichbar.

Parkett selbst schleifen und versiegeln
Beim Versiegeln „schwimmt der Boden im Lack“. Hierbei muss der Lack sehr gleichmäßig aufgetragen werden. Bilden sich kleine Pfützen, sind diese nach der Trocknung deutlich sichtbar.

Zwar nutzt man hierzu meist auch Walze und Pinsel, die Arbeitsgänge sind jedoch grundverschieden. Es benötigt sehr viel Übung und Feingefühl, die Versiegelung überall gleichmäßig zu verteilen.

Anders als beim Streichen einer Wand können bereits versiegelte Bereiche nicht einfach „nachgestrichen“ werden. Man arbeitet sich nämlich „rückwärts aus dem Zimmer heraus“.

Stellen die man erst vor 2 Minuten bearbeitet hat, sind dann meist nicht mehr erreichbar.

❗ Problempunkt Nr. 3 – Der Zwischenschliff

Der Zwischenschliff wird von vielen Heimwerkern ignoriert oder zumindest unterschätzt.

Nicht weil sie sich nicht trauen, sondern weil Ihnen niemand etwas davon gesagt hat. So enden viele Do-It-Yourself Parkettrenovierungen mit einer rauen Oberfläche. Einmal lackiert und fertig. Wer sich jedoch zuvor gut informiert hat, geht nun den Zwischenschliff an.

Hierbei ist es extremst wichtig, nicht zu lange auf einer Stelle zu verharren. Wer nur 2 Sekunden zu lange mit der Maschine an einer Stelle verweilt, läuft Gefahr, die Versiegelung an dieser Stelle durchzuschleifen. Meistens fällt das beim Zwischenschleifen noch gar nicht auf.

Einer der schwierigsten Schritte: beim Zwischenschliff darf die Lackoberfläche nur vorsichtig angeschliffen werden. Sonst riskiert man Fleckenbildung nach der letzten Versiegelungsschicht.

Besonders schwierig ist dies beim Dielen schleifen, da hier oft gröbere Unebenheiten auch nach dem Abschleifen noch vorhanden sind.

Spätestens wenn die nächste Versiegelungsschicht aufgetragen wird, kommt es zur Bildung von Farbunterschieden. Im besten Falle bleiben diese als leichte Schattierungen sichtbar. Meistens jedoch heben sich die Stellen am Endergebnis deutlich als hell/dunkle Flecken ab.

👉 Lohnt sich Parkett selber schleifen?

Dieser Artikel soll Ihnen nicht die Lust an der Renovierung nehmen.

Er soll all diejenigen warnen, die noch nie hinter einer Parkettschleifmaschine standen. Zu oft sehen wir die Ergebnisse solcher Experimente selbst vor Ort. Gerade im Renovierungsbereich, wo oft Zeitdruck vorhanden ist, kann diese Sparmaßnahme schnell nach hinten losgehen.

Wer sich ernsthaft mit dem Thema Parkettboden schleifen, befassen möchte, sollte einen Profi fragen, ob er zumindest 1-2 Tage mit dabei sein darf. So kann man sich zumindest die Basics ansehen und die Schwierigkeiten des eigenen Bodens vorher abschätzen. Wer dann noch genügend Zeit, Geduld und Sorgfalt aufbringt, wird auch ein entsprechendes Ergebnis erzielen können.

Parkett selber abschleifen
Ein Negativbeispiel: Schleifwellen und Schleifspuren sind deutlich zu sehen. Im Rohzustand war dies für den Laien jedoch nicht erkennbar. Erst nach dem Ölauftrag traten die Schleifspuren deutlich hervor.

👉 Lohnt es sich, einen Fachbetrieb zu beauftragen?

Immer wieder bekommen wir diese Frage gestellt: „Lohnt sich das überhaupt, meinen alten Boden noch einmal abzuschleifen?“

⭐ Es lohnt sich in doppelter Hinsicht:

1. Finanziell, im Vergleich zu einer Neuverlegung

2. Optisch

⭐ Der finanzielle Aspekt beim Parkett aufarbeiten

Manchmal haben wir im Gespräch mit unseren Kunden schon den Satz gehört: „Aber bei diesen Kosten, bekomme ich ja einen neuen Laminatboden oder sogar ein günstiges Fertigparkett!“

Wenn man den Preis isoliert betrachtet, müsste man hier zweifelsohne zustimmen. Erst wenn man den Gesamtaufwand für eine Neuverlegung betrachtet, wird klar, dass dies noch viele weitere Kosten mit sich brächte.

Die Aufarbeitung des Bodens ist einer Neuverlegung wirtschaftlich meistens überlegen.

⚠️ Vorsicht beim Kostenvergleich mit Neuverlegungen:

  1. Der alte Boden muss zunächst entfernt werden. Dies kann bei einem verklebten Boden zur bösen Überraschung werden. Meistens trennt sich das Parkett bei dem Versuch, es zu entfernen, in mehrere Teile auf, sodass z.B. die untere Schicht auf dem Estrich kleben bleibt und erst im Nachhinein noch mit einer speziellen Fräse entfernt werden muss.
  2. Der alte Untergrund muss im Anschluss wieder eingeebnet werden. Dazu wird er zunächst geschliffen, dann grundiert und anschließend mit einer zementären Ausgleichsmasse vollflächig verspachtelt.
  3. Der neue Holzfußboden und passende Sockelleisten müssen gekauft werden. Zusätzlich kommt eine Trittschalldämmung oder bei fester Verklebung ein elastischer Parkettkleber zum Einsatz.
  4. Der neue Fußboden muss verlegt werden

All diese Punkte sorgen dafür, dass die Neuverlegung der Sanierung finanziell deutlich unterlegen ist. Der reine Materialpreis für den Boden macht nur einen Bruchteil der Gesamtkosten aus und ist daher nicht mit den Preisen fürs Parkett schleifen vergleichbar.

⭐ Der optische Aspekt beim Parkett schleifen

Beim Parkett abschleifen werden in der Regel die folgenden Makel an Ihrem Boden beseitigt:

  • Kratzer und Dellen,
  • Verfärbungen durch UV-Licht,
  • Verfärbungen durch Schmutz,
  • Verfärbungen durch Wasserschäden,
  • Fehlstellen,
  • Windrisse,
  • Große Fugen
  • etc.

Sollten sich einzelne, sehr tiefe Dellen oder Macken in Ihrem Holzboden befinden, so können diese mit einem speziellen Holzkitt, bzw. auch noch im Nachhinein mit einem Parkett Reparatur-Set repariert werden.

Die Renovierung von Parkettböden lohnt sich also sowohl finanziell als auch optisch.

Es gibt kaum einen Fall, bei dem sich eine Renovierung nicht lohnen würde.

👉 Parkett schleifen: Vorher-/Nachher-Fotos:

👉 Wie oft lässt sich mein Parkett abschleifen?

Nicht jedes Parkett kann mehrfach renoviert werden. Dies hängt entscheidend davon ab, ob die Nutzschicht Ihres Bodens stark genug ist.

Ein massiver Holzboden hat keine eigentliche Nutzschicht. Dieser besteht – wie der Name sagt – aus einem massiven Stück Holz.

Parkett schleifen wie oft
Echtes Stabparkett: 22 mm Gesamtdicke

Als Nutzschicht bezeichnet man eine relativ dünne Holzschicht, die bei mehrschichtigem Fertigparkett den obersten Teil bildet. Dieser Teil ist der einzige, der wirklich „benutzt“ wird und heißt darum Nutzschicht.

❓ Wie oft kann man Parkett abschleifen?

Wir können Ihnen hier nur unverbindliche Richtwerte geben. Eine verbindliche Aussage hierzu können wir erst treffen, wenn wir Ihren Boden vor Ort besichtigt haben.

Die folgenden Werte sind jedoch unserer Erfahrung nach zuverlässig:

  • Fertigparkett abschleifen, bis 4 mm Nutzschicht: 1x
  • Fertigparkett abschleifen, bis 6 mm Nutzschicht: 2x
  • Fertigparkett mit MDF-/HDF-Träger: nicht schleifbar 
  • Furnierboden (1 mm Furnier): nicht schleifbar 
  • (Mosaik-) Massivparkett 8 mm: 4-6x 
  • (Lam-) Massivparkett 10 mm: 4-6x 
  • (Stab-) Massivparkett 22 mm: 6-8x

⭐ Faktor #1: die Dicke der Nutzschicht

Die Dicke der Nutzschicht ist nun der erste entscheidende Faktor bei der Frage „Wie oft kann man Parkett abschleifen“. Ist die Nutzschicht sehr dünn (1 – 2,5 mm) handelt es sich um einen Furnierboden.

Ein Furnierboden kann nicht wirklich renoviert werden, weil die Gefahr besteht, dass der Boden durchgeschliffen wird. Darum klären wir im Vorfeld ab, wie stark die Nutzschicht Ihres Bodens ist und ob die Parkettrenovierung möglich ist oder nicht.

Eine „gute“ Nutzschicht hat mindestens 3,5 mm Dicke.

Noch besser, dafür aber sehr selten anzutreffen, sind Nutzschichten mit einer Stärke von 6 mm und mehr.

Sie können die Stärke Ihrer Nutzschicht ganz einfach selbst feststellen, indem Sie sich den Querschnitt Ihres Fußbodens ansehen.

Das geht am einfachsten z.B. an einer Stelle mit einer Abdeckschiene oder z.B. beim Auslass von Heizkörperrohren. Heben Sie die Schiene oder Rohrabdeckung einfach an und leuchten Sie mit einer Taschenlampe den Querschnitt an.

Handelt es sich nun um ein Mehrschicht-Fertigparkett, lässt sich die oberste Schicht deutlich vom Rest des Elements unterscheiden.

Messen Sie jetzt mit einem Lineal oder ähnlichem, wie dick die Nutzschicht ist.

⭐ Faktor #2: der Aufbau der Mittellage

Ein weiterer Faktor, der die Renovierung Ihres Bodens limitieren kann, ist der Aufbau der Mittellage Ihres Fußbodens.

Bei der Sanierung werden in der Regel Wasserlacke aufgetragen. Dies hat in der Vergangenheit des Öfteren zu Problemen mit sog. „MDF-/HDF-Trägern“ geführt.

Hierbei handelt es sich um Fertigparkett Elemente, die in der Mittellage kein Massivholz, sondern eine sehr feine „Pressspanplatte“ aufweisen.

Parkett schleifen wie oft
Aufbau von mehrschichtigem Parkett mit HDF-Träger

Kommt diese MDF-/HDF-Schicht in Kontakt mit Feuchtigkeit, quillt sie an und verformt das Parkett. Fertigparkett mit MDF- oder HDF-Träger sollte daher allenfalls mit Parkettöl behandelt werden. Wir empfehlen jedoch meist, von der Renovierung abzusehen.

⭐ Faktor #3: die Ebenheit des Unterbodens

Ist der Unterboden nicht wirklich eben, führt dies vor allem bei Fertigparkett immer wieder zu Problemen.

Gerade wenn man nur 3 mm Nutzschicht hat, kann schon eine leichte Unebenheit im Boden dazu führen, dass die Nutzschicht durchgeschliffen wird.

Wir empfehlen daher meistens, Fertigparkett nur ein einziges Mal zu schleifen, auch wenn der Parketthersteller hierzu eine andere Meinung hat. Wurde Ihr Boden bereits renoviert, raten wir von einem erneuten Abschleifen ab.

Fertigparkett - Nutzschicht durchgeschliffen.
Nutzschicht durchgeschliffen: wenn der Unterboden uneben oder die Nutzschicht zu dünn ist.

Gerade beim Fertigparkett schleifen, sollten die geeigneten Maschinen zur Renovierung verwendet werden.

Der Schleifdruck muss ggf. angepasst werden, weil ein zu hoher Schleifdruck wieder die Gefahr des Durchschleifens birgt.

Unsere Profi-Maschinen haben eine variable Druckregelung und können auch Fertigparkett ohne Probleme schleifen. Vor dem Beginn stellen wir die richtige Druckstufe ein und verhindern somit, dass zu viel Material auf einmal abgetragen werden kann.

⭐ Faktor #4: die aktuelle Versiegelung

Je nachdem, welche Parkettversiegelung im Moment auf Ihrem Boden aufgebracht ist, kann es auch genügen, den Boden nur kurz anzuschleifen und anschließend wieder zu versiegeln.

Dies ist insbesondere möglich, wenn Ihr Boden im Moment geölt ist.

Hier genügt meistens nur ein kurzer „Zwischenschliff“ und Ihr Holzboden kann im Anschluss schon nachgeölt werden.

Schwieriger ist dies bei versiegelten Böden, weshalb wir hierbei wieder zu einer richtigen Sanierung raten.

👉 Was nun?

Sie möchten Ihren Parkett-, oder Dielenboden nicht selbst abschleifen?

Dann kontaktieren Sie unsere Parkett-Schliff-Profis in ganz Deutschland. Auch in Ihrer Nähe findet sich ein Fachbetrieb.

👉 Parkett-Schliff in Ihrer Nähe

Aktuell bieten wir das Parkett abschleifen in ganz Deutschland und der Schweiz an:

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      Die Entscheidung, welche Parkettversiegelung für Ihren Boden am Besten ist, hängt in erster Linie von der zukünftigen Beanspruchung ab. Welche unterschiedlichen Versiegelungen, Lacke und Öle es gibt und worin diese sich unterscheiden, haben wir in diesem kurzen Artikel für Sie zusammengefasst.

      Empfohlene Parkettversiegelungen aus diesem Beitrag:

      RETOL AQUA Standard Parkettlack, Versiegelung, halbmatt (5 l)*
      RETOL AQUA Optima Parkettlack, wasserbasiert, halbmatt (10 l)*
      LOBADUR® WS EasyFinish, Kork und Parkettlack auf wasserbasis, für starke Beanspruchung (5 Liter, Halbmatt)*
      RETOL AQUA Standard Parkettlack, Versiegelung, halbmatt (5 l)*
      RETOL AQUA Optima Parkettlack, wasserbasiert, halbmatt (10 l)*
      LOBADUR® WS EasyFinish, Kork und Parkettlack auf wasserbasis, für starke Beanspruchung (5 Liter, Halbmatt)*
      RETOL AQUA Standard Parkettlack, Versiegelung, halbmatt (5 l)*
      RETOL AQUA Standard Parkettlack, Versiegelung, halbmatt (5 l)*
      RETOL AQUA Optima Parkettlack, wasserbasiert, halbmatt (10 l)*
      RETOL AQUA Optima Parkettlack, wasserbasiert, halbmatt (10 l)*
      LOBADUR® WS EasyFinish, Kork und Parkettlack auf wasserbasis, für starke Beanspruchung (5 Liter, Halbmatt)*
      LOBADUR® WS EasyFinish, Kork und Parkettlack auf wasserbasis, für starke Beanspruchung (5 Liter, Halbmatt)*

      Gibt es farbige Parkettversiegelungen?

      Immer wieder erreichen uns Anfragen, ob man einen Parkettboden farbig lackieren könne. Das Verfahren um einen Parkettboden zu färben wird jedoch mit einer transparenten Parkettversiegelung durchgeführt. Die eigentliche Parkettbeize wird noch vor dem Lackieren aufgetragen. Erst wenn Ihr Parkett bereits die neue Farbe angenommen hat und abgetrocknet ist, wird es versiegelt.

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      Was ist eine 1-Komponenten Parkettversiegelung?

      Eine 1-Komponenten Parkettversiegelung ist im Grunde genommen ein normaler Parkettlack. Meist ist diese Art der Beschichtung auf Basis von Acrylat (Kunststoff) produziert, genauso wie z.B. auch Wandfarbe. Herkömmliche Parkettlacke sind meist in Wasser gelöst, bzw. „dispergiert“. Das bedeutet, sie haben einen sehr geringen Lösungsmittelanteil und die hergestellte Lösung ist mit Wasser verdünnt. Dies bedeutet jedoch nicht, dass die Versiegelung nach der Trocknung empfindlich auf Wasser reagieren wird.

      Der Nachteil an 1-Komponenten Parkettversiegelungen ist, dass Acrylate eher spröde sind. So kommt es immer wieder vor, dass der Lack bereits nach wenigen Jahren abblättert oder leich einreißt. Besonders häufig geschieht dies an Stellen mit sehr viel Lichteinfall oder an Stellen mit wiederholter Wassereinwirkung am Parkett.

      Was ist eine 2-Komponenten Parkettversiegelung?

      Anders als eine Ein-komponentige, ist die 2-Komponenten Parkettversiegelung wesentlich abriebsfester und auch beständiger gegen Kratzspuren. Die zweite Komponente ist eine sog. „Härterkomponente“. Diese wird dem Parkettlack vor der Verarbeitung beigemischt. Die Versiegelung härtet dann durch die stattfindende Reaktion zwischen Härter- und Lackkomponente aus. Meist ist die Reaktion bereits nach 24-48 Stunden abgeschlossen.

      2-Komponenten Parkettversiegelungen sind also nicht nur qualitativ hochwertiger, sondern härten in der Regel auch schneller aus. Daher sind sie besonders gut für geeignet, wenn das Parkett schleifen schnell gehen muss.

      Was unterscheidet eine 3- Komponenten Parkettversiegelung?

      Genau wie beim 2K-Parkettlack, steht die Zahl im Namen auch hier für eine weitere Komponente. Die dritte Komponente ist die sog. „UV-Schutz“ Komponente. Auch sie wird erst bei der Verarbeitung der Versiegelung beigemischt. Es handelt sich um UV-Inhibitoren, welche der Parkettversiegelung eine ähnliche Wirkung wie Sonnencreme verleihen. Die UV-Inhibitoren verhindern über Jahre hinweg, dass die UVA-Strahlung auf die ligninhaltigen Anteile Ihres Parkettbodens treffen können. Somit wird die Vergilbung und das Nachdunkeln Ihres Holzbodens verhindert.

      Wir empfehlen den Einsatz von 3-Komponenten Parkettversiegelung insbesondere bei hellen Holzarten wie z.B. Esche, Ahorn, Fichte etc. aber auch für Eiche und Buche-Parkettböden.

      Die Vorteile einer Natur-Öl Parkettversiegelung

      Eine Natur-Öl Parkettversiegelung ist im Grunde genommen keine Versiegelung. Es handelt sich hierbei um eine Imprägnierung. Es findet keine Schichtbildung statt, was der eigentliche Begriff „Versiegelung“ innehat. Natur-Öl ist nicht schichtbildend und daher auch kein permanenter Schutzfilm für Ihren Boden. Natur-Öl muss regelmäßig aufgefrischt werden. Dies macht man am Besten mit einem Pflegeöl. Wir haben das Vorgehen beim Parkett pflegen an anderer Stelle beschrieben.

      Natur-Öl hat den Vorteil, dass es jederzeit nachgefrischt werden kann. Dies ist beim versiegeln mit Lack nicht wirklich möglich. Es können Kratzer und Laufspuren angeschliffen und nachgeölt werden. Auch nach Jahren kann ein geölter Boden wieder angeschliffen und nachgeölt werden und sieht danach aus wie frisch verlegt.

      Was ist eine Öl-Kunstharz Parkettversiegelung?

      Diese Parkettversiegelung ist mittlerweile in Deutschland nicht mehr zugelassen. Das liegt an dem sehr hohen Lösungsmittelanteil. Öl-Kunstharzsiegel wurde bis vor wenigen Jahren noch verarbeitet und Schritt für Schritt durch Wasserlacke ersetzt. Öl-Kunstharzsiegel feuert die Optik der Parkettoberfläche sehr stark an. Es entsteht der sog. „Dauernass-Effekt“. Dies wird mehr oder weniger gut durch moderne Grundierungen auf Ölbasis nachgeahmt.

      Besser Öl oder Lack?

      Ein versiegelter Holzboden ist pflegeleichter als ein geölter Parkettboden. So lautet das Feedback unserer Kunden, welche teilweise seit Jahrzehnten einen Dielenboden besitzen und diesen pflegen. Ein lackierter Boden lässt sich einfach nebelfeucht mit einem Wischmopp wischen. Wenn er nicht allzu schmutzig ist, genügt es, den Sauger anzuwerfen und einmal mit der Parkettbürste über den Boden zu fahren. Nur in seltenen Fällen, z.B. wenn etwas klebriges ausgelaufen ist oder sich fester sitzende Spuren auf dem Boden befinden, benötigen Sie einen speziellen Parkettreiniger.

      Anders sieht es beim versiegeln mit einem Öl aus. Hierbei handelt es sich meist um eine Mischung aus Lein- und Walnussöl und einigen weiteren Zusätzen aus natürlichen Rohstoffen. Ähnlich wie bei einem geölten Holztisch, muss auch der geölte Parkett- oder Dielenboden regelmäßig nachgeölt werden. Der Zyklus kann jedoch je nach Benutzung sehr unterschiedlich ausfallen. Es gibt hierzu keine Pauschalempfehlung. Fakt ist jedoch, dass stark frequentierte Flächen relativ oft gereinigt und anschließend nachgeölt werden müssen.

      Im Wohnbereich kann dies auch nur alle paar Monate der Fall sein. Man entscheidet hier nach Optik. Sieht der Boden bereits etwas stumpf und trocken aus, ist es höchste Zeit für die Behandlung mit einem Pflegeöl. Wenn die Parkettpflege mit dem Parkettöl nicht regelmäßig ausgeführt wird, erscheint der Boden bald immer matter. Es bilden sich sog. Laufstraßen. D.h. dort wo man täglich entlang geht, wird der Holzboden zuerst stumpf.

      Natürlich hat das Versiegeln mit Hartöl auch seine Vorteile. So lässt sich ein geölter Dielenboden auch nach Jahren noch anschleifen und einfach nachhölen. Man macht hier bewusst nur einen einzigen, sehr feinen Schleifgang mit einer Parkett Poliermaschine. Die Oberfläche wird dabei nur angeschliffen, um bestehende Kratzer, Flecken etc. von der Oberfläche zu entfernen. Nachdem das Öl aufgetragen wurde, sieht der Boden meist wieder aus wie frisch verlegt. Nach dem[nbsp] Versiegeln mit Lack ist dies jedoch nicht mehr möglich.

      Kostenunterschiede bei Parkettversiegelungen

      Die Kosten und Preise für’s Abschleifen und Versiegeln sind auch abhängig von der verwendeten Versiegelung. Dies macht jedoch nicht den Großteil der Gesamtkosten aus. Den größten Faktor stellen die Arbeitskosten dar, weil Parkett schleifen eine zeit- und arbeitsintensive Tätigkeit ist.

      Aufgrund dieser Tatsache bleibt nur wenig Einsparpotential beim Dielenboden abschleifen. Denn wer an den Arbeitskosten sparen will, muss schneller arbeiten und gefährdet somit das Endergebnis. Ein Quadratmeterpreis ist immer ein Stundenlohn, der auf die Quadratmeter umgelegt wurde. Rabattschlachten sind also beim Parkettboden schleifen eher unangebracht.

      Nachteile von Billig-Parkettlack

      Wie bereits weiter oben erwähnt, ist es nicht wirklich sinnvoll, beim Holzboden schleifen oder Dielen Schleifen an der Parkettversiegelung zu sparen. Zu gering ist der Anteil an den Gesamtkosten . Wer aus Budgetgründen trotzdem zu einer günstigeren Versiegelung, wie z.B. eine rein Acrylat-Versiegelung greift, geht das Risiko einer früheren Abnutzung ein.

      Die Oberfläche wird schnell stumpf und es können sich sog. “Laufstraßen” bilden. Der Lack wird außerdem schon nach wenigen Jahren spröde und blättert z.B. an Stellen mit viel Lichteinfall oder Feuchteeinwirkung regelrecht ab. Spätestens dann ist eine erneute Parkettsanierung angebracht und verursacht dieselben Kosten von neuem.

      Achtung beim Versiegeln von Holzpflaster

      Bei der Planung und Ausschreibung von Parkettrenovierungsarbeiten, Parkett abschleifen oder Parkettsanierung kommt es immer wieder vor, dass Renovierungsarbeiten an Holzpflasterböden mit denselben Voraussetzungen wie an Parkettböden gefordert werden. Holzpflaster wird zwar genau wie Parkett mit Parkettkleber verlegt, hat jedoch andere Eigenschaften und Anforderungen bei der Renovierung.

      Nicht nur der Aufwand für das Entfernen der Versiegelung ist hier sehr viel höher, es muss auch sehr viel mehr Versiegelungsmaterial einkalkuliert werden. Holzpflaster hat aufgrund seiner starken Saugfähigkeit ein viel höheres Aufnahmevolumen. Daher sollte bei der Versiegelung von Holzpflaster von mindestens vier Versiegelungsschichten ausgegangen werden. Fehlt die vierte Schicht, ist die Oberfläche meist rau und ungleichmäßig. Dies äußert sich dann in verstärktem Abrieb und Verschleiß.

      Empfohlene Parkettversiegelungen aus diesem Beitrag:

      RETOL AQUA Standard Parkettlack, Versiegelung, halbmatt (5 l)*
      RETOL AQUA Optima Parkettlack, wasserbasiert, halbmatt (10 l)*
      LOBADUR® WS EasyFinish, Kork und Parkettlack auf wasserbasis, für starke Beanspruchung (5 Liter, Halbmatt)*
      RETOL AQUA Standard Parkettlack, Versiegelung, halbmatt (5 l)*
      RETOL AQUA Optima Parkettlack, wasserbasiert, halbmatt (10 l)*
      LOBADUR® WS EasyFinish, Kork und Parkettlack auf wasserbasis, für starke Beanspruchung (5 Liter, Halbmatt)*
      RETOL AQUA Standard Parkettlack, Versiegelung, halbmatt (5 l)*
      RETOL AQUA Standard Parkettlack, Versiegelung, halbmatt (5 l)*
      RETOL AQUA Optima Parkettlack, wasserbasiert, halbmatt (10 l)*
      RETOL AQUA Optima Parkettlack, wasserbasiert, halbmatt (10 l)*
      LOBADUR® WS EasyFinish, Kork und Parkettlack auf wasserbasis, für starke Beanspruchung (5 Liter, Halbmatt)*
      LOBADUR® WS EasyFinish, Kork und Parkettlack auf wasserbasis, für starke Beanspruchung (5 Liter, Halbmatt)*

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      Dieser Artikel befasst sich mit den besten Parkettschleifmaschinen auf dem deutschen, bzw. internationalen Markt. Wenn Sie vorhaben, Ihren Parkettboden selbst zu schleifen, nehmen Sie sich bitte vor allem den folgenden Absatz zu Herzen:

      Es gibt zwei Gattungen von Parkettschleifmaschinen:

      Profi-Geräte und Verleihgeräte. Verleihgeräte erhalten Sie im örtlichen Bau- oder Mietpark. Baumärkte haben ein natürliches Interesse daran, Ihnen die Parkettschleifmaschinen so lange wie möglich zu vermieten, da diese pro Tag abgerechnet werden. Außerdem wollen Bau- und Mietparks natürlich so viel Zubehör wie möglich verkaufen, um auf ihre Kosten zu kommen.

      Daraus folgt: Leihmaschinen sind oftmals untermotorisiert. Wo eine Profi-Parkettschleifmaschine mit nur einem einzigen Schleifgang den Lack herunterholt, benötigen Sie mit Leihmaschinen oft bereits 3-4 Schleifgänge.

      Die Arbeit dauert nicht nur sehr viel länger, sondern liefert auch ein schlechteres Ergebnis:

      Viele Leihmaschinen sind mit sogenannten „Zentrifugalwalzen“ ausgestattet. Diese erzeugen eine welligere Oberfläche als echte Bandschleifmaschinen. Zudem sind die Schleifmittel im Baumarkt oft nur billiges Korund, welches nur wenige Quadratmeter an Schleifleistung erbringen kann. Profis verwenden Zirkon– oder Keramikschleifmittel, welche ein Top-Ergebnis in kürzester Zeit ermöglichen.

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      Wenn Sie weder Profi-Equipment noch Profi-Erfahrung mitbringen, ist das Ausleihen einer Parkettschleifmaschine oft Zeit- und Geldverschwendung.

      Bitte informieren Sie sich im Voraus über die anfallenden Kosten für:

      • Schleifmittel,
      • Parkettlack,
      • Grundierung,
      • Zubehör fürs Lackieren, wie:
        • Lackierwalze,
        • Lacktüten,
        • Lackbehälter,
        • Klebebänder

      und über die Gebühren für:

      • Parkettschleifmaschine ausleihen,
      • Einscheibenmaschine ausleihen,
      • Randschleifmaschine ausleihen,
      • Exzenterschleifer ausleihen,
      • Industriestaubsauger ausleihen

      Die verschiedenen Arten von Parkettschleifmaschinen

      Für jedes Einsatzgebiet gibt es verschiedene Parkettschleifmaschinen. Nachfolgend werden die etablierten Lösungen fürs Parkett schleifen vorgestellt.

      Parkettschleifmaschine Nr. 1: Bandschleifmaschine

      Die am häufigsten von Profis verwendete Parkettschleifmaschine ist der Bandschleifer. Mit bis zu 94 Kg Maschinengewicht bringt dieser Parkettschleifer selbst stark verformte/verworfene Dielenböden wieder auf ein ebenes Niveau. Bandschleifmaschinen werden auf Dielen, Mosaikparkett, Landhausdielen, Stabparkett etc. eingesetzt. Aufgrund ihrer enormen Motorleistung von bis zu 3 KW sind sie Mittel Nr. 1 eines jeden Parkett-Profis. Zwar lassen sich diese Boliden für den Transport zerlegen, man sollte jedoch besser zu zweit sein um sie z.B. in den dritten Stock zu befördern.

      Parkettschleifmaschine Nr. 2: Einscheibenschleifmaschine

      Die Einscheibenschleifmaschine wird ausschließlich für feinere Schleifgänge eingesetzt. Erst wenn die Bandschleifmaschine mit dem Grob-, Mittel- und Feinschliff durch ist, kann die Einscheibenmaschine die letzten feinen Schleifspuren entfernen. Einscheibenmaschinen werden außerdem für den Lackzwischenschliff und fürs Parkett polieren oder zum Holzboden ölen eingesetzt. Sie haben meist eine niedrige Drehzahl und wiegen zwischen 30 und 45 Kg. Auch wenn sich die meisten Einscheiben-Parkettschleifmaschinen nicht zerlegen lassen, können diese von einer einzelnen Person transportiert werden.

      Parkettschleifmaschine Nr.3: Randschleifer

      Diese Parkettschleifmaschine wird ausschließlich für das Abschleifen der Randbereiche verwendet. Der Randschleifer wird von vielen Laien unterschätzt. Rand-Parkettschleifmaschinen warten mit einer hohen Drehzahl auf und erfordern enorme Kraftausdauer in der Rückenmuskulatur. Genau wie die Bandschleifmaschine, erfordert auch der Randschleifer ein hohes Maß an Koordination und Feingefühl. Nach jedem Schleifgang in der Fläche, wird der gesamte Randbereich mit dem Randschleifer nachbearbeitet.

      Parkettschleifmaschine Nr. 4: Exzenterschleifer

      Die Exzenter-Parkettschleifmaschine dient ausschließlich für den Fein- und Lackzwischenschliff. Mit einer sehr feinen Körnung (K120 oder höher) wird der Randbereich, sowie Türschwellen oder Türdurchgänge mit dieser Parkettschleifmaschine bearbeitet. Die letzten Wellen und Schleifspuren werden hiermit zuverlässig entfernt. Da hierbei in der Regel Feinstaub entsteht, sollte in jedem Fall ein Industriestaubsauger an die Parkettschleifmaschine angeschlossen werden. Verschiendene Hersteller von Parkettschleifmaschinen bieten hierzu beispielsweise externe Absaugungen an.

      Parkettschleifmaschine Nr. 5: Mehrscheibenschleifmaschine

      Mehrscheiben-Parkettschleifmaschinen für den Mittel- und Feinschliff geeignet. Selten trifft man Parkettschleifmaschinen an, die durch ihr hohes Gewicht auch für den Grobschliff geeignet sind. Der Vorteil ist hierbei, dass man nur eine Maschine für alle Schleifgänge in der Fläche benötigt. In Kombination mit Keramikschleifmitteln lassen sich somit auch große Flächen schnell und rational bearbeiten. Je nach Drehzahl der Parkettschleifmaschine kann u.U. auch ein Schleifgang ausgelassen werden. So kann z.B. eine Mehrscheiben-Parkettschleifmaschine mit hoher Drehzahl und einer Körnung von K50/K60 ein Schleifbild wie mit K100 erzeugen. Dies bringt uns zum nächsten Parkettschleifer:

      Wo man günstig eine Parkettschleifmaschine mieten kann

      Wer trotz der oben geäußerten Bedenken eine Parkettschleifmaschine mieten will, sollte auf eine entsprechend gute Motorisierung der gemieteten Maschine achten. Keinesfalls sollten Sie eine „Zentrifugalwalze“ bei einer Miet-Parkettschleifmaschine akzeptieren.

      Beim Parkettschleifmaschine mieten, achten Sie auf folgende Punkte:

      • Keine Zentrifugalwalze
      • Ausreichend motorisiert (Mindestens 2KW)
      • Ausreichend hohes Gewicht (Mindestens 75Kg)
      • Vorzugsweise mit integrierter Staubabsaugung

      Die oft von Baumärkten vermieteten Parkettschleifmaschinen bieten oft nur ungenügende Schleifleistung. Da derartige Parkettschleifer meist ein geringes Eigengewicht haben, entsteht ein eher welliges Oberflächenbild. Im Gegensatz dazu kann eine Profi Parkettschleifmaschine ein nahezu planes Oberflächenbild erzeugen (abhängig von der Ebenheit des Untergrundes). Um ausreichend großen Schleifdruck zu erzeugen, sollten Sie deshalb auf ein Mindestgewicht von 75 Kg achten.

      Wo Heimwerker eine Parkettschleifmaschine leihen können:

      Worauf achten beim Parkettschleifmaschine kaufen?

      Der Kauf einer Parkettschleifmaschine ist meist eine Investition für den Käufer.

      Sprich: es soll Geld mit dem Parkettschleifer verdient werden.

      Und damit sich die Investition möglichst bald amortisiert, sollten die gekaufte Parkettschleifmaschine folgende Kriterien erfüllen, um sowohl Kunden als auch den Parkett-Profi zufriedenzustellen:

      • Kaufen Sie eine Parkettschleifmaschine mit mindestens 2KW Leistung
      • Kaufen Sie eine Parkettschleifmaschine mit mindestens 75 Kg Gewicht
      • Kaufen Sie einen echten Bandschleifer, keine Zentrifugalwalze
      • Achten Sie beim Kauf der Parkettschleifmaschine auf die Möglichkeit einer Staubabsaugung
      • Die Parkettschleifmaschine muss sich möglichst einfach für den Transport zerlegen lassen

      Besonders der letzte Punkt sollte von professionellen Parkettsanierern beachtet werden. Wer sich schon beim Transport der Maschine verrenken muss, will mit dem Bearbeiten der Ränder gar nicht erst beginnen.

      Deshalb werden viele neumodische, undurchdachte Parkettschleifmaschinen für teures Geld erstanden und stehen anschließend unbenutzt im Lagerraum herum.

      Wo Profis ihre Parkettschleifmaschinen kaufen:

      Bzw. Gebrauchte Parkettschleifmaschinen zum Kauf:

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      Ein kurzer Überblick

      In vielen Fällen lassen sich selbst stark beschädigte Treppen wieder renovieren. Bei der Komplettrenovierung von Wohngebäuden kommt oft die Frage auf, wie man am Besten mit einer abgenutzten Holz- oder Steintreppe umgehen soll.

      Wenn die Treppe aus Massivholz besteht, kann es durchaus Sinn machen, die Treppe abzuschleifen und neu mit Lack zu versiegeln oder wie einen Holzboden zu ölen. Holztreppen lassen sich generell wie Parkettböden in einer neuen Farbe gestalten. Zunächst muss man jedoch die alte Farbe oder die alte Versiegelung von der Treppe abschleifen.

      Nachdem die Treppe geschliffen wurde, wird dann eine Parkettbeize auf das Holz aufgetragen. Diese wird mit einem Spezialverfahren appliziert, sodass die Farbe sehr gleichmäßig sichtbar ist. Mit unserem Verfahren bleibt die Holzmaserung nach dem Treppe abschleifen und färben sichtbar.

      Dies ist wichtig um den natürlichen Charakter der Holzstufen nach dem Abschleifen und Färben zu erhalten. Wird einfach nur eine Farbe aufgetragen, so nennt man dies eine „deckende Lackierung“. Die farbige Lackschicht überdeckt also das Holz und die Oberfläche erscheint ähnlich wie Kunststoff.

      Wann macht das Treppen abschleifen keinen Sinn?

      Aus folgenden Gründen kann es sinnvoll sein, eine Holztreppe nicht mehr abzuschleifen:

      • Das Holz ist zu stark beschädigt
      • Die Treppe besteht aus dünnem Furnierholz
      • Die Holzmaserung ist unschön
      • Die Treppe ist zu sehr mit Klebstoff zugesetzt

      Wie viel Sinn es macht, Ihre Holztreppe abzuschleifen und neu zu versiegeln, sollten Sie am besten mit einem Fachmann abklären. Oft hilft auch schon ein Foto per E-Mail, um den Zustand einer Holztreppe zuverlässig einschätzen zu können. Im weiteren Verlauf kann dann ein Termin zur Besichtigung vereinbart werden. Hier können Sie dann auch Farbmuster für Ihre Treppenrenovierung ansehen.

      Treppe abschleifen und färben – diese Farben sind möglich:

      Treppe abschleifen

      Alternative zum Treppen abschleifen

      Wenn Sie Ihre Treppen oder Holzstufen nicht abschleifen lassen möchten, gibt es eine Reihe weiterer Möglichkeiten. Beispielsweise lassen sich Treppenstufen mit Laminat belegen. Auch die Belegung mit Design-Vinyl oder sogar mit neuen Parkettstäben ist möglich. Hier kommt es immer darauf an, wie die Treppe geschnitten ist.

      Handelt es sich um einfache Blockstufen oder quadratische Einbaustufen, ist die Verlegung eines neuen Belages recht einfach. Es kann jedoch auch sehr aufwendig werden, wenn die Treppe z.B. gewendelt ist. Dies sollten Sie mit Ihrem Fachmann vor Ort klären.

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      Holzfußböden zeichnen sich durch eine natürliche Wärme, durch ihre Struktur und die Farbgebung aus. Sie sind strapazierfähig, passen zu modernen und klassischen Möbeln. Im Laufe der Jahre weisen Holzdielen Abnutzungserscheinungen oder Beschädigungen auf. Dann wird es Zeit, die alten Dielen zu sanieren und zu renovieren, Dielen zu schleifen und zu versiegeln.

      Dies sind Arbeiten, die Sie selbst ausführen können. Was Sie dazu brauchen und wie das funktioniert, erfahren Sie hier.

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      Dielen sanieren: Diese Werkzeuge brauchen Sie

      Das wichtigste Werkzeug, um Dielen zu schleifen, ist eine Parkettschleifmaschine, mit der sich der überwiegende Teil des Holzfußbodens bearbeiten lässt.

      Das Allround-Gerät ist die Drehscheiben-Schleifmaschine, die von der Unterbodenbehandlung bis zum Zwischen- oder Feinschliff verwendet werden kann.

      Sind Ihre Dielen mit einer oder mehreren Lackschichten überzogen, ist der der Walzenschleifer die beste Wahl, um Dielen zu schleifen, da er sich durch eine hohe Abtragleistung auszeichnet.

      Um Dielen zu schleifen, die sich im Randbereich oder in den Ecken befinden, eignet sich Tellerrandschleifer.

      Eiche-Schmaldielen - renoviert und versiegelt
      Dielen abschleifen: Vorher-/Nachher-Vergleich

      Dielen schleifen und der liebe Staub

      Der durch das Dielen schleifen entstandene Feinstaub wird mithilfe eines Vakkumgebläses in einem Staubsack aufgesaugt.

      Um die Dielen zu renovieren, werden sie zunächst mit einer groben Körnung (K36) bearbeitet. Ist der Holzboden noch ganz gut in Schuss, reicht eine mittlere Körnung aus.

      Die gröbere oder mittlere Körnung beim Dielen schleifen dient dazu, die obere Schicht zu entfernen, während die feinere Körnung (K100/K120) den Dielenboden glättet.

      Das tun Sie vor dem Dielen renovieren – die Vorarbeiten

      Bevor Sie beginnen, Ihre Dielen zu sanieren, müssen einige Vorarbeiten geleistet werden:

      • Möbel und Teppiche werden ausgeräumt,
      • Vorhänge abgenommen und
      • Sockelleisten entfernt.

      Bevor Sie Ihre Dielen schleifen und versiegeln, stehen einige Vorarbeiten auf der Agenda. So ist es sinnvoll zu prüfen, ob alle Dielen gut befestigt sind:

      • Gelöste Holzteilchen werden mit Leim fixiert,
      • Vorstehende Nägel werden mit einer Kneifzange entfernt,
      • beziehungsweise vorstehende Nageköpfe mit einem Versenker oder gezielten Hammerschlägen ins Holz geschlagen.

      Ansonsten besteht die Gefahr, dass sie das Schleifgerät beschädigen. Zum Dielen renovieren werden alle Sockelleisten entfernt, um den
      späteren Ecken- und Randschliff zu ermöglichen.

      Was tun, wenn beim Dielen schleifen große Fugen auftauchen?

      Welche Arbeiten beim Dielen renovieren auszuführen sind, ist abhängig vom Zustand des Holzfußbodens.

      Bei älteren Holzdielen treten manchmal Spalten zwischen den Dielen auf. Um diese Dielen zu renovieren, können Sie sie mit Holzkitt verspachteln.

      Bei etwas breiteren Fugen ist es sinnvoll, keilförmig zugehobelte Holzleisten zu verwenden. Dazu geben Sie beim Dielen renovieren auf beide Seiten Holzleim und klopfen sie leicht in den Spalt. Hat der Leim abgebunden, können Sie überstehendes Holz einfach abhobeln/abschleifen. Achten Sie beim Dielen renovieren darauf, dass alle Dielen gut befestigt sind.

      Ein Mitarbeiter beim Dielen schleifen mit der Bandschleifmaschine.

      Bevor Sie die Dielen abschleifen: Maßnahmen zum Schutz Ihrer Gesundheit

      Beim Dielen schleifen sollten Sie einige Maßnahmen zum Schutz Ihrer Gesundheit beachten.

      Tragen Sie festes Schuhwerk und Arbeitshandschuhe. Auch ein Ohrenschutz ist Teil der Minimalausrüstung beim Dielen schleifen, wobei Kontaktlinsenträger auch an eine Schutzbrille denken sollten.

      Wegen der Feinstaubbelastung (beim Schleifen ohne Spezialabsaugung) ist das Tragen einer Staubmaske beim Dielen abschleifen empfehlenswert. Auch wenn (Standard-) Schleifgeräte mit Staubsäcken ausgestattet sind, sind sie nicht in der Lage, den gesamten Feinstaub aufzunehmen.

      Dies ist lediglich mit Profi-Maschinen, nicht jedoch mit Leihmaschinen aus dem Baumarkt möglich (Stichwort „Dielen staubfrei abschleifen“). Nach dem Dielen schleifen ist es sinnvoll, den Boden mit einem Staubsauger sehr sorgfältig abzusaugen.

      Dielen abschleifen – ein kleiner Kraftakt

      Der Einsatz einer Schleifmaschine erfordert etwas Übung in Bezug auf die Handhabung.

      Bevor Sie die Bodenschleifmaschine einschalten, um die Dielen zu schleifen, kippen sie das Gerät vor dem Anschalten leicht nach hinten.

      Erst dann schalten sie es ein, um es dann vorsichtig abzusenken und mit dem Dielen schleifen zu beginnen. Nach dem vorsichtigen Absenken entwickelt die Bodenschleifmaschine eine starke Zugkraft.

      Bewegen Sie die Bodenschleifmaschine beim Dielen abschleifen nur langsam und kontinuierlich nach vorne. Dafür müssen Sie Kraft aufwenden, damit das Gerät ruhig und gleichmäßig über den Dielenboden geführt wird. Während des Betriebs dürfen Sie nicht stehen bleiben oder gar die Schleifrichtung ändern. Ansonsten können Vertiefungen im Dielenboden entstehen.

      Beim Dielenschleifen kurz vor dem Einzug unseres Kunden.

      Dielen schleifen: Die einzelnen Arbeitsschritte

      Für das Dielen schleifen sind mehrere Schleifgänge notwendig.

      Von besonderer Bedeutung ist beim Dielen abschleifen die Schleifrichtung. Das Dielen schleifen wird grundsätzlich in Richtung des Dielenverlaufs mit Korn 16 oder Korn 24 ausgeführt.

      Anderes gilt, wenn der Dielenboden uneben ist oder mehrere Farbschichten aufweist. Dann wird beim Dielen schleifen die Schleifrichtung geändert, die mit Korn 16 in diagonaler Richtung zu den Dielen erfolgt, also von einer Zimmerecke in die diagonal gegenüberliegende Zimmerecke.

      Beim Dielen schleifen verändert sich mit jedem Schleifgang die Körnung, die mit Korn 24, 36, 60 und Korn 100 immer feiner wird. Bei den Mittel- und Feinschliffen wird beim Dielen abschleifen in Brettrichtung vorwärts und rückwärts von links nach rechts gearbeitet, wobei die nächste Spur immer um eine halbe Walzenbreite versetzt wird.

      Um die Dielen zu schleifen, die sich an Rändern und Ecken befinden, ist ein Tellerrandschleifer empfehlenswert.

      Nach dem Dielen abschleifen: Den Holzboden versiegeln, ölen oder wachsen

      Nach dem Dielen schleifen und vor dem Dielen sanieren wird der Dielenboden noch einmal kräftig abgesaugt, um die Staubreste rückstandslos abzutragen. Das ist die Voraussetzung für das Versiegeln des Bodens. Der Dielenboden lässt sich hierdurch leichter pflegen und ist widerstandsfähiger gegenüber Staub und Schmutz.

      Dielen Randbereiche schleifen
      Mit dem Randschleifer werden die Ränder der Dielen geschliffen.

      Dielen schleifen bei Denkmalschutz

      Besonders in Bauten des 19. Bzw. frühen 20. Jahrhunderts gibt es immer häufiger Auflagen des Denkmalschutzes. Diese können mit unter für Verwirrung sorgen. Meistens gelten hierbei besondere Vorschriften.

      Man soll laut diesen Vorschriften z.B. den Dielenboden nicht aufarbeiten oder abschleifen sondern „abziehen“.

      Die Technik des Abziehens ist eine händische Technik aus früheren Jahrhunderten und wäre aufgrund des hohen Aufwandes und des nötigen Körpereinsatzes heute unbezahlbar. Es handelt sich hier um eine Vorgabe die aus reinem Unwissen gemacht wird.

      Was für den Denkmalschutz wirklich wichtig ist: Es soll beim Dielen schleifen so wenig Material wie möglich abgetragen werden. Darum wird der Begriff  „Abziehen“ verwendet.

      Zum Dielenboden aufarbeiten verwenden wir daher Spezialmaschinen, an welchen der Schleifdruck geregelt werden kann. So lässt sich sicherstellen, dass im Schnitt weniger als 1mm abgetragen wird.

      Dielen schleifen
      So hat man früher Dielen aufgearbeitet.

      Eine weitere Auflage des Denkmalschutzes ist meist, dass nach dem Dielen abschleifen Öl aufs Parkett aufgetragen wird. Lackierte Oberflächen sind scheinbar nicht gerne gesehen. Dies ist nicht weiter tragisch, weil die Beschichtung auch beispielsweise mit einem Hartwachs-Öl vorgenommen werden kann.

      Hartwachs-Öl hat ähnliche Eigenschaften wie Lack: Es ist relativ abriebsfest und pflegeleicht.

      Dielenboden renovieren wenn Teppich darüber liegt

      Besonders ältere Bauten haben bereits meherere Komplettrenovierungen oder auch Teilrenovierungen, Anbauten etc. hinter sich. So kommt es immer wieder vor, dass auf den alten Massivdielen ein Teppichboden verlegt wurde.

      Beim Dielenboden renovieren ist es wichtig zu wissen, ob der Teppichboden nur an einzelnen Stellen mit Klebeband fixiert, oder vollfächig mit Teppichkleber verklebt wurde.

      In manchen Fällen kann die Vollverklebung bedeuten, dass der Parkettboden entfernt werden muss. Meist lässt sich der Klebstoff jedoch noch mittels Fräse/Parkettschleifmaschine entfernen.

      Um dies festzustellen können Sie im Vorfeld versuchen, den Teppich an einer unauffälligen Stelle im Randbereich anzuheben. Lässt sich der Teppich nicht anheben ist er sehr wahrscheinlich vollflächig verklebt (siehe hierzu auch unser Artikel über Parkettkleber).

      Besonders einfach lässt sich dies z.B. im Bereich von Heizkörperrohren oder an Türschwellen feststellen. Hier kann man einfach mit einem Schraubenzieher unter den Teppich fahren und etwas „hebeln“.

      Wenn Ihr Dielenboden nun fest verklebt sein sollte, müssen wir beim Dielenboden renovieren / Dielenboden abschleifen etwas mehr Zeitaufwand mit einrechnen.

      Außerdem müssen wir von einem höheren Verbrauch von Schleifmitteln ausgehen, da der alte Teppichkleber regelmäßig die Schleifmittel zusetzt. Auch beim Treppe renovieren, bzw. Holztreppe renovieren muss mit vermehrtem Zeitaufwand gerechnet werden, sollte die Teppe mit Teppichboden beklebt sein.

      Parkett schleifen Berlin
      Mit dem Glattspachtel wird das Öl nach dem Feinschliff auf die Dielen aufgetragen.

      Dielen schleifen und Fugen verspachteln?

      In den meisten Fällen müssen die Fugen nach dem Dielen schleifen bleiben wie sie sind. Weil Dielenböden in der Regel auf Balken genagelt sind, bleibt immer ein gewisser Bewegungsspielraum.

      Fugendichtmasse wird jedoch immer spröde und bricht daher schon bei minimalen Bewegungen oder „Arbeiten des Holzes“ wieder heraus.

      Es hat daher keinen Sinn, die Fugen beim Dielen schleifen/aufarbeiten auf klassischem Wege zu verschließen.

      Massivholz-Dielen arbeiten sehr stark. Das ist auch der Grund, warum im heutigen Zustand Fugen vorhanden sind.

      Ihr Holzboden wird nach der Sanierung nicht weniger arbeiten und selbst wenn man es schafft, einige Fugen zu verschließen, werden schon nach kurzer Zeit neue Fugen entstehen. Fugen gehören bei Dielenböden dazu.

      Achtung: Lassen Sie niemals irgendwelche Fugen mit Silikon verschließen. Silikon macht das anschließende Beschichten mit Lack oder Öl nahezu unmöglich und sorgt auch bei späterem Dielen abschleifen für Probleme.

      Lässt sich das Quietschen beim Dielen abschleifen beseitigen?

      Das Quietschen von alten Dielenböden lässt sich in manchen Fällen etwas abmildern.

      In extremen Fällen – wenn z.B. ganze Teile der Dielen lose sind und sich schon bewegen lassen – kann z.B. mit Holzschrauben für Fixierung gesorgt werden.

      Ganz beseitigen lässt sich das Quietschen jedoch meist nicht. Außerdem muss bedacht werden, dass die Schrauben beim Dielen abschleifen von oben direkt durch die Diele geschraubt werden.

      Es bleiben also regelrechte „Löcher“, welche anschließend mit Holzkitt oder Fugendichtmasse verschlossen werden müssen. Auch dies gehört bereits bei den meisten Dielenböden zum Gesamtbild dazu. Sie sollten sich jedoch überlegen ob sie das Quietschen Ihrer Massivdielen so sehr stört, dass Sie diese Löcher in Kauf nehmen wollen.

      Wie oft kann man Dielen schleifen?

      Genau wie beim Parkett schleifen, hängt es auch beim Dielen schleifen davon ab, wie stark die Nutzschicht ist. Die meisten Massivdielen haben eine Gesamtstärke von ca. 22 bis 30 mm. ca. 1/3 davon macht die Nutzschicht aus. Meist genügt dies für mindestens 6 bis 8 Komplettrenovierungen.

      Moderne Parkett Dielen lassen sich aufgrund ihrer dünnen Nutzschicht nur einmal renovieren. Wenn Sie selbst prüfen wollen, ob man Ihren Dielenboden renovieren kann, sollten Sie einen Blick auf den Querschnitt wagen. Am einfachsten ist dies, wenn Sie noch ein unverbautes Reststück Ihres Dielenbodens besitzen.

      Alternativ können Sie z.B. ein Stück Sockelleiste – vorzugsweise an einer in den Raum stehenden Eckwand – abmontieren und den Querschnitt des Dielenbodens mit der Taschenlampe beleuchten.

      Auch Übergangsschienen bieten diese Möglichkeit. Die Nutzschicht hebt sich farblich meist deutlich vom Rest ab und beträgt bei Fertigparkett Dielenböden ca. 3-4 mm. Für das Dielen schleifen sollten uns noch mindestens 3 mm zur Verfügung stehen.

      Massivdielen, abgeschliffen und dunkel eingefärbt
      Rechts: frisch geschliffene Dielen. Links: frisch eingefärbte Dielen

      Die Kosten für’s Dielen schleifen

      Das Dielen schleifen wird in der Regel genau wie das Parkett abschleifen, per Quadratmeterpreis abgerechnet. Der Quadratmeter-Preis fürs Dielen schleifen beinhaltet meist die Materialkosten (für die Holzboden Versiegelung/Parkettlack, Schleifpapier etc.) als auch die Arbeitsleistung.

      Gerade z.B. an unserem Standort in Berlin, gibt es z.B. auch sehr viele Billig-Anbieter aus den angrenzenden Ländern.

      Je weniger der Anbieter fürs Dielen schleifen berechnet, umso schneller muss er mit seiner Arbeit fertig werden. Denn der Quadratmeterpreis ist nichts anderes als ein umgerechneter Stundenlohn + Materialkosten.

      Bei einem Quadratmeterpreis von nur 16,- Euro muss der Dielenschleifer fast doppelt so schnell arbeiten, wie ein Anbieter, der das Dielen schleifen zu marktüblichen Preisen anbietet. Dies wirkt sich unweigerlich auf die Arbeitsqualität aus.

      Zudem haben Billig-Anbieter keine Möglichkeit, hochwertige Versiegelungen – z.B. mit UV-Schutz gegen Vergilbung – zu verwenden. Die Materialkosten würden jeglichen Ertrag verzehren. Stattdessen werden minderwertige Acrylversiegelungen verwendet. Diese werden schon nach 2 bis 3 Jahren spröde und lösen sich langsam vom Dielenboden ab.

      Kein Wunder also, dass die meisten Billig-Anbieter bereits nach wenigen Monaten wieder vom Markt verschwunden sind.

      An eine Gewährleistung für 5 Jahre ist hier nicht mehr zu denken.

      Kunstharzversiegelungen beim Dielen schleifen

      Es gibt spezielle Kunstharzversiegelungen, die aus trocknenden ÖlenAlkydharzen und Lösungsmitteln bestehen und die durch den Sauerstoff der Luft gehärtet werden. Außerdem gibt es die Polyurethan-Versiegelung, die einkomponentig oder zweikompoentig angeboten und immer dann eingesetzt werden, wenn die Oberfläche großen Belastungen ausgesetzt ist. Die Versiegelung ist auch mit Wasserlack möglich, der einen sehr geringen Lösungsmittelanteil hat.

      Der Schlüssel: Gleichmäßige Bahnen beim Versiegeln ziehen

      Das Kunstharz wird in gleichmäßigen Streichbewegungen mit einer Walze aufgetragen.

      Arbeiten Sie von der Lichtquelle weg, sodass Sie Fehlstellen sofort erkennen und korrigieren können. Um Bläschenbildung zu vermeiden, ist beim Dielen sanieren direkte Sonneneinstrahlung zu vermeiden. Empfehlenswert ist eine zweite Schicht, die am nächsten Tag aufgetragen wird.

      Einen weiteren Tag später ist der Dielenboden dann bereits begehbar, wobei sich die durch die Versiegelung bewirkte Schutzwirkung erst nach rund zwei Wochen entfaltet.

      Dielen renovieren - vorher/nachher
      Links: alte, abgenutzte Dielen. Rechts: frisch geschliffene Dielen.

      Dielen nach dem Schleifen ölen oder wachsen?

      Um Holzdielenböden zu renovieren, können sie auch geölt werden, wobei zwischen härtenden und nicht aushärtenden Systemen differenziert wird. Mit Ölen wird eine offenporige Imprägnierung erreicht.

      Nicht aushärtende Öle bestehen aus natürlichem Leinöl und bilden keinen Film, sondern lediglich eine Imprägnierung. Allerdings ist der Schutz gegen Verschmutzung gering, sodass abschließendes Wachsen empfehlenswert ist.

      Dazu wird das Öl beim Dielen sanieren mit einer langflorigen Walze gleichmäßig auf dem Dielenboden verteilt.

      Das überschüssige Öl wird nach rund einer Stunde mit einem Wischer abgezogen und das verbleibende Öl mit einer Einscheibenschleifmaschine gründlich in die Holzdielen einmassiert. Nach einer mehrstündigen Trocknungsphase wird der Boden mit einem feinen Pad nachpoliert, sodass ein matter Glanz entsteht.

      Der Vorteil von gewachsten Dielenböden

      Es gibt einen Unterschied beim Dielen sanieren zwischen der Verwendung von Ölen und Wachsen. Auch Wachse sind ein natürliches Produkt. Sie ziehen jedoch nicht sehr tief in das Holz ein, sodass beim Dielen sanieren kein Oberflächenfilm gebildet wird und die Oberfläche atmungsaktiv bleibt. Für das Verteilen von Wachs können Sie beispielsweise einen Profi-Spachtel verwenden.

      Kurzanleitung für das Dielen schleifen und Dielen sanieren in Stichpunkten

      • Vorbereitungen treffen
      • Vorarbeiten leisten: Leimen, spachteln und Nägel versenken
      • Arbeitsmaterialien bereit legen
      • An den Gesundheitsschutz denken
      • Dielen abschleifen: Schleifrichtungen und Körnungen beachten
      • Dielen sorgfältig absaugen
      • Holzboden versiegeln: In Betracht kommen Kunstharz, Öle und Wachse
      • Trockenzeit einhalten

      Parkett-Schliff in Ihrer Nähe

      Aktuell bieten wir das Dielen abschleifen an über vielen Standorten in Deutschland und der Schweiz an.

      Karte: alle Standorte in Deutschland:

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          Parkett Reparaturset kaufen und richtig verwenden

          Es gibt viele verschiedene Ausführungen von Parkett Reparatursets. In Baumärkten bekommt man meist ein etwas weniger hochwertiges Parkett Reparaturset. Wenn Sie qualitativ hochwertige Reparaturen an Ihrem Parkett durchführen wollen, sollten Sie ca. 100,- EUR in ein Profi Parkettreparaturset investieren.

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          Die folgenden Hersteller bieten derartige Parkett Reparatursets an:

          Was ein gutes Parkett Reparaturset ausmacht

          Die wichtigste Komponente am Parkett Reparaturset ist das enthaltene Schmelzwachs. In den meisten Baumärkten bekommt man Sets mit relativ weichem Schmelzwachs. Dieses Schmelzwachs verformt sich schon bei sehr niedrigen Temperaturen. Es verformt sich also auch durch die intensive Erwärmung mit Sonnenlicht. Genauso verformt es sich auch wieder durch die tägliche Benutzung Ihres Parkettbodens.

          Besonders wichtig ist daher, ein Parkett Reparaturset mit echtem Hartwachs zu kaufen. Außerdem ist die Anzahl der verfügbaren Farben ein wichtiger Faktor. In Baumärkten bekommen Sie meist nur Uni-Farben. Da die einzelnen Parkettstäbe Ihres Parkettbodens jedoch immer verschiedene Farb-Nuancen haben, sind von jedem Farbton auch mindestens 3-4 verschiedene Nuancen an Hartwachs nötig. Nur so lässt sich ein optisch ansprechendes Ergebnis erzielen.

          Mit dem Parkett Reparaturset Macken ausbessern

          Nachdem Sie sich das richtige Parkett Reparaturset besorgt haben, können Sie mit der Vorbereitung der Ausbesserung beginnen. Hierzu muss die betreffende Macke zunächst von Staub und Schmutz gesäubert werden. Dies lässt sich am einfachsten mit Spiritus oder ähnlichem erreichen.

          Prüfen Sie auch, ob die Macke überhaupt tief genug ist. Bei der Arbeit mit dem Parkett Reparaturset ist es ähnlich wie beim Zahnartzt: Ist das Loch nicht tief genug, muss es erst noch erweitert werden, damit die Füllung richtigen Halt bekommt. Zum Vertiefen der Macke können Sie z.B. ein stabiles Cutter-Messer oder ähnliches verwenden.

          Sind diese beiden Punkte abgehakt, erhitzen Sie den Schmelzstab, bzw. den Lötkolben aus Ihrem Parkett Reparaturset. Nach 1-2 Minuten Vorwärmzeit beginnen Sie nun, das farblich passende Hartwachs in die Macke zu schmelzen.

          Nachdem die Macke gefüllt ist, warten Sie ca. 20-30 Sekunden bis das Hartwachs nicht mehr flüssig ist. Sie sollten nicht zu lange warten, da es sich im kalten Zustand nicht mehr richtig bearbeiten lässt. Das Wachs kann am Besten im „wachsweichen“ Zustand mit dem Plastik-Spachtel abgestoßen werden. Dies sollte in einem Zug und mit ausreichend Druck auf die Fläche geschehen.

          Größere Macken mit dem Parkett Reparaturset ausbessern

          Sind die Macken sehr groß, bzw. rundlich, kann es Sinn machen, eine sehr dunkle Farbe zu wählen. Sie imitieren damit dann z.B. ein Astloch. Dies macht natürlich nur Sinn, wenn Ihr Parkettboden ohnehin bereits Astlöcher aufweist. Sie können eine größere Macke zuvor auch mit einem Bohrer „in Form“ bringen.

          Nachfolgend sehen Sie einige Beispielfotos:

          Parkett reparieren mit dem Parkett-Reparaturset

          Parkett Reparatur Set

          Das Parkett Reparaturset und der richtige Glanzgrad

          Nachdem das Hartwachs ganz erkaltet ist, können Sie den Glanzgrad der Reparaturstelle noch etwas anpassen. Meist ist das Hartwachs etwas matter als der Rest Ihres Parkettbodens. Sie können nun mit Hilfe eines Poliervlieses (liegt dem Parkett Reparaturset meist bei) vorsichtig das Hartwachs polieren und einen stärkeren Glanz bewirken.

          Mit dem Parkett Reparaturset die Oberfläche instandsetzen

          Wenn der Glanzgrad zu hoch ist oder die Stelle aus einem anderen Grund zu ungleichmäßig aussieht, kann mit einem Reparatur-Sprühlack nachgeholfen werden. Die oben genannte Firma König bietet diesen Reparatur-Lack in verschiedenen Glanzstufen an. Zuvor sollten Sie jedoch unbedingt ein Muster anlegen um zu sehen ob die Glanzstufe die richtige ist. Wird ein Dielenboden abgeschliffen, wird meistens ein Parkettöl zur Oberflächenbehandlung verwendet. Hier sollte die Reparaturstelle dann möglichst matt gehalten werden, um nicht weiter aufzufallen.

          Dann kleben Sie die betreffende Stelle mit Krepband oder ähnlichem sauber ab. Hierzu isolieren Sie am Besten den ganzen Stab, bzw. den betroffenen Würfel. Das bedeutet, Sie kleben die Stelle genau an den Stößen entlang ab. Anschließend können Sie die Stelle mit dem Sprühlack behandeln.

          Kratzer entfernen

          Auch leichte Kratzer lassen Sich mit dem Parkett Reparaturset, bzw. dem Sprühlack entfernen. Gehen Sie dazu einfach wie zuvor beschrieben vor. Achten Sie jedoch auch hierbei unbedingt darauf, den richtigen Glanzgrad zu wählen. Andernfalls erscheint die Stelle im Licht sehr viel matter oder glänzender. Dies fällt dann womöglich mehr auf als der Kratzer selbst. Wenn sich Kratzer nicht der hier beschriebenen Methode beseitigen lassen, hilft meist nur noch Parkett abschleifen und versiegeln, bzw. ein Profi-Betrieb fürs Parkett schleifen.

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