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Welcher Parkettkleber ist der richtige?

Parkettkleber RETOL BASE Fusion MS Plus, lösemittelfreier Silan Parkettklebstoff (16 kg)

124,58 €

inkl. 19% MwSt.
Details
2K-Parkettkleber RETOL BASE Fusion 2K PU (7,875 kg)

35,29 €

inkl. 19% MwSt.
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Welcher Parkettkleber ist der richtige?
Das Gebiet der Parkettkleber hat sich in den letzten Jahren stark weiterentwickelt. So wurden im Jahr 2005 z.B. noch Parkett Klebstoffe mit sehr viel Lösungsmittel verwendet. Die Folge war, dass die Räume auch nach etlichen Tagen noch stark nach Lösungsmittel rochen.

Neben dem unangenehmen Geruch, gab es oft allergische Hautreaktionen, welche das Parkett-Verkleben sehr unangenehm machten.

Die meisten Parkett Kleber enthalten heute kaum noch Lösungsmittel. Der technische Fortschritt hat die Verlegung wesentlich angenehmer gemacht. Auch die Aushärtungszeit wird bei den meisten Parkettklebstoffen mit maximal 48 Stunden angegeben. Vor 10 Jahren dauerte dies noch 3x so lang.

Welche Parkettkleber gibt es?

Nicht jeder Parkettkleber ist für die Verklebung Ihres Parkettboden gleich gut geeignet. Die besten Parkettkleber sind hier aufgeführt. Will man sein Parkett verklebt verlegen, muss der Klebstoff zum Verlegewerkstoff passen.

Silanbasierte Parkettkleber

Silanbasierte Parkettkleber oder auch „Silan Parkettkleber“ sind die modernste Variante der Parkettklebstoffe. Silan-modifizierte Klebstoffe bleiben nach der Aushärtung dauerhaft elastisch. Anders als normale Kleber, geben Sie dem Parkett somit die Möglichkeit in geringen Dimensionen zu „quellen“ und zu „schwinden“. Diese erhöhte Flexibilität macht sich vor allem bei Parkett auf Fußbodenheizung bezahlt. Hierbei bilden sich hohe Spannungen im Parkett. Herkömmliche Klebstoffe geben hier schnell den Geist auf und der Holzboden löst sich vom Estrich.

Parkettkleber RETOL BASE Fusion MS Plus, lösemittelfreier Silan Parkettklebstoff (16 kg)

124,58 €

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Silan-modifizierte Parkettkleber bleiben auch nach Jahren noch elastisch und geben dem Holz Platz zum Arbeiten.

Vorteile von Silan Parkettklebern

  • Schnelle Aushärtung
  • Dauerhaft elastisch – perfekt für hohe Spannungen wie bei Fußbodenheizung oder Massivparkett
  • Keine Lösungsmittel
  • Kein unangenehmer Geruch

Nachteile von Silan Parkettklebern

  • Relativ hoher Preis
  • Schmiert gerne, daher am besten mit Handschuhen arbeiten

Empfohlene Verwendung von Silan Parkettklebern

  • Massivparkett
  • Parkett auf Fußbodenheizung
  • Parkett im Bad
  • Massivdielen
  • Fertigparkett

Dispersions Parkettkleber

Dispersionsklebstoffe für Parkett sind nach wie vor sehr verbreitet. Sie kommen mit einem sehr geringen Anteil an Lösungsmittel (meist weniger als 3%) aus. Der Eigengeruch hält sich daher stark in Grenzen. Dispersions Parkettkleber können ohne Probleme auch von Laien verarbeitet werden. Genau wie alle anderen Parkettkleber wird er mit einer sog. „Zahnspachtel“ aufgetragen.

Bei der Verarbeitung muss jedoch meist eine bestimmte Zeit eingehalten werden, bevor das Parkett in den Klebstoff „gelegt“ werden kann. Viele Dispersionskleber trägt man daher zunächst auf den Estrich auf und wartet anschließend z.B. 10 Minuten. Nun hat der Parkett Klebstoff seine optimale Hafteigenschaften erreicht und der Belag kann verlegt werden. Wartet man hingegen zu lange, verliert er seine Klebekraft und muss meist wieder entfernt werden.

Ist Dispersions-Parkettklebstoff vollständig ausgehärtet, lässt er dem Holz keine Bewegungsspielräume mehr. Daher ist er eher für Holzböden mit geringem Ausdehnungsverhalten geeignet.

Vorteile von Dispersions Parkettkleber

  • Preislich meist günstiger als andere Parkettkleber
  • Kaum Eigengeruch
  • Kaum Lösungsmittel
  • Schnelle Aushärtung

Nachteile von Dispersions Parkettklebern

  • Nicht ganz einfach zu handhaben
  • Nicht dauerhaft elastisch

Empfohlene Verwendung von Dispersions Parkettklebern

  • Mosaikparkett
  • Industrieparkett
  • Fertigparkett

2K-PU Parkettklebstoff

2K-PU (PU = Polyurethan) Parkettklebstoff ist das perfekte Haftmittel für den Profiverleger. Wie der Name schon sagt, besteht er aus 2 Komponenten. Werden diese miteinander vermischt, entsteht eine chemische Reaktion, welche den Parkettkleber innerhalb weniger Stunden aushärten lässt. 2K PU Parkettkleber verklebt Parkett und Untergrund sagenhaft gut. Wird er jedoch nicht schnell genug verarbeitet, geht die Klebewirkung verloren. Schlimmstenfalls muss der Parkettkleber vom Boden entfernt und neu aufgetragen werden.

2K-Parkettkleber RETOL BASE Fusion 2K PU (7,875 kg)

35,29 €

inkl. 19% MwSt.
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Vorteile von 2K-PU Parkettkleber

  • Sehr gute Klebewirkung
  • Sehr schnelle Aushärtung
  • Hohe Festigkeit
  • Für höchste Beanspruchung geeignet

Nachteile von 2K-PU Parkettkleber

  • Nur für geübte Verleger
  • Relativ hoher Preis

Parkettkleber und der richtige Verlege-Hammer

Wer schon einmal Stabparkett verlegt hat, kennt diese Schwierigkeiten: das relativ flache Parkett zwingt einen beim „festklopfen“ des Parkettstabes, den Hammer nahe über dem Klebstoffbett zu halten. Dabei bekommt der Hammer eine Ladung Parkettkleber ab. Nicht nur, dass dies unschön aussieht – es macht auch die weitere Verlegung schwieriger. Berührt der Hammer die Parkettoberfläche (z.B. beim Ablegen des Hammers), ergeben sich viele kleine Klebstofflecken, die anschließend wieder herauspoliert werden müssen.

Um diesem Problem entgegenzutreten, gibt es moderne „Verlegehämmer“, welche die verklebte Parkettverlegung einfacher machen. Für den ambitionierten Verleger gibt es z.B. auf Testseiten, wie z.B. Hammertest, eine Vielzahl an Verlegehämmern und auch anderen Sorten getestet haben.

Parkett verkleben – so wird’s gemacht

Wer Parkett verklebt verlegen möchte, übt am besten vorab auf einer Spanplatte das Auftragen des Parkettklebers. Es ist dem Auftragen von Fliesenkleber sehr ähnlich. Klebstoff für Parkettböden ist jedoch meist zäher und erfordert beim Auftragen mehr Kraft. Wichtig ist dabei, immer nur so viel Klebstoff aufzutragen, wie innerhalb der nächsten 15-20 Minuten auch mit Parkett belegt werden kann. Je nach Parkettkleber, kann nach dieser Zeit bereits die Anhaftung, bzw. die Klebekraft deutlich nachlassen.

Darauf kommt es beim Parkett kleben an

Wichtig ist außerdem, das frisch verklebte Parkett nicht mehr – oder zumindest sehr vorsichtig – zu betreten. Solange der Parkettkleber noch frisch ist, kann sich das Parkett beim Begehen verschieben. Wird dies zu spät bemerkt, lässt es sich jedoch nicht mehr in seine ursprüngliche Position bringen. Das Parkett muss dann entfernt werden.

Video über das Auftragen von Parkettkleber

Nach dem Parkett verkleben – Klebstoffflecken entfernen

Wenn der Parkettkleber getrocknet ist, fallen einem meist noch etliche Stellen am Boden auf, die Reste des Parkettklebers aufweisen. Klebstoffflecken lassen sich mit handelsüblichen Reinigungstüchern meist rückstandslos entfernen. Hierzu gibt es z.B. Reinigungstücher mit leichtem Lösemittelgehalt. Ist der Parkettkleber etwas hartnäckiger, muss eine Lösemittelhaltige Parkettpflege/Parkettpolitur oder bei geöltem Parkett, ein Pflegeöl zum Einsatz kommen. Mittels Poliermaschine und einem „weißen Nylon-Pad“, poliert man die Rückstände dann aus.

Die bekanntesten Hersteller von Parkettklebern

Im Folgenden sind die besten Hersteller für Parkettkleber aufgeführt. Hierbei orientieren wir uns nicht am Marktanteil, sondern an Erfahrungswerten. Sicher gibt es noch eine Vielzahl anderer Hersteller. Wir haben bislang die folgenden erfolgreich getestet und empfehlen daher:

Parkettkleber von Retol

Besonders hervorzuheben ist unserer Meinung nach der Parkettkleber von Retol. Retol besticht durch ein hervorragendes Preis/Leistungsverhältnis. Sowohl der 2K Parkettkleber als auch der lösemittelfreie Silanklebstoff „FUSION MS“ sind hervorragend für alle Einsatzgebiete der Parkettverlegung geeignet. Andernorts zahlt man für ähnliche Qualität oft das doppelte.

 

Parkettkleber von UZIN

 


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